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Schwarze Klamotten, Totenköpfe, Death Metal und Funeral Doom – der Tod ist zumindest symbolisch im Metal allgegenwärtig. Aber woher kommt diese Faszination? Und was sagt sie aus? Darüber sprechen wir in dieser Folge BLECH mit Bestatter und Metalfan Robert Freitag.
Robert bietet mit “Ab unter die Erde” unkonventionelle und auch subkulturelle Bestattungen an und berichtet uns aus der Praxis von sperrigen Särgen im Hausflur, schwarzen Mittelfinger-Kerzen, Whisky im Grab und krachenden Gitarren im Wald.
Warum gibt es so viele Bandnamen wie Obituary, Grave Digger und Dark Funeral und all die Songlyrics über historische Hinrichtungen, okkulte Begräbnisse und verrottende Leichen? Ist die Beschäftigung mit dem Lebensende in all seinen, teilweise hässlichen Facetten reine Provokation oder steckt noch etwas anderes hinter der harten Attitüde?
Wir fragen Robert, ob Metalfans anders trauern und wie Subkultur Trost spenden kann, teilen unsere Lieblingssongs über den Tod und sprechen über verstorbene Musiker*innen, deren Verlust uns persönlich bewegt hat.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen kollektiver und individueller Trauer, Rituale für das 21. Jahrhundert, Begräbnis-Playlists und die Frage, ob es den Leichenschmaus noch braucht.
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The post BLECH Folge 51: Metal und der Tod – mit Bestatter Robert Freitag appeared first on Metal1.info.
Wer hätte das gedacht, als wir 2021 unser Corona-Küchentisch-Projekt gestartet haben, dass wir 50 Folgen später immer noch BLECH reden?
Fürs Jubiläum ziehen wir Bilanz und haben uns ein Stimmungsbild zum aktuellen Stand der Metalszene vorgenommen. Mit Input unserer Metal1.info-Kolleg*innen forschen wir nach: Worüber wird gesprochen? Worüber regen wir uns auf, was macht uns glücklich? Wie sieht es aus in Sachen Veröffentlichungspolitik, Konzertpublikum, Band-Hypes und politischen Diskursen?
Was hat sich seit unserem Eintritt in die Szene um das Jahr 2000 herum verändert? Was zum Positiven? Was zum Negativen? Gab es noch einmal so große Umwälzungen wie den Grunge-Bruch der 90er? Was hat die Szene und die Art, wie wir Musik konsumieren, mehr verändert – Streaming oder Social Media?
Wir diskutieren Szeneverjüngung und True-Metal-Zeitkapseln, Gimmick-Bands und Sammlerboxen sowie die ewige Frage nach KI – Außerdem geht es um die GoPro am Bierhelm, den Untergang des Longsleeves, Shoutouts an Taylor Swift und Tante Hannelore und die Witch-Club-Satan-Folge, die wir nie aufgenommen haben.
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Metal1.info-Kolumne zum Filmen auf Konzerten
Iron Maiden mit handyfreien Konzerten
Kanonenfieber-Bericht
Metal1.info-Report zum Vorverkaufs-Preischaos
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The post BLECH Folge 50: Jubiläumsfolge – The State of Metal 2025 appeared first on Metal1.info.
Willkommen auf der hellen Seite des Metals! In dieser Folge BLECH spüren wir auf, wo und wie die Metalszene Gutes tut: mit sozialem Engagement, wohltätigen Organisationen und Spenden für den guten Zweck. Nachdem unsere Redaktionskolleg*innen auf Metal1.info im Zuge des „Heavy aber herzlich”-Specials bereits eine Reihe toller Organisationen mit Szenebezug vorgestellt haben, widmen wir uns dem Thema noch einmal aus der Vogelperspektive.
HEAVEN SHALL BURN und GOJIRA haben vermutlich viele als engagierte Bands auf dem Zettel – aber welche anderen Bands versuchen, über eigene Stiftungen Gutes zu bewirken? Für welche wohltätigen Organisationen und Zwecke engagieren sich Fans, Musiker*innen und Veranstaltende? Welche Themen finden weniger Berücksichtigung? Wie verhält es sich mit der Politik?
Wir bemerken, dass die Szene von besonders polarisierenden Angelegenheiten meist die Finger lässt und eher den Konsens zu suchen scheint. Schutzbedürftige ohne eigene Stimme zu unterstützen – die Voice for the Voiceless zu sein – liegt da also nahe. Aber wie passen Veganismus und eine krawallige Organisation wie PETA da zu? Und liegt es vor allem am coolen Logo, dass die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd bei Metalheads so beliebt ist?
Wir reflektieren unser eigenes Spendenverhalten und setzen das in Kontext: Wie verhält sich das Engagement der Metalszene zu dem der Deutschen insgesamt? Und wie sieht es in anderen Szenen aus? Außerdem dabei: Black-Metal-Fans, die heimlich Kaninchen streicheln, AHAB und der Tiefseebergbau, Martina versucht, Politik zu definieren und plötzlich growlt Justus einen Vogelnamen.
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Metal1-Special „Heavy… aber herzlich”
M1-Interview mit Marcus Bischoff von Heaven Shall Burn
Inklusion muss laut sein
Metality e.V.
Rolli-Crowdsurfing auf dem Wacken Open Air
Second Bandshirt
Fuck Cancer Festival
Black Sabbath Abschiedskonzert sammelt Millionen für den guten Zweck
Iron Maiden mit Benefiz-Konzerten für Clive Burr & MS-Awareness
PETA protestiert vor Týr-Konzert
Mille kocht vegan für PETA
Fiddler’s Green mit Greenpeace-Schlauchbooten
Savage Lands – Band und NGO für Waldschutz
Metallica: All Within My Hands Foundation
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The post BLECH Folge 49: Kann Metal die Welt retten? Engagement und Charity appeared first on Metal1.info.
Wir wollten nicht bis Folge 666 warten, bis endlich der Fürst der Finsternis zur Hauptperson in BLECH wird! Und so ist nach Odin und Jesus nun also der Leibhaftige an der Reihe in unserer losen Serie zu Metal und Religion. Schließlich hat Satan seit jeher einen herausragenden Platz in der Metalkultur.
In dieser Folge erforschen wir, wie genau der Teufel in die Musik und in den Metal im Besonderen kam. Welche Funktion hat die teuflische Provokation für Fans und Musiker*innen hat und wo liegen die Grenzlinien zwischen Show und tatsächlichen Glaubenssätzen?
Auf unserer Reise durch die Kulturgeschichte begleiten uns Aleister Crowley aka der unbeliebteste Bergsteiger des 20. Jahrhunderts, kalifornische Hippies, britische Hammer-Filme, die “Satanic Panic” und Anton Szandor Lavey mit seiner Church of Satan. Justus stellt fest, dass diese irgendwie weder eine “Church” noch “of Satan” ist, während Martina Verbindungen zwischen Internet-Edgelords und dem modern-satanistischen Hyper-Individualismus sieht. Warum das Volksparkstadion nicht mit Ochsenblut geflutet wird und wer eigentlich die Luzi ist, die da abgeht? Wir verraten es euch – (fast) ganz ohne Rückwärtsbotschaften!
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Der Teufel ist ein Eichhörnchen
The Devil has all the best Tunes
Aleister Crowley war auch Bergsteiger
Crowley vs. Yeats: “The Battle of Blythe Road”
Die Rolling Stones und Kenneth Anger
Buch von Manuel Trummer: “Highway to Hell: Das Satanische im Heavy Metal”
Baphomet
Umgedrehtes Pentagramm von LaVey
Frühneuzeitlicher Hexensabbat
Dee Snider in voller Klamotte vor dem US-Senat
Euronymous als “theistic Satanist”
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The post BLECH Folge 48: Tanz mit dem Teufel – Metal und Satanismus appeared first on Metal1.info.
Willkommen in der visuellen Folge! Zwar wird BLECH kein Video-Podcast, trotzdem wollen wir uns dem widmen, was es rund um Heavy Metal zu sehen gibt: Album-Cover, Bandlogos, Bandfotos und Backdrops und sogar Schriftarten – welchen Einfluss hat das visuelle Element auf die Musik? Was macht Metal-Ästhetik aus? Welche Funktion hat sie? Woran erkennt man auf den ersten Blick, dass etwas “metal” ist? Und haben Metalfans einen anderen Sinn für Schönheit als Normalverbraucher*innen?
Es geht um die Entwicklung der Metal-Ästhetik von den 70ern bis heute, den großen Black-Metal-Bruch, Provokation, Sexismus und Shock Value, Metal-Farben und die Frage nach Albumcovern in Zeiten von KI. Und natürlich verraten wir auch unsere persönlichen Artwork-Favoriten und Lieblings-Metal-Illustrator*innen.
Außerdem diskutieren wir Logos, die man gut in Tische kratzen kann, die Semiotik von “Somewhere in Time”, Bandfotos mit der unsichtbaren Orange, Martinas Manowar-Confessions, Justus’ Poster aus dem Müll und die Frage, ob Derek Riggs wie Eddie aussieht.
Maler Albert Bierstadt
Satyricon “Deep Calleth Upon Deep”
Orville Peck “Pony”
Elric von Melniboné auf Cirith-Ungol-Covern
Grave-Digger-Interview bei Metal1 u. a. zu KI-Cover
Mihály Bíró: Illustration von 1912 – Vorlage für Kanonenfieber-Artwork
Aufsatz von Rainer Zuch zu Metal-Cover-Ästhetik
Getränk “Liquid Death”
Black-Metal-Gestrüpp-Logo-Meme
Legendär schlechter Comiczeichner Rob Liefield
Suidakra “Lays From Afar”
Månegarm “Vredens Tid”
Windir “Likferd”
Derek Riggs
Metal1-Interview mit Cover-Künstler Metastazis
Metal1-Interview mit Cover-Künstler Costin Chioreanu
Alcest “Souvenirs d’un Autre Monde”
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The post BLECH Folge 47: Wie funktioniert Metal-Ästhetik? Artworks, Logos & Co. appeared first on Metal1.info.
Achtung, wir werden albern! Nach der ernsten letzten Folge reden wir jetzt mal so richtig BLECH. Es geht diesmal darum, wie viel Spaß wir mit einer Reihe freier Assoziationen aus dem Metal-Universum haben können. Schließlich liebt der Musikjournalismus Metaphern – wir drehen den Spieß einfach mal um.
Wir wollen nicht zu viel verraten, daher nur ein paar Andeutungen: Welche Band ist wie die Steuererklärung? Oder wie eine Pizza? Was hört sich nach Fahrradfahren an oder wie eine Kunstausstellung? Warum Martina Darkthrone mit Verliebtsein verbindet, welche Band für Justus wie Ibuprofen klingt und wo wir uns unerwartet gar nicht einig waren. Auch ihr werdet eine Menge Überraschungen erleben!
YouTube Deep Techno Mix
NEU! Das Metal1-Mixtape
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The post BLECH Folge 46: Das Heavy-Metapher-Spiel appeared first on Metal1.info.
Mit Moritz, Chefredakteur von Metal1.info, diskutieren wir in dieser BLECH-Folge über die schwierige Frage, wie die Metalszene mit problematischen Figuren umgeht – oder umgehen sollte. Denn nach dem Interview mit Martin Koller von Prophecy Productions, das große Wellen schlug, gibt es erheblichen Redebedarf.
Dabei geht es nicht nur um Vollblut-Nazis und moralisch integre Akteur:innen, sondern eben auch um die vielen Graustufen – und welche Verbindungen noch irgendwie “okay” sein können.
Dass es hier keine einfachen und allgemeingültigen Antworten gibt, ist klar. Doch mit “muss jede:r für sich selbst entscheiden” wollen wir es uns nicht zu einfach machen. Wir versuchen zu differenzieren, zwischen Rechtsextremismus und ästhetischer Provokation, zwischen Gleichgültigkeit und politischer Agenda und zwischen vergangenen Fehltritten und aktuell erkennbarer Geisteshaltung. Wichtig finden wir: Meinungsfreiheit und Toleranz sind hohe Güter, aber werden oft missverstanden!
Wir versuchen in dieser Annäherung auch den Blick über die Metalszene und ihre problematischen Angehörigen hinaus schweifen zu lassen: Ist da eine Diskursverschiebung nach rechts wie in weiten anderen Gesellschaftsteilen? Wie steht es mit dem “Sauberhalten” in weiteren Musikszenen? Bringen uns puritanische Reinheitsvorstellungen auch nur einen Schritt nach vorn? Und warum fühlen sich so viele Menschen angegriffen, wenn Probleme beim Namen genannt werden?
PS: Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand Inquisition noch auf dem Billig des Dark Troll Festivals. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall.
Eïs-Statement (Instagram)
Markus Stock mit Bezugnahme zu Prophecy Productions (Facebook)
Deaf-Forever-Share mit Kommentaren (Facebook)
Raven van Dorst / Dool (Wikipedia)
Uwe Nolte (Wikipedia)
Das Toleranzparadoxon
4 Promille
Metal.de: “Nie wieder Metal?”
Sólstafir: Absage Dark Troll Festival (Facebook)
Taake-Interview
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The post BLECH Folge 45: Toleranz, Haltung, Abgrenzung und die Causa Prophecy – mit Moritz von Metal1.info appeared first on Metal1.info.
Wer wünscht sich angesichts der Weltlage nicht eine kleine Auszeit von der Realität? So geht’s offenbar vielen – auch im Metal, und das nicht erst seit gestern.
Von psychedelischen Tolkien-Traumwelten der 70er über Manowars Conan-Hommagen, Drachentöter-Power-Metal der Jahrtausendwende bis hin zur metallischen Adaptionen von Fantasy-Computerspielen und natürlich dem Gesamt-Œuvre von Blind Guardian sind magische Welten seit jeher fester Bestandteil der Metal-Kultur.
Aber warum ist Metal von Fantasy so begeistert wie Gollum von Saurons Ring? Unterstützt von Gastbeiträgen von Fantasy-Autorin und Metal-Sängerin Nora Bendzko (“Die Götter müssen sterben”) gehen wir der Sache auf den Grund.
Wie klingt Fantasy? Welche Metal-Genres sind besonders empfänglich dafür? Welche Autor*innen und Stoffe werden bevorzugt behandelt und welche Bands erschaffen lieber eigene Welten? Was für Menschen hören so etwas eigentlich – sind die klassische Underdog-Heldenreise und der Krieg Gut gegen Böse, die der Metal feiert, anschlussfähig für alle? Ist Metal überhaupt auf der Höhe aktueller Fantasy-Trends? Und ist das alles nur Eskapismus – oder steckt mehr dahinter?
Wir hauen uns unsere persönlichen Lieblings-Fantasy-Metal-Songs um die Elfenohren und diskutieren, was epischer Sound für uns bedeutet. Martina infodumped über Elric von Melniboné, während Justus lieber Sludge mit Bierdosen-Rüstungen genießt. Wir hadern mit der Definition von “Low Fantasy”, fragen uns, warum es keinen Harry-Potter-Metal gibt, und wühlen uns durch die Tiefen von Reddit, um Dungeons-and-Dragons-Metal jenseits von Visigoth und metallische Adaptionen von “Game of Thrones” und den Werken von Brandon Sanderson zu finden – um am Ende doch immer wieder bei Blind Guardian zu landen.
Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
Led Zeppelin psychedelisch-fantastisch in “The Song Remains the Same”
BLECH-Folge zu Metal und Romantik
Red Fang: Video “Prehistoric Dog” mit Bierdosen-Rüstungs-Splatter
Blind Guardian: In-Game-Concert im Spiel “Sacred”
Wolfgang Hohlbein hat mit Manowar zusammengearbeitet
Nora Bendzkos Band “unfaehig”
LeGuin und Tolkien – Zitate über Escapism
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The post BLECH Folge 44: Metal und Fantasy – mit Beiträgen von Nora Bendzko appeared first on Metal1.info.
In der neusten Folge BLECH reisen wir musikalisch in ein Land, das es seit über 30 Jahren nicht mehr gibt. Mit Jan Kubon, dem Host des MDR-Podcasts “Iron East”, sprechen wir über Metal in der DDR.
Eine lebendige Metalszene trotz Stasi und Mangelwirtschaft? Für uns Wessis erstmal Terra Incognita, schließlich waren wir noch im Kindergartenalter, als die Mauer fiel, und zur Musik aus der DDR fallen uns gerade mal City, Karat und Macbeth ein. Gut, dass Jan uns weiterhilft und wir jetzt Formel I, Blitzz, Depressive Age & Co. auf die BLECH-Playlist setzen können.
Jan stellt uns die wichtigsten Bands der DDR-Szene vor, erklärt, aus welchen Stilen sich der Metal hinter der Mauer entwickelt hat und was es mit der staatlichen Einstufung auf sich hat. Wo und was hat die Stasi alles überwacht und warum kam Metal eine Sonderrolle im durchpolitisierten Alltag zu?
Wir sprechen über das Problem der Ostalgie, kritisch-musikalische Zeitzeugen, das Phänomen der “Ersatzbands” und warum kaum eine der großen Ost-Bands nach der Wende die große Karriere im wiedervereinten Deutschland machte. Aber auch die düsteren Entwicklungen der Nachwendezeit und das immer noch präsente Rechtsaußen-Problem des Ostens können wir nicht ignorieren.
Ist “Iron East” ein Podcast für Ostdeutsche? Für Metaller*innen? Für Geschichts-Nerds? Jan gibt uns Einblicke hinter die Kulissen und die Herausforderungen in der Produktion. Außerdem verrät er, ob er als alter Blueser durch die Recherche zum Metalfan geworden ist und ob es eine dritte Staffel geben wird.
Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
Beide Staffeln von “Iron East” in der ARD-Audiothek
Buch “Heavy Metal in der DDR” von Wolf-Georg Zaddach
Buch “Red Metal” von Nikolai Okunew
Sozialwissenschaftliche Begriffe “emisch” und “etisch”
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The post BLECH Folge 43: Metal in der DDR – mit Jan Kubon vom “Iron East”-Podcast appeared first on Metal1.info.
Mit Fatalismus ins neue Jahr starten? Können wir! Wir haben uns für diese BLECH-Folge nochmal dem gegenwärtigen Stand der Metal-Musiklandschaft gewidmet – und schütteln unsere Köpfe schneller, als wir headbangen können. Wie kann es denn angehen, dass der schlimmste Metal-Stumpfsinn die großen Hallen füllt und die Hörer*innenzahlen anführen? Und ist das überhaupt eine neue Beobachtung oder werden wir einfach nur alt?
Es bleibt wohl niemandem verborgen, dass Musikhören und Konzertbesuche heute anders laufen als noch vor 20 Jahren. Bombast, glattgebügelte Produktionen und nicht zuletzt die wahnwitzigsten Gimmicks sind uns dabei besonders aufgefallen. Von Space-Fantasy, sexy Nonnen, saufenden Piraten, buddelnden Zwergen und leidenden Weltkriegssoldaten wird nach und nach jedes nerdige Sujet im Metal abgearbeitet. Limitiert das nicht zwangsläufig jedes musikalische Schaffen? Und müssen Songs im Laufe einer Bandkarriere immer vorhersehbarer werden, damit jeder Dulli sie bei drei Promille noch mitgrölen kann?
Beim Blick zurück versuchen wir ehrlich zu uns zu sein: So richtig schlau war Metal zumindest textlich oft nicht. Weder brutaler, technischer Death Metal noch schwanzgesteuerter 80er Glam Metal glänzte mit geistreichen Ergüssen. Aber musikalisch war da doch mehr dran, weniger kalkuliert, oder? Wenn wir uns da mal nicht in allzu verengten Metal-Begriffen verrennen!
Stumpfsinn hat natürlich viele Facetten: Es können Texte und lyrische Themen sein, die Martina mit der “Tropifizierung” von Literatur in Verbindung bringt. Oft sind es aber Songstrukturen – wie Justus analysiert – und nicht zuletzt überbordende Showelemente, die bloß keinen Interpretationsspielraum mehr bieten sollen. Ironische Distanz ist halt ein ganz bequemer Schutzpanzer. Aber Leute, das kann’s doch nicht gewesen sein!?
Disclaimer: Uns ist bewusst, dass “dumm” ein schwieriger, potenziell ableistischer Begriff ist, der zu menschenfeindlichen Abwertungen führen kann. Deswegen versuchen wir hier, möglichst vorsichtig damit umzugehen.
Rant über “Dumb Power Metal” bei The MetalPidgeon
Warum der Begriff “dumm” schwierig ist
Netflix und “Casual Viewing”
Tropeification auf dem Buchmarkt
Erfundene Genres im Spotify Wrapped
Longread zu allem, was bei Spotify schiefläuft + der 15-Sekunden-Regel
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The post BLECH Folge 42: Wird Metal immer dümmer!? appeared first on Metal1.info.
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