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In der Mathematik gibt es das Unendlichzeichen. Es sieht aus wie eine 8, die um 90Grad gedreht ist oder liegt statt steht. Ich hatte mich immer mal wieder gefragt, weshalb gerade dieses Zeichen für unendlich gebraucht wird. Es ist ja endlich, dh ich kann es ja selbst in ganz kurzer Zeit hinkritzeln. Oder: weshalb braucht es das überhaupt? Gibt es denn überhaupt Unendlichkeit? Dh. Etwas das beginnt,aber nie mehr aufhört? Also: nicht etwas, das schon immer war und nie mehr aufhört. Auch nicht: etwas das einen klaren Anfang und ein klares Ende hat. Nein, etwas, das einen klaren Anfang aber kein Ende hat. Irgendwie seltsam, diese Vorstellung. Mir kommt dabei eigentlich nur etwas in den Sinn, das für mich nachvollziehbar ist als Beispiel dazu: Es steht im Neuen Testament, der zweiten Hälfte der Bibel: es ist das Leben, das Jesus jedem anbietet, der an ihn glaubt und ihm vertraut: ein neues Leben, das hier schon beginnt und dann in der Ewigkeit nie mehr zu Ende geht. Eine schöne Vorstellung…
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ist es nun schon länger her oder erst kürzlich, dass die Menschen es schafften, auf dem Mond zu landen? 50 Jahre - sind das viel oder wenig? Je nach Betrachtungsweise, je nach Alter der betrachtenden Person und je nach Vergleich den man anstellt. Ich stelle mir vor, dass es ein unglaubliches Gefühl, ein unglaublicher Moment gewesen sein muss, als das die Welt so miterlebte, als es geschah. Ein Durchbruch, ein Sieg? Ein Sieg worüber? Ein Ausdruck wie weit man kommen kann, wenn man will, beharrlich bleibt und entsprechend investiert? Lohnt es sich? Stehen wir heute 50 Jahre später als Welt, als Menschheit statistisch besser da? Gemessen and gewissen Indikatoren wie globale Sterblichkeit, bewaffnete Konflikte, Hungerbekämpfung - ja! Wir haben vieles äusserlich verbessern können. Jedoch innerlich scheinen wir global nach wie vor am gleichen Punkt wie eh und je: schaffen wir es nicht, unseren inneren Hunger mit wahrer Nahrung zu sättigen, bleiben wir auch äusserlich Getriebene; im negativen Sinn: Angetriebene etwas ändern zu müssen, weil es innerlich sich leer anfühlt. Ist der innere Hunger gestillt, ist er jedoch die Motivation und der Faktor, diese Welt eben auch für andere besser machen zu wollen. Was treibt dich an?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Feuerzeug gehörte nie zu meinem Grundinventar. Dennoch hatte ich ab und zu eines. Als Kind fand ich es schwierig, damit eine Flamme zu erzeugen, man musste über ein rauhes Rädchen einen Feuerstein quasi aktivieren, der einen Funken durch die Reibung erzeugte und gleichzeitig durch eine Art Hebel wurde ein Ventil geöffnet, um das grundsätzlich eingeschlossene Gas im Körper des Feuerzeugs herauszulassen und am Funken zu entzünden. Nach einigen Fehlerversuchen weil man ungeübt war, tat einem der Daumen weh oder die Metallteilen des Feuerzeugs waren schon so heiss, dass man sich verbrannte. Als Erwachsener war dieser Prozess natürlich viel einfacher, weil ich mehr Kraft, eine geübtere und feinere Motorik hatte und daher genügte meist ein Versuch, um die gewünschte Flamme zu erzeugen. Wenn Du heute Dich in einer Situation findest, die sich so ähnlich komplex anfühlt, wie der eben beschriebene Prozess, dann erstens gib nicht auf, das erstrebte Ziel zu erreichen versuchen, auch wenn es heute vielleicht nicht gelingt und zweitens verliere das Ziel, das Du erreichen möchtest nicht aus den Augen und drittens - falls es grad weh tut, gönn Dir auch aus Barmherzigkeit eine Pause vor dem nächsten Versuch und sei zuversichtlich, dass Du mit jedem auch fehlgeschlagenen Versuch geübter wirst um dem Ziel näher kommst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wer im Verkehr Teilnehmer ist, muss sich eigentlich an die Regeln halten, u.a. An die Verkehrsschilder - zB Einbahnstrasse oder Geschwindigkeitseinschränkungen oder Umfahrten usf. Technisch gesehen müsste man nicht, aber als Verkehrsteilnehmer verpflichtet man sich dennoch i.S. Von: wenn ich Teil davon bin, halte ich mich an die Regeln. Darüber gibt es immer wieder auch Streit bei Unfällen oder heiklen Situationen: hat sich eine Partei nicht daran gehalten? Es gibt aber auch das Phänomen: je mehr Schilder, dh Regeln, desto mehr Konflikte und je weniger, desto sicherer der Verkehr - weil die Verkehrsteilnehmenden automatisch vorsichtiger sind und damit sich selbst und andere von sich, von Innern heraus mehr schützen. Was leitet Dich im Alltag? Hauptsächlich das Motto „ich tue alles, was nicht verboten ist“? Oder „ich lebe so, wie ich gerne von anderen behandelt werden möchte“? Achte doch mal darauf, ob Dir Regeln eher Leitplanken sind oder ob du sie zu Grenzerfahrungen machen willst.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Mir ist kürzlich aufgefallen, dass wenn wir einander ansehen, ins Gesicht sehen, wir aufgrund unserer Erschaffenheit einander auf den Mund blicken und wenn wir sprechen oder lachen oder erstaunt sind, häufig die Zähne sehen. In unserer Kultur ist ja mittlerweile eine schöne Zahnstellung sehr wichtig und von Kindheit an, tun wir viel dafür, dass nicht nur die Funktionalität unsrer Zähne, sondern auch deren Ästhetik optimal sind. So weit so gut. Ich frage mich aber, warum wurden wir so erschaffen, dass der Ort unserer Nahrungsaufnahme - der Mund, die Zähne - derselbe Ort ist, von wo aus wir mit einander kommunizieren? Das hätte problemlos auch getrennt werden können. Beispielsweise hätte ja auch das Ausscheidungsorgan dort sein können, wo wir kommunizieren - beides käme aus unserem Inneren heraus. Ich glaube nicht an Zufall. Daher glaube ich, dass es hinter dieser Kombination eine Absicht, einen tieferen Sind gibt. Vielleicht der, dass was wir aussprechen und reden genau so wichtig für unser Sein, Leben, unseren Organismus ist, wie das, was wir aufnehmen, das uns die notwendige Energie für unseren Körper zum Leben gibt. Und konsequenterweise müssten wir daher viel achtsamer sein mit dem, was wir reden, "rauslassen" analog zur Vorsicht, was wir nahrungstechnisch zu uns nehmen. Was denkst Du darüber?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich liebe den Wind. Ich spreche nicht vom Sturm, sondern vom Wind. Gerade in diesen Tagen, wo man nur T-Shirt und kurze Hosen tragen kann ist der Wind herrlich. Wie eine Streicheleinheit des Himmels. Ich mag es, dass der Wind so - für mich als Normalo - unberechenbar ist. Und ich geniesse, dass ich nicht viel von ihm verstehen muss - ich darf ihn einfach zulassen, buchstäblich an mich heranlassen, ihm vertrauen, vielleicht sogar mit ihm rechnen und ihn geniessen. Ich kenne weder seine Richtung noch seinen Ursprung noch was er im nächsten Moment vorhat. Ich darf im Wind einfach sein, ihm voll und ganz vertrauen. Das ist ein wunderschönes Gefühl. Und ich stelle fest, dass die sonst so unbeliebte Redensart von der Fahne im Wind etwas ist, das ich eigentlich gerne sein möchte - ein Spiel für und mit dem Wind. Eigentlich grossartig, dass bei all den riesigen technischen, medizinischen und anderen grossen Errungenschaften, die wir als Menschheit erreicht haben etwas so einfaches und scheinbar Banales mir so gut tut. Häufig braucht es eben gar nicht viel oder manchmal ist sogar wenig alles, was es braucht...
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In der Regel haben unsere Dächer bzw Häuser so genannte Dachkännel. Dort wird das Wasser, das auf das Dach fällt, zusammengeführt und meistens durch ein Sammelrohr nach unten geleitet; teilweise direkt in den Boden, teilweise auch in eine Regentonne, damit das gesammelte Wasser bspw im Garten zum giessen gebraucht werden kann oder teilweise einfach nach unten und es läuft aus auf die Strasse oder den Boden. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Wasser da zusammenkommt, auch wenn es gar nicht so fest regnet. Aber das gesammelte Wasser, das auf das ganze Dach fällt, ist eben doch ganz schön umfangreich. Genauso sammelt sich in unserem Alltag ein grosser Haufen an Eindrücken, Informationen, Nachrichten usw. an. Eigentlich - so geht es mir häufig - kann ich das gar nicht verarbeiten. Es fliesst an mir herunter. Aber manchmal, denke ich, ist meine Ablaufrinne auch verstopft und dann bleibt eben doch einiges ungewollt hängen. Ich muss mich bemühen, dieses Abflussrohr sauber zu halten - sonst gibt's bei mir eine Eindrucksüberflutung - und das tut mir nicht gut, das hindert mich daran, das dann aufzunehmen, was mir eigentlich gut täte. Wie reinigst Du Deine Ablaufrinne im Alltag? Unterschätz nicht die Bedeutung einer solchen Hygiene Deine Geistes und Deiner Seele!
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir alle haben in der Schule einen Massstab verwendet - sei es zum abmessen von gewissen Dingen oder Figuren oder beim Zeichnen - bspw. Eines Quadrats, dass alle Seiten gleich lang sind. Oder auch im handwerklichen Umfeld: ob mit Holz oder beim stricken: ein Massstab gab uns Orientierung, ob wir auf dem richtigen Weg sind Dass man sich überhaupt auf eine allgemein gültige Skala irgendwann geeinigt hat, ist an sich schon grossartig und sehr hilfreich. Heute leben wir in einer Welt, in der alles so individuell zu sein scheint: ich lebe nach dem, was ICH für richtig halte, wähle mein Geschlecht, das mir im Moment gerade passend erscheint, habe meine eigene Ethik und definiere selbst, was Gut und Böse, was zulässig und was strafbar ist.Aber eine Gesellschaft ohne gewisse festgelegte Grundwerte wird nicht funktionieren - genauso wenig wie auf einer Baustelle jeder Handwerker seinen eigenen Massstab verwenden könnte, um ein Haus zu bauen. Falls Du Dich heute über gewisse Massstäbe, die noch gelten, ärgerst: überleg doch mal, ob diese global betrachtet eben doch gut und hilfreich sind, auch wenn sie dich gerade in deiner Situation ärgern.
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Es gab früher eine Krimiserie mit einem Kommissar Kojak, der stets einen Lollipop im Mund hatte. Wir haben natürlich als Kinder nicht Lollipop gesagt, sondern Schläggstängel. Ich finde das trifft es auch besser: eben so einen Stängel, den man bis zur Auflösung leckt oder eben schläggt. Ich kenne eigentlich keinen, der so ein Ding gegessen, dh. gekaut hat. Eben: man musste ihn schlägge. Das dauerte auch. Klar, heute denke ich, dass es für die Zähne das vielleicht Dümmste ist, was man ihnen antun kann. Aber damals hiess es: Geduld. Genuss mit Geduld. E Schläggstängel. Wenn heute Situationen Deine Geduld erfordern - Versuch doch mal, darin auch einen Genuss zu sehen, falls das die Umstände erlauben. Vielleicht musst Du auf andere Menschen oder eine Entscheidung warten oder sonst geht etwas nicht so schnell wie gewünscht (Krafttraining?) Der Apostel Pauls schreibt mal den Römern, dass Geduld am Ende Hoffnung bewirkt, die nicht enttäuscht wird. Klingt doch gut, fast schon süss - oder?
Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als wir Kinder waren, waren Taschenrechner noch eine Seltenheit. Sie waren recht gross, brauchten relativ viel Energie bzw Batterien und konnten eigentlich nur die Grundoperationen wie Addition, Subtraktion, Division und Multiplikation. Aber es war dennoch faszinierend, wie schnell ein solches Ergebnis dann da war – im Vergleich zur manuellen Berechnung. Heute haben wir solche Funktionen und noch weit komplexere auf unseren Handys, einfach so. Damals hatte eine Generation von Entwicklern und Spezialisten etwas auf den Markt gebracht, das wir in unserer Generation als Selbstverständlichkeit sehen. Was wird die Generation nach uns von uns übernehmen, für das wir gearbeitet, innoviert haben, probierten, scheiterten und dennoch nicht aufgaben? Auch Du trägst zu einer solchen Weiterentwicklung für eine nächste Generation bei. Unterschätze heute Deinen nicht. Und sei es nur ein Lächeln gegenüber einer Person auf der Strasse, die Du nicht kennst. Vielleicht löst Du damit die Erfindung von morgen in ihr aus…
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
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