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Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer.
Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden.
Weitere Nachrichten: Mehr Superreiche in Deutschland; Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Zum Weiterlesen:
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst.
Hier lesen Sie das Portrait über den neuen Verfassungsschutzchef Sinan Selen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Sachverständigenrates Wirtschaft.
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Am Pfingstwochenende hat Kiew einen der schwersten russischen Angriffe seit Kriegsbeginn erlebt. Dabei hat Moskau unter anderem eine Rakete vom Typ Oreschnik eingesetzt, eine Hyperschallrakete mit großer Reichweite.
Die internationale Staatengemeinschaft wertet den Angriff als neue Eskalation in diesem Krieg. Und damit steigt auch der Druck auf die Bundesregierung, vielleicht noch mehr zu tun, um der Ukraine im Kampf gegen Russland zu helfen. Welche Möglichkeiten es dafür gäbe, darum geht es in dieser Podcastfolge. Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion spricht darüber, was die Bundesregierung jetzt tun könnte. Und er erklärt auch, inwiefern die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern der Ukraine jetzt noch helfen könnte.
Außerdem spricht Elisa Britzelmeier, SZ-Korrespondentin in Rom, über die Papst-Enzyklika.
Weitere Nachrichten: USA greifen erneut Iran an; Papst spricht in Enzyklika über KI.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@PresidentGovUa).
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Der türkische Oppositionsführer und CHP-Chef Özgür Özel wurde von einem türkischen Gericht abgesetzt. Wegen fadenscheiniger Vorwürfe, er habe seine Wahl zum Parteichef durch Bestechungen erreicht. Dafür gibt es keine Beweise. Das Urteil gilt als Ausdruck einer „Palastjustiz“, da es sich wohl weniger an Gesetzen und mehr an den Wünschen des türkischen Präsidenten Erdoğan orientiert.
Özel hatte sich nach dem Urteil in der CHP-Parteizentrale in Ankara verschanzt. Am Sonntag haben Polizeikräfte das Gebäude mit Einsatz von Tränengas geräumt. Bis Redaktionsschluss gibt es keine Angaben über Verletzte.
Weitere Nachrichten: USA und Iran wohl kurz vor Einigung; Russland setzt Oreschnik-Raketen auf Kiew ein.
Zum Weiterhören:
Den SZ-Plus-Podcast „Eine Frau namens Naddel – Die Geschichte von Nadja Abd el Farrag“ können Sie hier hören.
Und hier hören Sie die Serie auf Spotify.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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In dieser Podcastfolge geht es darum, welche Jobaussichten Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger in Deutschland haben. Denn zurzeit ist es gar nicht so einfach, nach dem Studium oder der Ausbildung zu finden, zumindest in einigen Branchen. Woran das liegt, erklärt Simon Janssen vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Er erklärt, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage.
Gründe sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit, aber auch der Wandel durch Künstliche Intelligenz. Und ein paar Tipps für junge Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger hat der Wirtschaftswissenschaftler auch.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok (@zoeclaire; @fostaforce;@nemaehrlich;@rockytv_20)
Redaktionsschluss war Freitag, 22.05.2026, um 16 Uhr.
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Es ist vorbei: Der Late-Night-Talker Stephen Colbert hat in der Nacht auf Freitag die letzte Ausgabe der Late Show gesendet. Man könnte auch sagen: Donald Trump hat seinen Willen bekommen.
Colbert war einer der beliebtesten und lautesten Trump-Kritiker in den USA. Kaum eine Sendung, in der Trump nicht lächerlich gemacht wurde. Was da jetzt fehlen wird und wie der US-Präsident die Medien in den USA unter Druck setzt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Boris Herrmann. Er berichtet für die SZ aus New York – und sagt: “Nur mit Leuten wie Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und John Stewart lässt sich der aktuelle US-Präsident ertragen.”
Weitere Nachrichten: Türkisches Gericht setzt CHP-Chef ab; Apothekenreform beschlossen.
Zum Weiterhören- und lesen:
Die aktuelle Folge der “Deutsch-Amerikanischen Freundschaft” hören Sie hier: „Trumps Respekt vor Männern steigt, je größer sie sind“
Den Kommentar zur Apothekenreform lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @ColbertLateShow (YouTube).
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Es könnte eine wichtige Lösung dabei sein, das Rentensystem zu reformieren: Die Rente mit 70. Immer wieder wird sie politisch diskutiert, auch wenn noch unklar ist, ob die von schwarz-rot eingesetzte Kommission die Rente mit 70 tatsächlich vorschlagen wird, wenn sie Ende Juni ihre Ergebnisse liefert.
Dabei stellt sich die Frage: Können so viele Menchen überhaupt bis 70 arbeiten? Darüber spricht in dieser Podcastfolge von “Auf den Punkt” die SZ-Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt. Sie sagt nicht nur: Ja viele können es. Sondern auch: Sie sollten. Denn wer körperlich noch kann, für den heißt längeres arbeiten oft bessere Gesundheit.
Weitere Nachrichten: Israel schiebt Gaza-Aktivisten ab; Marsalek-Komplize verurteilt.
Zum Weiterhören- und lesen:
Hier geht es zur Folge über Egisto Ott und Jan Marsalek unseres SZ-Podcasts “Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen”.
Und hier die Liste aller Fußballer, die zur Herren-WM reisen.
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Vor wenigen Tagen war US-Präsident Trump in Peking zu Besuch – und derzeit ist der russische Machthaber Putin für zwei Tage bei Chinas Machthaber Xi. Der offizielle Anlass für den Staatsbesuch war das 25. Jubiläum eines Freundschaftsvertrags zwischen China und Russland. Ohnehin sind die beiden Länder in den vergangenen Jahren noch enger zusammengerückt. Vor vier Jahren – Russland hatte damals schon den Ukraine-Krieg begonnen – haben sie sogar eine “grenzenlose Freundschaft” ausgerufen.
In der gemeinsamen Erklärung zu Putins Besuch ist daher auch die Rede von der “Notwendigkeit einer vollständigen Beseitigung der ursprünglichen Ursachen der ukrainischen Krise”, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax aus den Dokumenten. Gemeint ist damit aus Putins Sicht wohl die unabhängige Ukraine, die in die Nato will.
Wie gefährlich diese Partnerschaft für Europa ist, erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay in dieser Folge von “Auf den Punkt”.
Weitere Nachrichten: EU-Zolldeal mit USA könnte ab 4. Juli in Kraft treten; Führerschein soll günstiger werden.
**Zum Weiterhören: **
Hier geht es zur neuen Folge der Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay über Chinas Tech-Macht auf sz.de.
Und hier können Sie die Folge auf Spotify hören und sehen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Immer häufiger greift die Ukraine im Krieg Ziele im Landesinneren von Russland an. Zuletzt gab es einen großen Drohnenangriff auf Moskau und die umliegende Region. Dabei sollen nach Angaben der russischen Behörden auch drei Zivilisten ums Leben gekommen sein.
Das zeigt, dass sich die militärischen Fähigkeiten der Ukraine verändert haben. Mit vielen Lang- und Mittelstreckendrohnen kann sie nun immer häufiger Ziele in Russland angreifen. Wie sie diese neue Fähigkeit nutzt, erklärt in dieser Podcastfolge Sebastian Gierke aus der SZ-Politikredaktion. Zum Beispiel greift die Ukraine ganz gezielt die russische Ölindustrie und Ziele in Moskau an.
Die Bevölkerung in Russland ist wegen der ukrainischen Drohnenangriffe zunehmend besorgt. Dazu spricht im Podcast die SZ-Russlandkorrespondentin Silke Bigalke. Immer mehr Menschen fühlten sich nicht mehr sicher. Das erhöhe den Druck auf Putin.
Weitere Nachrichten: Russland beginnt Großmanöver und Putin reist nach China; Prämie für E-Autos kann jetzt beantragt werden.
Zum Weiterlesen: Warum lesen gerade alle Romane aus Deutschland? Das können Sie hier nachlesen.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X (@ZelenskyyUa).
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die WHO signalisiere damit, dass internationale Hilfe benötigt werde und den Ernst der Lage, sagt SZ-Gesundheitsexpertin Berit Uhlmann.
Das Virus der ansteckenden und lebensbedrohlichen Infektionskrankheit wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Über den aktuellen Stamm ist wenig bekannt. Möglicherweise sei die Sterblichkeit etwas niedriger als bei früheren Varianten, sagt Uhlmann. Laut Uhlmann sei das Risiko einer Corona-ähnlichen Pandemie aber extrem gering, weil sich das Virus dazu nicht schnell genug verbreite und engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten benötige.
Judith Raupp hat lange für die SZ-Politikredaktion geschrieben und bildet nun im kongolesischen Goma, an der Grenze zu Ruanda, Journalisten aus. Sie sagt, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum letzten verheerenden Ausbruch in den Jahren 2018 bis 2020 aktuell noch deutlich niedriger sei. Der Ostkongo aber sei seit mehr als 30 Jahren von Konflikten und Kriegen geprägt, sagt Raupp. Ebola sei deshalb nur eine von vielen Herausforderungen in dieser Weltregion.
Weitere Nachrichten: USA und Israel drohen mit neuen Angriffen auf Iran; Höchststand an Hinrichtungen weltweit.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Hier finden Sie die Fragen und Antworten zu Ebola.
Unseren Sport-Podcast können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
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Seit Freitag heißt der neue Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Kevin Warsh. Der 56-Jährige ist der Nachfolger von Jerome Powell und steht schon jetzt unter großem Druck. Denn Donald Trump fordert schon länger, dass die Fed den Leitzins senkt. Powell hatte sich immer geweigert, das zu tun und auf die Unabhängigkeit der Notenbank verwiesen. Deshalb hatte Donald Trump versucht, ihn aus dem Amt zu drängen. Allerdings ohne Erfolg.
Wie wahrscheinlich ist es, dass der neue Fed-Chef Kevin Warsh nun genau die Geldpolitik machen wird, die Donald Trump fordert? Und wenn ja – welche Folgen hätte das für die USA aber auch die gesamte Weltwirtschaft?
Darüber spricht in dieser Podcastfolge die Korrespondentin Ann-Kathrin Nezik. Sie berichtet aus New York über die Wirtschaft der USA und erklärt im Podcast, was bei dieser neuen Personalie auf dem Spiel steht. Es geht um nicht weniger als die Glaubwürdigkeit des US-amerikanischen Finanzsektors.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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