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Heute ist Weltkrebstag. Das heißt, ein Tag, an dem die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Fokus stehen. "Krebs" - das ist ja eine enorm lebensverändernde Diagnose, für die Betroffenen mit viel Angst verbunden. Wir sprechen mit dem Direktor des Krebszentrums an der Berliner Charité Dominik Paul Modest über den aktuellen Stand der Krebsforschung und die Behandlung.
Zurzeit sind Winterferien in Berlin und Brandenburg und in den italienischen Alpen rund um Mailand und Cortina d'Ampezzo beginnen am Freitag die Olympischen Winterspiele. Ob wir Berliner und Brandenburger nun ins Allgäu, in den Harz oder nach Italien fahren oder ob die Olympioniken Skisprungschanzen runtersausen und sich in der Nordischen Kombination messen: Die Berge und ihre Natur bieten eine schöne weiße Kulisse für unser Bedürfnis nach Wintersport. Doch es ist schon lange bekannt, dass der Schaden an der Natur in Wintersportgebieten hoch ist. Wie hoch, darüber spricht Imke Griebsch im radio3-Klimagespräch mit der Tourismus-Expertin des WWF Martina von Münchhausen.
Heute gibt es in Berlin und Brandenburg Zeugnisse. Für die einen ein Grund zu jubeln, andere werden enttäuscht nach Hause kommen. Schulnoten entscheiden über Bildungswege: Welche Schule kann ich besuchen? Welches Studium machen? Welchen Ausbildungsplatz bekomme ich? Dabei gibt es viel Kritik am Notensystem: Noten würden Schüler:innen oft nicht gerecht werden und nur wenig über ihr tatsächliches Können aussagen. Sind Noten überhaupt noch zeitgemäß? Darüber sprechen wir mit Malte Jansen, Professor für Pädagogische Psychologie an der Health and Medical University in Potsdam.
Die Klimadebatte ist allgegenwärtig – und doch scheint sie festzustecken zwischen moralischen Vorwürfen, Abwehrreaktionen und Resignation. Viele Sätze, die wir täglich hören, klingen für viele erst einmal plausibel: "Allein kann ich eh nichts bewirken", "Man wird sich wohl noch etwas gönnen dürfen" oder "Die Katastrophe lässt sich eh nicht mehr aufhalten." In ihrem gemeinsamen Buch "Besser um die Zukunft streiten" zeigen fünf Philosophinnen und Philosophen, dass es möglich ist, über Klima und Verantwortung streitbar, differenziert und klug zu diskutieren – ohne Lautstärke, aber mit Argumenten. Darüber sprechen wir heute mit einem der Autoren, Stefan Riedener, Professor für Philosophie an der Universität Bergen.
Jeden Tag laufen oder fahren wir über ihn, ohne darüber nachzudenken: Boden. Sei es in zubetonierten Städten, auf Feldwegen oder im Wald. Böden sollten allerdings nicht mit Füßen getreten werden: Sie sind der artenreichste Lebensraum der Erde und speichern riesige Mengen an CO2. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Bodenökologen Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin über die Bedeutung der Böden für unser Klima, den Boden des Jahres 2026 und sein neues Buch "Mutter Erde".
Was lange währt, könnte endlich gut werden - am Samstag, 17.01., wird das erste globale Hochseeschutzabkommen in Kraft treten. Bisher sind nur 1 % der Hohen See Schutzgebiete. Seit über zwei Jahrzehnten laufen schon die Verhandlungen dazu, das zu ändern. Jetzt haben genügend Staaten das Abkommen ratifziert und es kann umgesetzt werden. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit der Meeresbiologin Franziska Saalmann von Greenpeace Deutschland über die Chancen und Hürden des UN-Hochseeschutzabkommens.
Es ist zurzeit eines der spannendsten Forschungsprojekte unter deutsche Federführung: Die "Polarstern" ist wieder im Einsatz. Das Forschungsschiff ist zugleich ein Eisbrecher und ist seit Mitte Dezember auf dem Weg ans andere Ende der Welt - in die Antarktis. Die Leitung des Projekts mit 45 Forschenden aus acht Ländern hat die Rostocker Polarforscherin Heike Link inne. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Heike Link über das Ziel der Expedition, zugeschaltet von Bord der "Polarstern".
Schon der kleinste Windhauch bringt die Blätter der Zitterpappel in Bewegung und sorgt so für Aufmerksamkeit. Das Rebhuhn dagegen ist deutlich schwerer zu entdecken. Auf radio3 erzählt der Wildtierexperte des Landes Berlin, was den Baum und den Vogel des Jahres außerdem besonders macht.
Was heißen die Klimaveränderungen konkret für uns Menschen und wie können wir ihnen im Alltag begegnen? Die Friedens- und Konfliktforscherin Karoline Möller hat zusammen mit drei anderen Autor*innen ein Handbuch veröffentlicht, dass jedem einzelnen nicht nur den Klimwandel und seine Folgen erklärt, sondern auch, wie die Menschen ihr Leben an diese Folgen anpassen können. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit Karoline Möller über "Eis gegen heiß".
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