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Warum geht die österreichische Polizei gegen ein slowenischesAntifa-Camp vor? Erklärungen des Historikers Gerhard Baumgartner:
Laut Baumgartner richtete sich die Polizeiaktion Ende Juli im südlichen Kärnten/Koroska gegen den Antifaschismus. Dieserwar in der Nachkriegs-Republik der Grundkonsens der Republik. So sieht es auch der Club der slowenischen Studierenden, der das Bildungscamp organisiert hatte.Baumgartner, ehemaliger Direktor des Dokumentationsarchivs österreichischer Widerstand, und seine Analysen im Podcast (2) von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Antifaschismus.at
Solidarwerkstatt Antifaschismus
Staatsvertrag und Antifaschismus
Staatsvertrag und Auflösung faschistischerOrganisationen
Volksgruppen-Vertreter fordern Aufklärung
GedenkstättePersman
Der österreichische Historiker Gerhard Baumgartner rechnet mit dem „Verfassungsschutz“ ab. Der „Fall Persmanhof“ in Kärnten/Koroska.
Ende Juli stürmten Polizisten die Gedenkstätte Pesmanhof im südlichen Kärnten/Koroska. Anlass, ein antifaschistisches Bildungscamp des Clubs der slowenischen Studierenden. Diezuständigen Polizeibehörden schweigen sich darüber aus, die Reaktion der Politik fiel flau aus. Mit diesem völlig überzogenen Einsatz hat sich die österreichische Polizei vom antifaschistischen Grundkonsens der Republik drastisch entfernt. Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr:
Siehe auch:
Kommission aktiv
Vorbereiteter Einsatz
BezirkshauptmannschaftVölkermarkt: Kein Kommentar
Peršman-Razzia: EineRekonstruktion
Mit seinem Antifa-Camp wollte der slowenische Studierendenclub den slowenischen Widerstand gegen die Nazis ehren. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Der Polizeieinsatz Ende Juli auf dem südkärntnerischen Persmanhof – Standort eines Museums und Gedenkstätte des Widerstandes – ist inzwischen Gegenstand einer staatsanwaltlichen Ermittlung. Der nicht nachvollziehbare Aufmarsch der Staatsmacht zog weite Kreise der Kritik und des Protests. Die Grand Dame des österreichischen Journalismus, Annelies Rohrer, kritisierte die Polizeiaktion und die Kärntner Haltung: Welch ein Irrtum, schreibt Rohrer in der Tageszeitung„Die Presse“, „in Kärnten an Versöhnung zu glauben“. Der ehemalige freiheitliche LandeshauptmannGerhard Dörfler findet, „Kärnten hat die Altlast des Unfriedens hinter sich gelassen“. Schönfärberei, würdenwohl Aldous Huxley und George Orwell Dörfler entgegnen.
Siehe auch:
Fünf nach Zwölf
Minderheitenstreik für Artikel 7
Anerkannte Existenz
Die Trump-Regierung öffnet indianisches Reservatsland den Bergbau- und Erdölgesellschaften. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Die „Architekten“ der Trump-Politik, die Macher des Projects 2025, empfehlen das Plündern der Rohstoffe der indianischen Reservaten. Die Voraussetzungen dafür wurden schon geschaffen, der von Präsident Biden verfügte Landschaftsschutz wurde aufgehoben. Drill BabyDrill steht für eine Fortsetzung der Politik der Termination aus den 1950er-Jahren, freies Plündern der Reservate:
In Kärnten/Koroska wird die slowenische Minderheit noch immer angefeindet. Jüngst auch von der Polizei. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Ende Juli stürmten österreichische Polizisten wie bei einem Anti-Terror-Einsatz das antifaschistische Camp des slowenischen Studierenden-Clubs. Ein Zeltlager im Vorhof des Persman-Hofes bei Železna Kapla/Eisenkappel, ein Museum plus Gedenkstätte für die slowenischen Opfer des Nationalsozialismus. Dort ermordeten im April 1945, kurz vor Kriegsende, SS-Soldaten elf Angehörige der Familien Sadovnik und Kogoj. Das Camp fand auch in Erinnerung an dieses Massaker statt. Dagegen schritten mehr als 30 Polizisten ein.
Ein Nachtrag: Nach einer Anzeige ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es besteht der Verdacht des Amtsmissbrauchs.
Siehe auch:
Welch ein Irrtum, in Kärnten an Versöhnung zu glauben
Vize-Landespolizeidirektor zum Einsatz am Persmanhof
“Blick auf uns, die Hand an der Waffe”
Verband der Kärntner Partisanen
Das grüne „Urgestein“ Jürgen Trittin warb in Bozen für den Öko-Strom. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Rudi Rienzner von der Energiegenossenschaft Ötzi holte sich zum Geburtstag den Architekten der deutschen Energiewende nach Bozen. Als ehemaliger Umweltminister forcierte Jürgen Trittin den Ausbau der erneuerbaren Energie. Deutlich mehrals die Hälfte des deutschen Stroms stammt aus erneuerbaren Energiequellen. Seine These: Öko-Strom ist billiger als Strom aus Gas, Öl oder Kohle.Und mehr ist möglich, trotz der politischen Restauration nach rechts, warb Trittin für Mut in der Energiewende. Auf dem Geburtstagsfest von Ötzi stellte Trittin sein Buch “Alles muss anders bleiben” vor, seine politische Autobiografie:
...
Siehe auch:
Atomkraft gegenKlimawandel?
Mit derAtomenergie gegen den Klimawandel?
Warum dieRenaissance der Atomkraft ein Mythos ist
DeutscheEnergieagentur
30.000 Schweizerinnen und Schweizer gelten als “Fahrende”, als Jenische. Die Willensnation Schweiz erkennt sie seit 1998 als nationale Minderheit an. Ein Podcast mit der jenischen Schriftstellerin Isabella Huser (2) von Wolfgang Mayr:
Die multinationale Schweiz kennt sich aus mit der Diversität. Da alle Schweizer:innen anders sind, ist das Anderekaum ein Problem. Auch nicht die Fahrenden, von den 30.000 Jenischen fahren tatsächlich nur 3.000. Diese Fahrendebenötigen Standplätze, davon gibt es zu wenige, kritisiert die Stiftung für Schweizer Fahrende. Schwerer wiegt dieVergangenheit, die jahrzehntelange Praxis der Unterdrückung. Das Bundesarchiv spricht – diplomatisch formuliert – von einem problematischen Umgang von Staat und Gesellschaft mit der “nicht sesshaften Bevölkerung”. Ein Gutachten des Bundesrates spricht gar voneinem Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
...
Siehe auch:
StiftungZukunft für Schweizer Fahrende
Wieleben Jenische heute in der Schweiz?
Fahrendein der Schweiz: Geschichte voller Missverständnissen
Gutachtenzum Verbrechen gegen die Menschlichkeit
IsabellaHuser
ManVater sagte stolz: Wir sind Zigeuner
Esgeht um Anerkennung der Geschichte
ProJuventute
Hinter und zwischen den Bergen gibt es die Jenischen, in Österreich. Ein Podcast von Wolfgang Mayr mit Marco Buckovez (1).
Der Nordtiroler Marco Buckovez macht immer wieder auf seine jenischen Landsleute aufmerksam. Mit dem jenischen Verein, mit dem jenischen Archiv, vor einem Jahr war er mit seinem Handkarren – ganz in der jenischen Tradition – im Tiroler Oberland unterwegs.Jenisches live. Ein Forum erhielt das Jenische auf dem Journalismusfest in Innsbruck. Mit dabei auch Marco Buckovez. Eine kräftige jenische Stimme, die der Ausgrenzung trotzt:
…
Siehe auch:
Ruäch, eine Reise ins jenische Europa
Die Jenischen, ein vergessenes Volk
Nachgefragt bei Marko Buckovez und Heidi Schleich
Das Schweigen über die Jenischen
Neuer Verein will Anerkennung vorantreiben
“Noch nie waren so viele Journalist:innen imGefängnis” – die Medienfreiheit ist weltweit in Gefahr. Ein Podcast von Wolfgang Mayr mit Gemma Terés Arilla von der Taz-Panther-Stiftung.
Reporter ohne Grenzen warnen, in der Hälfte der 180 Länder ist die Situation für Journalistinnen und Journalisten “schwierig” bis “sehr ernst”. Nur in einem Drittel der Länder herrscht mehr oder weniger uneingeschränkte Pressefreiheit. In Putin-Russland sind 37 Journalist:innen ermordet worden, 50 sind inHaft. US-Präsident Donald Trump, der “Volkspräsident” erklärte Journalisten zu Feinden des Volkes. Sie sind also Freiwild, weltweit nehmen die Angriffe auf Medien-Leute zu. Die “Panther-Stiftung” der deutschen Tageszeitung TAZ bietet Journalist:innen Schutz und Hilfe an.
Siehe auch:
Wahrheitskämpfer – Journalist:innenporträts
Refugium Stipendium 2025: „Ich saß 30 Tage im Gefängnis“ | taz.de
Reporter ohne Grenzen: Noch nie waren so viele Journalisten im Gefängnis
Kaltenbrunner zum Pressefreiheitsindex: „Nach Ungarn abgebogen“
Die Zersetzung der unabhängigen Presse – DW – 03.05.2022
Am Jakobsweg bei Santiago de Compostela verdrängt der Eukalyptus die ursprünglichen Wälder.
Im Herzen der autonomen Region Galicien im spanischenNordwesten, in Ulloa, plant das Unternehmen Altri eine 360 Hektar große Zellulose-Fabrik. Sie soll aus den riesigen Eukalyptuswäldern der Umgebung jährlich 400.000 Tonnen Zellstoff gewinnen. Die Eukalyptuswälder sollen vergrößertwerden, die für ihr Gedeihen viel Wasser brauchen. Im Gegenzug erhalten die Einwohner Jobs. Immer mehr Bürger:innen von Palas de Rei wehren sich gegen diese Industrialisierung und gegen den Ausbau der Eukalyptus-Plantagen. Mittendrin die Münchner Künstlerin Stefanie Zoche. Das Schlagwort Rechte der Natur macht die Runde. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Siehe auch:
Wenndie Lagune vor Gericht zieht
SpanischesVerfassungsgericht bestätigt Rechtspersönlichkeit von Mar Menor
DieRechte des Mar Menor sind jetzt in Kraft
TeresaVicente - 2024 Goldman EnvironmentalPrize
Aufsfalsche Pferd gesetzt: Eukalyptus in Galicien
Galicia– Eucalyptus fever
Protestegegen Zellstofffabrik in Galicien
Stefanie Zoche – DaPicho
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