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Im Vereinigten Königreich geht es momentan vor allem um eine Frage: Wie lange hält sich Premier Keir Starmer noch im Amt? Der Sozialdemokrat ist politisch schwer angeschlagen und einer der unbeliebtesten Premierminister der britischen Geschichte. Sogar in seiner eigenen Partei gibt es immer mehr Kritiker. Und was macht Starmer? Der will die Krise aussitzen, zumindest wirkt das so.
Während Starmer gerade womöglich seinem politischen Ende entgegen taumelt, hat der Kampf um seine Nachfolge schon längst begonnen. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht SZ-Korrespondent Michael Neudecker über die Stimmung in Großbritannien und die Frage, wer Starmer ablösen könnte.
Weitere Nachrichten: Trump in China; Neuwahl und Nationalismus in Israel.
Zum Weiterlesen:
Eine große Reportage von Michael Neudecker zur Lage im Vereinigten Königreich finden Sie hier.
Die Bilanz zum Treffen von Trump und Xi steht hier.
Und die Wetter-Apps im Test können Sie hier nachlesen.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Guardian (Youtube)
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Wenn ein Bundeskanzler von der CDU vor Arbeitnehmervertretern auftritt, dann ist das für ihn eher kein Heimspiel. Und wenn dieser Bundeskanzler dann auch noch den Sozialstaat beschneiden will und den Deutschen vorwirft, dass sie zu wenig leisten, dann ist das wirklich ein - um im Bild zu bleiben - Auswärtsspiel für den Kanzler. Bei einem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds ist Friedrich Merz am Dienstag sogar ausgebuht worden, die Stimmung war frostig.
Das beschreibt die aktuelle Debatte in Deutschland ganz gut: Auf der einen Seite sagten Politiker wie Merz, dass Reformen nötig seien, damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Und auf der anderen Seite machen nicht nur die Gewerkschaften klar, dass nach harten Jahren mit Pandemie, Inflation und hohen Spritpreisen die Bereitschaft, neue Einschnitte hinzunehmen, gering sei.
Bastian Brinkmann ist Redakteur im Berliner Büro der SZ und hat den Auftritt des Kanzlers beim DGB beobachtet. Er erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, was die schwarz-roten Koalitionäre tun können, um die Arbeitnehmer mit ins Boot zu holen. Er sagt aber auch: “Vielleicht müssen Sie ja auch ein Stück weit die Gewerkschaften verprellen.”
Weitere Nachrichten: Gebäudeenergiegesetz im Bundeskabinett; Özdemir in Baden-Württemberg vereidigt.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Gebäudeenergiegesetz.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Laura Otter
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (Youtube)
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Im Zoo in Atlanta, Georgia, soll bald ein Panda-Pärchen ankommen: Ping Ping und Fu Shuang. Das hat die chinesische Führung Ende April angekündigt. Sie verleiht ihre Pandas mit einem bestimmten Interesse: US-Präsident DonaldTrump soll gute Laune haben, wenn er an diesem Mittwoch zu Besuch nach Peking kommt.
Bei dem Treffen wird es unter anderem um die Handelsbeziehungen der beiden Großmächte gehen. Denn im Zollstreit gibt es bisher keine Einigung, sondern lediglich eine Pause. Weitere Themen werden der Iran-Krieg und Taiwan sein.
Was will Trump erreichen und was sind Xi Jinpings Ziele? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” SZ-China-Korrespondent Gregor Scheu.
Weitere Nachrichten: Merz beim DGB-Kongress ausgebuht; britischer Premier Starmer will im Amt bleiben.
Zum Weiterhören:
Hier geht es zur Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Philipp Saul
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The National Desk – TND (Facebook).
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Eigentlich wollten die Passagiere des Schiffs Hondius einfach nur eine Kreuzfahrt machen. Von Feuerland im Süden Argentiniens sollte es über die Antarktis bis zu den Kapverden gehen. Wahrscheinlich haben die etwa 150 Urlauberinnen und Urlauber gehofft, auf der wochenlangen Reise beeindruckende Natur zu sehen und ansonsten an Bord eines Kreuzfahrtschiffs eine entspannte Zeit zu haben. Doch dann kam das Hantavirus dazwischen und mit ihm große Unsicherheit.
Jetzt hat die Hondius vor Teneriffa geankert. Dort sind die meisten Passagiere von Bord gegangen und in ihre Heimatländer gebracht worden. Für sie gehe damit eine Traumkreuzfahrt zu Ende, die zum Horrortrip geworden ist, sagt SZ-Korrespondet Patrick Illinger in dieser Folge von “Auf den Punkt”.
Und SZ-Redakteur Felix Hütten aus der Wissensredaktion spricht darüber, was jetzt mit den vier Deutschen passiert, die inzwischen wieder im Land sind. Und er beantwortet die Frage, wie sehr man das Hantavirus mit dem Coronavirus vergleichen kann.
Weitere Nachrichten: Irankrieg; Kindschaftsrecht.
Zum Weiterlesen:
Und hier beantwortet Raphael Geiger die wichtigsten Fragen dazu, wie es im Irankrieg weitergeht.
Wer seine Partnerin schlägt, soll das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind verlieren können. Dazu hat Robert Roßmann hier mehr Informationen aufgeschrieben.
Und den Text von Marie Gundlach über ihr Treffen mit Sarah Engels finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Péter Magyar ist seit Samstag Ungarns neuer Ministerpräsident. Nach sechzehn Jahren ist die Ära Orbán nun auch offiziell zu Ende. Magyars Wahl sei auch die symbolische Rückkehr nach Europa, sagt Korrespondentin Verena Mayer: "Das Land möchte wieder ein ganz aktiver Teil der europäischen Gemeinschaft sein und die Blockadehaltung unter seinem Vorgänger Viktor Orbán beenden." Ungarn wolle “nicht mehr ein Stock in den Speichen sein, sondern eine Speiche am Rad”.
Mayer sagt, dass Magyar unter einem großen Zeitdruck stehe: Bis Ende Mai muss er es schaffen, die zurückgehaltenen Milliarden aus dem Corona-Wiederaufbaufonds zu beantragen, bis August muss Ungarn zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht haben, ohne die die EU kein Geld auszahlt. Dabei geht es etwa um die Bekämpfung von Korruption und die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit. Der neue Ministerpräsident vertraue bei der Umsetzung vieler Reformvorhaben auf eine Expertenregierung, sagt Mayer. Erstmals sieht man einige Frauen auf der Regierungsbank, etwa Außenministerin Anita Orbán, die zuletzt Topmanagerin in einem internationalen Unternehmen war.
Weitere Nachrichten: Putin schlägt Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg vor; Regierung will Strafrecht bei Femiziden verschärfen.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie Verena Mayers Reportage aus Budapest.
Den mit Grafiken und Simulationen angereicherten Text über den riesigen Tsunami in Alaska lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Tobias Bug
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den TV-Sender M1 und Magyars YouTube Kanal.
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Ein Jahr ist Robert Francis Prevost bereits Papst Leo XIV. Der 70-jährige ist der erste US-Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl in Rom. Schon in seinen ersten Worten an die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom am 8. Mai 2025 hat er über die Friedensbotschaft der katholischen Kirche gesprochen. An seinem Engagement für Frieden hat er seither nichts geändert. Deswegen hat ihn US-Präsidenten Trump, der seit Ende Februar Krieg gegen Iran führen lässt, in den vergangenen Wochen öfter beschimpft und ihm abenteuerliche Vorwürfe gemacht.
In dieser Folge von „Auf den Punkt“ blickt SZ-Rom-Korrespondentin Elisa Britzelmeier auf das erste Jahr von Papst Leo XIV. Und darauf, wie er zu einem Gegenspieler des US-amerikanischen Präsidenten wurde.
Zum Weiterlesen:
Den Text von Elisa Britzelmeier und US-Korrespondent Boris Herrmann über ein Jahr Papst Leo XIV lesen Sie hier.
Einen Kommentar zum Besuch von US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Canale3 Tv (YouTube) und Times (YouTube).
Redaktionsschluss war Freitag, 8. Mai, um 12 Uhr.
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In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Trotz einer von Wladimir Putin einseitig ausgerufenen Feuerpause. Damit wollte Russlands Machthaber die Feierlichkeiten in Moskau rund um den “Tag des Sieges” der Sowjetunion gegen Nazideutschland am 9. Mai ungestört abhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert.
Im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden die Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs nur ein wenig anders ablaufen als gewohnt, sagt SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke. "Putin hat von Anfang an versucht, seinen Angriff gegen die Ukraine in eine Brücke zu schlagen und zu sagen, wir haben damals gegen die Nazi gekämpft und jetzt müssen wir gegen Neonazis in Kiew kämpfen.” Das sei natürlich “Propaganda”.
Doch obwohl in Russland die Sanktionen spürbar seien, sieht Bigalke keine Anzeichen dafür, dass Putins Macht bröckelt. Die Propaganda des Kremls funktioniere: Viele Russen wiederholen die Narrative von der "militärischen Spezialoperation", weil sie durch Staatsmedien und Internet-Kontrolle in einer Informationsblase gehalten würden.
Weitere Nachrichten: Bundesrat kippt 1000-Euro-Prämie; Labour-Debakel bei Kommunalwahlen in Großbritannien; Commerzbank streicht weitere 3000 Stellen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Patrick Bauer, Nadja Schlüter
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DRM News
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Eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von MDR, Volksstimme und Mitteldeutscher Zeitung hat vier Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen Anhalt 41 Prozent für die AfD ergeben. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde die AfD damit ihr Ergebnis der vorigen Wahl verdoppeln und käme der absoluten Mehrheit sehr nah.
Die CDU käme demnach nur noch auf 26 Prozent, die Linke auf zwölf und die SPD auf sieben. Die Grünen und das BSW wären gar nicht im Landtag vertreten, ebenso die FDP, die aktuell zusammen mit CDU und SPD regiert.
Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt als gesichert rechtsextrem. Kürzlich hat er ein Wahlprogramm verabschiedet, das sehr radikal ist und zum Kulturkampf aufruft.
Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt so stark? Was muss passieren, damit das Ergebnis am 6. September anders ausfällt? Und was passiert, wenn nicht? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Albrecht von Lucke, Redakteur der politischen Zeitschrift “Blätter für deutsche und internationale Politik”.
Weitere Nachrichten: weiterer Hanta-Virus-Verdachtsfall; EU will KI für Missbrauchs-Deepfakes verbieten.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie einen Text über das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt.
Hier geht es zur neuen Podcast-Serie “Eine Frau namens Naddel”.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
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In Großbritannien stehen am Donnerstag Lokalwahlen an, die für den Premier Keir Starmer (Labour) extrem wichtig sind. Seine politische Zukunft steht seit einigen Monaten in Frage – seit er Peter Mandelson zum US-Botschafter berufen hat. Was der Epstein-Skandal damit zu tun hat und ob Starmer noch lange Premier in Großbritannien bleiben wird, erklärt SZ-London-Korrespondent Michael Neudecker.
Weitere Nachrichten: Razzia gegen Rechtsextreme; Kreuzfahrtschiff vor Kapverden wegen Hantavirus unter Quarantäne.
Zum Weiterlesen:
Das Q&A von SZ-Wissensredakteur Werner Bartens zum Hantavirus lesen Sie hier.
Den Text über die Großrazzia gegen die rechtsextremen Gruppen „Jung und Stark“ und „Deutsche Jugend voran“ lesen Sie hier.
Wie kam es dazu, dass eine Erfurter Kirche auf kleinanzeigen.de angeboten wird? Das lesen Sie in diesem Text.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Im Mai 2025 klang der damals neue Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner ersten Regierungserklärung noch sehr optimistisch. Die Koalition aus SPD, CDU und CSU, so Merz damals, wolle “neue Wege” einschlagen, aber dabei “verlässlich und vor allem jederzeit diskussionsbereit” bleiben. Ein Jahr später ist von diesem Optimismus nicht mehr viel übrig. In der Sendung von Caren Miosga sagte Merz vor wenigen Tagen mit Blick auf die schwierige Kompromissfindung mit der SPD, die CDU habe ihm nicht erlaubt, sie “umzubringen”.
Es läuft also aktuell nicht gut bei Schwarz-Rot – und der ARD-Deutschlandtrend hat ergeben, dass nur noch 15 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden sind.
Was hat die Regierung trotzdem erreicht? Und wie stehen die Chancen, dass sie die Legislaturperiode durchsteht? Darüber spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, Leiterin des SZ-Hauptstadtbüros.
Weitere Nachrichten: nach der Amokfahrt in Leipzig; USA starten “Project Freedom” in der Straße von Hormus.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie den Text von Iris Mayer über die Amokfahrt in Leipzig.
Und hier geht es zum Interview mit dem Schriftsteller und Birdwatcher Jonathan Franzen.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Carolin Lenk
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung (Youtube), Die Zeit (Youtube) und tagesschau (Youtube).
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