Aus dem Häuschen

Aus dem Häuschen

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Aus dem Häuschen episodes

  • Folge 1: Die Königreiche des Yevgeniy Breyger
    Wie schon mit Angela Lehner im Frühjahr dieses Jahres fiel auch der Aufenthalt von Yevgeniy Breyger in einen erneuten Lockdown, nur der Oktober war sozusagen unbeschwert, ab November waren dann keine Besuche in anderen Kultureinrichtungen, in Museen, in Theatern, Konzerten etc. mehr möglich. Auch die von uns geplante Vorstellung am 8. Dezember im Hospitalhof konnte nicht stattfinden. Aber es bedeutete die Gründung eines zeitweiligen gemeinsamen Hausstandes im Schriftstellerhaus.
    Aus diesem Grund haben haben wir uns zur Podcast-Folge Nr. 1 entschlossen, in dem Yevgeniy seinen neuen Gedichtband "Gestohlene Luft" vorstellt, bzw. ein Kapitel, nämlich die "Königreiche" eingelesen hat und Seit' an Seit' mit Astrid Braun im Haus und mit Wolfgang Tischer (via Zoom aus dem Nord-Schwarzwald) über sein Leben und seine Arbeit spricht, siehe Screenshot
    Genießen Sie die Lesung von Yevgeniy Breyger und den ausführlichen Einblick in seine schriftstellerische Arbeit. Der Band "Gestohlene Luft" ist der 2. Band von Breyger, der 2016 mit "Flüchtige Monde" debütierte. Beide Gedichtbände sind bei kookbooks, Berlin, erschienen.
    Alle 14 Tage, immer freitags, können Sie eine aktuelle Folge unseres Podcasts hören. Hören Sie diesmal nach der Pilotfolge von vor zwei Wochen die 1. Folge von »Aus dem Häuschen - der Podcast des Stuttgarter Schriftstellerhaus«, unser Weihnachtsspezial mit Yevgeniy Breyger.
    Abonnieren Sie den Podcast auf allen bekannten Podcast-Portalen und Verzeichnissen. Sie finden uns bei Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
    1 hr 7 min
  • Pilotfolge: Aus dem Häuschen - der Podcast vom Stuttgarter Schriftstellerhaus
    Das Stuttgarter Schriftstellerhaus geht auf Sendung. Nachdem wir in diesem Jahr mit einigen Veranstaltungsausfällen zu kämpfen hatten und haben, melden wir uns per Podcast bei Ihnen zu Wort.
    In diesem Jahr ist der Podcast das Medium der Stunde geworden, jedoch hat das Stuttgarter Schriftstellerhaus bereits seit Jahren Podcasts zur Reihe "Literatur im Salon" produziert, die Sie in diesem Kanal ebenfalls noch hören können.
    Was wir in unserem Newsletter seit dem Lockdown verstärkt getan haben, über Bücher, AutorInnen, StipendiatInnen zu sprechen, das wollen wir, Astrid Braun, Geschäftsführerin, und Wolfgang Tischer, 2. Vorsitzender des Vereins, langjähriger Podcaster und Herausgeber des literaturcafe.de, aber auch und besonders Moderator, Sprecher und Kenner der Literaturszene lokal und bundesweit, noch intensivieren und veröffentlichen deshalb in regelmäßigen Abständen unseren Podcast "Aus dem Häuschen....".
    Darin sprechen wir über lokale Ereignisse der Literaturszene, über neue Bücher und wichtige Termine. Und wir laden natürlich auch Gäste ein, unsere StipendiatInnen, andere AutorInnen, Verlagsleute, BuchhändlerInnen und Menschen, die sich für Literatur stark machen.
    16 min
  • Podcast-Mitschnitt: Astrid Braun: Über Annette Kolb
    Astrid Braun stellt Annette Kolb vor, erzählt von ihrem Leben, ihren Gedanken, ihrem Schreiben. Und das mit den unterschiedlichen Stimmen von Chantal Busse und Fabian Neidardt, ganz so sie es “Fräulein Kolb” gebührt, mal in weiblicher, mal in männlicher Tonlage.
    “Zum Schreiben drängte sie nicht das Talent, sondern ihre Meinungen.” Das sagte die Schriftstellerin Annette Kolb (1870-1967) über sich selbst. Gerne redete die Kolb über sich in der dritten Person, in ihrem autobiographisch inspirierten Roman “Die Schaukel” taucht sie als der Junge “Mathias” auf. Ein Indiz dafür, dass sich die Autorin, die sich als wenig hübsch, dafür aber als klug, belesen und in der Politik engagiert wahrnahm, so gar nicht in das Frauenbild des angehenden 20. Jahrhunderts einfügen wollte. Von ihr bleiben mit Sicherheit die drei Romane “Das Exemplar” (1913), “Daphne Herbst” (1928) und “Die Schaukel” (1934) sowie ihre hochinteressanten Artikel, Rezensionen und Aufsätze. Ihre politische Haltung reflektierte sie 1916 vor allem in den “Briefen einer Deutsch-Französin”.
    Einige Jahre lebte sie in Badenweiler, in einem eigens für sie gebauten Häuschen neben René Schickele, dem guten Freund und Geistesverwandten. 1933 emigrierte Annette Kolb, lebte in Paris, erhilet auch die französische Staatsbürgerschaft, später in New York und kehrte dann wieder in ihr geliebtes München zurück.
    0 min
  • Podcast-Mitschnitt: Friederike Gösweiner: “Traurige Freiheit”
    Ganz Innsbruck hat im Rahmen von „Innsbruck liest“ den Debütroman „Traurige Freiheiten“ der Autorin aus Schwaz/Tirol im letzten Jahr gelesen. Ein schöner Erfolg für Friederike Gösweiner. Wenig erfolgreich ist die Hauptfigur in dem Roman, die es trotz sehr guter Qualifikation nicht schafft, beruflich in Berlin Fuß zu fassen. Ein großes Thema dieser Tage, denn gut ausgebildete junge Akademikerinnen tun sich zunehmend schwer, eine Anstellung zu finden. Auch deshalb, weil sich Frauen neben der Berufsplanung auch mit dem Familienwunsch auseinandersetzen müssen.
    Friederike Gösweiner liest aus “Traurige Freiheit” (Droschl Verlag)
    Moderation: Astrid Braun
    Aufnahme vom 27. Juli 2018
    38 min
  • Podcast-Mitschnitt: Verena Boos: “Kirchberg”
    Länder, Sprachen, Identitäten: Die in Rottweil geborene Autorin Verena Boos hat in Konstanz, Bologna und Glasgow studiert, promoviert in Florenz. In ihrem Debüt „Blutorangen“ nimmt Boos eine deutsche und eine spanische Familie in den Fokus und formt daraus eine historisch brisante, menschlich überzeugende Verflechtung zweier Länder. Ihr zweiter Roman “Kirchberg” erzählt von einer Rückkehr zu den Ursprüngen und lotet aus, was passiert, wenn frau das Wichtigste, die Sprache, verliert, aber dafür die Vergangenheit wiederfindet.
    Hören Sie hier den Mitschnitt der sechsten Salonlesung 2018 in der Reihe »Sie schreibt«.
    Verena Boos liest aus “Kirchberg” (Aufbau Verlag)
    Moderation: Astrid Braun
    Aufnahme vom 17. Juli 2018
    1 hr 3 min
  • Podcast-Mitschnitt: Odile Kennel: “Mit Blick auf See”
    Odile Kennel, aufgewachsen in Bühl/Baden, wuchs zweisprachig auf. Die Stipendiatin aus 2014 ist eine Doppelbegabung, denn sie schreibt sowohl Prosa als auch Gedichte und ist als Übersetzerin aus dem Französischen, Spanischen Portugiesischen und Englischen tätig. „Was Ida sagt“ (dtv, 2011) war ihr erster, sehr erfolgreicher Roman und „oder wie heißt diese interplanetare luft“ ihr erster Gedichtband, dtv 2013. Im Schriftstellerhaus arbeitete sie an ihrem zweiten Roman „Mit Blick auf See“, der die Erinnerungen einer Frau mit der Geschichte der Bundesrepublik grundiert.
    Hören Sie hier den Mitschnitt der fünften Salonlesung 2018 in der Reihe »Sie schreibt«.
    Odile Kennel liest aus “Mit Blick auf See” (dtv)
    Moderation: Astrid Braun
    Aufnahme vom 13. Juli 2018
    47 min
  • Podcast-Mitschnitt: Nina Jäckle: "Stillhalten"
    Auch der Roman von Nina Jäckle geht auf Spurensuche. In ihrem elften Buch lässt sich die Autorin, 1966 in Schwenningen geboren, von der Vergangenheit ihrer Großmutter inspirieren. Als junge Tänzerin, Tamara Danischewski, wurde diese von Otto Dix porträtiert, als blonde, geradezu brave Schönheit, im Gegensatz zum weitaus bekannteren Porträt von der „roten“ Anita Berber. Glücklich ist die Tänzerin, die sich früh von der Bühne verabschiedete, mit diesem Entschluss nicht geworden. Jäckle fiktionalisiert die Geschichte ihrer Großmutter radikal.
    Moderation: Irene Ferchl
    38 min
  • Podcast-Mitschnitt: Sudabeh Mohafez: »Behalte den Flug im Gedächtnis«
    Sudabeh Mohafez, geboren in Teheran, ist im Alter von 13 Jahren nach Deutschland gekommen. Literarisch interessiert haben die Autorin vor allem die NS-Vergangenheit ihrer Familie sowie die damit verbundene transgenerationale Traumaweitergabe und das Überleben gewalttätiger Strukturen. Viele ihrer Auftragsarbeiten aber zielten auf Fragen der Interkulturalität und Multilingualität. Der neue Erzählband schlägt nun einen Bogen von dem, was erzählt werden musste, zu dem, was eigentlich nicht erzählt werden wollte. Moderation: Astrid Braun
    1 hr 27 min

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