
Sign up to save your podcasts
Or


Das „Südtiroler Volksgruppen-Institut“ SVI unterstützt mit seiner Expertise die Minderheiten in Europa. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Die Mitarbeitenden des Südtiroler Volksgruppen-Instituts sitzen in keinem ghettohaften Elfenbeinturm. Im Gegenteil. Seit den 1990er Jahren mischt das Institut in der Europapolitik mit, als Berater für die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (Fuev), wie der Minderheiten-Dachverband damals hieß. Als Scharnier zum Europarat entwickelte das SVI die Grundzüge der Rahmenkonvention zum Schutz nationaler Minderheiten und der Charta der Regional- und Minderheitensprachen des Europarates mit. Kürzlich legte das Institut ein Memorandum zur Lage der sprachlichen und nationalen Minderheiten vor. Eine ungewohnt aktivistische Wissenschaft.
Siehe auch:
EuropeanCenter for Minority Issues
EuracMinority Rights
Centerfor autonomy experience
Ciemen
ELEN
Die deutschsprachige Minderheit in Belgien ist imFöderalstaat den wallonischen und flandrischen Nachbarn gleichgestellt. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Lange hat es gedauert. Nach der Annexion der Region um Eupen – einst preußisch - nach dem Ersten Weltkrieg an Belgien blieben die Angehörigen der deutschen MinderheitBürger:innen zweiter Klasse. Erst mit der Föderalisierung in den 1970er Jahren änderte sich die Lage grundlegend. Die deutschsprachige Gemeinschaft DG ist heute ein Baustein des föderalen Staates. Die rechte Bundesregierung plant eine weitere Föderalisierung und damit eine Stärkung der Sprach-Gemeinschaften.
Siehe auch:
Info Deutschsprachige Gemeinschaft DG
DG oder Ost-Belgien
Bürgerportal Ost-Belgien
Europarat über DG
Große Region
Die „letzten Belgier“
Gerhard Baumgartner befürchtet ein Scheitern des Orban-Herausforderers Peter Magyar. Ein Podcast ( 3) vonWolfgang Mayr:
Die oppositionellen Versuche, getrennt, gemeinsam, Orbanloszuwerden, sind bisher immer gescheitert. Viktor Orban wurde immer stärker, seiner Gegner schwächer. Gründe dafür gibt es viele, erklärt der Wiener Historiker Gerhard Baumgartner. Die Orban-Regierung änderte das Wahlgesetz, die Wahlkreise und sicherte sich so die numerische Mehrheit. Seit Peter Magyar aus der Regierungspartei Fidesz ausgeschert ist, mit seiner Partei Tisza Orban herausfordert, scheinen laut Umfragen die Chancen groß zu sein, am 12. April Orban samt Fidsez in die Opposition zu schicken. Es ist auf alle Fälle viel in Bewegung, beschreibt Baumgartner die Lage.
Siehe auch:
Info zu Tisza
Wer ist Peter Magyar?
Fidesz – Ungarischer Bürgerbund
Orban gegen EU-Kredite für Ukraine
Der einstige liberale Rebell Viktor Orban als Vorbild der Rechten
Viktor Orban und seine Fidesz stellten einst das autoritäreUngarn in Frage. Sie forderten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus eine liberale Wende hin zu Rechtsstaat, Demokratie und Freiheit. Heute steht Orbanfür die „illiberale Demokratie“, für den Abbau von Demokratie, Orban exerzierte vor, US-Präsident Trump kopiert seinen ungarischen Freund, für die europäische radikale Rechte ist Orban die Leuchtfigur. Nicht von ungefähr warb US-Außenminister Rubio in Budapest für die Wiederwahl (gewähltwird am 12. April) von Orban, auch Trump-Vize Vance machte sich für den rechten Freund in Budapest stark. Der Wiener Historiker Gerhard Baumgartner, ein Kenner Ungarns, geht davon aus, dass Orban trotz vielfältiger Skandale in seinem Amtbestätigt wird. Ein Podcast (2) von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Warum Orban nicht mehr begeistert
Warum Orban (noch nicht) fertig hat
WieOrban um seine Macht kämpft
Muskelspiele in Budapest
US-Wahlkampfhilfe für Orban
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban mischt sich auch deshalb in Österreich ein. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Im Wahlkampf – gewählt wird am 12. April - positioniertesich Orban als Vater aller Ungarn:innen. Als Schutzpatron der ungarischen Minderheiten in der Slowakei, in Rumänien, in Serbien und in Österreich. Groß-Ungarn, davon träumt der Architekt der „illiberalen Demokratie“. Großzügig vergabUngarn deshalb seine Staatsbürgerschaft an Auslands-Ungarn, ein Unterlaufen von Staatsgrenzen. Der Wiener Historiker Gerhard Baumgartner schaute sich den Orban-Wahlkampf an und was Österreich damit zu tun hat.
Siehe auch:
Dieungarische Volksgruppe im Burgenland
Ungarnin Österreich – still und unsichtbar
BurgenländischeUngarn
Österreichund seine Minderheiten
Österreichswachsende ungarische Bevölkerung
Mirjam Karoly vom Volksgruppenbeirat der Roma über das Porajmos-Mahnmal in Wien
Sie haben leise dafür demonstriert und gemeinsam drängendie verschiedenen, manchmal verstrittenen Organisationen auf ein zentrales Mahnmal. Der ehemalige Präsident des Nationalrates, Wolfgang Sobotka von der ÖVP und die grüne Abgeordnete Olga Voglauer, Slowenin aus Kärnten-Koroska,warben für das Anliegen. Als Vorbild gilt das jüdischeMahnmal der Holocaust-Opfer auf dem Wiener Judenplatz. Ein halbes Jahrhundert dauerte es, bis dieses Mahnmal „eingeweiht“ wurde. Lovara, Sinti und Roma müssen noch zuwarten, wie lange noch? Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
…
Siehe auch:
ÖsterreichischerNationalfonds
ZentralesMahnmal in Wien
Wartenauf zentrales Denkmal für Roma und Sinti
Baldein Denkmal für die Roma und Sinti in Wien?
Rom*njaim Wiener Stadtbild
Lovara,Sinti, Roma und ihre Vereine
Derlange Weg zur Anerkennung
VomAttentat zur Emanzipation
ModellÖsterreich?
Trotz Koalition mit den Rechtsrechten in der Landesregierung ist und bleibt Harald Stauder skeptisch.
Skeptisch gegenüber den italienischen Koalitionsparteien. Stauder ist Vorsitzender der SVP-Fraktion im Landtag und Landessekretär seiner Partei. In seinem Visier besonders die radikalen Rechtsaußen und ihr „Projekt der Re-Migration“, der kollektiven Ausweisung von Migrant:innen und Flüchtlingen. Stauder legt sich aber auch recht engagiert mit Teilen der Linken an, wegen des - als Antizionismus verpackten - Antisemitismus. Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
…
Siehe auch:
La remigrazione ha vinto
In die Stadt fest eingeschrieben
L´antifa batte la remigrazione
Der Anti-Fratello
Populisten in die Hände gespielt
Achammer contra Galateo
Mair (F) gegen den LH
Hans Heiss und Wolfgang Mayr als Grantler auf derDekadenz-Bühne in Brixen (1)
Der „Probelauf“ fand bereits online statt, auf barfuss. Leitmotiv, granteln über Land und Leut, stänkern, unlimited. Zwei „alte, weise Männer“ lassen sich über Politik vor Ort und weltweit aus.
Zwei alte Männer, nach der Pensionierung herausgefallen ausihren Rollen, suchen sich eine neue Rolle, auf der Dekadenz-Bühne, entworfen von der Architektin Katharina Volgger. Die Dekadenz übernahm dieses „Programm“. Zwei der Ausgaben von „Grantler Unlimited“ fanden bereits statt, am 21. Oktober und am 27. Jänner.
In der ersten Bühnen-Ausgabe fielen Hans Heiss, Historikerund ehemaliger Landtagsabgeordneter und Wolfgang Mayr, Ex-Journalist von Rai-Südtirol, über Trump, Kickl, die AfD und andere Querköpfe her, Überraschungsgast war der BoznerOberschüler Nathan Previdi. Das Granteln in der Dekadenz kann hier auf barfuss nachgehört werden:
Moshen Farsad ist trotz alledem optimistisch. Das iranische Mullah-Regime wird fallen. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Der Nuklearmediziner Moshen Farsad ist Primar am Bozner Krankenhaus, lehrt an der Universita´ Cattolica „Sacro Cuore“ und ist bevorzugter Interviewpartner, wenn im Iran gegen das Regime protestiert wird. Der 57-jährige Moshen Farsad ist Iraner, lebt seit seinem 15. Lebensjahr in Europa und inzwischen seit einigen Jahren in Südtirol. Farsad war auch inverschiedenen zivilgesellschaftlichen Vereinen aktiv. Mit großen Sorgen, aber auch mit Hoffnungen hatte Farsad die jüngsten Proteste mitverfolgt.
…
Siehe auch:
Iran,die unsolidarische Linke
TAZ-SchwerpunktIran
DieMullahs und ihr Regime
DieVolksmuschahedin
Einiranisches Schicksal
Werwar Mossadegh?
Demokratiemodellfür den Iran
Wersind die Baha´i?
Landtagspräsident Arnold Schuler regt eine Diskussion über die Zukunft Südtirols an. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Schuler ist unzufrieden, wie es derzeit läuft. Sein Bettenstopp, inder letzten Legislatur von Schuler als Gesetz formuliert, wird von seinem Nachfolger Luis Walcher in Frage gestellt. Schuler findet es unerträglich, einmal beschlossene Projekte nachträglich zu kippen. Den Schaden trägt die Politik, die Landesregierung, seine SVP. Schuler bedauert, dass inder SVP nicht breit darüber diskutiert wird, genauso wenig über andere wesentliche Themen, wie Südtirols Zukunft.
…
Siehe auch:
LebensferneAutonomie (1)
LebensferneAutonomie (2)
BaustelleAutonomiestatut
From the publisher's feed

32 Listeners

0 Listeners