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Texas hat es zuletzt eindrücklich gezeigt: Die Folgen der Klimakrise sind allgegenwärtig. Opfer gibt es weltweit schon jetzt viele. Und es werden mehr werden. Ein Grund für den EU-weiten Gedenktag für die Opfer der globalen Klimakrise, der in der vergangenen Woche zum dritten Mal begangen wurde. Die Physikerin Friederike Otto ist eine der renommiertesten Klimaforscherinnen derzeit und Co-Autorin der aktuellen Studie "Climate change tripled heat-related deaths in early summer European heatwave", nach der sich hitzebedingte Todesfälle in Europa in diesem Frühsommer verdreifacht haben. Mit ihr sprechen wir heute in unserem radio3-Klimagespräch.
Bei einer Fahrt durch Brandenburg sind sie durchaus präsent: Windräder in Sichtachse zur Schiene oder mitten im Feld. Aber: Wieviel Strom generiert Deutschland tatsächlich durch diese Anlagen? Wie geht es der Branche aktuell? Bremst Gegenwind aus der neuen Regierung? Und wie steht die Bevölkerung zur Windkraft? Heute hat der der Bundesverband Windenergie seine Halbjahresbilanz 2025 veröffentlicht. Frank Grotelüschen hat ihn sich angeschaut.
In einem Offenen Brief wehren sich über 2.000 Wissenschaftler*innen von Berliner Universitäten und Forschungsinstitutionen gegen die vom Senat geplanten Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Ohne erkennbaren Plan würden die Hochschulen finanziell ausgehungert, heißt es unter anderem. Die Wissenschaftler*innen befürchten, dass ganze Forschungsfelder und tausende Studienplätze wegfallen und sehen die Freiheit von Forschung und Lehre gefährdet. Wir sprechen darüber mit einer der Initiatorinnen des Protestes, Dorothea Gädeke, Professorin für Politische Theorie und Rechtstheorie an der Freien Universität Berlin.
Am 11. Juli 1987 gab es fünf Milliarden Menschen auf der Erde. Das nahmen die Vereinten Nationen zum Anlass, den Internationalen Weltbevölkerungstag einzuführen. Der Weltbevölkerungstag soll Sensibilität erzeugen für globale Bevölkerungsentwicklungen. Derzeit sind wir circa 8.3 Milliarden Menschen auf der Erde. In unserem Klimagespräch heute wollen wir nachfragen, was die aktuellen Erkenntnisse zur Verknüpfung von steigender Weltbevölkerung und Klimakrise sind. Dazu sprechen wir mit dem Experten für globale Bevölkerungsdynamiken Andreas Backhaus vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.
Auch wenn wir es nur bedingt merken und immer wieder gern verdrängen: Die Erde heizt sich in beispielloser Geschwindigkeit auf. Doch biologische und technische Möglichkeiten wecken Hoffnung. Denn es wird nicht reichen, unseren Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren oder gar einzustellen. "Mit Pflanzen die Welt retten" heißt ein Buch des Biologen Bernhard Kegel - nominiert für den heute verliehenen Deutschen Sachbuchpreis. In unserem radio3-Klimagespräch sprechen wir mit Bernhard Kegel über mögliche naturbasierte Lösungsansätze.
Kipppunkt ist zur Zeit eines der großen Schlagwörter beim Thema Klimawandel. Die Vorstellung, dass das Klima ab einem bestimmten Punkt "kippen" könnte, macht vielen Menschen Angst. Die Klimajournalisten Benjamin von Brackel und Toralf Staud haben jetzt ein Buch geschrieben, dass diese Kipppunkte unter die Lupe nimmt: Von ihrer Entdeckung bis zu den Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen. Carolin Pirich spricht im radio3 Klimagespräch mit Benjamin von Brackel über "Am Kipppunkt. Wo das Klima zu kollabieren droht – und wie wir uns noch retten können".
Die ersten sehr warmen Temperaturen haben wir in Berlin und Brandenburg schon erlebt. Und für dieses Jahr ist ein heißer und trockener Sommer angekündigt worden. In unserer schon seit jeher trockenen und heißen Region ein großes Problem. Morgen ist "Hitzeaktionstag". Er steht unter dem Motto "Hitzeschutz für alle". Ein Bündnis von über 50 Organisationen weist auf die Folgen für die Gesundheit jedes Einzelnen und auf das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem durch starke und lang andauernde Hitze hin. Shelly Kupferberg spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Arzt und Mitbegründer des Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin, Max Bürck-Gemassmer, über sinnvolle Maßnahmen zum Gesundheitsschutz.
Welche innovativen Pläne und Projekte im Bereich Klimaschutz "made in Berlin" gibt es derzeit? Welches der Projekte hat einen besonderen Vorbildcharakter für die Stadt? Heute findet im Rahmen der "Berliner Energietage" die Preisverleihung zum Wettbewerb "Klimaschutzpartner des Jahres" statt. Wen küren die Klimaschutzpartner Berlin - ein Bündnis aus elf Kammern und Verbänden - und wer gewinnt den dotierten Preis des Publikums? Kurz vor der Preisverleihung heute um 19 Uhr können wir mit Claudia Engfeld von der IHK sprechen.
Der Mai steht ganz im Zeichen der Natur: Überall sprießt und blüht es. In Großstädten wie Berlin sieht es allerdings an vielen Orten trostlos und grau aus. Dagegen versuchen die Bewohner der Städte oft eigenständig vorzugehen. Vor 25 Jahren begann die so genannte Guerilla Gardening Bewegung, als Globalisierungskritiker und Umweltaktivisten am 1. Mai 2000 in London eine Rasenfläche des Parliament Square bepflanzten. Mittlerweile hat sich das urbane Gärtnern daraus entwickelt, mit dem Ziel der Begrünung und Verschönerung brachliegender Flächen. Das hört sich eigentlich gut an, birgt aber auch Risiken. Darüber sprechen wir in unserem radio3 Klimagespräch mit Elke Zippel, Kustodin der Dahlemer Saatgutbank des Botanischen Gartens Berlin.
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