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Dies- und jenseits des Atlantiks machen Rechtspopulist/innen Hetze gegen Muslim/innen zunehmend salonfähig. Islamismus und Terror nutzen sie als willkommenen Anlass, um Angehörige der islamischen Religion als Gefahr für Nation, Familie und Leben zu stilisieren. Das Phänomen greift bis weit in die Mitte westlicher Gesellschaften und ihrer politischen Strukturen und dient vielen als Legitimation für Diskriminierungen und Anfeindungen.
Welchen Mustern folgt diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und welche Ausprägungen nimmt sie in den USA und Europa an? Wo liegen Unterscheide und Gemeinsamkeiten? Was sind die Auswirkungen für Muslim/innen in den jeweiligen Ländern sowie weltweit? Wie verschieben sich durch diese Entwicklungen politische Diskurse in Deutschland/Europa und USA
Gemeinsam mit unseren Gästen wurde den Fragen nachgegangen und überlegt welche Strategien wir brauchen, um Muslimfeindlichkeit zu begegnen.
Gäste:
- Deidre Berger, Direktorin des American Jewish Committee Berlin
- Todd Green, Religionswissenschaftler und derzeit Franklin Fellow des State Departments
- Matthias Kolb, Süddeutschen Zeitung
- Riem Spielhaus vom Georg Eckert Institut
Moderation: Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung
Mitschnitt der Diskussion vom 9. Mai 2017.
Kooperationspartner: Embassy of the United States of America, Berlin
Foto CC-0 Daniel Burka / Unsplash.com
Die Planung der Nordstream II Pipeline, die Gas aus Russland durch die Ostsee nach Norddeutschland bringen soll, wird in Europa kontrovers debattiert. Dabei geht es nicht vorrangig um Fragen der Versorgungssicherheit, sondern um weitgreifende geostrategische Interessen und neue Abhängigkeiten gegenüber Russland.
Die kritischen Auseinandersetzungen mit dem Pipelineprojekt in vielen Hauptstädten Europas haben das Potenzial, die Idee der Europäischen Energieunion nachhaltig zu beschädigen. Dennoch legt in Berlin niemand besondere Aufmerksamkeit auf die politischen Folgen des Gasprojekts.
Über die Zukunft der europäischen Energieunion sprachen am 5. Mai 2017:
- Marta Babicz, Leiterin des Referats „Europäische und Regionale Energiepolitik“, Polnisches Außenministerium
- Andrii Chubyk, Centre for Global Studies “Strategy XXI”, Kiew
- Dr. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
- Moderation: Irene Hahn-Fuhr, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung Warschau
Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und E3G.
Bild: NASA GSFC / CC-BY
Mit:
- Johannes Ebert, Goethe-Institut
- Katja Freistein, Centre for Global Cooperation Research
- Stefan Mair, Bundesverband der Deutschen Industrie
- Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Mit:
- Eva Horn
- Alister Miskimmon
Moderation: Friederike Herrmann
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Mit:
- Tongdong Bai
- Kader Konuk
- Chandran Nair
- Ekaterina Schulmann
Moderation: Matthias Krupa
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Mit:
- Ariel Colonomos
- Michele Goodwin
- Ranjit Hoskote
- Armin Nassehi
- Karolina Wigura
Moderation: Liane von Billerbeck
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Mit:
- Ariel Colonomos
- Michele Goodwin
- Ranjit Hoskote
- Armin Nassehi
- Karolina Wigura
Moderation: Liane von Billerbeck
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Poetry Slam mit:
- Efe Paul Azino
- Mona Harry
- Tanasgol Sabbagh
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.
Vortrag von Albrecht Koschorke mit anschließender Diskussion
Begrüßung:
- Johannes Ebert, Goethe-Institut
- Markus Böckenförde, Centre for Global Cooperation Research
- Markus Kerber, Bundesverband der Deutschen Industrie
- Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
Moderation: Amira El Ahl
Bild: mischen, Harri Kuhn. All rights reserved.