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Infolge des Klimawandels fallen immer öfter auch Kulturgüter Extremwetterlagen und ihren Folgen zum Opfer: Bei den verheerenden Bränden in Kalifornien sind Noten und Partituren des Komponisten Arnold Schönberg vernichtet worden. Auch die ehemaligen Wohnhäuser von Thomas Mann und Lion Feuchtwanger waren zeitweise stark bedroht. Wie es um den Schutz der Kulturgüter in Europa steht, darüber sprechen wir in unserem radio3-Klimagepräch mit Johanna Leissner, Vorsitzende der EU-Expertengruppe "Klimawandel und Kulturerbe“.
Bei Naturkatastrophen hören wir immer wieder Geschichten von Menschen, die sich selbst retten konnten. Wer aber z.B. auf Grund von Behinderungen nicht laufen, nicht schwimmen oder nicht um Hilfe bitten kann, für den kann das fatale Folgen haben. Erst seit Kurzem wird mehr darauf geachtet, die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Klimaschutzpolitik mitzubedenken. Wir sprechen im radio3 Klimagespräch mit der Autorin und Journalistin Andrea Schöne. Sie recherchiert und schreibt schon seit Jahren u.a. zum Thema des Ableismus, der Benachteiligung von Menschen aufgrund von Behinderungen.
Vom 10. bis 12. Januar 2025 findet die "Stunde der Wintervögel" statt. Naturfreunde sind aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die letzte große Winter-Vogelzählung 2024 hatte bei vielen häufigen Arten einen mysteriösen Vogelschwund ergeben. Zum aktuellen Stand, den Erwartungen und Hintergründen sprechen wir heute in unserem radio3-Klimagespräch mit Martin Rümmler, Referent für Vogelschutz beim NABU.
Heute ist Wintersonnenwende - und damit der kürzeste und dunkelste Tag des Jahres. Der Dunkelheit in dieser Jahreszeit begegnen wir mit Lichterglanz - mit Lichterketten, LEDs und Kerzen. Dabei macht es durchaus Sinn, auch Dunkelheit einkehren zu lassen: Warum Dunkelheit so wichtig ist und warum sich ein Blick in den Nachthimmel, zu den Sternen, in den nächsten Tagen lohnt, darüber spricht Thomas Becker vom Natur- und Sternenpark Westhavelland auf radio3.
Eine Hochschule in unserer Region spielt eine absolute Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit: Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat vor kurzem Europas wichtigsten und größten Preis in diesem Themenfeld, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, in der Kategorie Unternehmen erhalten. Es geht also über die Lehrinhalte hinaus. Was da genau in Eberswalde gemacht wird - darüber können wir jetzt in unserem Klimagespräch reden mit Prof. Matthias Barth, Präsident der HNEE.
Die Rückkehr zu einer totalitären Herrschaft ist möglich - das sagt der stellvertretende Bürgermeister St. Petersburgs, auch zuständig für die innere Sicherheit, 1996 in einem Interview. Es ist Wladimir Putin, der Silvester 1999 nach dem Rücktritt von Boris Jelzin Russlands Präsident wird und diese Möglichkeit schließlich selbst einlöst. Artem Demenok zeichnet anhand von Film-Archivmaterial den Weg Putins nach: vom KGB Hauptmann 1985 in Dresden bis zu seiner letzten Wiederwahl im Frühjahr 2024. Und er lässt Menschen zu Wort kommen, die ins Exil geflohen sind. Eine davon: Die Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa, Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, Mitgründerin der verbotenen Menschenrechtsorganisation Memorial. Mit ihr spricht Massimo Maio hier auf radio3 im Gespräch über Putin und die Macht.
Hans Joachim Schellnhuber ist einer der weltweit renommiertesten Klimaforscher. Er hat unter anderem das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gegründet, als einer der Ersten die Grenze der 2 Grad Erderwärmung gesetzt und den Begriff der Kippelemente geprägt. Nun erhält er den Deutschen Kulturpolitikpreis 2024. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Hans Joachim Schellnhuber darüber, was Kulturpolitik mit Klimaschutz zu tun hat.
In unseren Körperzellen läuft permanent eine Art Reinigungsprozess ab. Der hält unseren Körper gesund. Es einstehen dabei Abfälle, die sie selbst abbauen. Der Mechanismus dahinter nennt sich Autophagie - wörtlich „Selbstverzehr“. Auf diesem noch recht neuen Forschungsfeld ist Prof. Katja Simon, Leiterin der Arbeitsgruppe Zellbiologie der Immunität am Max-Delbrück-Centrum, unterwegs – und jetzt hier im Gespräch auf radio3.
Wozu "Künstliche Intelligenzen" mittlerweile in der Lage sind, haben die meisten Menschen durch die Veröffentlichung von ChatGPT erfahren. ChatGPT ist allerdings nur eine der prominentesten KIs. Diese werfen aber auch ethische Fragen auf, denn KIs können diskriminierende Entscheidungen treffen oder das Urheberrecht verletzen. Welche Regeln sollten wir Künstlichen Intelligenzen geben? Damit beschäftigt sich ab morgen eine Konferenz am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut. Prof. Philipp Hacker von der Frankfurter Europa-Universität Viadrina hält den Auftaktvortrag und gibt uns bei radio3 jetzt Einblicke in die Herausforderungen, vor denen wir mit KIs stehen.
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