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Am 11. März 2011 verursachte ein Erdbeben vor der Küste Japans eine dreifache Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima. Neun Jahre später dauert die Nuklearkatastrophe an und bestimmt das Leben der Menschen aus der Region. Dagegen kommt auch die von der japanische Regierung verordnete "Normalität" nicht an. Diese geht jetzt so weit und lässt im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2020 Wettkämpfe in verstrahltem Gebiet austragen.
In dieser Podcast-Folge erinnert Angela Wolff an die Nuklearkatastrophe und berichtet über die aktuelle Situation rund um die "radiolympischen" Spiele.
Mit der Klimakrise wittert die Atomlobby ihre Chance und das Märchen vom angeblich ach so sauberen Atomstrom macht wieder die Runde. In dieser Folge des .ausgestrahlt-Podcast setzt sich Angela Wolff kritisch mit den Argumenten der Atomfans auseinander.
Sie erläutert, warum die Hochrisikotechnologie mit all ihren ökologischen und ethischen Problemen ein Auslaufmodell ist, das auch aus rein praktischen Gründen keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Am 11. Juni 2001 hat Deutschland den Atomausstieg beschlossen. Trotzdem laufen auch hierzulande Atomkraftwerke "strahlend" weiter. Warum Deutschland mit dem endgültigen Abschalten nicht bis Ende 2022 warten sollte, erläutert Angela Wolff im .ausgestrahlt Podcast.
Obwohl nur gut ein Drittel der Mitgliedstaaten langfristig eine atomfreundliche Energiepolitik verfolgt, pumpt die EU Milliardenbeträge in die Förderung der Atomkraft. Schuld daran ist der Euratom-Vertrag – ein Überbleibsel aus den Anfängen des Atomzeitalters; den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Warum die EU an einem unzeitgemäßen Uralt-Vertrag festhält, erkläutert Armin Simon im .ausgestrahlt Podcast.
Am 31. Dezember 2017 ging einer der beiden letzten Deutschen Siedewasserreaktoren endlich vom Netz. Block B des AKW Gundremmingen. Sein gefährlicher Zwilling – Reaktorblock C – produziert weiterhin Atomstrom. Daran soll sich bis 2021 auch nichts ändern, so sieht es zumindest die derzeitige Regierungspartei CSU. Auch gegen den Willen der Bevölkerung. Mit der im Oktober anstehenden Landtagswahl in Bayern, wächst die Chance das Block C nun doch früher abgeschaltet werden könnte.
Deadline für die Bundesregierung: Bis zum 30. Juni 2018 muss die GroKo das Atomgesetz ändern. Das fordert das Bundesverfassungsgericht. Im Dezember 2016 hat das Gericht befunden, dass das Atomgesetz in Teilen nicht verfassungskonform ist. Jochen Stay erläutert die Hintergründe dieser Gesetzespanne. Was plant die Regierung, um das Karlsruher Urteil umzusetzen? Und warum gehen diese Pläne nicht weit genug? Jochen Stay:
17.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll bleiben, wenn Ende 2022 das letzte AKW in Deutschland runterfährt. Wohin mit dem gefährlichen Erbe? Im September 2017 hat die Standortsuche für das Atommüll-Lager offiziell begonnen. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat das staatliche Standortauswahlverfahren analysiert und kritisch hinterfragt. .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay fasst die Ergebnisse in diesem Podcast zusammen.
Die kommende Bundestagswahl stellt die Weichen für die Atompolitik der nächsten Jahre. Denn wenn es der neuen Bundesregierung nicht gelingt, die Energiewende weiter voranzutreiben, droht schon bald eine Diskussion um die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke!
Welche Hebel hat die neue Bundesregierung hingegen für ein schnelleres AUS aller AKW? Und welche Forderungen gibt es von Atomkraftgegner*innen für den Umgang mit den gefährlichen Altlasten - dem hoch-, mittel- und schwachradioaktivem Atommüll?
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