Die englische Wendung ›to make sense‹ hat sich in den letzten Jahren als ›Sinn machen‹ in die deutsche Sprache eingeschlichen.
Aus deutscher Sicht scheinen die Englischsprecher alle manischer Machertypen zu sein, denn Sinn läßt sich im Deutschen nicht machen; er kann sich bestenfalls ergeben. Doch der Schein trügt …
Inhaltsverzeichnis:
Einführung
▶ 00:00 ›Sinn machen‹ und ›making sense‹.
▶ 00:00 Nicht jeder Anglizismus ist wie der andere: Echte Anglizismen and False Friends.
Machen
▶ 05:28 Etymologie: Die germanische Wurzel ›mak-‹ (›mak-ō-ja-‹).
▶ 10:24 Deutsches ›machen‹.
▶ 17:55 Englisches ›to make‹.
▶ 22:02 ›Machen‹ und ›to make‹ sind False Friends.
▶ 24:02 Bedeutungsverengungen im Deutschen.
▶ 25:16 Bedeutungsspektrum von ›to make‹.
Sinn und sinnen
▶ 28:20 Was versteht das Deutsche unter ›Sinn‹? Die fünf Sinne. Im Sinn haben. Sinnesfülle und Sinn des Lebens.
▶ 31:30 Unsinn.
▶ 32:40 Althochdeutsch ›sin‹.
▶ 34:14 Althochdeutsch ›sinnan‹.
▶ 35:49 Die urindogermanische Wurzel ›senh₂‹.
▶ 39:17 Die Wortfamilie ›sin-‹ im frühen Englischen.
▶ 43:14 Entlehnung von ›sense₂‹ aus dem Französischen.
▶ 43:50 Lateinisch ›sensus₂‹ und ›sentire₂‹.
▶ 46:08 Fazit.