Der österreichische Medienmarkt steht vor einer gewaltigen Zäsur, finanziert durch die hart arbeitenden Steuerzahler. In der neuen Ausgabe von Macht und Medien nimmt Werner Reichel mit seinem Gast Wolf-Rüdiger Mölzer, Chefredakteur der patriotischen Wochenzeitschrift „Zur Zeit“, die alarmierenden Medienförderungspläne von SPÖ-Chef Andreas Babler ins Visier. Das Ziel der Regierung ist offensichtlich: Die stark schrumpfenden Mainstream-Verlage sollen künftig nicht mehr nach der tatsächlichen Leserreichweite belohnt werden, sondern nach rein ideologischen „Qualitätsstandards“. Wer den linken Narrativen von Migration bis Klima nicht in Demut folgt, wird kaltgestellt und bekommt keinen Cent.
Zusätzlich zur indirekten Verstaatlichung der kriselnden Altmedien rückt die systematische Überwachung der Bevölkerung immer näher. Das von den Einheitsparteien vorangetriebene Social-Media-Verbot für Jugendliche erweist sich als massives trojanisches Pferd. Mölzer warnt eindringlich davor, dass Verbote und Alterskontrollen direkt in eine allgemeine digitale Ausweispflicht münden. Das Ende der Anonymität im Internet wäre damit besiegelt – eine Entwicklung, die Hand in Hand mit geplanten VPN-Sperren auf europäischer Ebene gehen könnte. Sind wir damit bereits auf dem Weg in eine orwellsche Dauerbeobachtung?
Neben dem Kampf gegen digitale Zensur widmen sich Reichel und Mölzer auch der Zukunft des gedruckten Wortes, das nicht einfach nachträglich von einer Suchmaschine gelöscht werden kann. Einen besonders kritischen Blick werfen die beiden abschließend auf den ORF. Während alternative Macher mit wenigen Mitteln hohe Reichweiten generieren, leistet sich Österreich einen aufgeblähten 800-Millionen-Rundfunk, bei dem sich aktuell weit über 100 Bewerber um 13 elitäre und unverschämt lukrative Direktorenposten streiten. Es ist ein offener Deal zwischen Systemparteien und Systemmedien.
Hört euch die packende Analyse jetzt in ganzer Länge an und nutzt unser Podcast-Angebot, um künftig keine Folge von Macht und Medien mehr zu verpassen!
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