Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung

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Auf den Punkt - Der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung episodes

  • Ist der deutschen Regierung der Gender Pay Gap egal?

    Gender Pay Gap, das ist die Lücke zwischen dem was Männer verdienen und dem was Frauen verdienen. In Deutschland gibt es da im Durchschnitt knapp 16 Prozent Unterschied. Und selbst, wenn man rausrechnet, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und eher Berufe ausüben, die schlecht bezahlt werden, dann ist der Unterschied immer noch da. Er liegt dann bei sechs Prozent.

    Eine neue EU-Richtline soll deshalb für mehr Transparenz bei Gehältern sorgen. Unternehmen müssen demnach mehr offen legen, wie hoch die Gehälter bei ihnen sind. Aber Deutschland hat es nicht geschafft, die Richtlinie rechtzeitig umzusetzen. Der Gesetzentwurf liegt gerade noch beim zuständigen Familienministerium.

    Anna Lea Jakobs aus der SZ-Wirtschaftsredaktion sagt im Podcast, dass dieses Versäumnis vor allem für Chaos sorgt: “Die Frauen wissen jetzt erst gar nicht, ab wann sie mehr Rechte zugesprochen bekommen, was das für sie eigentlich bedeutet. Und diese Unsicherheit, die nimmt man nicht nur auf Arbeitnehmerseite wahr, sondern auch bei den Firmen selber. Die wissen wir ja auch überhaupt nicht, auf was sollen wir uns denn jetzt vorbereiten? Sollen wir jetzt schon ein Gehaltssystem einführen, das dieser Richtlinie entspricht oder eben noch nicht?”

    Moderation, Redaktion: Antonia Franz

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Laura Sagebiel

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    11 min
  • UN-Wahlniederlage: Was Deutschland jetzt tun kann

    Deutschlands Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat ist am Mittwoch in New York gescheitert. Bereits im ersten Wahlgang hat Deutschland nicht einmal zwei Drittel der Stimmen bekommen. Deutlicher kann eine Wahl fast nicht ausgehen.

    Deutschland hatte sich auf eine nicht-ständige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat beworben, so wie in der Vergangenheit auch. Es ist Deutschlands Ziel, alle acht Jahre Mitglied im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen zu sein. Das hatte bisher auch immer geklappt. Aber nun wurden stattdessen zwei andere, viel kleinere europäische Länder gewählt: Portugal und Österreich.

    Deutschland hat jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und Außenminister Wadephul und Kanzler Merz gleich mit.

    Während die Bundespolitik noch den Schock über diese Niederlage verarbeitet, werden schon erste Rufe laut, dass Deutschland den Vereinten Nationen die Gelder kürzen sollte. Darüber, ob das eine gute Idee ist, spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro. Er hat die Wahl zum UN-Sicherheitsrat aus New York begleitet.

    Weitere Nachrichten: Debatte um Pflegereform; Selenskij bietet Putin Treffen an.

    Zum Weiterlesen:

    Hier lesen Sie den Text von Cathrin Kahlweit über Österreichs erfolgreiche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat.
    Schlechter kann man nicht sparen: Den Text über die Pläne des WDR für Radio Cosmo finden Sie hier.
    Und hier finden Sie Fragen und Antworten zur geplanten Pflegereform.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch, Timo Nicolas
    Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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    13 min
  • Wie viel Geld brauchen Studierende?

    Die Schwarz-Rote Bundesregierung wollte das BAföG eigentlich reformieren, an die teuren Zeiten anpassen. So steht es auch im Koalitionsvertrag: Ab dem Wintersemester, also ab Herbst, sollen die BAföG-Sätze schrittweise steigen.

    Die Studiumsförderung gilt für alle Studierenden, deren Eltern unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen und wird als zur Hälfte als Förderung, zur Hälfte als zinsfreies Darlehn ausgezahlt. Doch die Sätze haben sich in jüngster Zeit kaum verändert, die Lebenshaltungskosten dagegen sind stark gestiegen, besonders in den Universitäts-Städten.

    Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zweifelt jedoch daran, dass die Reform umzusetzen ist. Sie sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass „die Reform von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt“ würde. Zudem bringe es nichts, „Forderungen ins Parlament einzubringen, von denen man weiß, dass sie keine Mehrheit finden“.

    Katharina Rummenhöller ist da anderer Meinung. Sie ist Studentin und Vorstand im fzs, dem “freien Zusammenschluss der Student*innenschaften”. Der Dachverband vertritt rund eine Million Studierende in Deutschland. Im Podcast schildert sie, warum eine Erhöhung des BAföGs für Studierende essentiell sei.

    Weitere Nachrichten: Ukrainischer Angriff auf St. Petersburg; Kämpfe in Nahost; Wal Timmy wird obduziert.

    **Zum Weiterlesen: **

    Über Angela Merkels Seitenhiebe gegen die Regierung Merz lesen Sie hier.

    Alles zum Koalitionsstreit rund ums BAföG finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Timo Nicolas

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch

    Produktion: Laura Sagebiel

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    17 min
  • Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab

    Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt.

    Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll. Befürworter erwarten sich davon mehr Kontrolle über Migration und eine abschreckende Wirkung. Kritiker warnen dagegen vor rechtlichen Unsicherheiten und einer Auslagerung europäischer Verantwortung.

    In dieser Folge spricht Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger darüber, wie die geplanten Abschiebelager in Drittstaaten funktionieren sollen.

    Weitere Nachrichten: Mehr arme Menschen in Deutschland; Besuch des Kölner Doms soll Eintritt kosten.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Hier lesen Sie Josef Kelnbergers Text über die neuen EU-Abschieberegeln, die Lager außerhalb Europas möglich machen sollen und hier lesen Sie seine Analyse dazu.

    Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den Irrsinn italienischer Lager in Albanien für abgeschobene Asylbewerber hören Sie hier.

    Die Folge von “Das Thema” über Epsteins Helfer finden Sie hier und den Text dazu hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch

    Produktion: Julias Zimmer

    Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].

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    12 min
  • Libanon: Israel wendet die Gaza-Methode an

    Offiziell gilt seit dem 17. April zwischen Israel und Libanon eine Waffenruhe. Nur: Sie wird nicht eingehalten. Während die Hisbollah weiter mit Drohnen Israel beschießt, rückt die israelische Armee immer weiter in den Norden Libanons vor. In der Nacht zu Sonntag nahm die Armee die strategisch wichtige Kreuzfahrerfestung Beaufort ein.

    Von einer echten Waffenruhe könne nicht die Rede sein, sagt auch SZ-Redakteurin Sina-Maria Schweike in Tel Aviv. Die Waffenruhe sei nur zwischen der Regierung in Beirut und der Regierung von Benjamin Netanjahu ausgehandelt worden. Die Hisbollah lehnt sie aber ab und die libanesische Regierung habe im Südlibanon fast gar keinen Einfluss.

    Ihre Gesprächspartner in Beirut berichten von großer Angst und Unsicherheit, sagt Schweikle. Und tatsächlich drohe der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit der Anwendung der “Gaza-Methode" in Libanon – eine Anspielung auf die massive Zerstörung, den Tod von Tausenden und die massenhafte Vertreibung. Es bahne sich eine weitere humanitäre Katastrophe an, warnt Schweikle.

    Weitere Nachrichten: USA greifen Ziele in Iran an; lebenslange Haft für Messerstecher von Bielefeld; Rechtsextremistin Liebich darf ausgeliefert werden.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Einen Bericht von Sina-Maria Schweikle über Israels neue Militäroffensive in Libanon lesen Sie hier und hier einen Kommentar von ihr dazu.

    Und hier können Sie den Podcast “Und nun zum Sport” hören.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Hindu Times.

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    9 min
  • Kann Kubicki die FDP retten?

    4,3 Prozent bei der letzten Bundestagswahl. Dieses Jahr bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg4,4 und in Rheinland-Pfalz nur noch 2,1 Prozent. Laut einer aktuellen, bundesweiten Umfrage der Bild am Sonntag kommt die FDP auf nur noch drei Prozent. Und jetzt soll Wolfgang Kubicki als neu gewählter Chef die Partei retten.

    Der bisherige Vizechef der Liberalen setzte sich beim Parteitag in Berlin in einer Kampfabstimmung gegen die überraschend antretende Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit 59,27 Prozent durch. In den Vorstellungsreden von Kubicki und Strack-Zimmermann ging es auch um das Verhältnis zur AfD. Strack-Zimmermann griff Kubicki wegen der von ihm geführten „unsäglichen Brandmauerdebatte“ scharf an. Zum Generalsekretär wählten die Delegierten den früheren bayerischen FDP-Chef Martin Hagen. Er war von Kubicki nominiert worden.

    Kubicki sei ein Instinkt-Politiker, der den Zeitgeist lesen kann, aber auch unberechenbar ist, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, der ihn vor einiger Zeit beim golfen auf Föhr getroffen und dieses Wochenende in Berlin den Parteitag vor Ort verfolgt hatte. Obwohl Kubicki bereits 74 Jahre ist, wird er von vielen in der FDP als Aufbruch wahrgenommen. “Seine Unberechenbarkeit ist seine Stärke - und seine Schwäche.” So scheine er sich nach rechts zu öffnen, aber das könnten auch strategische Spielchen sein, vermutet Brinkmann.

    Weitere Nachrichten: Angriff auf AKW Saporoschja; Forschungsministerin stellt Bafög-Erhöhung in Frage.

    Zum Weiterlesen:

    Brinkmanns Reportage vom FDP-Parteitag lesen Sie hier.

    Die Kampfabstimmung ist ein Streit zwischen zwei Lagern. Hier lesen Sie Brinkmanns Kommentar zu Kubicki und Strack-Zimmermann.

    Hier lesen Sie das Porträt über Wolfgang Kubicki.

    Über die Vergabe von WM-Tickets finden Sie hier einen Bericht und hier einen Kommentar dazu.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Imanuel Petersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

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    13 min
  • US-Zwischenwahlen: "Trump nutzt Gerrymandering als Waffe"

    Fünf Monate vor den Zwischenwahlen in den USA sind die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump im Keller. Knapp 60 Prozent sind laut einer Reihe von Umfragen mit seiner Amtsführung nicht einverstanden. Auch seine bislang treueste Wählerbasis, Weiße ohne Hochschulabschluss, sieht ihn nun mehrheitlich negativ.

    Eigentlich dürfte das Trumps Partei für die Zwischenwahlen am 3. November nervös machen. Denn verlieren die Republikaner ihre aktuell sehr knappe Mehrheit in einer der beiden Parlamentskammern, dann wird Trump keine größeren Gesetzesinitiativen mehr durchsetzen können. Zudem müsste er sich möglicherweise einem Amtsenthebungsverfahren stellen.

    Doch seit Monaten gibt es ein Rennen zwischen den beiden großen Parteien in den USA um den Neuzuschnitt von Wahlkreisen, die die eine oder andere Seite benachteiligen würden. “Gerrymandering” heißt diese Neuzuschneidung von Wahlkreisen. In Texas könnten sie vier bis fünf zusätzliche Sitze gewinnen, während die Demokraten in Kalifornien nachgezogen haben.

    Eigentlich sei das Gerrymandering eine alte Geschichte, sagt Reinhard Krumm, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. “Aber das so als Waffe zu benutzen, das hat es so noch nicht gegeben.” Denn mehrfach hatte Trump seine Parteifreunde in den Bundesstaaten aufgefordert, die Linien zugunsten der Republikaner neu zu ziehen. Besonders betroffen seien schwarze Wähler im Süden, die durch das Gerrymandering systematisch benachteiligt werden.

    Bislang glaube er noch an faire Wahlen im November, sagt Krumm im Podcast. Doch es gebe ernstzunehmende Befürchtungen, dass Trump unliebsame Ergebnisse anfechten und verzögert könnte.

    Zum Weiterlesen:

    Hier lesen Sie, wie Trump versucht, die Zwischenwahlen im Herbst zu beeinflussen.

    Einen Kommentar zu der Manipulation bei den Wahlkreisen lesen Sie hier.

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    27 min
  • Konstantin Wecker: Weitere Frauen schildern intime Begegnungen?

    Drei Frauen haben der SZ erzählt, sie hätten als 17-jährige sexuelle Verhältnisse zu dem berühmten Münchener Musiker Konstantin Wecker gehabt. Und sie sagen, dass sie auch heute noch unter den Folgen dieser Beziehung leiden.

    Im vergangenen November hatte die SZ öffentlich gemacht, dass Wecker ein Verhältnis zu einer 15-Jährigen-Schülerin gehabt haben soll. Als die Schülerin 16 wurde, soll Wecker auch Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt haben.

    Weckers Anwalt hat im November dazu mitgeteilt, dass es sich nach dessen Erinnerung damals um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt habe. Unter moralischen Maßstäben aber sei sie aus Wecker Sicht gänzlich unangemessen gewesen. Wecker hat sich dafür entschuldigt. An Details aus dieser Zeit aber könne er sich nicht erinnern, weil er damals schwer alkoholkrank gewesen sei.

    Nun haben sich drei weitere Frauen bei der SZ gemeldet, die ebenfalls angeben, ein Verhältnis mit Wecker gehabt zu haben. Über diese Recherche spricht im Podcast Lea Weinmann aus dem SZ-Investigativressort.

    Weitere Nachrichten: Scheuer muss sich wegen Maut vor Gericht verantworten; Haftstrafe für Anschlagsplan auf Taylor-Swift-Konzert.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Weckers vergessene Frauen: Lesen Sie hier die aktuelle Recherche aus dem SZ-Investigativressort.
    Er war Gott für mich: Lesen Sie hier das Interview mit Marie Franz.
    Der Mann und das Mädchen: Hier finden Sie die Recherche zu Konstantin Wecker aus dem November.
    China und wir: Hören sie hier die Podcast-Folge über Taiwan.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Lars Langenau
    Produktion: Juno Graner

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    15 min
  • Wie Frauen in der Medizin übersehen werden

    Zum internationalen Tag der Frauengesundheit an diesem Donnerstag hat die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gefordert, dass die medizinischen Belange von Frauen stärker in den Blick genommen werden. Denn Krankheiten, die nur oder ausschließlich Frauen betreffen, sind häufig viel weniger erforscht. Außerdem werden Medikamentenstudien häufiger an Männern vorgenommen, was dazu führt, dass Frauen möglicherweise nicht die richtige Dosis verschrieben werden.

    Über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin spricht in dieser Podcastfolge Christina Berndt, Redakteurin im Wissensressort der SZ. Sie erklärt, warum Frauen in der Medizin oft übersehen werden – aber warum manchmal auch Männer benachteiligt sind.

    Weitere Nachrichten: Israelischer Angriff auf Libanons Hauptstadt Beirut; Zweigstelle von Yad Vashem kommt nach München.

    Zum Weiterlesen:

    Hier finden Sie ein Interview mit Gabriele Kaczmarczyk. Sie gilt als Grande Dame der Gleichstellung in der Medizin.
    Der benachteiligte Mann: Lesen Sie hier mehr dazu, warum auch Männer in der Medizin benachteiligt werden.
    Hier finden Sie die fünf eklatantesten Benachteiligungen von Frauen in der Medizin und was man dagegen tun kann.
    Den Text über Friedrich Merz und das Gerücht, dass seine Partei ihn austauschen will, finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Lars Langenau
    Produktion: Imanuel Pedersen

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    13 min
  • Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen

    Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer.

    Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden.

    Weitere Nachrichten: Mehr Superreiche in Deutschland; Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt.

    Zum Weiterlesen:

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst.

    Hier lesen Sie das Portrait über den neuen Verfassungsschutzchef Sinan Selen.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Juno Graner

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Sachverständigenrates Wirtschaft.

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    12 min

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