Die Flucht über das Mittelmeer gilt als die tödlichste Seeroute der Welt. Mehr als 600 Menschen sind in diesem Jahr schon ertrunken, die vor Hunger, Verfolgung und Gewalt in ihrer Heimat geflohen sind. Eine staatliche Seenotrettung gibt es für sie nicht, Rettungsschiffe privater Hilfsorganisationen werden behindert und die Helfer kriminalisiert. Und während die ukrainischen Geflüchteten mit offenen Armen empfangen werden, ist die Verteilung der Mittelmeer-Flüchtlinge innerhalb der EU ein dauernder Streitpunkt.