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Ein privates Pflegeheim, vernachlässigte Pflegende, das Versagen der Behörden. Für diese Recherche erhielt die Journalistin Julia Herrnböck den “Gatterer-Preis”:
Julia Herrenböck schickt voraus, dass dieser Fall kein Einzelfall ist. In ihrer im Dossier-Magazin veröffentlichten Recherche "Die Schande von Lehen" beschreibt Herrnböck strukturelle Missstände im österreichischen Pflegesystem am Beispiel desprivaten Heimbetreibers Senecura. Preisträgerin Herrnböckdokumentiert, wie Behördenversagen, wirtschaftlicher Druck und der Rückzug der öffentlichen Hand auf Kosten der Menschenwürde gehen. Eine Schande für den Wohlfahrtsstaat Österreich. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
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Siehe auch:
Stadt Salzburg übernimmt Skandal-Pflegeheim
Haslauer setzt Revisionzur Prüfung ein
Privater Betreiber ließ alte Menschenleiden, Politik schaute weg
Pflegeskandal – Senecura entschuldigt sich
Neuer Journalismuspreiszu Ehren von Claus Gatterer
Die junge Generation der Minderheiten in Österreich istaufgebracht. Ihr Vorwurf, der Staat schert sich wenig um sie. Ein Podcast (1) von Wolfgang Mayr.
Hunderte demonstrierten vor dem Sitz desBundespräsidenten in Wien. Sie erinnerten die österreichische Politik daran, dass die minderheitlichen Verpflichtungen aus dem Staatsvertrag – damit wurde Österreich 1955 unabhängig von den Besatzungsmächten – noch immer nicht erfüllt sind. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Angehörigen der Volksgruppen, die noch ihre Muttersprache verwenden.Die Folge gelungener Assimilierung, sprich Germanisierung. Widerstand ist angesagt, wurde auf der Demo in Wien skandiert, wütend und laut:
Siehe auch:
Volksgruppen im Bundeskanzleramt
Volksgruppen im österreichischen Parlament
Minderheiten – österreichisches Außenministerium
…
Zum letzten Mal granteln Hans Heiss und Wolfgang Mayr in Grantler Unlimted über Gott und die Welt. Südtirol im Visier, der unglaubliche Streit um die Trikolore, ausgelöst von der Meraner Bürgermeisterin Katharina Zeller. Sogar der Ministerpräsident - Eigenbezeichnung Giorgia Meloni - mischte sich ein, die Trikolore ein vitales Zeichen nationaler Einheit. Glücklich das Land, das sich mit solchen Nebensächlichkeiten beschäftigen muss!
Das freie Radio Agora in Celovec/Klagenfurt ist nicht kommerziell, mehrsprachig und grenzüberschreitend. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Zweisprachig slowenisch-deutsch und dann noch gleich weitere zehn Sprachen werden im Radio gesprochen. Radio Agora holt ein Stück Welt auf seine Frequenzen, die Welt desAlpen-Adria-Raumes. Dieses freie Radio bedient die slowenische Bevölkerung der Steiermark und Kärntens, aber auch die deutsche Mehrheitsbevölkerung sowie die migrantischen Communities. Geschäftsführer Gabriel Lipus stellte auf dem Journalismusfest in Innsbruck dieses mehrsprachige Radio-Labor vor.
Siehe auch:
Freies Radio in Kärnten
Agora´, 25 Jahre und kein bisschen leise
Radio Agora´ - Wikepedia erläutert
Minderheitenmedien – Zwischen Schwund undDigitalisierung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker veröffentlichte die umfassende Dokumentation “Die Krimtataren”.
Das Buch stellt krimtatarische Geschichte vor, eine faszinierende Kultur, die politischen Entwicklungen und die Lage heute. Die Herausgeber Sarah Reinke und Mieste Hotopp-Riecke luden viele Autorinnen und Autoren ein, auch von der Krym geflüchtete. Die Herausgeber verstehen “ihr” Buch als Zeichen der Solidarität, des ungebrochenen Lebenswillens und Widerstandes sowie der Zusammenarbeit auch unter widrigsten Bedingungen. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Minderheit ist nicht gleich Minderheit. Das zeigen die Beispiele Südkärnten, Südtirol, Katalonien und das Baskenland. Vorgestellt auf der Tagung der Europäische Akademie und die Gesellschaft für bedrohte Völker in Bozen.
So ist die Lage der Kärntner Slowen:innen mit den drei autonomen Regionen Südtirol, Baskenland undKatalonien nicht vergleichbar. Auch die drei Autonomien ähneln sich nur bedingt. In Spanien war und ist es die linke Regierung, die im Dialog mit dem Baskenland und Katalonien für einen Ausbau der Autonomie sorgt, in Südtirol setzt die Regierungspartei SVP auf eine Zusammenarbeit mit der amtierenden rechtsrechten Regierung Meloni. Die SVPpräsentierte stolz das Ergebnis, es wird künftig mehr Autonomie geben, sollte das italienische Parlamentzustimmen. Wieviel davon ist Kosmetik? Antworten im Podcast (4) von Wolfgang Mayr.
Europa rückt nach rechts, die EU-Mitgliedsländer „renationalisieren“ sich, das von Minderheiten angedachte „Europa der Regionen“ bleibt eine Vision oder gar nur eine Illusion.
Auf der Tagung „Minderheitenpolitik in der Krise“ der Eurac und der Gesellschaft für bedrohte Völker in Bozen wurde die rechtlich unterschiedliche Lage der Minderheiten in Südkärnten, Südtirol, Katalonien und dem Baskenland verglichen. Vier Beispiele diverser Minderheitenpolitik in den EU-Staaten. Im Podcast (3) von Wolfgang Mayr analysiert Politikwissenschaftler Peter Kraus die aktuelle Situation in der autonomen Region Katalonien und den europäischen Hintergrund.
Was verbindet Südkärnten, Südtirol, Katalonien und das Baskenland? Das „minoritäre“ Dasein. Die Europäische Akademie in Bozen und die Gesellschaft für bedrohte Völkerfragten nach, auf der Tagung „Minderheitenpolitik in der Krise“.
Die Lage der 340 sprachlichen und nationalen Minderheiten in Europa ist sehr divers, oft gar nicht vergleichbar. Das zeigen die Beispiele Süd-Kärnten, Südtirol, Baskenland und Katalonien, zu hören in dieser Podcast-Reihe. In der ersten Folge zeichnete die Aktivistin Ana Grilc die Lage der slowenischen Minderheit in Österreich nach. Trotz staatlicher Anerkennung als „Volksgruppe“ stehen die Slowenen in Kärnten mit dem Rücken zur Wand, im Vergleich zum autonomen Baskenland, sagt Wolfgang Mayr in seinem Podcast (2).
In dieser vorletzten Grantler-Folge zieht Hans Heiss gleich mehrere Personen samt ihren Themen durch den Kakao, so zum Beispiel den Landeshauptmann und seine Autonomiereform.
Hans Heiss hat sich reingefühlt in die Landesversammlung der SVP in Vahrn. Dort holten sich die Parteispitze und Landeshauptmann Arno Kompatscher die Zustimmung für ihre Autonomiereform. Heiss findet, die SVP befand sich in einem Zustand der Selbstberauschung und war deshalb unfähig, das Verhandlungsergebnis auch „gut zu verkaufen“. Gegranteltwird über den Stadl-Passus im Gesetzentwurf zum Wohnbau, den Siegeszug der AfD bei den Umfragen sowie über US-Präsident Donald Trump, den die Kanadier und die Grönländer den Stinkefinger zeigen.
Was haben Süd-Kärnten, Südtirol, Katalonien und das Baskenland gemeinsam? Das Minderheiten-Dasein. Und was noch, wollten die Europäische Akademie in Bozen und die Gesellschaft für bedrohte Völker wissen.
In den 1990er Jahren gab es eine Minderheiten-Renaissance in Europa, mutig wurden Minderheitenrechte formuliert. Das taten der Europarat wie auch die EU mit ihrer Grundrechtecharta. Seitdem herrscht wieder Stillstand.Minderheitenrechte werden zunehmend in Frage gestellt, besonders von der erstarkten europäischen Rechten. Politische Spielräume für Minderheiten sind enger geworden, auch Thema der Tagung in Bozen. Die Lage der 340 sprachlichen undnationalen Minderheiten in Europa ist sehr divers, oft gar nicht vergleichbar. Das zeigen die Beispiele Süd-Kärnten, Südtirol, Baskenland und Katalonien. Ein Podcast-Reihe (1) von Wolfgang Mayr:
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