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Am zweiten Schöpfungstag erschafft Gott durch sein Wort das „Gewölbe“ (Raqia), das die Wasser trennt und so einen neuen Lebensraum – den Himmel – schafft. Dabei handelt er zugleich prophetisch, priesterlich und königlich: Er spricht, scheidet das lebensförderliche vom lebensfeindlichen Chaos und weist dem Geschaffenen durch Namensgebung seine Funktion zu. Der Text will kein naturwissenschaftliches Weltbild vermitteln, sondern die funktionale und theologische Bedeutung dieses Himmelsraumes zeigen: Er begrenzt das Chaos und dient dem Leben. Durch den Vergleich mit Hesekiel 1 und Psalm 104 wird deutlich, dass das Himmelsgewölbe zugleich als Thronraum Gottes verstanden wird, von dem aus er über seine Schöpfung herrscht. So erscheint die Schöpfung als Tempel, in dem Gott Wohnung nimmt und königlich regiert – ein Gedanke, der auf den siebten Tag und Gottes Thronbesteigung zuläuft.
6Und Gott sprach: Es werde ein Gewölbe inmitten der Wasser, und es scheide zwischen Wassern und Wassern. Und es geschah so. 7Und Gott schuf das Gewölbe und er schied zwischen den Wassern, die unter dem Gewölbe waren, und den Wassern, die oberhalb des Himmelsgewölbes waren. 8Gott nannte das Gewölbe ‚Himmel‘, und es wurde Abend und Morgen, der zweite Tag.“
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By Detlef Kühlein5
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Am zweiten Schöpfungstag erschafft Gott durch sein Wort das „Gewölbe“ (Raqia), das die Wasser trennt und so einen neuen Lebensraum – den Himmel – schafft. Dabei handelt er zugleich prophetisch, priesterlich und königlich: Er spricht, scheidet das lebensförderliche vom lebensfeindlichen Chaos und weist dem Geschaffenen durch Namensgebung seine Funktion zu. Der Text will kein naturwissenschaftliches Weltbild vermitteln, sondern die funktionale und theologische Bedeutung dieses Himmelsraumes zeigen: Er begrenzt das Chaos und dient dem Leben. Durch den Vergleich mit Hesekiel 1 und Psalm 104 wird deutlich, dass das Himmelsgewölbe zugleich als Thronraum Gottes verstanden wird, von dem aus er über seine Schöpfung herrscht. So erscheint die Schöpfung als Tempel, in dem Gott Wohnung nimmt und königlich regiert – ein Gedanke, der auf den siebten Tag und Gottes Thronbesteigung zuläuft.
6Und Gott sprach: Es werde ein Gewölbe inmitten der Wasser, und es scheide zwischen Wassern und Wassern. Und es geschah so. 7Und Gott schuf das Gewölbe und er schied zwischen den Wassern, die unter dem Gewölbe waren, und den Wassern, die oberhalb des Himmelsgewölbes waren. 8Gott nannte das Gewölbe ‚Himmel‘, und es wurde Abend und Morgen, der zweite Tag.“
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