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Die Möglichkeiten und Gefahren Künstlicher Intelligenz sind große Themen zurzeit. Ein Gebiet, in dem KI sinnvoll eingesetzt werden kann, ist der Katastrophenschutz. In den letzten Jahren haben weltweit Überflutungen durch Starkregen - oder wie in Nepal durch Gletscherabbruch - zu Katastrophen geführt, die wie aus dem Nichts zu kommen schienen. Tausende von Menschen kamen ums Leben. Um das zu verhindern, wird an immer besseren Frühwarnsystemen geforscht Im radio3 Klimagespräch spricht Susanne Papawassiliu mit dem Experten für KI-basiertes Hochwasserrisikomanagement Julian Hofmann, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe für Frühwarnsysteme der RWTH Aachen und Gründer von "FloodWaive".
Der Anblick von Solaranlagen auf großen Wiesen ist inzwischen schon gängig, doch sind die Möglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen noch viefältiger. Heute eröffent im Brandenburgischen Schönefeld die größte sogenannte "Agri-Photovoltaik-Anlage" Deutschlands. Dort soll sowohl Landwirtschaft betrieben als auch Solarenergie gewonnen als auch die Biodiversität gefördert werden. Über dieses gleich dreifache Ziel spricht Susanne Papawassiliu mit der Agrarwissenschaftlerin Sonoko Dorothea Bellingrath-Kimura vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF).
Der Klimawandel macht auch historischen Parks zu schaffen: Hitze, Trockenheit und neue Schädlinge setzen vielen alten Bäumen zu. Im Branitzer Park in Cottbus öffnet nun Deutschlands größtes Modellprojekt zur Klimaanpassung historischer Gärten. Herzstück ist die "Baumuniversität" – eine Art Baumschule für größere Bäume, in der Gehölze herangezogen und an schwierige Standortbedingungen gewöhnt werden. Schon Fürst Pückler setzte im 19. Jahrhundert auf dieses Prinzip. Welche Bäume können künftig in Branitz wachsen – und wie lässt sich ein historischer Park erhalten, wenn sich das Klima verändert? Darüber sprechen wir im radio3 Klimagespräch mit Juliane Ribbeck-Lampel, der Projektleiterin der Baumuniversität.
Wenn über die Meere unseres Planeten gesprochen wird, dann inzwischen meist unter dem Aspekt der Erderwärmung, sich verändernder Meeresströmungen, Mikroplastik, der Zerstörung der Korallenriffe und maritimer Ökosysteme. Die Autorin Sarah Diehl hat sich auf ganz andere Weise unseren Meeren angenähert: Sie hat eine Liebeserklärung an das Leben im und vor allem tief unten im Wasser geschrieben. In ihrem Buch "Ins tiefe Blau" beschreibt sie unter philosophischen, kulturhistorischen und naturwissenschaftlichen Aspekten ihr Erleben der Meereswelten als Taucherin. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit Sarah Diehl über ihre Erkenntnisse im Wasser.
Gut 400 Tonnen Müll werden jedes Jahr aus der Spree geholt: Dazu gehören etwa Zigarettenfilter, Glasflaschen, E-Roller. Doch sichtbarer Müll ist nur Teil des Problems. Denn auch Gifte wie Ölreste, Fäkalien und Medikamentenreste belasten den Fluss. Kann Berlin die Spree noch retten? Eine rbb- Reportage, die heute ausgestrahlt wird, beleuchtet die Ursachen der Verschmutzung, auch die fortschreitende Austrocknung – und folgt Menschen, die sich für die Zukunft der Spree einsetzen. Wir sprechen mit der Regisseurin des Filmes Martina Hiller von Gaertringen.
Der öffentliche Diskurs in Deutschland fährt sich oft in Grundsatzdiskussionen fest. Da werden Gegensätze wie "Fleisch gegen vegan" oder "Auto gegen Fahrrad" konstruiert, was dazu führt, dass Menschen Klimaschutz ablehnen, weil sie sich bevormundet fühlen. Der Autor David Nelles hat diesen Mechanismus in seinem Buch "Politikzirkus" beschrieben. Anstelle von Scheindebatten schlägt er vor, konstruktiv nach Lösungen zu suchen. Wie das gelingen kann, erklärt David Nelles im Klimagespräch auf radio3.
Ausbleibende Regenfälle und hohe Temperaturen haben in vielen Teilen Deutschlands zu niedrigen Flusspegeln geführt. Besonders dramatisch ist die Lage am Rhein, wo am Wochenende historisch niedrige Werte gemessen wurden. Schiffe können weniger laden, was die Wirtschaft in Bedrängnis bringt. Der neue Bundesverkehrsminister Stefan Bilger hat deshalb über eine Vertiefung der Fahrrinnen von Rhein und Donau nachgedacht. Am Donnerstag soll es eine Fachkonferenz in Bonn geben, bei der Experten auch über dieses Thema sprechen. Welche ökologischen Folgen hätte eine Vertiefung der Fahrrinne des Rheins? Darüber sprechen wir mit Monika Raschke vom Landesarbeitskreis Wasser des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Nordrhein-Westfalen.
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