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Für die vierte Folge unserer Reihe haben wir den Aktivisten Timur Ayar eingeladen. Timur erzählt von der Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen und von dem Einfluss, den unter anderem mediale Darstellungen auf die gesellschaftliche Wahrnehmung und Bewertung von Betroffenen haben.
Das AdiNet Nordhessen wird von der Bildungsstätte Anne Frank getragen und ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Diese werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.
Ab April 2022 wird das AdiNet Nordhessen in neuer Träger*innenschaft und mit einer neuen Koordination weitergeführt.
Hier gibts die Transkription der Folge: bsaf.info/skript_folge4
Unser Gast Timo Eichel von der Drogenhilfe Nordhessen spricht mit uns über die Diskriminierung von Menschen, die Drogen gebrauchen. Er thematisiert dabei unter anderem die Verdrängung von drogengebrauchenden Menschen aus dem öffentlichen Raum sowie gesundheitliche und psychosoziale Folgen, die mit dieser Diskriminierungsform einhergehen.
Das AdiNet Nordhessen wird von der Bildungsstätte Anne Frank getragen und ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Diese werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.
Ab April 2022 wird das AdiNet Nordhessen in neuer Träger*innenschaft und mit einer neuen Koordination weitergeführt.
#Podcast #Schlaglicht #Diskriminierung #Adinet
Das Transkript zur Folge findet ihr hier:
bsaf.info/skript_folge3
Der Fastenmonat Ramadan, der sich dieses Jahr vom 02. April bis zum 02. Mai erstreckt, wird von Muslim*innen auf der ganzen Welt begangen. Wir fragten unseren Kollegen Talha Taskinsoy, worum es beim Ramadan eigentlich geht, und mit welchen Vorurteilen junge Muslim*innen in Deutschland konfrontiert werden.
In der zweiten Folge unserer Podcastreihe schauen wir auf ein Diskriminierungsmerkmal, das nicht durch das AGG geschützt ist. Mit dem Soziologen Andreas Kemper sprechen wir über Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Wir schauen auf historische Entwicklungen und gegenwärtige Äußerungsformen und diskutieren, was es braucht, um gegen Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft vorgehen zu können.
Das AdiNet Nordhessen wird von der Bildungsstätte Anne Frank getragen und ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Diese werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.
Ab April 2022 wird das AdiNet Nordhessen in neuer Träger*innenschaft und mit einer neuen Koordination weitergeführt.
Das Transkript der Folge findet ihr hier: bsaf.info/skript_folge2
Mit unseren Gästinnen Sina Collman de Quinones und Manja-Dimitra Kotsas, die in der Antidiskriminierungsberatung tätig sind, sprechen wir über das AGG, die Möglichkeiten, die das AGG schafft und darüber, in welcher Weise das Vorgehen nach dem AGG abläuft, wenn sich Betroffene gegen erfahrene Diskriminierung zur Wehr setzen wollen. Dabei werfen wir auch ein kleines Schlaglicht darauf, welche Leerstellen das AGG zum jetzigen Zeitpunkt aufweist.
Das AdiNet Nordhessen wird von der Bildungsstätte Anne Frank getragen und ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Diese werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.
Ab April 2022 wird das AdiNet Nordhessen in neuer Träger*innenschaft und mit einer neuen Koordination weitergeführt.
Ein Transkript der Folge findet ihr hier: bsaf.info/skript_folge1
Schlaglicht Diskriminierung – Das AGG und die Grenzen des Diskriminierungsschutzes
Hallo, schön, dass du dabei bist. Wir sind Bijan und Marlene vom Antidiskriminierungsnetzwerk Nordhessen und wir haben eine kleine Podcastreihe produziert, die sich rund um das Thema Diskriminierung und Diskriminierungsschutz dreht.
Gemeinsam mit unterschiedlichen spannenden Gäst*innen richten wir ein Schlaglicht darauf, dass es in Deutschland mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) die Möglichkeit gibt, sich in bestimmten Fällen und Zusammenhängen gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen. Wir zeigen aber auch auf, dass es im Diskriminierungsschutz Lücken gibt, die geschlossen werden sollten. In insgesamt 7 Folgen sprechen wir über die Möglichkeiten, die das AGG für von Diskriminierung Betroffene bereithält, aber auch über verschiedene Diskriminierungsformen, die nicht oder nicht explizit vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz abgedeckt werden.
In dieser einführenden Folge erzählen wir dir, was wir mit unserer Podcastreihe bezwecken und was wir meinen, wenn wir von Diskriminierung sprechen. Außerdem geben wir einen kleinen Einblick, was dich in den nächsten Folgen erwarten wird.
Das AdiNet Nordhessen wird von der Bildungsstätte Anne Frank getragen und ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen. Diese werden von der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert.
Ab April 2022 wird das AdiNet Nordhessen in neuer Träger*innenschaft und mit einer neuen Koordination weitergeführt.
Ein Transkript der Folge findet ihr hier: bsaf.info/skript_folge0
Der 15. März ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt!
Polizeigewalt kann vielfältige Formen annehmen – sie reicht von sogenannten „verdachtsunabhängigen“ Polizeikontrollen bis hin zu tatsächlichen körperlichen Übergriffen.
Bilder von beispielsweise politischen Protestaktionen oder Kundgebungen, die eine Konfrontation zwischen Beamt*innen und Demonstrant*innen dokumentieren, gibt es zahlreiche. Auch über den kritischen Zusammenhang von Polizeigewalt und rassistischen Einstellungen innerhalb von Dienststellen und Behörden wird immer wieder diskutiert.
Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, hat vor wenigen Tagen zusammen mit dem Rechtsanwalt Benjamin Derin ein Buch zur Polizei herausgebracht. „Die Polizei: Helfer, Gegner, Staatsgewalt“. Inspektion einer mächtigen Organisation.
Darin thematisieren sie strukturelle Probleme und machen deutlich, dass die Institution Polizei sich wandeln muss. Tobias Singelnstein beschäftigt sich gleichzeitig in einem aktuellen Forschungsprojekt mit rechtswidriger Polizeigewalt. Im Gespräch erläutert er, wer besonders von Polizeigewalt betroffen ist, wie Rassismus und Polizeigewalt zusammenhängen und welche Möglichkeiten es gibt, Fälle von Polizeigewalt aufzudecken und die Strukturen dahinter zu verändern.
Am 19. Februar 2020 wurden neun Menschen bei einem rassistisch und rechtsextrem motivierten Anschlag in der Stadt Hanau, nahe Frankfurt am Main, getötet. Ihre Namen lauten:
Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov.
Die Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt response unterstützt und begleitet Betroffene des Attentats von Beginn an. Im Gespräch erzählen zwei ihrer Beraterinnen, wie sie ihre Arbeit im Kontext „Hanau“ wahrnehmen und erleben, welche Themen ihre Beratungsnehmenden bewegen und mit welchen institutionellen und gesellschaftlichen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen.
Dabei machen sie aber auch deutlich: Die Angehörigen der Ermordeten sind nicht nur Betroffene – sie sind engagierte Akteur*innen, die um Aufklärung, um das Erinnern und gegen Rassismus einen mutigen Kampf führen. Auch zwei Jahre nach dem Attentat - und mit Blick auf die gegenwärtigen Auseinandersetzungen rund um Rassimus und Rechtsextremismus – ist es wichtiger denn je, die Perspektive der Betroffenen ernst zu nehmen und ihnen solidarisch zur Seite zu stehen.
Was tun gegen die Radikalisierung der Querdenken-Bewegung auf Telegram? Wir haben Josef Holnburger, um eine Einschätzung im Podcast gebeten.
Zusammen mit Pia Lamberty ist er Geschäftsführer von CeMAS, dem gemeinnützigen Center für Monitoring, Analyse und Strategie. Als Political Data Scientist arbeitet er an der Schnittstelle zwischen den Politik- und Computerwissenschaften. Seit Jahren forscht er zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen, Desinformation, Antisemitismus und Rechtsextremismus, insbesondere auf alternativen Plattformen wie Telegram und untersucht dabei vor allem Radikalisierungstendenzen und -verläufe.
Am Sonntag begann dieses Jahr Chanukka. In diesem kurzen Video geben wir euch einen Einblick, wie das achttägige Fest gefeiert wird. Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Sonntag, am 28. November 2021, beginnt Chanukka, das jüdische Lichterfest. In diesem kurzen Video geben wir euch einen Einblick, wie das achttägige Fest gefeiert wird. Chanukka ist das jüdische Lichterfest. Es wird acht Tage lang gefeiert und erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem.
Das Wort Chanukka ist hebräisch und bedeutet „Einweihung“. Jeden Tag bei Einbruch der Dunkelheit wird eine weitere Kerze an der Chanukkia, dem Chanukka-Leuchter, angezündet. Dies geht zurück auf ein Wunder bei der Wiedereinweihung des Tempels. Zunächst wurde nicht ausreichend geweihtes Öl vorgefunden, und erst acht Tage später bestand die Möglichkeit, neues zu erhalten. Wie durch ein Wunder reichte das Öl aber nicht nur für einen Tag, sondern ganze acht Tage lang aus. Um daran zu erinnern, gibt es an Chanukka auch in Öl getränkte Speisen, z.B. Latkes (Kartoffelpuffer) und Sufganiot (Kreppel).
Im engen Familien- und Freundeskreis wird gebetet, gesungen und teilweise gespielt, z.B. mit dem Dreidel. Der Dreidel ist ein würfelförmiger Kreisel mit vier Seiten, auf denen jeweils ein hebräischer Buchstabe steht. Er wird gedreht, und der Buchstabe, der oben liegt, gibt den nächsten Spielschritt vor.
Wir wünschen allen, die es feiern, ein frohes Chanukka-Fest.
Chag Chanukka Sameach!
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