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Es weckte damals die größten Hoffnungen: Das Klimaabkommen von Paris im Jahr 2015. Es schien, als wäre die Weltgemeinschaft tatsächlich in der Lage, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. 194 Staaten und die EU unterzeichneten im Zuge der 21. Weltklimakonferenz das Übereinkommen, um "die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst jedoch auf 1,5 °C, gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen". Seitdem hat sich viel getan, allerdings nicht nur zum Guten. In diesem Jahr wurde offiziell verkündet, dass das große Ziel von Paris gescheitert ist, die Erderwärmung werde schon in wenigen Jahren bei 2,5 bis 2,8 Grad liegen. Der Ökonom und Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung Ottmar Edenhofer war 2015 in Paris dabei. Shelly Kupferberg spricht mit ihm über seinen Blick auf Paris und die Folgen der Klimapolitik bis heute.
Die Autorin Emilia Roig schreibt ihrem Sohn einen Brief und gibt ihm darin mit, was sie selbst bis heute gelernt, verworfen und verstanden hat: als politischer Kopf, als Mutter, als Mensch. Dieser Brief ist in Buchform erschienen unter dem Titel "Lieber Sohn oder So rettest Du die Welt" und schien uns wie gemacht für unsere Rubrik der radio3 Klimagespräche, die den Titel trägt: Ist die Welt noch zu retten.
Die Polarregionen sind zugleich mythische Sehnsuchtsorte und eiskalte Symbole für den Klimawandel. Die immersive Erlebnis-Ausstellung "Polar Experience" in Berlin widmet sich nun diesem großen Themenkomplex, Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Polarforscher und Leiter der deutschen "Polarstern-Expedition" Markus Rex über die "Polar Experience" und den Stand seiner aktuellen Forschung zu den Arktisregionen.
Wälder sind die grünen Lungen unserer Stadt - sie spenden Schatten, kühlen das Klima und bieten Erholung. Doch Stress durch Trockenheit, Hitze und Schädlinge setzt auch den Berliner Bäumen zu. Was der neue Waldzustandsbericht Berlin 2025 dazu verrät, darüber sprechen wir mit Jan Menzel aus unserer landespolitischen Redaktion. Er war heute bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts Berlin dabei.
Die Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém ist jetzt bei der Halbzeit angelangt: Viele Hoffnungen hängen an den Entscheidungen, die dort gefällt werden - für viele Länder sind die Beschlüsse schon jetzt existentiell, für andere werden sie es künftig sein. So auch für Deutschland, das bei der Konferenz beweisen muss, welchen Stellenwert Klimaschutz tatsächlich hat. Andrea Handels im Klimagespräch mit Laura Schäfer von der NGO Germanwatch, die zurzeit in Belém ist und eine Zwischenbilanz zieht.
Heute ist das neue Klimafaktenpapier veröffentlicht worden - Fakten, die in der Wissenschaft unumstritten sind. Darin sind Kerninfos zum Klimawandel sehr einfach in sechs Punkten zusammengefasst: 1. Er ist real. 2. Wir sind die Ursache. 3. Er ist gefährlich. 4. Die Fachleute sind sich einig. 5. Wir können etwas tun. 6. Die meisten wollen mehr Klimaschutz. Das sind stark verkürzt die Ergebnisse, die heute in gebündelter Expertise von führenden Klimaforschungsorganisationen wie dem Deutschen Klima Konsortium, dem Deutschen Wetterdienst oder dem ExtremWetterKongress bekannt gegeben worden sind. Von letzterem ist der Meteorologe Frank Böttcher Gründer und Veranstalter. Wir fragen ihn auf radio3, was die neuen Klimafakten konkret für Extremwetter-Szenarien und zielführende Anpassungen bedeuten.
Die Berlin Science Week ist inzwischen schon eine Berliner Institution geworden. Seit zehn Jahren bietet Sie "für alle Neugierige" - wie der Slogan heißt - eine Woche lang Vorträge, Diskussionen, Workshops und vieles mehr zu den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Themen. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit dem Festivalleiter Christian Rauch über zehn Jahre Wissenschaft als Festival - und wie sich die Herangehensweise an die Klimaforschung verändert hat.
Die Folgen des Klimawandels treffen vor allem den globalen Süden, u.a. mit Dürren und Hungersnöten. Hauptverursacher sind oft Industrieländer. Daher werden finanzielle Kompensationen für betroffene Regionen verhandelt. Doch deren Nutzen ist fraglich: Greenwashing und die Verstärkung sozialer Ungleichheiten sind häufige Kritik- Punkte. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit Claudia Horn, Dozentin für Politische Ökonomie am Londoner King's College. Sie hat zu den Folgen der Finanzierung von Umwelthilfen geforscht.
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