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Junge Menschen, die sich selbst zur „letzten Generation“ ernannt haben, versuchen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen darauf hinzuweisen, dass die Klimakatastrophe nicht nur bevorsteht, sondern schon da ist. Wenn es eine letzte Generation gibt, gibt es dann auch eine erste? Damit beschäftigt sich der Journalist Markus Brauckmann in seinem neuen Buch „Die Erste Generation - Wie der Kampf für die Umwelt begann“. Er erzählt die Geschichten von Menschen, die sich in den 70er und 80er Jahren für Umweltschutz eingesetzt haben.
Derzeit findet in Berlin die „Nationale Meereskonferenz 2025“ statt. Vielfältige Probleme werden hier beleuchtet, mit denen die See zu kämpfen hat. Von Klimawandel über Verschmutzung bis hin zu (Über-)Nutzung durch Fischerei, aber auch neue „blaue“ Wirtschaftsformen wie Offshore-Windenergie. Gleichzeitig gibt es ermutigende Signale wie das Ziel, weltweit 30 Prozent der Fläche in den Meeren unter Schutz zu stellen. Im Rahmen der Konferenz stellt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ihren neuen „DBU-Meeresnaturschutzfonds“ vor. Was es damit auf sich hat - dazu sprechen wir in unserem Radio3-Klimagespräch heute mit dem DBU-Generalsekretär, Alexander Bonde.
Wenn es um Klimaschädlichkeit geht, denken die meisten zuerst an die großen Fabriken, Verbrennermotoren oder den Flugverkehr. Doch auch in der Kultur könnte es klimaschonender zugehen: Die großen Museen oder Konzertsäle müssen klimatisiert oder geheizt werden, ganze Orchester fliegen regelmäßig zu ihren Auftritten, Kunstwerke müssen transportiert werden. Das Netzwerk "Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur" (2N2K) hat mit der Culture4Climate ein Tandem-Programm entwickelt, um die Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb voranzubringen. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit Selina Kahle von n2K2.
Der Copernicus Klimabericht für Europa hat es heute bestätigt: Europa leidet als Kontinent sehr unter den Auswirkungen des Klimawandelsl leidet. Und Europa ist für einen sehr großen Teil des CO2-Ausstoßes weltweit verantwortlich. Ein großer Verursacher ist die Baubranche: Allein in Deutschland gehen 40 Prozent der Emissionen auf die Baubranche zurück. Und Neubauen ist schädlich!
Der Bund Deutscher Architekten und die Organisation "Architects for Future" sprechen sich darum klar für Umbauten und Renovierungen statt Abriss und Neubau aus. Eine aktuelle Ausstellung präsentiert nun erfolgreiche Modelle moderner Umbauprojekte: "Fix it – Umbau statt Abriss" im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin Mitte. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit dem Architekten Michael Pape über die Ausstellung.
Der Winter war laut Deutschem Wetterdienst in Brandenburg so trocken wie in keinem anderen Bundesland. Die Wintersonne schien gute 30 Stunden länger als gewöhnlich. Was hat das für Folgen für die Umwelt und für uns Menschen? Und was können wir tun, um dem zu begegnen? In unserem radio3 Klimagespräch sprechen wir mit Prof. Irina Engelhardt, die das Fachgebiet Hydrogeologie an der TU Berlin leitet.
In den 90er Jahren wurde die Welt geschaffen, in der wir immer noch leben - und die gerade krachend kollabiert. Das schreibt der Journalist Georg Diez in seinem neuen Buch "Kipppunkte". Ein Thema ist dabei natürlich auch das kollabierende Klima. Mit kämpferischem Optimismus will Diez die Geschichte dieser Dekade nutzen, nicht zur Abrechnung, sondern zur Aufklärung. Dazu sprechen wir mit Georg Diez heute in unserem radio3-Klimagespräch.
Ausladende Gletscher, Eis und Schnee gehören zum Bild, das wir von den Alpen und anderen Hochgebirgen haben. Diese Gletscher schmelzen, das ist bekannt. Eine neue Studie hat jetzt allerdings ergeben, dass sie noch mehr und schneller schmelzen als bisher angenommen. Mit Hilfe von Satellitendaten hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zuammen mit internationalen Forschungsinstitutionen unter anderem festgestellt, dass die mitteleuropäischen Gletscher in den letzten zehn Jahren um 39 Prozent geschrumpft sind. Susanne Papawassiliu spricht im radio3 Klimagespräch mit Dana Floricioiu vom Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
"Das Parlament der Natur" heißt ein Buch, das diese Woche erscheint. Darin sprechen die Naturforscher Sarah Darwin und Johannes Vogel mit dem Journalisten Boris Herrmann über nichts Geringeres als die Rettung der Welt. Wie das gelingen könnte, fragen wir heute auch in unserem radio3-Klimagespräch Johannes Vogel, der sich unter anderem als Generaldirektor des Berliner Naturkundemuseums schon länger auch mit Klimaschutzfragen beschäftigt.
Um Regionen fit für die Zukunft zu machen, fehlt es vielen Kommunen an Geld und Personal. Damit sich das ändern kann, hat die Organisation BürgerBegehren Klimaschutz jetzt gerade eine Petition gestartet. Über die Hintergründe sprechen wir im radio3-Klimagespräch mit der Co-Geschäftsführerin Michaela Zimmermann.
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