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Der niederländische Journalist Olivier van Beemen geißelt die Schaffung von Nationalparks in Afrika als „grünen Kolonialismus“. Ein Podcast von WolfgangMayr.
In seiner Recherche „Im Namen der Tiere“ rechnet van Beemen mit der „Natur- und Tierschutz“-Organisation „African Parks“ ordentlich ab. Diese Organisation verwaltet 22 Nationalparks in der Größe von Großbritannien. Bewaffnete Park-Milizensichern die Parks, vor Wilderern, schützen die Safari-Touristen und richten sich gegen die einstigen Bewohner, die aus den Parks vertrieben wurden.Vergewaltigungen und Morde zählen zu den Praktiken dieser Milizen. Im Kongo wurden beispielsweise die Batwa aus dem Kahuzi-Biega-Nationalpark vertrieben. Van Beemen wirftwestlichen Regierungen und der weißen Elite vor, in Afrika die Natur zu schützen, gegen die Alteingesessenen:
Weitere Informationen:
Gegen den grünen Kolonialismus
Naturschutz dekolonisieren
Naturschutz gegen Kolonialismus
DieMaasai in Tansania
DieNatur als gleichberechtigte Akteurin
Zwei Schwestern schreiben gegen den Nachrichtenhorror an. Ein BARFUSS-Podcast mit Minitta und Melanie Kandlbauer.
Die Schwestern sind in der Anti-Rassismus-Arbeit aktiv und dem alltäglichen Rassismus auf der Spur. Ein Anliegen, das Kraft und Zeit kostet und auch ermüdet. Nun ein anderer Ansatz. Mit ihrem Buch “Gute Nachrichten aus aller Welt” erzählen Minittaund Melanie Kandlbauer überraschende Geschichten, aus Afrika und anderswo. Sie wissen, worüber sie schreiben. Sie haben sich in den letzten Jahren in vierzig Ländern umgeschaut.
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Siehe auch:
Endlich "gute Nachrichten aus aller Welt"
Minitta & Melanie Kandlbauer - Unsere Leykam Buchverlag Autor*innen
Vor einem Jahr erkannte das Landgericht Erfurt die Rechte der Natur an. Kein Einzelfall und Thema im Podcast von Wolfgang Mayr.
Für den Anstoß sorgten die Maori in Neuseeland. Ihnen gelang es 2017, dass ihr „heiligen Fluss“ Whanganui vom neuseeländischen Parlament mit Rechten ausgestattet wurde. Er wurde zur Rechtsperson erklärt. Inzwischen gibt es weltweit eine ganze Reihe von solchen Beispielen. Auf dem Journalismusfest in Innsbruck ging der Völkerrechtler Michael Riegner von der Universität Erfurt auf diesen angestoßenen Prozess ein, die Natur erhält Rechte.
Links zum Thema:
Der Fluss, der gegen seine Verschmutzung klagt
Flüsse als juristische Rechtspersonen
Ein Fluss wird zum Menschen
GewässerKörper
Ein Fluss als Rechtsperson
NeueStress um privaten Tunnel
Nein zumPorsche-Tunnel
UndPorsche sprach es werde Loch
Eine neue Kampagne wirbt für die „Alternative“ Kernenergie. Die US-Regierung drängt auf den Bau neuer AKW, Russland und China setzen auf die uneingeschränkte Atomenergie. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Atomkraft-Befürworter sind überzeugt, sie können den Klimawandel stoppen. Atomstrom, ihr Argument, ist sauber, verdreckt nicht die Luft. Nicht nur Umweltschützer und Grüne widersprechen. Viele indigene Völker wehren sich dagegen, denn der größte Teil des weltweiten Urans liegt unter der Erdeindigener Territorien. Das internationale Anti-Atom-Bündnis „don´t-nuke-the-climate.org“ unterstützt den Widerstand gegen eine Renaissance der Atomkraft, „nuclear power is nota climate solution“, ihr Einspruch. Einer der Akteure ist Günter Hermeyer, aktiv im niedersächsischen Wendland gegen das Atomendlager Gorleben:
Dont-nuke-the-climate.org
Dine´no nukes
URANATLAS_Web_11_2019.pdf
Mit Atomenergie gegen den Klimawandel? - BARFUSS
„Lasst das Uran in der Erde“ - BARFUSS
„Ban the uranium“ • BARFUSS - Leute und Geschichten
World Nuclear Industry Status Report
IndigenousLand Defenders under attack worldwide
Das Paradies auf Erden wird nicht kommen, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher über seine Autonomiereform. Sie bringt aber mehr Selbständigkeit.
Das Reform-Paket Autonomie ist geschnürt. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Südtiroler Landesregierung und die italienische Regierung. Dieses Paket wird nächstens vom Parlament behandelt. Ein noch langer Weg bis zur Verabschiedung im nächsten Jahr. Landeshauptmann Kompatscher ist überzeugt, dass das Parlament dem Entwurf zustimmen wird. Ein Entwurf, der ein Mehr an Landesautonomie vorsieht. Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
Siehe auch:
Autonomie-Reform – zwischen Wiederstellung undWeiterentwicklung
LebensferneAutonomie?
BaustelleAutonomiestatut
Nachdenkenüber die Zukunft
Die belarusische Politikwissenschaftler Hanna Vasilevich über die belarusische Republik, die an der kurzen Leine des Putin-Regimes hängt.
Vor fünf Jahren zerschlug das Lukaschenko-Regime mit aller Härte die Demokratiebewegung. Nach der erfolgreichen Niederschlagung der Opposition 2021 begann ein Jahr später der russische Invasionskrieg gegen die Ukraine. Belarus dient dem kriegsführenden Russland als Aufmarschgebiet. In Belarusherrscht Friedhofsruhe. Ein Großteil der Aktivist:innen lebt im Exil in Polen und Litauen, die im Land Verbliebenen sind abgetaucht ins Privatleben. Die staatliche Repression ist allgegenwärtig, es herrscht Diktatur, sagt die belarusische Politikwissenschaftlerin Hanna Vasilevich im Podcast von Wolfgang Mayr:
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Info-links:
Politik, Proteste undMinderheiten: Erkenntnisse aus Belarus / Freie Universität Bozen
Aufstand der Völker:Verratene Völker zwischen Hitler und Stalin, von Tilman Zülch, JohannesVollmer, 3.12.2003
Aufstand der Völker:Verratene Völker zwischen Hitler und Stalin, von Tilman Zülch, JohannesVollmer, 3.12.2003
Belarusund Russland: Propaganda aus einem Guß
RussischeEskalationsspiele mit Belarus
GfbV-voices:Belarus lebt!
Bisher gab es darüber “nur” eine Dauerausstellung, jetzt soll die Autonomie ein eigenes Haus erhalten.
Auf dem Magnago-Platz vor dem Amtssitz der Landesregierung in Bozen führt eine Ausstellungin die Autonomie-Geschichte ein. Der multimediale Rundgang durch den Autonomie-Krimi wurde mit einerInstallation in Erinnerung an den italienischen Autonomie-“Vater” Alcide Berloffa ergänzt. Eine professionell gemachte Ausstellung und trotzdem wird sie der Größe der Autonomie nicht gerecht. Deshalb lancierteLandeshauptmann Arno Kompatscher die Ideeeines Hauses der Autonomie. Die Umsetzung der Idee koordiniert Marc Röggla von der Eurac. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Info-links:
Autonomiefür alle
Flitterwochender Nachhaltigkeit sind vorbei
Minderheitenrechtesind Menschenrechte
Kritiker:innen werfen den Medien vor, auch mit ihrer ständigenBerichterstattung die Rechten groß gemacht zu haben. Istdem so?
In allen EU-Mitgliedsstaaten ist der Zuspruch für rechtsrechte Parteien stark angewachsen. Bis zu einem Drittel derWählenden kreuzen inzwischen die Rechtsradikalen ungeniert an. Diese erhielten Freiräume in talkshows der öffentlich-rechtlichenSender, die von den Rechten alsRegime-Sender verunglimpft werden. Auch die Presse beschäftigt sich ausführlichmit den Rechten und ihren Wahlsiegen. Wie sollten Medien mit Rechtsrechten umgehen, die die Demokratie angreifen? GeroldRiedmann von der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ im Podcast vonWolfgang Mayr:
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Siehe auch:
Kickl und die Systemmedien
Meister der Manipulation
Brandbeschleuniger
InsightAustria – Ist der Rechtsruck unausweichlich?
Der US-Präsident zerschlägt die Vereinigten Staaten, dieliberale USA. Die Blaupause dazu ist das „project 2025“.
In Kalifornien lässt Trump die Nationalgarde und Marines gegen Protestierende vorgehen, dem Gouverneur wird Verhaftung angedroht. Beamte der Einwanderungsbehörde jagen Migranten. Die sogenannte Effizienzbehörde Doge feuerte tausende Angestellte des öffentlichen Dienstes, der Gesundheitsminister entlässt reihenweise Experten. Der Präsident legt sich mit den Elite-Universitäten an. Über Gerichtsurteile setzt sich die Trump-Administration leichtfertig hinweg. Wohin bewegt Trump die USA? Antworten von Annika Brockschmidt, sie war Gast auf dem Journalismusfest in Innsbruck, im Podcast von Wolfgang Mayr:
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Zum Weiterstöbern:
Hang zum Extremen
Zeit-Autorin Annika Brockschmidt
Nennt das endlich Faschismus
Volksverpetzer-Autorin Annika Brockschmidt
William F. Buckley
Revilo Oliver
RusselVought
KurtAnderson - FantasyLand
Die Teilnehmenden am Schülerpreis Claus 2025 liefertenüberzeugende journalistische Arbeiten ab.
Der Initiator und Projektleiter des Schülerpreises Claus, Hermann Rogger, kann zufrieden sein. 17 Oberschüler:innen beteiligten sich mit 12 tiefgehenden Audio- und Videobeiträgen am Wettbewerb. Sie haben hingeschaut, wo viele wegschauen. Klimawandel, Tourismus, Magersucht, Social Media, LGBTQ+ waren einige der Themen des 7. Schüler:innenpreis„Claus”. Die Arbeiten sind hochwertig, wie schon 2022, 2023 und 2024. Sieger wurde Maximilian Schileo mit seinemVideo-Beitrag “Glaube – (k)ein Thema der Jugend?” Die Schüler:innen im Podcast.
Der Schüler:innenpreis CLAUS für journalistisches Arbeitenwurde heuer zum 7. Mal vergeben. Der Claus ist ein Projekt der Arbeitsgruppe Begabungsförderung im Schulverbund Pustertal, der Pädagogischen Abteilung der deutschen Bildungsdirektion der Landesverwaltung, der Gemeinde Sexten und des ORF Wien im Gedenken an den aus Sexten gebürtigen Journalisten Claus Gatterer (1924-1984). Tonmeisterin/Journalistin Mareike Sölch und Medientechniker Jiri Gasperi betreuten die Teilnehmenden, die in Eigenregie ihre Arbeiten umsetzten.Eine vierköpfige Jury (Barbara Bachmann, Teresa Indjein, Wolfgang Mayr und Andreas Pfeifer) bewertete die Arbeiten. Barfuss wird die 12 Audio- und Videobeiträge online stellen.
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