Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung

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Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung episodes

  • Wie nah ist die Ukraine einem EU-Beitritt wirklich?

    Schon der G-7-Gipfel in dieser Woche ist für die Ukraine ganz gut gelaufen. Die Staatschefs haben sich dort darauf geeinigt, mehr Druck auf Putin auszuüben. Und dann beginnt auch der erste Verhandlungsblock für den EU-Beitritt. Das beschäftigt die Staatschefs der Mitgliedsländer auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag. Seit Jahrzehnten arbeitet die Ukraine schon auf einen EU-Beitritt hin – ganz unabhängig von dem russischen Großangriff. Worüber jetzt genau verhandelt wird und wo dabei die größten Hindernisse liegen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jan Diesteldorf. Er ist Korrespondent für die SZ in Brüssel.

    Weitere Nachrichten: Iran-Rahmenabkommen ist unterzeichnet; Nachwahl in Makerfield entscheidet über Starmers politisches Schicksal.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Die „Auf den Punkt“-Folge zum Iran-Rahmenabkommen und welche Rolle der israelische Premier Netanjahu dabei spielt, hören Sie hier.

    Den Text von Kathleen Hildebrand darüber, warum trotz KI weiterhin Menschen Texte schreiben sollten, lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter
    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: European Commission (YouTube).

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    12 min
  • Alles nur für Trump? Was G 7 gebracht hat

    Friedrich Merz spricht von einem „Tag der Hoffnung“, Emmanuel Macron vom „Moment des strategischen Erwachens“. Auf dem G-7-Gipfel im französischen Evian demonstrieren die anwesenden Staats- und Regierungschefs eine neue Einigkeit. Und sie kündigen an, gemeinsam den Druck auf Moskau zu erhöhen, etwa mit neuen Sanktionen gegen Russland.

    Bemerkenswert ist vor allem, dass auch Donald Trump diesen Sanktionen zugestimmt hat, erklärt SZ-Redakteur Daniel Brössler im Podcast. Er hat aus Evian über den G-7-Gipfel berichtet. Im Gespräch erklärt Daniel Brössler, inwiefern die G-7-Staaten das Rezept für einen guten Umgang mit Donald Trump gefunden haben – und welches Signal dies nach Moskau sendet.

    Weitere Nachrichten: G-7 wollen Obergrenze für Rohstoffeinfuhr erwirken; Abkommen zwischen Iran und USA soll Wegfall aller Sanktionen beinhalten; Weiterhin viele antisemitische Vorfälle in Deutschland.

    Zum Weiterlesen:

    Ausgeladen von den Bayreuther Festspielen: Lesen Sie hier das Interview mit Michel Friedman.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch
    Produktion: Juno Graner

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    13 min
  • Iran: Gefährdet Netanjahu Trumps Frieden?

    Beim amerikanischen Nachrichtensender CNN haben sie gezählt, wie oft Donald Trump schon einen baldigen Frieden mit Iran angekündigt hat: 38 Mal. Diesmal scheint aber tatsächlich tatsächlich ein diplomatischer Weg in Richtung Frieden möglich.

    Am Freitag soll ein Rahmenabkommen von den USA und Iran unterschrieben werden. Das regelt, so heißt es, eine 60-tägige Waffenruhe, während der weitere Friedensverhandlungen stattfinden sollen. Es gibt also noch einige Punkte, an denen ein Frieden scheitern könnte.

    Einer davon ist der Krieg, den Israel gegen die Hisbollah führt. Denn für Iran ist es zentral, dass die Waffenruhe zwischen den USA und Iran auch dort gilt. Aber: Die israelische Regierung will nicht mitmachen. Der rechtsextreme Minister für Innere Sicherheit Itamar Ben-Gvir sagte am Montag: “Israel darf das Abkommen zwischen den USA und Iran nicht akzeptieren.” Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu sagte am Montag, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus dem Libanon zurückziehen werden. Aktuell halten sie etwa acht Prozent des Landes besetzt.

    Warum Netanjahu kein Interesse an einem Frieden mit Iran hat, erklärt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Beirut.

    Weitere Nachrichten: Spritpreise fast wieder auf Vorkriegsniveau; Musk will ZDF verklagen.

    Zum Weiterlesen:

    Den Text zum Spiel Iran gegen Neuseeland von Jürgen Schmieder in Los Angeles lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Nadja Schlüter

    Produktion: Julius Zimmer

    Zusätzliches Audiomaterial über: MiddleEastEye (YouTube).

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    12 min
  • Iran und USA: Bringt Trump den Frieden mit zum G7-Gipfel?

    Die US-Regierung will, dass Ende der Woche in der Schweiz ein Vertrag zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet wird. Doch der wesentliche Konflikt muss erst noch gelöst werden, sagt SZ-Iran-Korrespondent Raphael Geiger: “Was wird aus dem iranischen Atomprogramm?” Der Krieg und der mögliche Frieden werden ab Montag auch auf dem G7-Gipfel im französischen Évian die Kernrolle spielen, sagt Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dort wird auch beraten werden, welche Staaten sich an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen können.

    Gastgeber Emmanuel Macron will Donald Trump aber auch für ein starkes militärisches und finanzielles Engagement für die Ukraine gewinnen. Trump werde den Gipfel bestimmen, zeigt sich Meiler überzeugt. Um den US-Präsidenten bei Laune zu halten, werde deshalb der Klimawandel nicht thematisiert und es gebe keine Schlusserklärung. Aber Mittwochabend werde es eine pompöse Gala im Schloss Versailles mit Feuerwerk und Lichtshows geben. Offiziell zum 250. Jahrestag der Gründung der USA – inoffiziell, um sicherzustellen, dass Trump bis zum Ende bleibt.

    Weitere Nachrichten: Großbritannien plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige; Nationaler Bildungsbericht bemängelt Ungleichheit; Haftstrafe für Sohn von Norwegens Kronprinzessin.

    Zum Weiterlesen:

    Einschätzungen darüber, was die Friedensvereinbarung für die Weltwirtschaft bringen, lesen Sie hier.

    Hier lesen Sie einen Bericht über das WM-Lager der Iraner in Mexiko

    und hier über die frostige Begrüßung in Los Angeles.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Nadja Schlüter

    Produktion: Juno Graner

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    14 min
  • Space-X: Was macht Elon Musk mit seiner Billion?

    Elon Musk ist nach dem Börsengang von Space-X der erste Billionär der Geschichte, zumindest auf dem Papier. Am ersten Handelstag stieg die Aktie um fast 20 Prozent, wodurch das Unternehmen mit 2,1 Billionen Dollar bewertet wurde. Doch seine Weltraumfirma SpaceX machte im vergangenen Jahr weniger als 19 Milliarden Dollar Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen.

    Warum die Aktionäre Musk trotzdem vertrauen und wofür er das viele Geld verwenden will, darüber spricht Gunnar Herrmann, der sich in der SZ-Wirtschaftsredaktion mit den Themen Geldanlage und Kapitalmärkten beschäftigt. Der SpaceX-Börsengang sei nur der Anfang, sagt Herrmann. KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI planen noch in diesem Jahr ebenfalls Börsengänge – und beide Unternehmungen könnten ähnliche Bewertungen erzielen wie Space-X.

    Weitere Nachrichten: Friedensabkommen zwischen USA und Iran könnte kurz bevorstehen; Proteste in Genf gegen G7-Gipfel in Evian; Schweizer stimmen gegen Begrenzung der Migration.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Hier lesen Sie, dass Space-X erst der Anfang riesiger Börsengänge ist.

    Hier ist ein Beitrag über Musks sagenhaften Reichtum.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Philipp Saul

    Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Paramount Pictures.

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    13 min
  • EU-Asylregeln: Was sich in Deutschland ändert

    Zwei Jahre nach ihrer Verabschiedung ist diesen Freitag die Verschärfung des EU-Asylsystems in Kraft getreten. Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) vereinheitlicht Asylverfahren und regelt die Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb der EU neu. Zudem ist künftig die Einrichtung sogenannter Return-Hubs in Staaten außerhalb der EU möglich, in denen abgelehnte Asylsuchende untergebracht werden können.

    Menschenrechtsorganisationen bewerten die Verschärfungen kritisch: Sie befürchten unter anderem längere Inhaftierungen und eingeschränkte Rechtsschutzmöglichkeiten für Asylbewerber. Die zentrale Neuerung ist die Einteilung von Geflüchteten in zwei Kategorien, sagt Markus Baler aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Personen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern oder aus Ländern mit niedrigen Anerkennungsquoten werden ein beschleunigtes Verfahren durchlaufen. Auch die haftähnliche Unterbringung in Deutschland werde vermutlich vor Gericht angefochten.

    Weitere Nachrichten: Krankenkassenreform im Bundestag; David Hockney gestorben; SpaceX geht an die Börse.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Markus Balser hat hier die neuen Fakten im Asylrecht zusammengefasst.

    Hier finden Sie unseren Podcast über die Auswirkungen der große Asylreform auf die EU.

    Einen Nachruf auf den britischen Maler David Hockney lesen Sie hier.

    Und hier ist der Beitrag über den absurden Reichtum von Elon Musk.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF.

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    12 min
  • Rassistische Gewalt in Belfast: Woher kommt die Wut?

    Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan.

    In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter.

    Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können.

    Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins.

    **
    Zum Weiterlesen:** Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Philipp Saul
    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube.

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    13 min
  • WM: America first, Fußball second?

    Im Aztekenstadion von Mexiko City startet am Donnerstag laut Gianni Infantino das „größte Ereignis, das die Menschheit jemals sehen wird“. Vor einem halben Jahr hat der Fifa-Präsident an Donald Trump noch den neu geschaffenen sogenannten “Fifa-Friedenspreis” überreicht. Und jetzt lässt der US-Präsident Krieg gegen Iran führen, ein Teilnehmerland der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft.

    Das sei beispiellos, sagt US-Korrespondent Boris Herrmann, wie auch die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit des iranischen Teams. Zudem widerspreche es dem Fifa-Motto “Football Unites the World” (Fußball vereint die Welt) und verletze das Neutralitätsgebot des Weltfußballverbandes. Dies treffe allerdings auf viele diskriminierende Regularien der Trump-Regierung etwa bei der Einreise in die USA zu. Auch Fans und Funktionäre aus Ländern wie Jordanien, Marokko und sogar Schottland hatten massive Schwierigkeiten, Visa oder Einreise-Genehmigungen zu erhalten, sagt Herrmann.

    Weitere Nachrichten: Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen sich im Kanzleramt; Ausschreitungen in Belfast.

    **Zum Weiterlesen und -hören: **

    Hier finden Sie alle Artikel und Podcasts rund um die Fußball-WM.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Philipp Saul, Lisa Mohr, Luis Münch

    Produktion: Juno Graner

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian. und Fifa.

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    15 min
  • Warum Nordkorea für China so wichtig ist

    Chinas Präsident Xi Jinping war am Montag und Dienstag zu Besuch in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Für den dortigen Herrscher Kim Jong-un ist dieser Besuch eine ganz besondere Ehre. Das Verhältnis der beiden Länder ist eng und Xi und Kim wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur sogar ausbauen.

    Nordkorea ist international weitgehend isoliert, spielt aber trotzdem eine wichtige geopolitische Rolle. SZ-Korrespondent David Pfeifer sagt dazu in dieser Folge von “Auf den Punkt”, Nordkorea sei Nutznießer der betrüblichen Weltlage.

    Weitere Nachrichten: Aus für deutsch-französischen Kampfjet; Anstieg politisch motivierter Straftaten.

    Zum Weiterlesen:

    Hier schreibt David Pfeifer mehr über Nordkoreas Macht.

    Der Text zu politisch motivierten Straftaten steht hier.

    Die interaktive Karte zur WM finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Philipp Saul

    Redaktion: Lars Langenau, Antonia Franz, Luis Münch

    Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ITV (Youtube)

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    14 min
  • Iran und Israel: Irgendwo zwischen Krieg und Waffenruhe

    Am Sonntagabend ist die Situation in Nahost erneut eskaliert. Zunächst hat das islamistische Regime in Teheran Israel angegriffen. Zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im April und zum ersten Mal ohne damit auf einen israelischen Angriff zu reagieren. Und obwohl der US-Präsident Donald Trump den israelischen Staatschef Netanjahu aufgefordert hatte, Gegenangriffe auf Iran zu unterlassen, hat Israel noch in der Nacht auf Montag Luftangriffe auf Iran geflogen. Zusätzlich gab es neue Drohungen von der Hisbollah und von den Huthi-Rebellen in Jemen.

    Und obwohl das iranische Regime am Mittwochmittag die Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat, stellt sich eine wichtige Frage: Wo steht die ohnehin schon brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg nun?

    In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Korrespondent Raphael Geiger über die gegenseitigen Angriffe von Iran und Israel. Er erklärt, wie sie zu bewerten sind. Und er ordnet ein, welche Folgen sie für das Friedensabkommen haben, dass Donald Trump unbedingt will und das eigentlich schon fast komplett ausgehandelt sein soll.

    Weitere Nachrichten: Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Ukraine fordern Putin zu Waffenruhe auf; Festnahme nach Hauseinsturz in Görlitz.

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    Zum Weiterlesen:** Das Dilemma mit den Faktenchecks

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Antonia Franz
    Produktion: Laura Sagebiel

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    13 min

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