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Es ist unser „Wir sind dann mal im Sommer“-Podcast, der unsere Gesprächs-Sommerpause einläutet. Bis September werden wir mit den Podcasts pausieren, dafür lieber live im Garnisonsschützenhaus zu Gast sein mit der Reihe „Ins Blaue…“.
Wir haben diesen Podcast vorproduziert, weil Kollege Wolfgang Tischer zum Zeitpunkt der Ausstrahlung bereits in Klagenfurt bei den Bachmann-Tagen weilt und uns von dort wieder einige Berichte über literaturcafe.de zukommen lässt.
Auch der Hinweis auf die Veranstaltung mit Mathias Enard und einer der ersten Live-Lesungen im Literaturhaus wird dann schon gewesen sein. Im Gespräch sind wir ein wenig darüber gestolpert. Wir bitten diesen kleinen Lapsus im Gespräch zu entschuldigen.
Das sind die Tücken der digitalen Formate, die ja nicht zu dem Zeitpunkt stattgefunden haben müssen, in denen sie ausgestrahlt werden.
Genießen Sie den Sommer. Wir freuen uns darauf, Sie im September wieder mit einer neuen Ausgabe von „Aus dem Häuschen …“ unterhalten zu dürfen.
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Der Beitrag Podcast-Folge 13: Keine Pause in der Sommerpause erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Im heutigen Podcast sprechen wir mit Urs Mannhart, unserem derzeitigen Stipendiaten.
Heute mal kein Foto von Menschen mit Kopfhörern, sondern eines vom ersten gemeinsamen Aufenthalt im Freien.
Es ist nicht übertrieben, dass wir, Wolfgang Tischer und ich, ziemlich beeindruckt waren von dem, was Urs Mannhart über sein Leben in der Schweiz, seine Ausbildungen und Broterwerbsberufe, aber auch über seine Berufungen erzählt hat. Für uns aus dem Schriftstellerhaus wird er als „Mann mit dem Velo“ eingehen, aber auch als Mann mit einer großen Liebe zur Natur, zur artgerechten Tierhaltung, zur gesunden Ernährung ohne jeden missionarischen Zug, zum zuverlässigen Paketempfänger in dem Durcheinander des Schriftstellerhauses und zum genauen Beobachter bei seinen entschleunigten Stadt- und Umlanderkundungen.
Am kommenden Donnerstag, 10. Juni, wird Urs Mannhart über seine Literatur sprechen, über das im Endlektorat befindliche Manuskript „Gschwind oder Das mutmaßlich zweckfreie Zirpen der Grillen“, das im September im Secession Verlag, Berlin, erscheinen wird, und über das neue Projekt, mit dem er sich letztes Jahr im Schriftstellerhaus beworben hat, Arbeitstitel „Die Lücken“.
Obwohl sich die Corona-Lage entspannt hat, werden wir diese Veranstaltung über unseren Kanal bei Youtube.de streamen, denn im kleinen Haus dürfen wir noch nicht wieder dicht gedrängt sitzen.
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Der Beitrag Folge 12: Urs Mannhart über das Schreiben, Rad fahren und die bessere Landwirtschaft erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Die Lyrikerin Marie T. Martin, in Freiburg 1982 geboren, Landesstipendiatin Baden-Württemberg im Jahr 2013, nach Stationen in Leipzig und Köln jetzt wieder in Freiburg wohnend. Moritz Heger, der 1. Vorsitzende und selbst Autor von Gedichten, hat sich mit der Lyrikerin über ihren neuen Gedichtband „Rückruf“ via Zoom unterhalten.
Sehr gern haben wir uns an die Lesung im Jahr 2013 erinnert, als Marie T. Martin für ihren Band „Wisperzimmer“, 2012 ebenfalls wie Rückruf im Verlag Poetenladen erschienen, schon im Titel die Zartheit der Gedichte aufnehmend, in der Stadtbibliothek Stuttgart die Auszeichnung des Landesstipendiums entgegen nahm.
Um das etwa einstündige Gespräch zwischen Moritz Heger und Marie T. Martin herum melden sich im Podcast wie gehabt Wolfgang Tischer und Astrid Braun, immer noch stolz und dankbar, dass sie mit neuen Geräten arbeiten dürfen und voller Vorfreude auf die nächsten Gäste und das Sommerprogramm im Garnisonsschützenhaus.
Marie T. Martin: „Rückruf. Gedichte“, Verlag poetenladen, Leipzig 2020, 96 Seiten, 18,80 Euro
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Der Beitrag Folge 11: Lyrikerin Marie T. Martin im Gespräch erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Wir strahlen um die Wette, denn die neue Technik ist nicht nur im Haus, sondern schon ausgepackt und auf dem Kopf bzw. in Mundhöhe. Deshalb ist dieser Podcast nochmals der fortschreitenden Digitalisierung gewidmet, aber auch unseren Gästen, unserem literarischen Programm, dem gedruckten Wort, an dem wir, allen blitzenden Geräten zum Trotz, festhalten.
Wir danken dem Bund und seinem Förderprogramm Neustart Kultur mit der langen Zusatzbezeichnung, die Schnellsprecher Wolfgang Tischer ganz mühelos mehrfach ins Mikrophon rattert, sie wissen schon, die pandemiebedingten Investitionen … Wir haben investiert und gleich aufgebaut und ausprobiert, vorbei mit schlechter Tonqualität, aus dem Ohr plumpsenden Kopfhörern und mangelhaften Computermikrophonen.
Auch unsere Gäste, Stipendiat Urs Mannhart, dann die Autoren Joachim Zelter und Walle Sayer, werden davon profitieren, denn jetzt können wir sie ausleuchten, aufnehmen und ihnen im Gespräch auf den Zahn fühlen, und die Zuhörer:innen sind wieder live dabei in der übernächsten Woche.
Über sie haben wir gesprochen und über unser Sommerprogramm „Ins Blaue …“, das am 5. Juni 2021 im Garnisonsschützenhaus starten soll, so die Zahlen und Verordnungen wollen, aber wir sind zuversichtlich. Alles wird gut.
Der Beitrag Folge 10: Ins Blaue planen – und alles, was da kommt erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Ungefähr ein Dreivierteljahr verbrachte Tanja Handels mit dem Roman von Bernardine Evaristo „Girl, Woman, Other“, sie las, recherchierte, las wieder, formulierte um und um, las laut, bis der Text, die 510 Seiten, ins Deutsche übertragen waren. Die typische Arbeit einer Übersetzerin, eine einsame Arbeit. Wenn wir Deutschsprachigen also ein Werk aufschlagen, das ursprünglich in einer anderen Sprache geschrieben wurde, hat sich noch einmal Jemand hingesetzt und einen Fluss in ein neues Bett getrieben, wenn man bildhaft den Prozess der Übertragung von einer Sprache in eine andere Sprache beschreiben möchte. Das geht nicht ohne Mühe und Schmerzen, aber ist – zumindest glauben wir Tanja Handels das nach unserem Gespräch mit ihr – auch mit viel Freude verbunden. Am Ende dann fast mit einer Art Abschiedsschmerz, weil er, der übersetzte Text, dann losgelassen werden muss.
„Die im Dunkeln sieht man nicht“, hatte das Schriftstellerhaus 2009 die Baden-Württembergischen Übersetzertage überschrieben, um auf einen Missstand aufmerksam zu machen, der inzwischen zur Kenntnis genommen wird, aber selbst in großen Literatursendungen und im Feuilleton immer noch anzutreffen ist. Da loben einige Menschen, auch Großkritiker, die wunderbare Sprache eines literarischen Werkes und „vergessen“ die Übersetzer:innen. Passiert immer noch.
In den letzten Wochen ging der Fall Amanda Gorman durch die Presse und die Übersetzung ihres Gedichtes „The hill we climb“, das sie zur Amtseinführung von Joe Biden vortrug. In der Auseinandersetzung um die Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft der Übersetzer:innen geriet die Kunst des Übersetzens etwas ins Hintertreffen. Tanja Handels nahm auch Stellung zu dem Fall Gorman, aber in der Hauptsache haben wir über das Übersetzen des englischsprachigen Romans von Evaristo gesprochen, über den Tonfall, die Sprachmusik, die es beim Übersetzen zu finden gilt.
Bernardine Evaristo: Mädchen, Frau etc. – Booker Prize 2019: Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Tanja Handels. Gebundene Ausgabe. 2021. Tropen. ISBN 9783608504842
Bernardine Evaristo: Mädchen, Frau etc. Aus dem Englischen übersetzt von Tanja Handels. Ungekürzte Lesung mit Constanze Becker 2 mp3-CDs | ca. 13 h 55 min. 2021. Der Audio Verlag. ISBN 9783742418630
Der Beitrag Folge 9: Übersetzerin Tanja Handels über Bernardine Evaristo: „Mädchen, Frau, Etc.” erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Endlich einmal Seite an Seite: Wolfgang Tischer und Astrid Braun gemeinsam im Häuschen für die Arbeit an der neuen Podcastfolge, zu der wir auch ein Duo eingeladen haben: Hubert Klöpfer, Verleger aus Tübingen und mehr als 30 Jahre verantwortlich für Klöpfer & Meyer, und der neue „Weggefährte“ Alfred Klemm, geschätzter Verleger-Kollege aus dem Hause Kröner aus Stuttgart. im Foto oben links Hubert Klöpfer, daneben Astrid Braun und Wolfgang Tischer, unten Alfred Klemm.
Was für tolle Gäste über Zoom im Gespräch, Verleger, die sich was trauen mit Büchern, die schon wunderschön in der Gestaltung daherkommen! Und das jetzt in dieser schwierigen Zeit mit geschlossenen Buchhandlungen. Aber zu sehen waren sie schon, die neuen Bücher von der Kröner Edition Klöpfer, in einigen Buchhandlungen, wie Hubert Klöpfer erzählte.
Wie es dazu kam, dass der traditionsreiche Kröner Verlag, seit Anfang des 20. Jahrhunderts aktiv, den ehemaligen Kloepfer & Meyer-AutorInnen ein neues Zuhause gibt, zumindest einigen von ihnen, und Verleger-Urgestein Hubert Kloepfer „auf Augenhöhe“ mit dem seit Jahren geschätzten Verleger-Kollegen Alfred Klemm gemeinsam ein neues Kapitel Verlagsgeschichte aufschlägt – das durften wir im Gespräch erfahren.
Hören Sie rein und merken Sie sich den 15. April, 19.30 Uhr vor, denn da werden die beiden Verleger die neue Kröner Edition Kloepfer im Rahmen einer Onlineveranstaltung vorstellen. Monika Renninger vom Hospitalhof und Astrid Braun vom Schriftstellerhaus moderieren, drei AutorInnen (Daniela Engist und Joachim Zelter vor Ort, Peter Blickle zugeschaltet) diskutieren mit und lesen kurze Passagen aus ihren neuen Büchern.
Der Beitrag Folge 8: Die Edition Klöpfer bei Kröner – Hubert Klöpfer und Alfred Klemm erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
In der heutigen Ausgabe unseres Podcasts machen wir uns doch mal Luft. Das war eine ziemlich bescheidene Woche, die hinter uns liegt. Das Wort „Ruhe“ bekommt eine neue Dimension. Ein „Ruhetag“ sollte eingelegt werden, blöd nur, dass Fließ- und andere Förderbände nicht wirklich einen Ruhemodus haben. Sie werden einfach ausgeschaltet, wenn nötig. Aber ein Land ist eben ein großer Tanker, der – liegt er still wie jetzt ein Containerschiff im Suezkanal – nicht so einfach manövriert werden kann. Die Masse ist träge, Ruhe okay, aber wer macht den Tanker, um im Bild zu bleiben, dann wieder flott? Es blieb uns erspart, Angela Merkel bat um Verzeihung. Ein denkwürdiger Moment. Um Verzeihung bitten ist ein sehr starkes Bild. Können wir das überhaupt „verzeihen“? Im Sinne von „vergeben“? War das nicht die Sache von höheren Mächten?
Zurück zum Podcast: Wolfgang Tischer und ich, wir haben heute bisschen gemeckert, doch noch mal die Misere der Kultur aufgerufen und die so genannten Hilfspakete unter die Lupe genommen. Im Oktober letzten Jahres haben wir nämlich bei dem Neustart Kultur des Bundes einen Antrag auf Unterstützung für die „investiven Maßnahmen“ gebeten, die notwendig sind, um Veranstaltungen, wenn nicht vor Publikum, dann doch digital durchzuführen. Dazu braucht man Mikrophone, Aufnahmegeräte, evtl. Kameras, wenn Streamen möglich sein sein, Scheinwerfer etc. Ganz zu schweigen von Trennwänden und auch Menschen, die die Technik beherrschen. Am 1. März kam die erste Rückmeldung, wie seien jetzt im Modus der Bearbeitung angelangt. Großartig. Aber dann. Insgesamt fünf Runden mit zusätzlichen Nachfragen, Erklärungen und überarbeiteten Kostenplänen liegen hinter uns. Jetzt sind wir wieder in der finalen Bearbeitung, in ein oder zwei Wochen könnte ein Bescheid zu erwarten sein. Prima. Dann hat der Prozess ein halbes Jahr gedauert – mit ungewissem Ausgang. Ein Schuft, der schlecht darüber denkt.
Aber wir haben auch darüber gesprochen, was wir trotz allem erreicht und gemacht haben. Und das ohne einen zusätzlichen Cent. Musste mal gesagt werden. Halten Sie durch, wir tun es auch. Und denken Sie an Ihre Buchhandlung, die auch wieder schließen muss.
Der Beitrag Folge 7: Kämpfen für Kultur und mit der Bürokratie erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
In unserer heutigen Podcastfolge haben wir Fabian Neidhardt zu Gast, der schon seit vielen Jahren, genauer gesagt, fast seit 10 Jahren dem Schriftstellerhaus verbunden ist.
Von seinen Anfängen als Schriftsteller erzählt Neidhardt, aber auch von seiner Arbeit als ausgebildeter Sprecher, als Mitwirkender bei Projekten unseres Hauses, besonders bei Stuttgart liest ein Buch im Jahr 2017 mit Shida Bazyars Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ und der fabelhaften Ladenlesereihe – heutzutage grad nicht vorstellbar – unter seiner Leitung, aber am eindrücklichsten schildert Fabian Neidhardt den langen Weg von seinem Manuskript zum fertigen Buch „Immer noch wach“ in einem Publikumsverlag, auch dank der Lektorin Linda Müller im österreichischen Haymon Verlag. Sein Roman erschien Mitte Februar 2021.
Neidhardt erzählt die Geschichte von Alex, dem 30-jährigen Café-Betreiber, der eine schreckliche Diagnose erhält und sich zum Sterben in ein Hospiz begibt. Unbedingt nicht abschrecken lassen von diesem „Setting“. Es ist kein Betroffenheitsbuch, es ist keine Anleitung zum gelassenen Sterben. Taschentücher werden allenfalls verstohlen gezückt.
Abgesehen davon, wie Neidhardt zu seiner Geschichte, zu seinem Thema gekommen ist, erzählt dieser Podcast besonders von der intensiven Arbeit an der Form des zu Erzählenden.
Fabian Neidhardt: Immer noch wach. Roman. Gebundene Ausgabe. 2021. Haymon Verlag. ISBN 9783709981184
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Der Beitrag Folge 6: Fabian Neidhardt über seinen neuen Roman „Immer noch wach“ erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Im renommierten Diogenes Verlag, Zürich, hat Moritz Heger, der 1. Vorsitzende des Vereins Stuttgarter Schriftstellerhaus, dieser Tage seinen neuen Roman „Aus der Mitte des Sees“ veröffentlicht.
Das heißt, wir treffen uns heute nicht wie sonst im Schriftstellerhaus, um über Dienstliches zu sprechen, sondern über seine persönliche Arbeit als Autor und vor allem über seinen Roman. Heger ist dem Schriftstellerhaus seit vielen Jahren verbunden, ist gebürtiger Stuttgarter und unterrichtet am evangelischen Heidehof-Gymnasium. Sein erster Roman „In den Schnee“ erschien 2008 im österreichischen Verlag Jung und Jung. Von Österreich in die Schweiz, das ist aus Stuttgarter Sicht eine schöne Schleife.
Schon während der Arbeit an dem Roman „Aus der Mitte des Sees“ haben wir ihm natürlich gelegentlich über die Schulter sehen können, haben ihn um die intensiven Schreibaufenthalte in klösterliche Klausur ein wenig beneidet, aber auch bewundert für seine Disziplin, als engagierter Gymnasiallehrer und Leiter von Theater- und Schreibwerkstätten das eigene Schreiben und sein Autorenleben so konsequent voranzutreiben.
Eigentlich sollte die offizielle Präsentation seines Romans am 8. März im Hospitalhof stattfinden, aber das wurde auf den 3. Mai 2021 verschoben. Unbedingt vormerken.
„Aus der Mitte des Sees“ wendet sich dem Benediktinermönch Lukas zu, der in einem heißen Sommer über seinen Lebensmittelpunkt nachdenkt, gerne den Habit gegen die Badehose tauscht und in Sarah eine Frau trifft, die seine gewohnten Bahnen überraschend kreuzt und durcheinander bringt.
Der studierte Theologe Heger weiß als Autor die spirituelle Geborgenheit einerseits und die sinnliche Herausforderung andererseits in einen anregenden Dialog zu bringen.
Moritz Heger: „Aus der Mitte des Sees“. Diogenes Verlag, Zürich 2021, ISBN/EAN: 9783257071467, 22 Euro
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Der Beitrag Folge 5: Moritz Heger über seinen neuen Roman „Aus der Mitte des Sees“ erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
Wintereinbruch im Südwesten von Baden-Württemberg und selbst in Stuttgarts Innenstadt schneit es heftig. Der Podcast konnte natürlich trotzdem aufgenommen werden, wir sitzen warm und trocken im Häuschen, in Tübingen und im Nordschwarzwald.
Unser heutiger Gast ist der promovierte Philosoph Moritz Hildt, der nach Jahren der Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen seit letztem Jahr freiberuflich als Autor arbeitet, zwei Romane im Verlag Duotincta, Berlin, veröffentlicht hat, „Nach der Parade“ und „Alles“. Wenigstens den Roman „Nach der Parade“ konnten wir noch live im Schriftstellerhaus vorstellen, „Alles“ leider nicht mehr, bzw. noch nicht. Außerdem leitet Moritz Hildt neben unserem 1. Vorsitzenden Moritz Heger das seit 2019 an den Start gegangene „Junge Schriftstellerhaus“, das sich an SchülerInnen ab 15 Jahren richtet und seit Oktober 2020 in das zweite Werkstattjahr gegangen ist.
Seit einiger Zeit hat Moritz Hildt die längere Zeit verwaiste Romanwerkstatt des Hauses übernommen. Mit ihm haben wir über das Schreiben gesprochen, eine Kunst, die ebenfalls „trainiert“ werden muss, denn das Üben und immer wieder Überarbeiten, kurz Form und Technik spielen neben dem „Ton“, dem speziellen Sound einer Autorin, eines Autors, eine große Rolle.
Alle 14 Tage, immer freitags, können Sie eine aktuelle Folge unseres Podcasts hören. Hören Sie diesmal nach der Folge 3 “Marc Gegenfurtner, Leiter des Kulturamts Stuttgart, die 4. Folge mit Moritz Hildt über die Schreibwerkstätten des Stuttgarter Schriftstellerhauses.
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Der Beitrag Folge 4: Moritz Hildt über die Schreibwerkstätten des Stuttgarter Schriftstellerhauses erschien auf Stuttgarter Schriftstellerhaus.
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