
Sign up to save your podcasts
Or


In unserer Nähe gibt es einen Barfusspark. Da sind kurze Wegstücke mit total unterschiedlichem Material, auf denen man barfuss gehen kann. Weicher Untergrund lässt sich rascher überqueren als spitzer oder rauher. Jedenfalls merken unsere Füsse sofort, was uns leichter gehen lässt und was nicht - oder woran sich unsere Haut schon gewöhnt hat und wo wir empfindlich sind und es schmerzt. Man kann seine Füsse trainieren oder robuster machen gegen widrigen Untergrund. So ermutige ich dich heute, dass wenn Du in Situationen kommst, die für dich schmerzlich sind, dass dies nicht zu bedeuten hat, dass du diesen nicht gewachsen bist - sondern dass Du ev einfach noch nicht so trainiert für sie bist - dass du aber das Potenzial hast, für solche Situationen robuster zu werden durch Training. Sei ermutigt, dir selbst mehr zuzutrauen, als eventuell Deine Seele dir gerade als Grenze vermittelt. Behutsames Üben macht dich buchstäblich widerstandsfähiger.
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Nun wäre es spannend, mit Euch Hörenden zusammen zu sein und Euch einfach den Begriff "Milch" weiterzugeben - und zu beobachten, was dies bei Euch jeweils auslöst! Für die einen ist es vielleicht ein toller Begriff und Milch gehört zu ihrer täglichen Nahrung. Andere haben möglicherweise eine Laktoseintoleranz und mögen daher Milch nur auf genügend Distanz. Die einen sagen, Kuhmilch sie sei für uns Menschen gar nicht gut verträglich, andere loben ihre vielseitige Anwendbarkeit oder schwärmen für die feine Milch direkt vom Tier. etc. Tatsache ist, dass wir alle unterschiedliche Erlebnisse damit gemacht haben und entsprechend den Begriff deuten. Wenn Du heute in Gesprächen bist, bspw. im Geschäft, dann versuche gut zuzuhören, was andere unter gemeinsam verwendeten Begriffen verstehen oder damit assoziieren. Vielleicht hilft das, Missverständnisse oder gar Konflikte zu vermeiden. Sei offen für andere Begriffsdeutungen ohne sie zu werten!
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ein Stabmixer ist eine grossartige Sache: mit wenig Aufwand kann man in enorm kurzer Zeit einige Mengen an Früchten oder Gemüse und anderes klein machen und somit für den direkten Verzehr vorbereiten. Viele machen sich so einen gesunden Smoothie. Allerdings... wenn ich dann dran denke, wie viele Früchte oder Gemüse in so einem Smoothie landen, der dann ganz fix getrunken wird, frage ich mich, wie es mir ginge, wenn ich die gleiche Menge essen würde. Könnte ich das überhaupt? Täte das mir gut? Ich denke, wir stehen auch sonst im Leben in Gefahr, zu solchen Stabmixern im übertragenen Sinn zu greifen: Noch schnell diesen Termin und jenes Vorhaben pürieren, damit auch möglichst viel in den Tag passt und geschmeidig verzehrsbereit ist. Aber ist es gesund? Tut es mir wirklich gut? Achte doch mal auf deine Aktivitätenplanung, ob da offenkundige oder versteckte Stabmixer sind, die du beiseite legen könntest und stattdessen das "rohe Ereignis" viel eher geniessen und am Ende auch besser verdauen kannst...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Wir alle verbinden mit gewissen Begriffen Positives oder Negatives. ZB ist Auftrieb eher Positiv und Verdrängung eher negativ. Auftrieb heisst nach oben gehen, also positiv, verdrängen hat entweder mit ignorieren zu tun oder jemandem oder einer Sache den Platz wegnehmen. Interessant ist, dass kein Auftrieb ohne Verdrängung stattfinden kann. Der alte Archimedes fand nämlich heraus, dass die auf einen Körper wirkende Auftriebskraft gleich der Gewichtskraft der von ihm verdrängten Umgebung ist. Mich ermutigt das, mich in meinem Umfeld nicht klein zu machen, sondern Raum einzunehmen und dann zu erleben, wie es aufwärts geht. Nicht egoistisch, aber gesund selbstbewusst. Und dann will ich möglichst viele in diesen positiven Sog mit hineinnehmen - und Du? Machst Du mit??
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Neulich sah ich einen völlig überfüllten öffentlichen Abfalleimer. Ich dachte mir: zum Glück wird so ein Kübel von einer höheren Instanz, der Abfallentsorgung geleert - dann ist er wieder parat um neuen Abfall aufzunehmen - und sein alter Abfall wird woanders artgerecht entsorgt. Und wie ist das in Deinem Leben? Bestimmt hast du wie ich Dinge, Erlebnisse, Worte, Gedanken usf. die du in deinen inneren Abfallkübel tust. Aber auch der hat nicht unendliche Kapazität. Wohin gehst Du zum leeren, wenn er voll oder überfüllt ist? Welche höhere Instanz entlastet dich, reinigt dich wieder? Sei achtsam auf eine gesunde, artgerechte und regelmässige Hygiene der Seele und des Geistes. Sonst fängt es bald an zu stinken...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Sicher kennst Du die bekannte Geschichte vom Suppenkaspar, der sich plötzlich weigert, seine Suppe zu essen. Innerhalb von 5 Tagen magert er durch diese Verweigerung ab und stirbt. Der Autor und Nervenarzt wollte mittels Einschüchterung die Magersucht bekämpfen. Aber Angst ist selten ein guter Ratgeber. Beobachte Dich doch heute mal, ob Du auch irgendwann mal grössere oder kleinere Entscheidungen einer Verweigerung bspw aus Selbstschutz getroffen hast, unter der Du aber letztlich mehr leidest statt lebst. Falls ja: Welche Hoffnung hilft Dir, diese Entscheidung zu widerrufen und dich neu für das volle Leben zu entscheiden? Kannst Du selbst etwas dafür tun oder können andere Dir dabei helfen? Falls ja: sei mutig und geh es an. Oder vielleicht kannst du anderen gegenüber eine solche Unterstützung zurück ins volle Leben sein. Ein Hoffnungsträger statt Einschüchterungsdruck.
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
An gewissen Grenzen im natürlichen Leben haben wir Menschen Mauern aufgerichtet. Bspw. Um unser Haus von der Umwelt abzugrenzen und uns so von äusseren Einflüssen - wie bspw. Wetter usf. - zu schützen. Manchmal haben wir aber auch ungesunde Mauern aufgebaut, die es sowohl uns verunmöglichen mit der Umwelt direkt in Kontakt zu treten als auch umgekehrt - wir sind buchstäblich unzugänglich. Vielleicht kommst Du heute in Deinem Alltag in Kontakt mit solchen Mauern, die Du über Jahre oder schon ganz früh oder erst kürzlich aus einem Bedürfnis nach Schutz aufgerichtet hast. Ich ermutige Dich, falls es dir möglich ist, solche Mauern wieder bewusst abzubauen - nicht um der Umwelt gegenüber schutzlos zu werden, sondern damit Freunde Dich unter-schützen - statt kalte, leblose Steine! Hab Mut in vertrautem Rahmen zur Offenheit.
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Als ich früher im Zoo war, war mir nie wohl bei den Krokodilen. Ich wusste, wie sie ihre Beute erlegen: sie beissen sich fest, drehen sich dann enorm schnell um die eigene Achse und reissen sie somit zu Tod auseinander. Eine grauslige Vorstellung. Das Krokodil zeichnet sich ja durch sein grosses Maul mit den vielen scharfen Zähnen aus - übertragen auf heute: gib Acht, wo Du in Situationen kommst, wo andere eventuell eine grosse Klappe haben, negativ - auch über andere - reden oder sonst sich in negativen Worten an etwas oder an Menschen festbeissen. Lass dich davon nicht anstecken, pass auf, dass es dich nicht zerreisst, sei wachsam - zu deinem eigenen Schutz - damit der Tag entspannt und nicht durch böse Worte zerrissen wird!
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Manchmal finden wir es wäre an der Zeit dass... etwas anders sein sollte - und dann geraten wir unter Spannung zwischen dem Ist und dem Soll. König Salomon als weisester Mensch schrieb, dass Alles seine Zeit hat. So passt es nicht, dass wir im Winter fliegende Samen oder Nektar suchende Bienen sehen oder im Sommer am Strandurlaub einen Schneesturm erleben. Eigentlich haben wir doch sehr wenig in Bezug auf unser uns geschenktes Leben im Griff - obwohl wir so tun als wäre es so. Wenn Du heute in Situationen bist, in denen du angeblich weisst oder wünschst dass es anders wäre: dann denke dran: alles hat seine Zeit und idR ist dieses höhere Timing - speziell im Rückblick - sehr, sehr gut. Daher nimm das, was Du ohnehin nicht verändern kannst, ddieses Tages als Gelegenheit Demut vor dem Grösseren zu üben und dich ihm zu überlassen...
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Ich bin kürzlich so erfreut gewesen beim Gedanken, wie wunderbar unsere Sinnesorgane angeordnet sind: zB Nase, Ohren, Augen: die Ohren sind symmetrisch auf beiden Kopfseiten, die Nase in der Mitte - so bilden sie eine perfekte Voraussetzung für das Tragen und Auflegen einer Brille - damit helfen sie also einfach mit ihrer Position in der Unterstützung der Augen. Stell Dir vor, die Ohren wären nicht auf gleicher Höhe oder die Nase flach... so aber wurden wir als Menschen geschaffen, dass die einzelnen Glieder im Bedarfsfall die anderen, die vielleicht eingeschränkt oder geschwächt sind, unterstützen können. Sei doch heute mal achtsam darauf, wie Du auch nur durch Deine Position, Deine Stellung in deinem sozialen Gefüge andere stärken und unterstützen kannst - und dann tue es ganz bewusst! Viel Freude daran!
Ich wünsche dir einen aussergewöhnlichen Tag!
From the publisher's feed