In der 79. Folge versucht Kollege Beck mit Unterstützung von Christoph Ziemer Kollege Bauer davon zu überzeugen, dass die Formel 1 doch ganz cool ist.
In der 79. Folge des RNZ-Sportpodcasts wird ein Experiment gewagt: Mit Unterstützung von Experte Christoph Ziemer, der seit Jahrzehnten über die Formel 1 berichtet, versucht Kollege Beck den Kollegen Bauer davon zu überzeugen, dass die Königsklasse des Motorsports eigentlich doch eine ganz coole Sache ist.
Wenngleich Ziemer, der gerade vom Belgien-Grand-Prix einmal mehr vor Ort berichtete, aus den Ardennen keine guten Nachrichten mitgebracht hat: Zwölfter Saisonlauf, zum zwölften Mal ein Red-Bull-Pilot ganz oben auf dem Treppchen, zum achten Mal hintereinander Max Verstappen, der ohne ernsthaften Widersacher seinem dritten Weltmeister-Titel in Serie entgegenrast.
Von der Natur-Rennstrecke in Spa-Francorchamps, nicht nur für Ziemer ein absoluter Höhepunkt im Grand-Prix-Kalender, hat sich Verstappen mit satten 125 WM-Punkten Vorsprung in die Sommerpause verabschiedet.
Eintönigkeit im Titelkampf: Für Kollege Bauer ein K.o.-Kriterium für den Sport. Doch war das früher wirklich anders? Ziemer berichtet von den dominanten Schumacher-Jahren genauso wie vom Vettel-Hype in den frühen 2010er Jahren.
Und einer damit verbundenen Übersättigung im Autoland Deutschland, in dem die Fans der Formel 1 schon in der Mercedes-Ära mit Nico Rosberg, Weltmeister von 2016, immer mehr den Rücken zugekehrt haben.
Die Realität im Jahr 2023 sieht so aus: Mit Nico Hülkenberg nur ein deutscher Fahrer im Feld, kein Deutschland-Grand-Prix im Kalender und Fernsehübertragungen nur im Pay-TV. Ob die Formel 1 überhaupt eine Zukunft hat in Zeiten von Klimawandel und E-Mobilität? Und ob nach der Aufnahme jetzt auch Kollege Bauer „Benzin im Blut“ hat? Reinhören!