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Zuerst fallen 2G im Einzelhandel und Kontaktbeschränkungen (ausschließlich für Geimpfte!), im nächsten Schritt dürfen wieder mehr Menschen in Stadien und ab dem 20. März soll der Alltag fast wieder so aussehen wie vor der Pandemie. Die Länderchefinnen und -chefs haben gestern mit Kanzler Scholz darüber gesprochen, wie Lockerungen in den nächsten Wochen aussehen könnten. Herausgekommen ist ein Dreistufenplan. Antje Höning, Leiterin der RP-Wirtschaftsredaktion, erklärt in dieser Folge, was in den kommenden Wochen auf die Menschen in NRW zukommt.
Außerdem Thema heute: Tinder Schwindler. Die gibt es nicht nur in einer Netflix-Serie, sondern auch im Reallife hier bei uns in NRW. NRW-Reporter Jörg Isringhaus erklärt, worauf man beim Online-Dating achten muss, um nicht Opfer eines Love-Scammers zu werden.
Einen richtigen Durchbruch gibt es in den Bemühungen um die Ukraine-Krise noch nicht. Bundeskanzler Olaf Scholz zeigt sich zuversichtlich: "So schwierig und ernst die derzeitige Lage auch scheint - ich weigere mich, sie als aussichtslos zu beschreiben", sagte er gestern. Offiziell war er zu seinem Antrittsbesuch nach Moskau gereist. Die Ukraine-Krise war jedoch das bestimmende Thema. Über die aktuelle Situation und das Treffen sprechen wir mit der Düsseldorfer FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie ist Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag.
Noch schnell über die dunkelorangene Ampel düsen oder statt mit 50 km/h lieber mit 75 durch die Ortschaft brettern: Das ist nicht nur für den Autofahrer oder die -fahrerin gefährlich, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Blitzer sollen diejenigen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, überführen und zu sicherem Fahrverhalten anregen. Einige Städte machen dem Land jetzt Druck, selber entscheiden zu können, wo sie blitzen können. Was dahinter steckt, erklärt Maximilian Plück, Leiter der Redaktion Landespolitik.
Endstation Straßenrand oder Wald: Jedes Jahr werden in NRW und ganz Deutschland tausende Tiere ausgesetzt. Im niedersächsischen Peine können Tiere jetzt über eine Tierklappe an ein Tierheim übergeben werden. Die Konsequenz: Die Zahl ausgesetzter Tiere sank in dem Gebiet auf null. Jetzt könnte diese Idee auch nach NRW kommen. NRW-Reporter Jörg Isringhaus hat dazu recherchiert.
Außerdem im Aufwacher: Eine Schulaufgabe im Philosophieunterricht eines Gymnasiums in Siegburg hat für ziemlich viel Empörung gesorgt. Eine solche Art von Unterricht trage dazu bei, dass Klischees in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler verfestigt würden, sagen unter anderem türkischstämmige Eltern.
Schimmelige Wände, Müll, Dreck, viel zu viele Menschen in einem Raum – so leben in Deutschland viele Beschäftigte aus anderen Ländern, weil sie Leiharbeiter sind. Eigentlich ist das seit Anfang 2021 gesetzlich verboten. In Geldern und Emmerich am Niederrhein haben Polizeibehörden aus Deutschland und den Niederlanden zusammen mit Ordnungsamt, Bauamt und Co sechs Gemeinschaftsunterkünfte untersucht, wo Beschäftigte aus der Fleischindustrie untergebracht sind. Der Leiter der Landespolitikredaktion der Rheinischen Post, Maximilian Plück, war dabei uns berichtet im Aufwacher von den Missständen. Mehr Infos dazu findet ihr hier und hier (RP+)
Heute ist Valentinstag - die einen hassen, die anderen lieben ihn. Fakt ist aber: Rote Rosen sind an keinem anderen Tag so teuer wie heute. Wer sie verschenken will, muss also tief in die Tasche greifen. Marei Vittinghoff und Lilli Stegner geben im Aufwacher einen Einblick in die NRW-Blumenbranche. Hier geht’s zum Artikel
Mithu Sanyal ist mit "Identitti" zur Bestseller-Autorin geworden. Im Buch geht es um Bloggerin Nivedita, die ihre Professorin Saraswati vergöttert. Nur dass Saraswati gar keine Inderin ist, sondern eigentlich Deutsche. Ist es rassistisch, sich als Person of Color auszugeben und "Postcolonial Studies" zu lehren? Oder ist es gerade rassistisch, sich darüber aufzuregen?
Mehr zum Interview lesen Sie hier. Und Infos zur Bühnenfassung von "Identitti" im Schauspielhaus gibt es hier. Kommentare, Hinweise und Feedback zum Podcast bitte an [email protected]. Danke!
Ein lauter Knall, eine weiße Rauchwolke und ein unangenehmer Geruch, so berichten es Anwohner: Am Mittwochabend kam es zu einer Verpuffung im Chemiepark in Leverkusen, die einen Feuerwehreinsatz auslöste.
Erst letzten Sommer hatte es dort eine große Explosion in einer Verbrennungsanlage im Chemiepark gegeben. Damals starben sieben Menschen. Lange war nicht klar, welche Auswirkungen der Ruß und die ausgetretenen Gase auf die Anwohner haben könnten.
Seitdem gab es einige weitere Zwischenfälle im Chempark. Antje Höning, Leiterin der Wirtschaftsredaktion, hat sich mit den Hintergründen der Vorfälle beschäftigt und versucht herauszufinden, was da los ist im Chempark.
Über die Vorfälle in der Vergangenheit haben wir auch schon im Aufwacher berichtet. Hier und hier könnt ihr die Folgen noch einmal nachhören. Weitere Infos zur Explosion am Mittwoch findet ihr hier.
Außerdem geht es heute noch um die Schulpolitik in NRW. Über 5000 Lehrer und Lehrerinnen fehlen nämlich in NRW. Das ist der aktuelle Status Quo, den Schulministerin Yvonne Gebauer drei Monate vor der Landtagswahl präsentiert hat. Wie können die offenen Stellen besetzt werden? Und wie hat sich der Lehrerbedarf in den letzten Jahren entwickelt?
Lebensgefährliche Stromverkabelungen, Schimmel und herausgebrochene Balkontüren. Das waren Zustände, mit denen ein Hochhaus im Duisburger Stadtteil Rheinhausen vor zehn Jahren in den Fokus rückte. Hunderte Armutsflüchtlinge lebten dort in überbelegten Wohnungen. Doch was wurde eigentlich aus dem Hochhaus? Darüber sprechen wir mit NRW-Chefreporter Christian Schwerdtfeger.
Außerdem: 2022 ist das große NRW-Wahljahr: Im Mai findet die Landtagswahl statt. Um bei den Bürgerinnen und Bürgern, mal nachzuhören, was sie aktuell bewegt, haben die Rheinische Post und 39 andere Tageszeitungen im großen “NRW-Check” repräsentative Umfragen geführt. Die sechs größten Erkenntnisse hört ihr im Podcast.
Bei uns in NRW gelten ab heute erste kleine Lockerungen der Corona-Auflagen. Unter anderem soll es im Einzelhandel von nun an nur noch stichprobenartige 2G-Kontrollen geben. Außerdem werden Jugendliche bis einschließlich 17-Jahren nun mit Immunisierten gleichgestellt. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gestern in Düsseldorf bekannt gegeben. Über die neuen Regelungen und die ersten Reaktionen sprechen wir mit Antje Höning, Leiterin der Wirtschaftsredaktion bei der Rheinischen Post.
Außerdem sprechen wir über den Traum vom eignen Haus und der Geschichte von Sandra Pfeifer und Hendrik Steves aus Willich. Sie sind bereits seit drei Jahren erfolglos auf der Suche. Wird man sich künftig eigentlich noch Eigentum leisten können?
Wie aussagekräftig sind eigentlich Inzidenzwerte? Das Landeszentrum für Gesundheit in NRW berichtet von Problemen bei der Erfassung der Meldedaten von den Gesundheitsämtern, darüber haben wir hier auch letzte Woche schon berichtet. Konkret soll es da um überlastete Softwares, veraltete Geräte und schlicht eine Flut von Daten gehen.
Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) ist eine Einrichtung des Landes NRW und dem Arbeitsministerium untergeordnet. Bei den Corona-Fällen ist es die Aufgabe des LZG, die gemeldeten Daten der Gesundheitsämter aus NRW zusammenzuführen und dann an das Robert-Koch-Institut weiterzugeben. Das LZG erklärt jetzt in einer neuen Präsentation, wie groß das Ausmaß des Problems ist und woran das eigentlich liegt.
Außerdem geht es heute um Karneval. Dazu hat sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern der großen Karnevalshochburgen getroffen. Eine Neuigkeit: “Räumlich abgegrenzte Brauchtumsgebiete” soll es geben. Wie die fünfte Jahreszeit in diesem Jahr aussehen könnte.
Eigentlich wollte die Bundesregierung es schaffen, dass bis Ende Januar 80 Prozent der Deutschen mindestens eine Impfung gegen Corona bekommen. Die Quote wurde nicht erzielt, aktuell (Stand 4.2.) liegt sie bei 75,9. Neuen Schwung in die Impfkampagne könnten jetzt die Apotheken bringen. In NRW starten die ab dieser Woche und Antje Höning, Leiterin der Wirtschaftsredaktion bei der RP, erklärt im Aufwacher, wie genau das abläuft.
Termine gibt es bei den jeweiligen Apotheken. Im Apotheken-Manager und beim Apothekerverband Nordrhein gibt es eine Übersicht, welche Apotheken mitimpfen.
Außerdem Thema in dieser Folge: Nach dem Mord an einer Polizeianwärterin und ihrem Kollegen in Rheinland-Pfalz, bei dem Wilderei wohl eine wichtige Rolle gespielt hat, schauen wir darauf, wie es mit der Wilderei hier in NRW aussieht.
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