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Drohnen können bedrohlich wirken, wenn sie wie übergroße Insekten über den Himmel surren, sie werden in Kriegen als Waffen eingesetzt oder zur Überwachung. Doch sie können auch in der zivilen Nutzung zum technischen Fortschritt und zum Gemeinwohl beitragen. Um die Möglichkeiten von Drohnen für die Stadt- und Landbevölkerung zu erforschen, gibt es mehrere Forschungsprojekte an der Technischen Universität Berlin. Wir sprechen mit Tobias Biehle von der TU über Drohnen als möglichen Teil unseres künftigen Alltags.
Selbst besonders widerstandsfähige Korallenarten geraten inzwischen an ihre Belastungsgrenze. Warum sterben die "Regenwälder der Meere" und was bedeutet das für Klima, Küstenschutz und Artenvielfalt? Wir sprechen mit dem Korallenriffforscher Georg Heiß in unserem radio3 Klimagespräch unter anderem darüber, warum Korallenriffe als "Gedächtnis der Ozeane" gelten und welche Warnsignale sie uns heute senden.
Der Anblick eines riesigen Containerschiffes ist immer wieder beeindruckend. Die größten von ihnen können bis zu 24.000 Container auf einmal über die Weltmeere transportieren. Doch die maritime Industrie hat große Auswirkungen auf das Klima, über die schon seit vielen Jahren diskutiert wird. Als erste Industrie überhaupt hat sich die Schifffahrt nun im letzten Jahr auf einen Plan zur Klimaneutralität bis 2050 geeinigt. Was erst als ein großer Erfolg auf dem Weg zum Klimaschutz gewertet werden konnte, steht nun wieder in Frage, weil sich einige Länder gegen die Beschlüsse gestellt haben. Frank Schmid spricht im radio3 Klimagespräch mit Sönke Diesener, Referent Schifffahrt beim Naturschutzbund Deutschland (NABU).
In Santa Marta in Kolumbien treffen sich in diesen Tagen mehr als 40 Länder zur ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien. Die Klimawissenschaft wird nicht müde zu betonen, wie dringend es ist, die Ursache für die klimaschädlichen Emissionen aus fossilen Energien zu stoppen. In einem Papier haben die Forschenden nun Forderungen dafür zusammengetragen. Janina Schreiber aus der ARD-Klimaredaktion hat mit einem von ihnen gesprochen.
40 Jahre ist es her, dass die Angst vor einem Atomunglück Wirklichkeit wurde: Am 26. April 1986 in Tschernobyl, damals Sowjetunion, heute Ukraine. Große Mengen radioaktiver Stoffe wurden mit Wind und Regen über weite Teile Europas und der Sowejtunion getragen. Bis heute ist nicht klar, wie viele Menschen an den Folgen gestorben sind. Das Unglück von Tschernobyl wird als wichtiger Einschnitt auf dem Weg zur Abkehr von der Atomenergie angesehen. Der Technik- und Umwelthistoriker Frank Uekötter von der Ruhr-Universität Bochum stellt diese und viele andere Annahmen rund um Tschernobyl in Frage. Wir sprechen mit ihm auf radio3.
Seit 2023 ist kein Kernkraftwerk in Deutschland mehr in Betrieb. Der Atomausstieg wurde mit dem Abschalten der Kraftwerke "Isar 2", "Emsland" und "Neckarwestheim 2" beendet. Er wurde nach dem Atom-Unglück von Fukushima im Jahr 2011 von der damaligen Bundesregierung beschlossen. Die Debatte um einen Atomausstieg ist allerdings deutlich älter und hatte auch schon vor der Atom-Katastrophe von Tschernobyl begonnen, die sich in dieser Woche zum 40. Mal jährt. Jetzt wird in Europa und auch in Deutschland von einzelnen Politiker*innen eine Rückkehr zur Atomkraft thematisiert. Im radio3 Klimagespräch spricht Frank Schmid mit der Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung über die möglichen Folgen einer Rückkehr zur Atomenergie für Deutschland und den Klimaschutz.
Wir Menschen wollen gesund sein und gesund bleiben. Möglichst lange. Doch das ist nicht möglich, wenn wir nicht gleichzeitig auf die Gesundheit von Tieren und Pflanzen und die Gesundheit unseres Planeten Erde achten. Menschliche Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt und Klima sind so eng miteinander verknüpft, dass 2022 in Greifswald ein neues Helmholtz-Institut gegründet wurde: das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH). Am Mittwoch diskutieren bei einer Veranstaltung des DLR Projektträger in Berlin Forscher und Politikerinnen über den One-Health-Ansatz - unter dem Titel "One World, One Health". Mit dabei sind u.a. der Virologe Christian Drosten und der Biologe und Veterinärmediziner Fabian Leendertz, Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts für One Health. Mit ihm sprechen wir vorab im radio3 Klimagespräch.
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