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Wenn das Gefühl, dass Pflegende zeigen und ihr inneres, eigenes Gefühl gar nicht miteinander im Einklang sind… Dann ist das nicht ungewöhnlich, sagt Gesundheits- und Krankenpflegerin, Mediatorin und Pflegeberaterin Marianne Huppenbauer in unserer heutigen Folge des Born to Pflege-Podcasts. Denn das Zeigen und Äußern „negativer Gefühle" gerade gegenüber Schutzbefohlenen oder Klienten werden in der Gesellschaft ungern gesehen. Doch auf Dauer kann das Unterdrücken und Verdrängen von Wut, von Angst oder von Scham massive Konsequenzen haben, bis hin zum Burn-Out. Auch Zynismus, verbale und körperliche Gewalt, entwürdigende Videos und Bilder von Bewohner oder Patienten können Folge dieser „Selbst-Entfremdung" sein. Im Gespräch mit Tobias Gross erläutert Marianne Huppenbauer, was jede Pflegekraft tun kann. Und jede Führungskraft tun sollte.
Website Marianne Huppenbauer: https://www.marianne-huppenbauer.de/
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YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCITRHJ4qllFPZkXaPDrlq6A
Homepage: https://borntopflege.de/
Patienten und Heimbewohner sowie deren Angehörige sind oft oder immer wieder in Krisensituationen. Von Pflegekräften wird aufgrund von „role models" wie Florence Nightingale erwartet, dass sie hier immer wieder eigene Emotionen und Bedürfnisse in den Hintergrund stellen, um diesen Menschen unter die Arme zu greifen und sie zu unterstützen. Das erklärt unser heutiger Podcast-Gast Gesundheits- und Krankenpflegerin, Mediatorin und Pflegeberaterin Marianne Huppenbauer. Im ersten Teil unserer zweiteiligen Serie spricht sie mit Tobias Gross über „negative Gefühle" bei Pflegekräften und weshalb sie für jeden Einzelnen so wichtig sind.
Website von Marianne Huppenbauer: https://www.marianne-huppenbauer.de/
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2020 startete die neue Pflegeausbildung mit der Möglichkeit, nach dem Abschluss sowohl im Krankenhaus wie auch im ambulanten Pflegedienst oder in einem stationären Heim zu arbeiten. Bei Born to Pflege begrüßt Tobias Gross heute mit Jenny und Victoria zwei Auszubildende dieses ersten Jahres. Sie und ihre Klasse haben mit „Doris – die Pflegente" auf instagram einen eigenen Kanal und geben ungefiltert Einblicke in ihren (Pflege-)Alltag zwischen Schule und Praxiseinsätzen. Hier bei uns sprechen sie über das, was sie an ihrem Beruf mögen – und über das, was noch passieren darf, damit die neue Ausbildung wirklich funktioniert!
Hier gehts zur Pflegeente auf Instagram: https://www.instagram.com/doris_die_pflegente/
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Bei Scham in der Pflege denken viele zunächst an Nacktheit oder die Intimpflege bei Pflegebedürftigen. Doch Scham ist viel mehr als „nur" diese einzelnen Szenerien der Grundpflege und wirkt sich neurobiologisch genauso stark aus wie Angst oder Schmerz. Das sagt unser heutiger Gast, Prof. Dr. Ursula Immenschuh. Als gelernte Krankenschwester hat sie selbst erst nach einem Wechsel als Pflegepädagogin an die Hochschule Freiburg darüber nachgedacht, wie eng Scham und Würde zusammenhängen. In unserem Podcast schildert sie – frei nach der Philosophin Eva Weber-Guskar – dass die eigene Würde immer die Übereinstimmung mit sich selbst ist und die Scham die Diskrepanz dazwischen. Mit berührenden Beispielen aus der Langzeitpflege und einer Kinderstation sowie einem Pflegefehler aus dem ambulanten Dienst zeigt sie auf, was Scham mit uns macht und gibt Tipps, wie wir am besten mit der „Hüterin der Würde" umgehen.
https://www.mabuse-verlag.de/mabuse/mabuse-buchversand/unerhoerte-scham-in-der-pflege-altenpflege_pid_135_28583.html
https://www.kh-freiburg.de/de/contact/immenschuh-ursula_82
https://herzenskinder-freiburg.jimdo.com/%C3%BCber-uns/
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Unser heutiger Gast, Silke Jakob, ist immer auf der Suche nach Ideen, Tipps und Konzepte für Altenheime und die Behindertenhilfe. Dort betreut sie mehrfachbeeinträchtigte Menschen und versucht, die Kommunikation mit diesen zu verbessern. Heute stellt sie uns die so genannte „Unterstütze Kommunikation" vor. Das Thema sei keinesfalls neu. Schon lange gibt es zum Beispiel Code-Wörter für Bewohner, die nicht mehr sprechen können oder deren Artikulation nicht ausreicht. Bei uns zeigt sie dazu auch verschiedene Hilfsmittel, neudeutsch Gadgets, die eine echte Erleichterung sein können. Zum Beispiel ein Tischset mit verschiedenen Symbolen oder auch ein einfacher Taster. Neben einem besseren Verstehen ist ihr dabei wichtig, dass diese Gegenstände auch etwas weiteres möglich machen: Das pflegebedürftige Menschen sich wieder gesehen und gehört fühlen!
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Egal, wie widerstandsfähig wir sind, irgendwann werden wir alle zu Opfern der Umstände, in denen wir leben und arbeiten – sagt unser Gast Krankenschwester Almut Benfer-Breisacher. Als ehemalige stellvertretende Pflegedirektorin und Resilienz-Trainerin begleitet sie Pflege- und Führungskräfte und sieht immer wieder auch die Ohnmacht aufgrund von persönlichen Schicksalsschlägen, geltenden (Pflege-)Gesetzen oder anderen schwierigen Situationen. Ihr Ziel: Menschen aus der Passivität, in die sie dadurch geraten sind, wieder herauszuholen. Am Beispiel einer Stationszusammenlegung erläutert sie, welche Impulse sie gibt, um neue Motivation zu finden und möglichst viel Einfluss auf das eigene Leben zurück zu gewinnen.
Show Notes:
Webseite: https://www.almut-benfer-breisacher.at/
Buch: https://www.buecher.de/shop/wege-zum-selbst/schutzschirm-fuer-die-seele-resilienz/benfer-breisacher-almut/products_products/detail/prod_id/46936415/
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Wenn von Resilienz die Rede ist, geht es häufig um den Einzelnen, der widerstandsfähig ist – oder eben nicht. Doch eine der sieben Säulen der Resilienz handelt auch davon, dass wir miteinander deutlich resilienter sein können als alleine. Das sagt unser heutiger Gast, Krankenschwester und Resilienz-Trainerin Almut Benfer-Breisacher. Als Coach gibt sie Pflegeteams das Motto „Gemeinsam sind wir stark." weiter. Denn Menschen brauchen das Vertrauen ihres Umfelds und dessen Nähe, damit sie ihre Kompetenzen und Potentiale sichtbar machen können. Gerade in Situationen wie der Einarbeitung neuer Pflegekräfte steht der Mehrarbeit somit auch die Chance einer neuen Vernetzung entgegen, durch die jeder einzelne und so auch das ganze Team gestärkt werden kann. Was es dazu braucht, darüber spricht unser Gast mit Moderator Tobias Gross.
Show Notes:
Webseite: https://www.almut-benfer-breisacher.at/
Buch: https://www.buecher.de/shop/wege-zum-selbst/schutzschirm-fuer-die-seele-resilienz/benfer-breisacher-almut/products_products/detail/prod_id/46936415/
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„In jedem Problem wohnen Lösungen inne, sie wollen nur entdeckt werden." Dieses Zitat von Steve de Shazer wird von unserem heutigen Gast, Krankenschwester, ehemalige stellvertretende Pflegedirektorin und Resilienz-Trainerin Almut Benfer-Breisacher gerne genutzt. Sie selbst stellte oft fest – ob im afrikanischen Krankenhaus oder bei privaten Tiefschlägen – dass sie sich eine gewisse positive Grundhaltung bewahren konnte. In Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in „ihrem" Krankenhaus nach ihrer Rückkehr nach Deutschland zeigte sich aber, dass leider nicht alle Menschen dies „einfach so" können. In unserem Podcast spricht die Autorin und Seminarleiterin deshalb über Wege, mit schwierigen Situationen umzugehen und gemeinsam als Pflegeteam Lösungen zu finden. Dabei möchte sie auch Führungskräfte ermutigen, gut mit Pflegekräften umzugehen und damit Demotivation und Burn-Out einzelner Mitarbeiter und ganzer Teams im besten Falle ganz zu verhindern.
Show Notes:
Webseite: https://www.almut-benfer-breisacher.at/
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Mit der 125. Folge startet auf Born to Pflege eine vierteilige Serie zum Thema „Resilienz" im Pflegealltag. Dabei erklärt Almut Benfer-Breisacher, Krankenschwester, ehemalige stellvertretende Pflegedirektorin und Resilienz-Trainerin, worin diese Fähigkeit, diese „innere Widerstandskraft", besteht, wie sie funktioniert und wie wir sie nutzen dürfen. Im ersten Teil geht es zunächst um „Akzeptanz", eine der sieben Säulen des Resilienz-Modells. Furcht und Enttäuschung in einer Stituation, zum Beispiel bei der Krankmeldung von zwei Kolleginnen, können schnell ein Gedankenkarussell zur Folge haben, das es unmöglich macht, in Alternativen zu denken. Deshalb stellt Almut Benfer-Breisacher diese Folge unter das Motto: „Augen auf und durch!" und gibt Tipps für den Umgang mit sich selbst und mit anderen.
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Wenn Klaus Merten in seinen Seminaren fragt, wer von den anwesenden Pflegekräften gelobt werden möchte, gehen alle Arme nach oben. Denn Lob wird in Deutschland zunächst einmal positiv bewertet – ganz gleich, ob in der Langzeitpflege oder der Akutpflege. Unser heutiger Gast bei Born to Pflege sagt aber, dass das schlicht und ergreifend gar nicht so ist. Im Podcast beschreibt der Mediator der Stadt Mainz, wie es viel besser und authentischer geht. Ganz ohne lange Vorbereitung und Sandwich-Methode. Übrigens nicht nur für Führungskräfte, sondern einfach für jede Pflegekraft.
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