Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung

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By Süddeutsche Zeitung

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  1. Number 1: So radikal ist die AfD in Mecklenburg-Vorpommern

    Im Wahlkampf hat sich die AfD in Mecklenburg-Vorpommern bürgerlich-konservativ gegeben. Doch das gefällt nicht allen Mitgliedern im Landesverband. Viele/einige von ihnen wünschen sich einen radikaleren Kurs. Das geht aus einer parteiinternen Wahlkampf-Analyse hervor, die der SZ vorliegt. Besonders der sogenannte „Ministerpräsidentenkandidat“ Leif-Erik Holm wird demnach als nicht radikal genug wahrgenommen. Diese Analyse macht auch deutlich, wo der AfD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern politisch steht – nämlich weiter rechts, als er die Menschen im Wahlkampf hat glauben lassen. Da hatte sich die AfD bewusst bürgerlich-konservativ gegeben, um die Wähler und Wählerinnen in Mecklenburg-Vorpommern zu überzeugen. Doch nachdem die AfD nach der Wahl nun vermutlich keine Regierungsverantwortung bekommen wird, zweifeln große Teile der AfD an diesem Kurs. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Ulrike Nimz, SZ-Korrespondentin für Mecklenburg-Vorpommern. Und sie erklärt auch, wie sich der Landesverband nun vermutlich weiterentwickeln wird. Weitere Nachrichten: KI-Agent hackt australisches Regierungsportal; US-Bundesrichter hält Ausschluss von Medien aus dem Weißen Haus für verfassungswidrig. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die „Auf den Punkt“-Folge vom Mittwoch über KI und China. Hier finden Sie einen Kommentar zu Berlins Rückzug der Bewerbung für die Olympischen Spiele. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    14min
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  2. Number 2: Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Wahlanalyse und die erste Reaktion des Kanzlers

    In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wurde gewählt. Laut den Hochrechnungen gegen 20 Uhr am Sonntagabend liegt die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vorne – mit 37,9 Prozent hat sie ihr Ergebnis der vergangenen Wahl mehr als verdoppelt. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt trotz Aufholjagd nur auf 35,7 Prozent. Die CDU muss um den Einzug in den Landtag bangen und erreicht ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt – bundesweit. In Berlin wird die Linke mit rund 25 Prozent stärkste Kraft und kann ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Wahl etwa verdoppeln. Dahinter folgen CDU und AfD. Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Wahl ein Rückschlag: Noch vor Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen stellte er sich am Wahlabend vor die Presse. Das Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sei ein “Desaster“. Merz machte jedoch auch klar: An seinem Posten als Bundeskanzler ändern die Ergebnisse vorerst nichts. Die Wahlen analysieren in dieser Podcastfolge die beiden Landes-Korrespondentinnen der SZ für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, Jana Stegemann und Meredith Haaf, sowie die Politik-Chefin der SZ, Katharina Riehl. Zum Weiterlesen und -hören: Fünf Erkenntnisse aus den Wahlergebnissen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Antonia Franz, Sarah Neu Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD/phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    15min
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  3. Number 3: Was will Xi mit KI?

    Die USA und China konkurrieren um die leistungsfähigsten Modelle, Computerchips und Rechenzentren. Gleichzeitig wächst bei beiden Großmächten die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI. Am Donnerstag wollen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nun über eine mögliche Zusammenarbeit bei dem Thema sprechen. Doch Experten halten eine Kooperation nur für begrenzt möglich. Denkbar wären ein direkter Kommunikationskanal oder Austausch über Cybervorfälle im Zusammenhang mit KI. Trump hat seinen Kurs bei KI am Dienstag in einer Rede vor den Vereinten Nationen deutlich gemacht und Vorgaben und Begrenzungen eine Absage erteilt. In dieser Podcastfolge erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay, warum in der Volksrepublik die KI-Risiken völlig anders bewertet werden als in den USA – und warum Peking bei der Kontrolle deutlich weiter ist. Denn Peking sieht KI als Problemlöser für große Herausforderungen, insbesondere für den demografischen Wandel und den daraus folgenden Mangel an Arbeitskräften. Dabei unterbindet die Diktatur Debatten darüber, wie gefährlich KI tatsächlich werden könnte. Weitere Nachrichten: USA unterzeichnen Verteidigungsabkommen mit Dänemark und Grönland; OECD hebt Konjunkturprognose für Deutschland an. Zum Weiterlesen und -hören: Den Podcast “China und wir” können Sie hier hören und sehen. Hier lesen Sie einen Vorbericht von Lea Sahay über das Treffen zwischen Xi und Trump am Donnerstag und hier aus US-Perspektive. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Sarah Neu, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über United Nations. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    14min
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  4. Number 4: Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Mit Kaffee und Kuchen gegen den Rechtsruck?

    Von allen deutschen Bundesländern ist Mecklenburg-Vorpommern am dünnsten besiedelt. Weniger als 1,6 Millionen Menschen leben zwischen Ostsee, Hamburg, Stettin und Brandenburg. Seit der Wende ist die Bevölkerung um 400 000 Menschen geschrumpft. Und aktuell sterben dort deutlich mehr Menschen als geboren werden. Ohne Zuwanderung wäre die Entwicklung noch düsterer. Mehr als die Hälfte aller Einwohner lebt auf dem Land. Und hier hat sich die politische Landkarte bereits zur Bundestagswahl blau eingefärbt. In dem Dorf Wasdow kam die AfD auf 56 Prozent. Hier lebt Karen Wieprich und hier hat sie 2013 den Verein “Quietjes” gegründet, der sich “für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander” einsetzt und durch “Begegnungen einen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft frei von Vorurteilen und Ausgrenzung” setzen will. Dazu stellen sich Wieprich und die anderen Vereinsmitglieder regelmäßig auf öffentlichen Plätzen in Dörfern und Kleinstädten auf. Dabei haben sie Tische, Bänke sowie Kaffee und Kuchen. So schaffen sie einen Raum, in dem Menschen niedrigschwellig miteinander ins Gespräch kommen – ohne Druck, ohne Vorwürfe. Insbesondere in den Wochen vor der Landtagswahl am Sonntag sind Wieprich und ihre Vereinsmitglieder viel unterwegs gewesen, um sich für eine bunte und offene Zivilgesellschaft einzusetzen. Den Link zum Netzwerk “Zusammen bewegen” finden Sie hier und hier den Verein “Quietjes” von Karin Wieprich. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    22min
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  5. Number 5: Malaria in Frankfurt: Wie groß ist die Gefahr?

    In Frankfurt am Main sind in den vergangenen Monaten insgesamt acht Malaria-Erkrankungen registriert worden. Drei der Infizierten sind inzwischen an der Krankheit verstorben. Das allein ist schon ungewöhnlich. Aber noch ungewöhnlicher ist, dass zwei der Malaria-Fälle bei Menschen aufgetreten sind, die nicht zuvor Urlaub in einem Tropengebiet gemacht hatten und die sich auch nicht an einem Flughafen aufgehalten haben – aber sie leben in der Nähe des Flughafens. Was dahinter stecken könnte, erklärt in dieser Podcastfolge Berit Uhlmann, Gesundheitsexpertin aus dem SZ-Wissen-Ressort. Sie hält es für wahrscheinlich, dass eingeschleppte Mücken das Virus übertragen haben, zunächst am Flughafen und dann in dem nahegelegenen Wohngebiet. Derartige Übertragungen seien in Deutschland aber äußerst selten. Deshalb sei das Risiko einer Erkrankung in Frankfurt auch sehr gering. Malaria könne außerdem gut behandelt werden, wenn die Krankheit früh entdeckt wird. Dass jetzt die Behörden entsprechend sensibilisiert seien, helfe dabei, etwaige weitere Fälle schnell zu entdecken. Weitere Nachrichten: Parlamentswahlen in Russland; Verbindung zwischen Drohnenfunden in Niedersachsen und Leipzig möglich. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die rechten Streamer. Und hier finden Sie die bereits veröffentlichten Folgen von „Weidelland“, die SZ-Podcastserie über Alice Weidel und die AfD. Hier finden können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über die letzte russischen Oppositionspartei nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    13min
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