Vier Vereine, viermal Krise. Es gibt viel zu besprechen in der 69. Folge „Beck’n’Bauer“. Kurioserweise ist die Stimmung ausgerechnet bei jenem Klub am schlechtesten, der noch am besten dasteht: dem SV Waldhof. Erst wurde der Rauswurf von Trainer Christian Neidhart aus Tausenden Kehlen im Carl-Benz-Stadion gefordert, dann hielt der Buwe-Coach eine Brandrede, die vermuten lässt, dass er für sich selbst keine Zukunft mehr in Mannheim sieht. Die Führungsriege des SVW schweigt beharrlich. Etwa, weil Neidhart inhaltlich Recht hat? Kollege Beck beschleicht das ungute Gefühl, das man rund um den Alsenweg lediglich Luftschlösser baut. Hat auch er sich vom viel zitierten Waldhof-Aufschwung blenden lassen?
Und tappt Kollege Bauer gerade in dieselbe Falle, wenn er die schwärzeste Serie der Vereinsgeschichte bei den Rhein-Neckar Löwen einfach weglächelt?
Außerdem: Warum das eventuell kurioseste Abstiegsendspiel der Bundesliga-Historie der TSG Hoffenheim, die mit Ex-Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo am 34. Spieltag beim Kellerrivalen VfB, bekanntlich seit kurzem trainiert vom ehemaligen Hoffenheimer Sebastian Hoeneß, antreten muss, noch kurioser werden könnte. Und womit Jürgen Machmeier, der Präsident des SV Sandhausen, „Beck’n’Bauer“ gleichermaßen verwundert und beeindruckt hat. Fragen über Fragen, deren Antwort Ihr nur erfahrt, wenn Ihr reinhört!