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Frei, unabhängig und auf dem Boden des Evangeliums, allein Christus verpflichtet. So sollte es sein, als vor 100 Jahren mehrere freikirchliche Gemeinden in Deutschland die Vereinigung Evangelischer Freikirchen gründeten. Als ökumenischer Zusammenschluss wollte man gemeinsame Interessen gegenüber den Landeskirchen und den staatlichen Behörden vertreten. Doch auch die Freikirchen haben mit Problemen zu kämpfen.
Immer mehr Menschen gehen in Therapie, um sich bei ihren Seelenleiden helfen zu lassen. Eine positive Entwicklung. Doch die zunehmende Therapieerfahrung führt dazu, dass medizinische Fachbegriffe Teil unserer Alltagssprache geworden sind. Welche Gefahren birgt der leichtfertige Umgang mit Vokabular aus der Psychotherapie? Wo liegen die Chancen und Grenzen der Entstigmatisierung mentaler Gesundheit?
Die Lage der Migrantinnen und Migranten an der französischen Ärmelkanal-Küste sorgte lange Zeit täglich für Schlagzeilen. Noch immer versuchen zehntausende Menschen jedes Jahr, von den nordfranzösischen Stränden nach Großbritannien zu kommen. In Städten wie Grande-Synthe oder Loon-Plage leben bis zu 1.500 Geflüchtete in wilden Camps und warten dort auf die Chance auf eine Überfahrt.
In der Bibel wird immer wieder von Wundern erzählt: Jesus Christus zieht im Neuen Testament als Wunderheiler durchs Land und erweist sich so als Sohn Gottes – zumindest haben das die ersten Christen so verstanden und erzählt. Und die Geschichte von Ostern, von der Auferstehung eines Toten – ist das nicht das Wunder schlechthin? Dennoch sind Wunder unter Christen und Christinnen auch umstritten.
Wer einen Menschen schwer verletzt oder gar tötet, lädt schwere Schuld auf sich. Die Aufmerksamkeit gilt meistens den Opfern und ihren Angehörigen. Doch auch Täter müssen sich die Frage stellen, wie sie nun weiterleben können. Ein Weg zurück ins Leben besteht darin, Verantwortung zu übernehmen. Das kann bedeuten, den Opfern oder den Hinterbliebenen Unterstützung anzubieten. Oder sich dafür stark zu machen, dass andere nicht den gleichen Fehler begehen.
Die Beduinen in der Negev-Wüste gehören zu den am stärksten marginalisierten Gruppen in Israel. Viele ihrer Dörfer sind nicht anerkannt. Das bedeutet: kein Zugang zu grundlegender Infrastruktur wie Wasser, Strom oder Gesundheitsversorgung. Besonders dramatisch ist die Situation in der größten arabischen Stadt und Beduinenhochburg Rahat.
(Übernahme aus Podcast "Weltzeit", Deutschlandfunk Kultur, 23.02.26)
Eine Karriere verfolgen, bedeutet oft Verzicht, wissen Fußballer Emre Üstün und Schauspielerin Elina Vildanova. Der Spieler des Berliner Athletik Klub 07 hat das Potenzial, Profifußballer zu werden und steht an einem entscheidenden Punkt in seiner Entwicklung. Die Absolventin der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch muss sich nach ihrem Abschluss neu orientieren und bei Castings beweisen.
Am 15. März 2026 wird in Berlin erstmals der "Tag gegen Islamfeindlichkeit" begangen – nach dem Vorbild der Vereinten Nationen. Nach der Ankündigung wurde prompt Kritik laut, wozu die Gesellschaft noch einen weiteren Gedenktag brauche. Dass es antimuslimische Anfeindungen und Diskriminierung gibt, ist unumstritten. Doch was bringt Berliner Musliminnen und Muslimen dieses Datum im Landeskalender?
Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien ist jüdischer Herkunft. Und sie bekennt sich dazu. Lange hielt sich die CDU-Politikerin an die Worte ihrer Mutter, das in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Zudem wirbt sie für eine differenziertere Israel-Debatte. Wie stehen die jüdische Community, Weggefährten und Kritiker dazu?
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt, die Deutschen vertrieben. Für viele Kinder begann eine Zeit bitteren Hungers. Immer auf der Suche nach Essen, zogen die sogenannten Wolfskinder durch die Wälder oder schlichen über die Grenze nach Litauen. Hier wurden sie oft von Bauern aufgenommen – als billige Arbeitskräfte oder als Teil der Familie.
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