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Die Folge haben wir am 20.03.2018 aufgenommen.
Dieses Intro wurde von Bots erstellt… wie der Rest des Podcasts auch.
Im Selbst-Feedback schämt sich A, weil sie in der letzten Episode mit dem 30jährigen Krieg 100 Jahre zu früh dran war. Eine andere Anja hat uns mit uns ihre Erfahrung zum Engagement in der Hochschuldidaktik geteilt: bringt zwar was, interessiert aber bei der Stellenvergabe kaum jemanden. David hat uns nicht nur mit Tweets und Videos (1, 2, 3) über die diesjährige dghd-Tagung auf dem Laufenden gehalten, sondern uns auch für die nächsten zig Folgen mit Bildungsmythen versorgt. Wer nicht so auf Überraschungen steht, kann hier schonmal vorarbeiten, wir fragen dann in den nächsten Folgen ab:
Bruyckere, Pedro De; Kirschner, Paul A.; Hulshof, Casper D.
Urban Myths about Learning and Education Buch
Academic Press, San Diego, 2015, ISBN: 9780128017319.
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Many things people commonly believe to be true about education are not supported by scientific evidence. Urban Myths about Learning and Education examines commonly held incorrect beliefs and then provides the truth of what research has shown. Each chapter examines a different myth, with sections on learning, the brain, technology, and educational policy. A final section discusses why these myths are so persistent. Written in an engaging style, the book separates fact from fiction regarding learning and education.Schließen
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Ab mit dem Kooopf!
A und Roboter Pepper (oder Yuki?)
Reder, Constanze; Lukács, Bence
Offene Bildungspraxis erlebbar machen – die Rolle von Podcasts für Projektdokumentationen und Reflexionsprozesse Artikel
In: MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Bd. 32, S. 17–27, 2018, ISSN: 1424-3636.
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Der vorliegende Beitrag widmet sich der Frage, wie Reflexion als Teil akademischer Medienkompetenz an Hochschulen adressiert werden kann. Als Beispiel dient ein Praxisprojekt, über das Studierende in labs mit Open Educational Resources (frei verfügbares Bildungsmaterial, OER), aber darüber hinaus vor allem mit Open Educational Practices (offenen Bildungspraktiken, OEP) und offenen Lehrinhalten in Kontakt kommen. Dabei stehen auch andere hochschulische Akteursgruppen im Fokus, die gemeinsam mit den Studierenden in moderierten Dialogen darüber beraten, wie nicht nur OER sondern auch OEP an der Hochschule etabliert werden können, um Dozierenden wie Studierenden den Zugang zu offener Bildung zu erleichtern. Ausgehend von dieser Praxiserfahrung greift der Artikel den Baustein des projektbegleitenden Podcasts heraus, der die Anlage des Projekts dokumentiert, aber auch ein reflexives Element im Doing darstellt, durch das die verschiedenen Perspektiven der Mitarbeitenden an den beiden Standorten, aber auch die von Stakeholdern und Kooperationsakteurinnen und Kooperationsakteuren widergespiegelt wird. Er widmet sich der Frage, wie dementsprechend ein reflektierter Umgang mit offener Lehr-Lernpraxis an der Hochschule unterstützt werden kann und wie offene Praxis nicht nur als Seminarinhalt, sondern auch nachhaltig als Teil von Hochschulentwicklungsprojekten implementiert werden kann.Schließen
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Podcasts sind trendy, und sie in Hochschulen nicht nur dazu benutzt werden, um vorproduzierte Inhalte zu verteilen. Im Beitrag wird der Podcast “Bildungsshaker” vorgestellt, in dem wissenschaftliche MitarbeiterInnen eigene Projekte dokumentieren, reflektieren und publizieren – und darüber sogar in einen Dialog mit Hochschulexternen treten.
FriezeEmail, Carol; Quesenberry, Jeria L.; Kemp, Elizabeth; Velázquez, Anthony
Diversity or Difference? New Research Supports the Case for a Cultural Perspective on Women in Computing Artikel
In: Journal of Science Education and Technology, Bd. 21, Nr. 4, S. 423–439, 2011, ISSN: 1573-1839.
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Gender difference approaches to the participation of women in computing have not provided adequate explanations for women’s declining interest in computer science (CS) and related technical fields. Indeed, the search for gender differences can work against diversity which we define as a cross-gender spectrum of characteristics, interests, abilities, experiences, beliefs and identities. Our ongoing case studies at Carnegie Mellon University (CMU) provide evidence to show that a focus on culture offers the most insightful and effective approach for investigating women’s participation in CS. In this paper, we illustrate this approach and show the significance of cultural factors by describing a new case study which examines the attitudes of CS majors at CMU. Our analysis found that most men and women felt comfortable in the school, believed they could be successful in the CS environment at CMU, and thought they fit in socially and academically. In brief, we did not see any evidence of a strong gender divide in student attitudes towards fitting in or feeling like they could be successful; indeed we found that the Women-CS fit remained strong from prior years. Hence, our research demonstrates that women, alongside their male peers, can fit successfully into a CS environment and help shape that environment and computing culture, for the benefit of everyone, without accommodating presumed gender differences or any compromises to academic integrity.Schließen
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Weiber, wa? In den Informatikstudiengängen findet man sie kaum, und wenn man versucht, es damit zu begründen, dass „Frauen eben so sind“, finden sie das auch nicht gut (achja, die Daten geben es wohl auch nicht wieder her). Und wenn man dann, wie an der Carnegie Mellon University die Lehre auf konkrete Anwendungen hin ausrichtet (weil das Frauen lieber mögen), dann profitieren nicht nur sie davon: auch Männern geht es damit insgesamt besser.
Leuchtenbörger, Jens
Erstellung und Weiterentwicklung von Open Educational Resources im Selbstversuch Artikel
In: MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Bd. 32, S. 101–117, 2018, ISSN: 1424-3636.
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Open Educational Resources (OER) versprechen einerseits den Abbau von Hürden im Bildungszugang und andererseits die Vermeidung redundanter Arbeit bei der Erstellung ähnlicher und gleichzeitig qualitativ hochwertiger Bildungsressourcen in unterschiedlichen Organisationen. Der Verbreitung von OER stehen jedoch bekannte Hürden gegenüber, wobei das ALMS-Framework einen Rahmen für die Bewertung der Wieder- und Weiternutzung von OER aus technischer Sicht bereitstellt. Ausgehend von einem Selbstversuch zur OER-Einführung werden in dieser Arbeit das ALMS-Framework erweiternde Anforderungen an OER basierend auf Konzepten aus Software-Entwicklung und technischem Schreiben definiert. Unter Beachtung dieser Anforderungen werden zwei OER-Projekte beschrieben: Zum einen wird die Weiterentwicklung eines Lehrbuchs unter Creative-Commons-Lizenz skizziert. Zum anderen werden Erstellung und Nutzung der neu entwickelten Software emacs-reveal für die Erzeugung von für das Selbststudium geeigneten, mit Audiokommentaren unterlegten HTML-Präsentationen beschrieben; die Präsentationen werden in einfachen Textdateien erstellt, wobei die Erzeugung von HTML-Code automatisiert in einer öffentlichen GitLab-Infrastruktur abläuft und damit die Software-Nutzung vereinfacht. Ergebnisse einer Umfrage unter Studierenden verdeutlichen die Vorzüge der erzeugten Präsentationen.Schließen
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Wenn OER produziert und genutzt werden, ist es schön, wenn auch die dafür Werkzeuge offen sind. Im Beitrag wird einerseits ein Kriterienkatalog vorgestellt, mit dem man den Offenheitsgrad von Werkzeugen festhalten kann. Darauf aufbauend wird vorgestellt, wie für eine Vorlesung Werkzeuge ausgesucht wurden, um Schaubilder inkl. Tonspuren zu erstellen.
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Weil die EU-Abgeordneten immer noch davon überzeugt werden müssen, dass die aktuelle Fassung der EU-Urheberrechtsreform nicht gut ist, sollten wir es ihnen noch einmal sagen. Am 23.03.2019 machen das in ganz Europa hoffentlich viele Menschen. Ihr auch?
Ist die klassische Brainstorming-Methode gut so, wie sie ist, vor allem, dass beim Sammeln der Ideen zunächst erst einmal nicht diskutiert werden darf? O hat da mal genauer nachgelesen…
Sawyer, R. Keith
Explaining Creativity: The Science of Human Innovation Buch
2, Oxford University Press, 2012, ISBN: 9780199737574.
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Explaining Creativity is an accessible introduction to the latest scientific research on creativity. In the last 50 years, psychologists, anthropologists, and sociologists have increasingly studied creativity, and we now know more about creativity than at any point in history. It considers not only arts like painting and writing, but also science, stage performance, and business innovation. Until about a decade ago, creativity researchers tended to focus on highly valued activities like fine art painting and Nobel prize winning science. Sawyer brings this research up to date by including movies, music videos, cartoons, video games, hypertext fiction, and computer technology. For example, this is the first book on creativity to include studies of performance and improvisation. Sawyer draws on the latest research findings to show the importance of collaboration and context in all of these creative activities. Today's science of creativity is interdisciplinary; in addition to psychological studies of creativity the book includes research by anthropologists on creativity in non-Western cultures, and research by sociologists about the situation, contexts, and networks of creative activity. It brings these approaches together within the sociocultural approach to creativity pioneered by Howard Becker, Mihaly Csikszentmihalyi, and Howard Gardner. The sociocultural approach moves beyond the individual to consider the social and cultural contexts of creativity, emphasizing the role of collaboration and context in the creative process.Schließen
Nemeth, Charlan J.; Personnaz, Bernard; Personnaz, Marie; Goncalo, Jack A.
The liberating role of conflict in group creativity: A study in two countries Artikel
In: European Journal of Social Psychology, Bd. 34, Nr. 4, S. 365–374, 2004.
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Researchers of group creativity have noted problems such as social loafing, production blocking, and especially, evaluation apprehension. Thus, brainstorming techniques have specifically admonished people ‘not to criticize’ their own and others' ideas, a tenet that has gone unexamined. In contrast, there is research showing that dissent, debate and competing views have positive value, stimulating divergent and creative thought. Perhaps more importantly, we suggest that the permission to criticize and debate may encourage an atmosphere conducive to idea generation. In this experimental study, traditional brainstorming instructions, including the advice of not criticizing, were compared with instructions encouraging people to debate—even criticize. A third condition served as a control. This study was conducted both in the United States and in France. Results show the value of both types of instruction, but, in general, debate instructions were superior to traditional brainstorming instructions. Further, these findings hold across both cultures. Results are discussed in terms of the potential positive value of encouraging debate and controversy for idea generation.Schließen
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Wer die Wikidata-Supertrumpflkarte, die IDEA-Visualisierungen für Algorithmen (aus Episode 3), Twitterbots für Gebärdensprache und Harry-Potter-Nerd-Fanfiction, das Hacken-Shirt bei GetDigital, eine Druckversion zum Passierschein A38, eine ECHTE Spacebar auf der Tastatur, Möbius-Bacon und noch viel mehr gut findet, der kann Sebastian Morr via Patreon Geld geben, damit er mehr Zeit damit verbringen kann, solche Sachen zu tun.
Die Folge haben wir am 15.02.2018 aufgenommen.
Wenn man das akademische Viertel mal abzieht, dann passt unser Intro natürlich hervorragend zum Valentinstag.
Mit der letzten Episode haben wir für David unseren neuen Service ausprobiert: Instant Service Reading. Im P2P-Hörertreffen mit Julian hat O herausgefunden, dass wir dank A bei Spotify nun in den großen Clubs spielen… ok, da auch eher vor dem Hinterausgang, aber isso!
„In einer Reihe“ mit Fest & Flauschig und Herrengedeck!!!
Und dank Arnim haben wir nun auch eine Idee für eine „Sag was am Anfang und löse es gegen Ende auf“-Kategorie: wir werden Bildungsmythen vorstellen – oder Dinge, die doch keine Mythen sind.
A und O inkorrekt live
Kaynardağ, Aynur Yürekli
Pedagogy in HE: does it matter? Artikel
In: Studies in Higher Education, Bd. 44, Nr. 1, S. 111–119, 2017, ISSN: 1470-174X.
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Pedagogical competencies of instructors play a crucial role in improving the quality of the teaching and learning in higher education institutions. However, in many countries worldwide, pedagogical training is not a requirement for being an instructor at a university [Postareff, L., S. Lindblom-Ylänne, and A. Nevgi. 2007. “The Effect of Pedagogical Training on Teaching in Higher Education.” Teaching and Teacher Education 23: 557–71; Badley, G. 2000. “Developing Globally-Competent University Teachers.” Innovations in Education and Training International 37 (3): 244–53]. This study explores how pedagogical competencies of instructors affect the perceptions of students by focusing on three key dimensions of classroom pedagogy; namely delivery (provision of content and facilitation), communication and assessment. The results of the scale administered to a total of 1083 university students suggests that there are meaningful differences in terms of students’ perceptions regarding their instructors’ pedagogical competencies. The greatest difference is reflected in the ratings of items related to the communication dimension.Schließen
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Lehrende an Hochschulen in Deutschland brauchen keine pädagogisch-didaktische Ausbildung, um Lehren zu dürfen. Im Paper geht Aynur Yürekli Kaynardağ der Frage nach, ob es grundsätzlich trotzdem sinnvoll sein könnte, sich mit Hochschuldidaktik zu beschäftigen – sprich: ob es bei diversen Kriterien “guter Lehre” messbare Unterschiede zwischen Lehrenden mit und ohne pädagogisch-didaktische Kenntnisse gibt.
Wikipedianer,
Nikolaus Kopernikus Online
Wikipedia 2018, besucht am: 16.02.2019.
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@online{Wikipedia2019Kopernikus,Schließen
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Klexikonianer,
Nikolaus Kopernikus Online
2018, besucht am: 16.02.2019.
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Der Sommerurlaub führte A in letztem Jahr nach Thorn und Frauenburg in Polen, und sie hat dort viel über Nikolaus Kopernikus erfahren. Nachhaltig beeindruckt war sie von einer Kopie seines Doktordiploms, das in seinem Geburtshaus ausgestellt war: während aktuell über digitale Kompetenznachweise wie Badges oder Blockchain-gesichterte Zertifikate diskutiert wurde, reichte Anfang des 16. Jhd. offenbar ein etwa A5-großer Zettel (den die meisten ohnehin nicht lesen konnten).
Neben den beiden „Nikolaus Kopernikus“-Seiten im Klexikon und der Wikipedia hat sich A auch durch diese Wiki-Seiten gelesen:
Milch, Eier, ein Doktortitel…
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Laut der Lernpyramide der National Training Laboratories in Bethel in Maine ist die durchschnittliche Behaltensleistung abhängig vom Vermittlungsformat:
Ob das stimmt haben u.a. Lalley und Miller hinterfragt.
Lalley, James P.; Miller, Robert H.
The Learning Pyramid: Does it point teachers in the right direction? Artikel
In: Education, Bd. 128, Nr. 1, S. 64–79, 2007, ISSN: 0013-1172.
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This paper raises serious questions about the reliability of the learning pyramid as a guide to retention among students. The pyramid suggests that certain teaching methods are connected with a corresponding hierarchy of student retention. No specific credible research was uncovered to support the pyramid, which is loosely associated with the theory proposed by the well-respected researcher, Edgar Dale. Dale is credited with creating the Cone of Experience in 1946. The Cone was designed to represent the importance of altering teaching methods in relation to student background knowledge: it suggests a continuum of methods not a hierarchy. While no credible research was uncovered to support the pyramid, clear research on retention was discovered regarding the importance of each of the pyramid levels: each of the methods identified by the pyramid resulted in retention, with none being consistently superior to the others and all being effective in certain contexts. A key conclusion from the literature reviewed rests with the critical importance of the teacher as a knowledgeable decision maker for choosing instructional methods. (Contains 3 figures.)Schließen
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Tommy Krappweis hat den das Lied „Entdumm’ Dich“ geschrieben und spendet alle Einnahmen an das Deutsche Kinderhilfswerk. Ihr könnt es kaufen oder direkt spenden.
Die Folge haben wir am 23.01.2019 aufgenommen.
Wir wünschen Euch wahlweise ein frohes oder gesundes neues Jahr (gern auch beides)!
The same procedure as every Episode: Dank an Stammhörer Martin, der das IG-Nobelpreis-Paper, das wir in Folge E009 vorgestellt haben, bei Methodisch Inkorrekt wieder erkannt hat. Für die Kollegen von BZT hat O noch weitere Bildungspodcasthörempfehlungen: Bildungsshaker, 42, Podcampus und via FYYD findet man sicher noch einige mehr (A hat aber auch beim Shownotes schreiben nicht herausbekommen, wofür fyyd steht – vermutlich ist es einfach nur phonetisch ähnlich zu Feed…? Sonst weiß das Internet doch auch immer alles!).
Schöner Döner
Beim MOiN-Assembly auf dem 35c3
Reich, Justin; Ruipérez-Valiente, José A.
The MOOC pivot Artikel
In: Science, Bd. 363, Nr. 6423, S. 130–131, 2019, ISSN: 1095-9203.
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When massive open online courses (MOOCs) first captured global attention in 2012, advocates imagined a disruptive transformation in postsecondary education. Video lectures from the world's best professors could be broadcast to the farthest reaches of the networked world, and students could demonstrate proficiency using innovative computer-graded assessments, even in places with limited access to traditional education. But after promising a reordering of higher education, we see the field instead coalescing around a different, much older business model: helping universities outsource their online master's degrees for professionals (1). To better understand the reasons for this shift, we highlight three patterns emerging from data on MOOCs provided by Harvard University and Massachusetts Institute of Technology (MIT) via the edX platform: The vast majority of MOOC learners never return after their first year, the growth in MOOC participation has been concentrated almost entirely in the world's most affluent countries, and the bane of MOOCs—low completion rates (2)—has not improved over 6 years.Schließen
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Die Autoren haben alle MIT- und Harvard-MOOCs auf edX von Oktober 2012 bis Mai 2018 statistisch ausgewertet. Drei Muster ließen sich über die 565 Durchgänge von 261 Kursen erkennen: Die meisten Lernenden sind nach einem Jahr nicht mehr auf der Plattform, die Lernenden kommen fast ausschließlich aus wohlhabenden Ländern, und die Abschlussquote hat sich in den sechs Jahren nicht verbessert.
Lemke, Steffen; Mehrazar, Maryam; Mazarakis, Athanasios; Peters, Isabella
“When You Use Social Media You Are Not Working”: Barriers for the Use of Metrics in Social Sciences Artikel
In: Frontiers in Research Metrics and Analytics, Bd. 3, S. 39, 2019, ISSN: 2504–0537.
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The Social Sciences have long been struggling with quantitative forms of research assessment – insufficient coverage in prominent citation indices and overall lower citation counts than in STM subject areas have led to a widespread weariness regarding bibliometric evaluations among social scientists. Fueled by the rise of the social web, new hope is often placed on alternative metrics that measure the attention scholarly publications receive online, in particular on social media. But almost a decade after the coining of the term altmetrics for this new group of indicators, the uptake of the concept in the Social Sciences still seems to be low. Just like with traditional bibliometric indicators, one central problem hindering the applicability of altmetrics for the Social Sciences is the low coverage of social science publications on the respective data sources – which in the case of altmetrics are the various social media platforms on which interactions with scientific outputs can be measured. Another reason is that social scientists have strong opinions about the usefulness of metrics for research evaluation which may hinder broad acceptance of altmetrics too.Schließen
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Bibliometrische Kenngrößen wie der Journal Impact Faktor (JIP) oder der Hirsch-Index (h-Index) versuchen die Relevanz von wissenschaftlichen Publikationen oder wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren in Zahlen auszudrücken. Meist geht es darum, was wie häufig zitiert wurde. Seitdem man wissenschaftliche Paper auch im Web veröffentlichen kann, kommen immer mehr sog. Altmetriken hinzu, also Kenngrößen wie Download-Zahlen oder Likes in sozialen Netzwerken.
Die Sozialwissenschaften schneiden bei den traditionellen Metriken nicht allzu gut ab. Dennoch scheinen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die alternativen Ansätze meist nicht zu kennen und ihnen auch zu misstrauen: Sichtbarkeit in Social Media kostet schließlich Zeit, in der man „richtig forschen“ könnte und dort ohnehin nur schwer präzise und faktenbasiert diskutiert werden könne.
Wie man es auch dreht: hier müssen alle mal etwas aufgeschlaut werden, damit die Metriken richtig interpretiert werden – oft genug werden sie zur Erfolgsmessung herangezogen, obwohl sie einige Schwachstellen haben.
Orben, Amy; Przybylski, Andrew K.
The association between adolescent well-being and digital technology use Artikel
In: Nature Human Behaviour, 2019, ISSN: 2397-3374.
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The widespread use of digital technologies by young people has spurred speculation that their regular use negatively impacts psychological well-being. Current empirical evidence supporting this idea is largely based on secondary analyses of large-scale social datasets. Though these datasets provide a valuable resource for highly powered investigations, their many variables and observations are often explored with an analytical flexibility that marks small effects as statistically significant, thereby leading to potential false positives and conflicting results. Here we address these methodological challenges by applying specification curve analysis (SCA) across three large-scale social datasets (total n = 355,358) to rigorously examine correlational evidence for the effects of digital technology on adolescents. The association we find between digital technology use and adolescent well-being is negative but small, explaining at most 0.4{37d1f293241a1edd19b097ce37fa29bd44d887a41b5283a0fc9485076e078306} of the variation in well-being. Taking the broader context of the data into account suggests that these effects are too small to warrant policy change.Schließen
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Manche sogenannte Wissenschaftler*innen behaupten in ihren Büchern und in Talkshows, digitale Medien machten Jugendliche unglücklich. Das hat nun ein Team aus echten Wissenschaftler*innen genauer untersucht: Ergebnis: Es gibt tatsächlich einen negativen Zusammenhang, der aber bloß 0,4 % (Null-komma-vier Prozent) des Wohlbefindens erklärt – fast denselben Wert erzielt das Essen von Kartoffeln.
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Edufunk-Netzwerk
Die Folge haben wir am 20.12.2018 aufgenommen.
Danke, dass Euch das Intro aus der letzten Episode offenbar doch ganz gut gefallen hat. O hat daraufhin gleich noch einmal gedichtet. Auch das Service-Reading-Konzept kommt gut an.
So hell wurde es vor einer Woche noch in Sommarøy
Leider von A dieses Jahr ein wenig vernachlässigt: der Weihnachtsmarkt in Lübeck
Könitz, Christopher
OER – Auf dem Weg in eine selbstverschuldete digitale Unmündigkeit? Artikel
In: MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Bd. 32, Nr. Oktober, S. 63–71, 2018, ISSN: 1424-3636.
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Spätestens seit der Debatte um die Vergütung von urheberrechtlich geschütztem Material nach UrhG §52a, scheinen Open Educational Resources (OER) die Antwort auf proprietäre Verlagsangebote zu sein. Jedoch gibt es lizenzrechtliche, technische und begriffliche Unschärfen, die dazu führen, dass OER in eine selbstverschuldete digitale Unmündigkeit führen können. Dieser Beitrag liefert daher im Kern eine kritische Auseinandersetzung mit dem OER-Begriff aus einer bildungstheoretisch-medienpädagogischen Perspektive. Im ersten Teil werden die genannten Unschärfen näher beleuchtet und erste Lösungsansätze aufzeigt. Der Beitrag plädiert für eine Hinwendung zu einem starken Copyleft, welches derzeit mit den Creative Commons nicht möglich ist, da diese unter Umständen zu proprietären Materialen führen können. Die technische Perspektive richtet sich auf die verwendeten Dateiformate von OER, die häufig nicht frei und/oder editierbar sind. Die begriffliche Perspektive stellt heraus, dass der OER-Begriff ein negatives Konzept von Freiheit verfolgen und mit Blick auf die Medienpädagogik untertheoretisiert sind.Schließen
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Der Autor geht im Artikel geht der Frage nach, ob bei all den schönen Aspekten von OER etwas zu kurz kommt. Er kommt zu dem Schluss, dass zwar Freiheit von diversen Zwängen erlangt wurde, aber noch keine Freiheit zu etwas wie “offener Bildung”. Der Autor schlägt den Anschluss an existierende Modelle der Medienkompetenz vor, um die Medienkritik stärker in den Fokus der OER-Welt zu bringen.
Bei der Vorstellung erwähnt:
Renz, Jan; Rohloff, Tobias; Meinel, Christoph
Automatisierte Qualitätssicherung in MOOCs durch Learning Analytics Konferenzberichte
Proceedings of DeLFI and GMWWorkshops 2017, Chemnitz, Germany, September 5, 2017, 2017, ISSN: 1613-0073.
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Dieser Beitrag beschreibt wie mithilfe von Learning Analytics Daten eine automatisierte Qualitätssicherung in MOOCs durchgeführt werden kann. Die Ergebnisse sind auch für andere skalierende E-Learning Systeme anwendbar. Hierfür wird zunächst beschrieben, wie in den untersuchten Systemen (die als verteilte Dienste in einer Microservice-Architektur implementiert sind) Learning Analytics Werkzeuge umgesetzt sind. Darauf aufbauend werden Konzept und Implementierung einer automatisierten Qualitätssicherung beschrieben. In einer ersten Evaluation wird die Nutzung der Funktion auf einer Instanz der am HPI entwickelten MOOC-Plattform untersucht. Anschließend wird ein Ausblick auf Erweiterungen und zukünftige Forschungsfragen gegeben.Schließen
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Da den Kursautoren oft die Zeit zur Qualitätssicherung von MOOCs fehlt und sie auch keine Manuals lesen, sollen Algorithmen diese nicht unbedingt kreative Arbeit verrichten. In OpenHPI wurden Regeln entwickelt und Grenzwerte zur Regeleinhaltung bestimmt, bspw. dafür, dass Videos zu lang oder Quizzes zu schwer sind. Wird der Grenzwert überschritten, wird eine Warnung ausgelöst. Das ist bei vielen Sachen cool und unstrittig, dennoch sollte man schauen, ob die berühmte „Ausnahme von der Regel“ nicht doch auch einmal sinnvoll sein kann.
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Yue, Carole L; Castel, Alan D; Bjork, Robert A
When disfluency is—and is not—a desirable difficulty: The influence of typeface clarity on metacognitive judgments and memory Artikel
In: Memory & Cognition, Bd. 41, Nr. 2, S. 229–241, 2013, ISSN: 1532-5946.
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There are many instances in which perceptual disfluency leads to improved memory performance, a phenomenon often referred to as the perceptual-interference effect (e.g., Diemand-Yauman, Oppenheimer, & Vaughn (Cognition 118:111–115, 2010); Nairne (Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition 14:248–255, 1988)). In some situations, however, perceptual disfluency does not affect memory (Rhodes & Castel (Journal of Experimental Psychology: General 137:615–625, 2008)), or even impairs memory (Glass, (Psychology and Aging 22:233–238, 2007)). Because of the uncertain effects of perceptual disfluency, it is important to establish when disfluency is a ``desirable difficulty'' (Bjork, 1994) and when it is not, and the degree to which people's judgments of learning (JOLs) reflect the consequences of processing disfluent information. In five experiments, our participants saw multiple lists of blurred and clear words and gave JOLs after each word. The JOLs were consistently higher for the perceptually fluent items in within-subjects designs, which accurately predicted the pattern of recall performance when the presentation time was short (Exps. 1a and 2a). When the final test was recognition or when the presentation time was long, however, we found no difference in recall for clear and blurred words, although JOLs continued to be higher for clear words (Exps. 2b and 3). When fluency was manipulated between subjects, neither JOLs nor recall varied between formats (Exp. 1b). This study suggests a boundary condition for the desirable difficulty of perceptual disfluency and indicates that a visual distortion, such as blurring a word, may not always induce the deeper processing necessary to create a perceptual-interference effect.Schließen
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Oppenheimer, Daniel M.; Yauman, Connor Diemand; Vaughan, Erikka B.
Fortune Favors the Bold (and the Italicized): Effects of Disfluency on Educational Outcomes Artikel
In: Cognition, Bd. 32, S. 2739–2742, 2010, ISSN: 0010-0277.
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Previous research has shown that disfluency – the subjective experience of difficulty associated with cognitive operations – leads to deeper processing. Two studies explore the extent to which this deeper processing engendered by disfluency interventions can lead to improved memory performance. Study 1 found that information in hard-to-read fonts was better remembered than easier to read information in a controlled laboratory setting. Study 2 extended this finding to high school classrooms. The results suggest that superficial changes to learning materials could yield significant improvements in educational outcomes.Schließen
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Birgit Lachner hat in ihrem Artikel die Schul-Cloud mit Moodle verglichen. Daraufhin (und außerdem frisch angestachelt vom Jahrestreffen des Bündnis‘ Freie Bildung) hat A auf Instagram und O auf Twitter nachgehakt, ob die Plattform denn Open Source werden würde. Die Antwort des Social-Media-Teams auf Instagram zeigt, wie sehr es an informatischer Grundbildung (vermutlich nicht nur im Bildungsministerium) mangelt:
Screenshot von Instagram
Die Antwort war sogar überraschend positiv: Ja, die Schul-Cloud ist Open Source.
Die CDU/CSU-Fraktion hat sich das Thema „Weiterbildung“ geschnappt, es gibt bisher nur ein paar Slides dazu und ein paar Berichte. Michael Kerres hat für das Hochschulforum Digitalisierung (HfD) darüber geschrieben, das HfD teasert den Text mit „unterm Strich aber positiv“ – SRSLY? A hat mehr als die Zusammenfassung des Beitrags gelesen. Nachdem sich Christian und Markus vom Feierabendbier-Podcast schon mehrfach darüber ausgelassen haben, haben nun auch A und O die Plattform thematisiert. Noch lohnt sich ja auch das Mitreden – hoffentlich.
Die Folge haben wir am 18.11.2018 aufgenommen.
Wir haben es getan: Zur Feier der 10. Folge haben wir gesungen! Hier noch ein paar Funfacts, die A beim Schreiben der ShowNotes ohnehin gelesen hat:
Wir danken auch wieder den Menschen, die unsere letzten Sendungen kommentiert haben. Dank Christian können wir hoffentlich auch bald Moore’s Law, Murphy’s Law und Godwin’s Law besser auseinanderhalten.
Im Stehen singt es sich besser und A muss sich doch noch einen Gelenkarmständer besorgen
Seidel, Niels
Aufgabentypen für das Zusammenspiel von E-Assessment und Lernvideos Buchkapitel
In: Bergert, Aline; Lehmann, Anje; Liebscher, Maja; Schulz, Jens (Hrsg.): Videocampus Sachsen – Machbarkeitsuntersuchung, S. 45–60, TU Bergakademie Freiberg, Freiberg, 1, 2018, ISBN: 978-3-86012-575-5.
Abstract | Links | BibTeX
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Lernvideos werden oft als Instruktionsmedien verstanden, die Lerninhalte in audiovisueller Form konservieren und transportieren. Dieser Beitrag ergänzt diese Sichtweise um den Aspekt der Überprüfung des Lernerfolgs mit Hilfe von E-Assessments. Durch die Integration von speziellen Aufgabentypen in den Ablauf der Videowiedergabe können höhere Kompetenzlevel geprüft und weiterführende didaktische Intentionen, Lernszenarien und -formen umgesetzt werden. Im Rahmen der Verbundförderung des Videocampus Sachsen (VCS) konnten entsprechende Feldstudien ausgewertet und Pilotanwendungen im Rahmen des Innovationsvorhabens ViAssess entwickelt werden.Schließen
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Service-Reading für David Lohner, der uns auf Twitter auf das Paper aufmerksam gemacht hatte
Im Paper wird eine Reihe an Aufgabentypen vorgestellt, mit denen Videos angereichert werden können. Zu jedem Aufgabentyp werden einige Einschätzungen angeführt, etwa die Eignung für ein Lernziel, der Aufwand für Erstellung oder Bewertung oder Möglichkeiten zur Kollaboration.
Hessler, Michael; Pöpping, Daniel M; Hollstein, Hanna; Ohlenburg, Hendrik; Arnemann, Philip H; Massoth, Christina; Seidel, Laura M; Zarbock, Alexander; Wenk, Manuel
Availability of cookies during an academic course session affects evaluation of teaching Artikel
In: Medical Education, Bd. 52, Nr. 10, S. 1064–1072, 2018, ISSN: 1365-2923.
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Objectives Results from end-of-course student evaluations of teaching (SETs) are taken seriously by faculties and form part of a decision base for the recruitment of academic staff, the distribution of funds and changes to curricula. However, there is some doubt as to whether these evaluation instruments accurately measure the quality of course content, teaching and knowledge transfer. We investigated whether the provision of chocolate cookies as a content-unrelated intervention influences SET results. Methods We performed a randomised controlled trial in the setting of a curricular emergency medicine course. Participants were 118 third-year medical students. Participants were randomly allocated into 20 groups, 10 of which had free access to 500 g of chocolate cookies during an emergency medicine course session (cookie group) and 10 of which did not (control group). All groups were taught by the same teachers. Educational content and course material were the same for both groups. After the course, all students were asked to complete a 38-question evaluation form. Results A total of 112 students completed the evaluation form. The cookie group evaluated teachers significantly better than the control group (113.4 ± 4.9 versus 109.2 ± 7.3; p = 0.001, effect size 0.68). Course material was considered better (10.1 ± 2.3 versus 8.4 ± 2.8; p = 0.001, effect size 0.66) and summation scores evaluating the course overall were significantly higher (224.5 ± 12.5 versus 217.2 ± 16.1; p = 0.008, effect size 0.51) in the cookie group. Conclusions The provision of chocolate cookies had a significant effect on course evaluation. These findings question the validity of SETs and their use in making widespread decisions within a faculty.Schließen
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Und nochmal wurde uns das Paper via Twitter zugespielt (das klappt echt gut, macht gern weiter so). Unser Dank geht raus dafür an Timo van Treeck!
In Lehrevaluationen sollen Studierende die Qualität der Lehre bewerten – so steht es im Gesetz (§6 HRG)! Das Paper zeigt: eine Lehrveranstaltung wird besser bewertet, wenn es Kekse gab. Yeah! Das ist transitiv → Kekse steigern die Qualität der Lehre \o/
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Die FDP hat die Bundesregierung in einer kleinen Anfrage (PDF) im Großen und Ganzen danach gefragt, ob OER im Digitalpakt Schule eine Rolle spielen werden. Leider ist das nicht vorgesehen (PDF). Das Bündnis Freie Bildung fand das auch nicht gut.
Auch 2015 gab es bereits eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu OER (PDF).
Die Folge haben wir am 18.10.2018 aufgenommen.
So kurz vor der Zweistelligkeit ist es für uns umso wichtiger, Euer Feedback schonungslos und knallhart zu analysieren:
Martin hat uns Hoffnung gegeben, dass der Ton des Podcasts auf einem akzeptablen Level ist. Außerdem wird A die Domain https://call-a-olli.com registrieren lassen, damit auch andere Menschen mit O über Bücher sprechen können (Martin hat „The Future of the Professions: How Technology Will Transform the Work of Human Experts“ von Richard E. Susskind und Daniel Susskind empfohlen). Auf dem EduCamp haben Mario und André nette Sachen über unseren Podcast gesagt, u.a. dass sie es gut finden, wenn wir anderen das Studienlesen abnehmen.
Butler, Andrew C.
Multiple-Choice Testing in Education: Are the Best Practices for Assessment Also Good for Learning? Artikel
In: Journal of Applied Research in Memory and Cognition, Bd. 7, Nr. 3, S. 323–331, 2018, ISSN: 2211-3681.
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Multiple-choice tests are arguably the most popular type of assessment in education, and much research has been dedicated to determining best practices for using them to measure learning. The act of taking a test also causes learning, and numerous studies have investigated how best to use multiple-choice tests to improve long-term retention and produce deeper understanding. In this review article, I explore whether the best practices for assessment align with the best practices for learning. Although consensus between these two literatures is not a foregone conclusion, there is substantial agreement in how best to construct and use multiple-choice tests for these two disparate purposes. The overall recommendation from both literatures is to create questions that are simple in format (e.g., avoid use of complex item types), challenge students but allow them to succeed often, and target specific cognitive processes that correspond to learning objectives.Schließen
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Der Autor hat sich Empfehlungen für das Erstellen von Multiple-Choice-Tests angesehen und geprüft, ob sie sich für den Zweck des Testens oder den Zweck der Lernförderung decken. Die Frage steckt schon im Titel des Beitrags. Und Betteridge’s Law führt diesmal in die Irre.
Blackler, Alethea L.; Gomez, Rafael; Popovic, Vesna; Thompson, Helen M.
Life Is Too Short to RTFM: How Users Relate to Documentation and Excess Features in Consumer Products Artikel
In: Interacting with Computers, Bd. 28, Nr. 1, S. 27–46, 2016, ISSN: 0953-5438.
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This paper addresses two common problems that users of various products and interfaces encounter—over-featured interfaces and product documentation. Over-featured interfaces are seen as a problem as they can confuse and over-complicate everyday interactions. Researchers also often claim that users do not read product documentation, although they are often exhorted to ‘RTFM’ (read the field manual). We conducted two sets of studies with users which looked at the issues of both manuals and excess features with common domestic and personal products. The quantitative set was a series of questionnaires administered to 170 people over 7 years. The qualitative set consisted of two 6-month longitudinal studies based on diaries and interviews with a total of 15 participants. We found that manuals are not read by the majority of people, and most do not use all the features of the products that they own and use regularly. Men are more likely to do both than women, and younger people are less likely to use manuals than middle-aged and older ones. More educated people are also less likely to read manuals. Over-featuring and being forced to consult manuals also appears to cause negative emotional experiences. Implications of these findings are discussed.Schließen
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Wir haben es alle schon lange geahnt: Menschen lesen keine Anleitungen. Genau das bestätigt auch diese Studie. Und das gilt vor allem dann, wenn etwas viele Funktionen hat – und das auch dann nicht, wenn man vermutet, dass die benötigte Hilfe in der Anleitung zu finden ist. Das sollte man wissen, wenn man Dinge entwickelt und Anleitungen schreibt.
Das fand das Ig Nobel Board of Govenors witzig und bedenkenswert und zeichnete die Studie daher mit dem Ig-Nobelpreis 2018 in der Kategorie „Literatur“ aus. Daher hat A zur Sendungsvorbereitung auch die Aufzeichnung der Preisverleihung geschaut (direkt zum Literaturpreis springen). Wem die (dank Miss Sweetie Poo eher kurzen) Preisvergaben doch etwas zu lang sind, kann sich von Mark Benecke einen kurzen Überblick geben lassen.
Marco Kalz hat auf der GMW 2018 in seiner Keynote gefragt, ob die Bildungswissenschaft in die Rechtswissenschaft abdriftet, und später auch gemeint, dass die Open-Education-Bewegung primär der Open-Education-Bewegung nützt und erst sekundär den Lehrenden und Lernenden. Dazu gab es verschiedene Reaktionen, u.a. im Rückblick von Alexander Sperl, von Nele Hirsch auf Twitter und von Michael Kopp im FNMA-Magazin 03/2018.
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
Von den mit * markierten Tools hat A über Nele Hirsch erfahren. Wir weisen daher ausdrücklich auf ihren tollen Newsletter hin.
Die Folge haben wir am 19.09.2018 aufgenommen.
Wir bewegen uns unterhalb des Radars der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien – noch! Aber sicher würde Manfred Spitzer auch eine Studie finden, welche die Schädlichkeit von Podcasts „beweist“ (der Versuchsaufbau wäre vermutlich so, dass schwedische Wissenschaftler [sic!] einer Hand voll ägyptischer Kinder Kopfhörer aufsetzen, über die „Atemlos“ von Helene Fischer läuft, und die Kinder konnten hinterher nicht einmal den Refrain wiederholen – und das wäre dann ausreichend ähnlich …).
Wir freuen uns, dass Mario sich freut, dass dieses dreiste MInkorrekt-Plagiat, das wir „unseren Podcast“ nennen, auch im Bildungsbereich funktioniert. David hat das offenbar nicht gewusst (also, dass wir das Format nur abgekupfert haben) und uns bei seinem ersten Paper-Review-Video als Inspiration genannt – da haben wir doch alles richtig gemacht! Grüße und Dank gehen auch raus an unsere Kollegin Claudia – und Matthias hat uns noch mit Lesefutter zu LiMux, dem gescheiterten Open-Source-Software-Projekt in München versorgt. Danke auch hierfür!
van der Zee, Tim; Reich, Justin
Open Education Science Artikel
In: AERA Open, Bd. 4, Nr. 3, S. 1–15, 2018.
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Scientific progress is built on research that is reliable, accurate, and verifiable. The methods and evidentiary reasoning that underlie scientific claims must be available for scrutiny. Like other fields, the education sciences suffer from problems such as failure to replicate, validity and generalization issues, publication bias, and high costs of access to publications—all of which are symptoms of a nontransparent approach to research. Each aspect of the scientific cycle—research design, data collection, analysis, and publication—can and should be made more transparent and accessible. Open Education Science is a set of practices designed to increase the transparency of evidentiary reasoning and access to scientific research in a domain characterized by diverse disciplinary traditions and a commitment to impact in policy and practice. Transparency and accessibility are functional imperatives that come with many benefits for the individual researcher, scientific community, and society at large—Open Education Science is the way forward.Schließen
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Auch die Bildungswissenschaften können von mehr Öffnung in allen Abschnitten eines Forschungsvorhabens profitieren – meinen die Autoren. Forschungsdesigns könnten bereits publiziert und begutachtet werden, um frühzeitig Fehler zu entdecken. Veröffentlichte Daten würden helfen, Ergebnisse zu replizieren – oder auch nicht. Was daran wirklich neu oder sooo besonders für die Bildungswissenschaften ist, bleibt leider offen.
Christian Spannagel hat mal was zum Vergleich von Forschungsergebnissen in der Bildungswelt geschrieben: „Kann man Äpfel mit Birnen vergleichen„.
Wolters, Christian; Flegel, Nadine; Herczeg, Michael
Entwicklung einer effizienten Integrationslösung zur Bereitstellung von Vorlesungsfolien in hochschulischer Präsenzlehre Konferenzberichte
Gesellschaft für Informatik e.V., Bonn, 2018, ISBN: 978-3-88579-678-7.
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Zur Arbeit mit digitalen Vorlesungsfolien in hochschulischer Präsenzlehre gehört nach der Vorbereitung und Präsentation auch das Bereitstellen und Verbreiten von Foliensätzen. Bei der Pflege des Präsentationsmediums und dessen Export aus dem Autorenwerkzeug in ein Learning Management System (LMS) können auf Grund nicht vorhandener Integration der beteiligten Systeme selbst bei kleinen Änderungen hohe Aufwände entstehen. Um das Optimierungspotential einer Integration zu untersuchen, wurde eine LTI-Schnittstelle zwischen einem web-basierten Autorenwerkzeug zur Erstellung von Vorlesungsfolien und einem LMS geschaffen und mit einem nicht-optimierten Arbeitsablauf verglichen. Im Rahmen eines menschzentrierten Entwicklungsprozesses wurde eine prototypische Integrationslösung entwickelt, die sowohl aufgabenorientiert, mittels GOMS-Analyse, als auch benutzerorientiert in einer Laborstudie evaluiert wurde.Schließen
Lernmanagementsysteme (LMS) wie moodle sind in der Hochschullehre auch mal gern als PDF-Schleudern verschrien (sagen auch andere). Hier laden Dozierende ihre „Skripte“ hoch, also die Präsentationsfolien aus den Vorlesungen. Das passiert mal vor, mal nach der Veranstaltung. Manchmal fallen in der Veranstaltung noch Fehler auf, die man beheben muss, was aber auch dazu führt, dass man das PDF noch einmal hochladen muss. Das ist mühsam und umständlich, deshalb haben die Autor*innen ein integriertes System implementiert und evaluiert, damit das besser flutscht– allerdings werden auch damit die PDFs nur schneller geschleudert.
Projekte, Tools, Apps… das sind doch bürgerliche Kategorien. Wir packen einfach alles in die Fundgrube:
In der Sendung „Hart aber Fair“ vom 10.09.2018 hat sich Jöran MM (im Rahmen der Möglichkeiten, die ihm das Format gegeben hat) ganz passabel gegen Manfred Spitzer geschlagen. Ohne Google ist es natürlich schwer, die Behauptungen von Spitzer schnell zu widerlegen, wie etwa, dass Smartphone-Sucht als Krankheit anerkannt sei (tatsächlich gilt das nur für die Computerspielsucht). Man muss den Beitrag nicht sehen, aber wenn, dann sollte man das Spitzer-Bingo von O dazu nehmen, das macht es leichter.
Die Folge haben wir 22.08.2018 aufgenommen.
Na gut, ok, das Intro zur Folge NullNullSieben war so naheliegend … Hoffentlich verschreckt das nicht die neue Zuhörerschaft, die der Nicolas von Methodisch Inkorrekt gesendet hat – vielen lieben Dank für die Empfehlung! Menschen, die diesen Podcast gehört haben, sagten auch:
„Zu Euch kann man genauso gut einschlafen, wie zu Methodisch Inkorrekt.“
… und wir hoffen, dass das etwas Gutes ist.
O hat — modisch inkorrekt — Urlaub im Süden gemacht, da war eine kurze A+O-Reunion Ehrensache.
Kemper, Lorenz
Predicting Student Dropout: A Machine Learning Approach Unveröffentlicht
2018.
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We perform two approaches of machine learning, logistic regression and decision trees, to predict student dropout at the Karlsruhe Institute of Technology (KIT). The models are computed on the basis of examination data, i.e. data available at all universities without need of collection. Therefore, we propose a methodical approach that may be put in practice with relative ease at other institutions. Using a Hellinger-Distance splitting approach we find decision trees to produce slightly better results. However, both methods yield high prediction accuracies of up to 95{37d1f293241a1edd19b097ce37fa29bd44d887a41b5283a0fc9485076e078306} after three semesters. A classification with more than 83{37d1f293241a1edd19b097ce37fa29bd44d887a41b5283a0fc9485076e078306} accuracy is already possible after the first semester. Within our analysis we show, that resampling techniques can improve the detection of at-risk students.Schließen
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In dem Paper wird untersucht, wie gut man einen Studienabbruch von Studierenden mit Hilfe von einfachen Maschinenlernverfahren vorhersagen kann. Wesentliche Anhaltspunkte erhält man schon aus den Daten zu den Noten und der Anzahl der Prüfungsversuche. Damit kommt man nach einem Semester bereits auf eine Genauigkeit von bis zu 85 %, nach drei Semestern auf bis zu 95 %.
Sonstso:
Friedrichs-Liesenkötter, Henrike; Karsch, Philip
Smartphones im Unterricht – Wollen das Schülerinnen und Schüler überhaupt?! Eine explorative Studie zum Smartphone-Einsatz an weiterführenden Schulen aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern Artikel
In: MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, Bd. 31, Nr. März, S. 107–124, 2018, ISSN: 1424-3636.
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Mit Blick auf empirische Studien zum Einsatz digitaler Medien in Schulen werden bisher vor allem die Haltungen von Lehrpersonen in den Blick genommen und die Haltungen von Schülerinnen und Schüler gegenüber digitalen Medien in der Schule kaum betrachtet. An diesem Forschungsdesiderat anknüpfend, wurde im Juni/Juli 2015 eine explorative qualitative Studie durchgeführt, in der zwei Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurden. Mittels der dokumentarischen Methode nach Bohnsack (2013) wurden die medienbezogenen Haltungen der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf die Nutzung digitaler Medien und spezifisch des Smartphones in der Schule rekonstruiert. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist eine kritisch-reflexive Haltung der Schülerinnen und Schüler und der Wunsch nach einem auf spezifische Unterrichtsphasen beschränkten Einsatz digitaler Medien.Schließen
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„Digital Natives“ sagte man zu der Generation, die mit dem Internet und dem restlichen digitalen Kram aufgewachsen ist. Die sollen aber auch lernen, damit umzugehen, was die Medienpädagogik auf den Plan ruft. Die hat zwar schon oft gefragt, wie Lehrkräfte das aushalten und warum einige das auch gar nicht wollen, aber die Schülerinnen und Schüler standen selten im Fokus – die haben Smartphones, also wollen sie die auch nutzen. In der Studie wird das hinterfragt und siehe da: Betteridge’s Law gilt auch hier. Wir bewundern also weiterhin das Problem, denn eine allgemeine Aussage lässt sich hier aufgrund der vielen Einschränkungen nicht treffen. Aber für einen Gegenbeweis zu „Schulkinder wollen ihre Smartphones unbedingt im Unterricht einsetzen“ reicht es allemal.
Da O gerade daran rumtüftelt, dass H5P auch mit mathematischen Formeln gut kann, ist er auf KaTeX gestoßen. Damit kann man Formeln sehr viel schneller rendern als mit MathJax (das andere Vorteile haben mag).
Hinweis und gute Nachricht: Wer aus dem kurzem Absatz nicht verstanden hat, worum es geht, braucht es eigentlich auch nicht.
Das Land Schleswig-Holstein will mit seiner Verwaltung auf Open Source umsteigen – das hat der Kieler Landtag beschlossen. Das klingt super, aber beim Netzpolitischem Abend wurde auch dieser Satz des Beitrags hervorgehoben:
„Das zentrale IT-Management der Landesverwaltung soll demnach bis zum ersten Quartal 2020 berichten, ‚wie und in welchem Zeitfenster‘ der Plan verwirklicht werden kann.“
Klar. Nach dem BER-Debakel sind wir ja alle etwas vorsichtig. Nicht schlimm, wenn es schneller geht.
Die Folge haben wir 23.07.2018 aufgenommen.
Es ist offenbar sehr lange her, dass A und O zur Schule gegangen sind. Damals stellte man noch große Bücher zur Abschreibpräventation zwischen die Schülerinnen und Schüler, heute gibt es kaufbare Lösungen dafür, natürlich mit Erklärvideo (kein Affiliate-Link, keine Werbung … warum eigentlich nicht?).
Nachdem wir zunehmend hören, dass der Sound besser wird: wie ist es heute? A hat sich nämlich ein neues Mikrofon gekauft.
MagnetO
Links: A auf dem OERcamp Hamburg, auf dem alle den Raketensticker besser fanden als das schnöde oncampus-Logo.
Rechts: A mit den neuen oncampus-Tattoos.
Johnstone, Katelyn; Marquis, Elizabeth; Puri, Varun
Public pedagogy and representations of higher education in popular film: New ground for the scholarship of teaching and learning Artikel
In: Teaching & Learning Inquiry, Bd. 6, Nr. 1, 2018, ISSN: 2167-4787.
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Constructions of teaching, learning, and the university within popular culture can exert an important influence on public understandings of higher education, including those held by faculty and students. As such, they constitute a rich site of inquiry for the scholarship of teaching and learning. Drawing on the notion of film as ‘public pedagogy,’ this article analyses representations of higher education within 11 top grossing and/or critically acclaimed films released in 2014. We identify three broad themes across these texts—the purpose of higher education, relationships between students and professors, and the creation of academic identities—and consider the implications and functions of these representational patterns for teaching, learning, and SoTL. Particular attention is given to the difference between the framing of science and arts and humanities disciplines, and to how this might resonate with the contemporary ‘crisis of the humanities.’Schließen
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Die Studie untersuchte 11 US-Filme aus dem Jahr 2014, die mindestens teilweise an Hochschulen spielten und damit ein bestimmtes Bild von ihnen transportieren. Wiederkehrend wurden die drei Motive “Zweck höherer Bildung”, “Beziehungen zwischen Studierenden und ProfessorInnen” und das “Entstehen einer akademischen Identität” ausgemacht und näher untersucht.
Untersuchte Filme:
Haidinger, Gerald; Mitterauer, Lukas; Rimroth, Evelyne; Frischenschlager, Oskar
Lernstrategien oder strategisches Lernen? Gender-abhängige Erfolgsstrategien im Medizinstudium an der Medizinischen Universität Wien Artikel
In: Wiener klinische Wochenschrift, Bd. 120, Nr. 1-2, S. 37–45, 2007, ISSN: 1613-7671.
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Ziel der Studie: Wir untersuchen die höheren Bestehensraten männlicher Studierender bei der summativ-integrativen Prüfung (SIP-1) am Ende des ersten Studienjahres des Medizinstudiums an der Medizinischen Universität Wien. Obwohl Schulleistungen (Mathematik, Chemie, Physik, Englisch) in allen unseren Untersuchungen als Erfolgsprädiktor bestätigt wurden und obwohl weibliche Studierende in diesen Fächern signifikant bessere Schulleistungen aufweisen, weisen weibliche Studierende geringere Erfolgsraten auf. Als Erklärung dafür nehmen wir geschlechtsspezifisch unterschiedliches und erfolgsrelevantes „strategisches Lernen“ an.Schließen
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Heutiger Themenpate ist Matthias Andrasch. Er machte in einem Tweet auf eine Broschüre der Fernuni Hagen (PDF) zu Gender in der Lehre aufmerksam, die das Beispiel aus dem vorgestellten Paper aufgriff und schrieb, dass Frauen „mehrheitlich eine Lernstrategie des verstehenden Lernens“ wählten und Männer „eher oberflächlich [lernten] und damit mehr Erfolg [hatten]“. In der Diskussion auf Twitter fragte Sönke Graf, wie in der Studie denn festgestellt wurde, ob die Männer tatsächlich weniger könnten als die Frauen. A hat sich die ursprüngliche Studie angeschaut. Hier hatte man die Studierenden vor der Prüfung in einem Fragebogen um eine Selbsteinschätzung gebeten, die schließlich mit den Prüfungsergebnissen verknüpft wurde.
Im Ergebnis waren männliche Studierende in der Selbsteinschätzung tatsächlich erfolgssicherer. Weibliche Studierende waren dagegen unsicherer, obwohl sie anders als ihre männlichen Kollegen im Semester eher mitlernten, sich als fleißig einschätzten und auch eher versuchten, Zusammenhänge herzustellen. Der Prüfungserfolg ließ sich allerdings weder auf vernetztes Lernen noch auf das Verstehen des Stoffes zurückführen (letzteres wurde aber in der Studie – anders als in der Hagener Broschüre geschrieben – nicht als signifikant weibliche Eigenschaft bestätigt). Die Ergebnisse ließen dabei vor allem an der Prüfung selbst zweifeln (wie Matthias das in seinem Tweet bereits getan hatte).
Matthias Andrasch (schon wieder) sucht nach Alternativbegriff für “Open”, weil da alle bloß kostenlos raushören würden. Free/Frei? Open? Libre? Oder passt das alles so…?
Mit Matthias Andrasch zum Dritten wird es wirklich Zeit, dass wir in diesem Podcast endlich auch einmal auf das OERhörnchen hinweisen, das Matthias entwickelt hat: eine Metasuchmaschine für freie Bildungsmaterialien.
O hat in der letzten Episode über den Entwurf zur Urheberrecht im europäischen Parlament (PDF) gesprochen. Dieser ist glücklicherweise erst einmal abgelehnt worden, wird aber im September aber erneut vorgelegt und abgestimmt, wir sollten also weiterhin dran bleiben, zum Beispiel hier oder direkt über Julia Reda.
O wollte noch einmal betonen, dass die EU über eine Richtlinie abstimmt, die von jedem Land anschließend noch in nationales Recht gegossen werden muss. Außerdem muss in Deutschland hinterfragt werden, inwiefern der §60a UrhG eine Schranke (und damit eine Ausnahme) für Wissenschaft und Lehre sein wird. Gerade für wissenschaftliche Artikel und Abbildungen könnte hier (unterhalb der 15%-Grenze) eine Ausnahme möglich sein. Nach Artikel 4 des neuen Entwurfs werden Bildungseinrichtungen zwar aus Artikel 11 (Leistungsschutzrecht) ausgenommen, nicht aber aus dem in Artikel 13 beschriebenen „Uploadfilter“. Und in anderen EU-Ländern kann es sein, dass es bisher keine Ausnahmen für den Bildungsbereich gibt und es daher eine gute Idee wäre, das explizit in der Novelle auch für Uploadfilter zu berücksichtigen.
Das Bündnis freie Bildung sieht Upload-Filter ebenfalls als Problem, sofern es keine Ausnahme geben wird.
Laut einem Artikel im Tagesspiegel hat sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek für eine weniger komplizierte Sprache in der Wissenschaft ausgesprochen, dann aber unglücklicherweise den Begriff „Algorithmus“ als ein Beispiel für einen viel zu schweren Fachbegriff herangezogen (und damit schon ein wenig auf den geringen Bildungsstand zu digitalen Themen in Deutschland hingewiesen). Die Schlussfolgerung, dass man deswegen die Wissenschaftskommunikation stärker fördern musste, fehlte dann leider (das haben dann aber andere nachgeholt).
Auch die Betonung des Transfers fanden wir etwas unglücklich, denn auch Grundlagenforschung ist wichtig, nicht nur die direkte (monetäre) Verwertbarkeit.
Im Rahmen einer NDR-Doku wurde „aufgedeckt“, dass auch viele deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sog. Raubverlagen publiziert haben und auf diese „hereingefallen sind“.
Wir haben in einem schnellen Brainstorming überlegt, woran man solche Journals erkennt (und diskutiert, wo überhaupt das Problem dabei liegt):
Wer Lust hat, darf natürlich den Spieß auch umdrehen und die Predatory Journals auch trollen, z. B. mit so etwas, dass ohne Blick auf den eingereichten Beitrag glatt durchgeht:
Wir freuen uns wie Bolle: wir sind jetzt Mitglied im wisspod-Netzwerk! Dort gibt es die tollsten Wissen{schaft}spodcasts – und uns
Die Folge haben wir am 13.07.2018 aufgenommen.
Unser Intro haben wir mal wieder dreist abgekupf… remixed! Diesmal bei Talk ohne Gast, dem Satirepodcast mit Moritz Neumeier und Till Reiners.
Feedback gab’s wieder zum Ton. Vielleicht ist er diesmal gut
A ist im Urlaub, und muss später berichten. O hat sich in Deutschland in beim OER-Camp in Hamburg getummelt und sich mit Teilen des Stud.IP e.V. in Hildesheim getroffen. Außerdem hat er kurz vor knapp noch ein Nanodegree-Programm bei Udacity abgeschlossen und seinen Artikel für das JFMH17 fertiggestellt — oder was man so nennen könnte.
Schwab, Frank; Hennighausen, Christine; Adler, Dorothea C.; Carolus, Astrid
Television Is Still “Easy” and Print Is Still “Tough”? More Than 30 Years of Research on the Amount of Invested Mental Effort Artikel
In: Frontiers in Psychology, Bd. 9, Nr. 1098, S. 1-17, 2018, ISBN: 1664-1078.
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We provide a literature overview of 30 years of research on the amount of invested mental effort (AIME, Salomon, 1984), illuminating relevant literature in this field. Since the introduction of AIME, this concept appears to have vanished. To obtain a clearer picture of where the theory of AIME has diffused, we conducted a literature search focusing on the period 1985–2015. We examined scientific articles (N = 244) that cite Salomon (1984) and content-analyzed their keywords. Based on these keywords, we identified seven content clusters: affect and motivation, application fields, cognition and learning, education and teaching, media technology, learning with media technology, and methods. We present selected works of each content cluster and describe in which research field the articles had been published. Results indicate that AIME was most commonly (but not exclusively) referred to in the area of educational psychology indicating its importance regarding learning and education, thereby investigating print and TV, as well as new media. From a methodological perspective, research applied various research methods (e.g., longitudinal studies, experimental designs, theoretical analysis) and samples (e.g., children, college students, low income families). From these findings, the importance of AIME for further research is discussed.Schließen
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Im Paper geht es um die Theorie rund um den/die/das „amount of invested mental effort“ und was daraus geworden ist. Sie wird zwar noch ab und an zitiert, aber ist im Prinzip nie genutzt worden — hat aber immerhin Einzug in verschiedene Wissenschaftsfelder gehalten und ist in anderen Konzepten aufgegangen.
O berichtet von seinem neuen Content Type H5P Dictation, mit dem man — wer hätte es gedacht — Diktate virtuell abbilden kann. Ist fertig und wartet nun auf die Begutachtung des Quelltextes und die Prüfung auf Barrierefreiheit.
Es gibt da diesen Vorschlag zur Reform des Urheberrechts in Europa. Der enthält einen Artikel 13, der Uploadfilter vorsieht, wenn Diensteanbieter der Informationsgesellschaft große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke speichern oder öffentlich zugänglich machen. O lässt dazu seinen juristischen Laiengedanken ihren Lauf und überlegt, was das für die Bildungswelt bedeuten könnte — sofern es keine weiteren Regelungen gibt.
Der Artikel 13 ist gerade vom Rechtsausschuss durchgewinkt worden, aber das EU-Plenum hat ihn noch einmal gebremst. Danke dafür an Julia Reda! Ist aber noch nicht vorbei! Am 12. September wird über Änderungsanträge abgestimmt. Hilf auch du vorher mit, unser Internet zu retten! Falls du dazu noch mehr Input zum Entscheiden brauchst, hör doch in den Debattenpodcast von Sascha Lobo rein.
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