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Seit April 2023 ist im Sudan Krieg. Die sudanesischen Streitkräfte und die RSF-Miliz liefern sich erbitterte Gefechte. Durch den Krieg im drittgrößten Land Afrikas wurden bereits zehntausende Menschen getötet, mehr als zwölf Millionen Menschen sind laut UNHCR auf der Flucht. Leid und Tod gehören für fast alle Menschen im Land zum Alltag. Sie nutzen aber auch immer wieder Kampfpausen, um sich im täglichen Leben ihre Würde zu bewahren.
Auch 800 Jahre nach seinem Tod ist Franz von Assisi eine der prägendsten Figuren der Geschichte. Er hat mit seiner Lebenswende die Kirche seiner Zeit komplett umgekrempelt – lebte Armut, propagierte eine Beziehung zur Schöpfung, entwickelte eine Seelsorge an den Rändern der Gesellschaft und kam Gott in der Einsamkeit nah. Wie lassen sich Menschen heute noch von Franz von Assisi inspirieren?
Als Lauren Leiderman 2019 das erste Mal den Jüdischen Friedhof in Görlitz besuchte, war die US-Amerikanerin gerade in die sächsische Grenzstadt gezogen. Sie fing an, Lebensläufe Görlitzer Juden zusammenzutragen. Und sie rief die „Görlitz Cousins“ ins Leben - eine WhatsApp-Gruppe, in der sich ihre Nachfahren austauschen. Im Sommer 2026 waren 130 von ihnen zu Besuch in Görlitz.
Klöster waren schon immer besondere Orte. Spirituelle Räume, in denen Menschen nach festgelegten Regeln leben, bewusst die "Welt draußen" lassen, um in die Beziehung mit Gott zu treten. Doch welche Bedeutung haben Klöster heute – gerade in einer Großstadt wie Berlin? Nach Schließungen von Einrichtungen hat es in den vergangenen Jahren vielfältige Neugründungen klösterlicher Gemeinschaften gegeben.
Was Jahrzehnte kaum vorstellbar war, wurde im Spätsommer 2006 Wirklichkeit: Drei junge Männer wurden in Deutschland zu liberalen Rabbinern ordiniert - erstmals seit der Shoah. 1999 wurde das Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg gegründet, das die lange Tradition der Rabbinerausbildung wieder aufnahm. Doch 2022 erschütterte ein Skandal um den Leiter die jüdische Welt. Wie steht es um die Zukunft der liberalen Rabbinerausbildung in Deutschland?
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren eine Zäsur in der Geschichte der USA. Für die Bürger von New York war der Einsturz des World Trade Centers ein Trauma, das viele auch 25 Jahre danach nicht überwunden haben. Das gilt für die Angehörigen der fast 3000 Opfer genauso wie für Feuerwehrleute und Ersthelfer, die unter Spätfolgen leiden. Die muslimische Bevölkerung muss sich noch heute gegen Vorurteile wehren. Einer Stadt wurde das Selbstverständnis genommen. Wie sehr prägt 9/11 ein Vierteljahrhundert danach noch New York City?
Amerikas wirtschaftlicher Aufstieg wäre ohne die jahrhundertelange Ausbeutung von Millionen aus Afrika verschleppten und versklavten Menschen nicht möglich gewesen. Bis heute haben sich die Vereinigten Staaten weder gegenüber den Opfern noch gegenüber deren Nachkommen zu diesem Verbrechen bekannt, geschweige denn dafür entschuldigt. Sollten die Nachfahren von Versklavten entschädigt werden?
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