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Manche Führungskraft macht sich Sorgen, wenn es um die Nähe zu den eigenen Mitarbeitern geht. Die Angst, ausgenutzt zu werden, ist einfach sehr präsent. So Sigi Gehrke, der jahrzehntelang Footballer aller Altersklassen gecoacht hat und in dieser Position viele Führungskräfte kennengelernt hat. Dabei ist genau das oft der Anfang. Dadurch, dass man selbst negativ denkt und Menschen in Schubladen steckt, beginnt eine Dynamik, die genau dort enden kann. Als Servant Leader, als „dienende Führungskraft", setzt er darauf, Menschen positiv wahrzunehmen und macht dies auch zum Ausgangspunkt unserer dritten Folge in der dreiteiligen Serie zu diesem Führungsprinzip. Natürlich ist es (trotzdem) nie einfach. Gerade, wenn es nicht läuft, springt auch so manche Führungskraft in die Bresche und überfordert sich dabei selbst. Dennoch bleibt Sigi dabei: Mit einem barmherzigen Blick auf die eigenen Mitarbeiter, mit so viel Freiheit wie möglich und mit klaren Ansagen, wenn Aufgaben nicht erfüllt werden, kommt eine Führungskraft einfach viel weiter. Und ihr Team auch, denn das Miteinander ist einfach das, was gute Stimmung schafft. Und auch Verhaltsänderungen sind am ehesten möglich, wenn Nähe da ist – und Entspannung. Natürlich nennt Sigi auch in diesem Podcast wieder Beispiele aus seiner langen Laufbahn, zum Beispiel den Umgang mit einem jähzorningen Spieler.
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Unser Gast Sigi Gehrke hat die letzten zwei Jahre nicht nur die Fooballmannschaft der Unter-16-Jährigen in Schwäbisch Hall trainiert, sondern ist auch seit vielen Jahren Lehrer an einem beruflichen Gymnsium. Deshalb stellt Tobias Gross ihm heute jede Menge Fragen dazu, wie Praxisanleiter ihre Auszubildenden unterstützen können. Im Gespräch betont Sigi dabei, dass er als Trainer und Lehrer viel mehr möchte, als nur fachliche Kenntnisse vermitteln. Er möchte, dass seine Schüler auch als Person wachsen. Mit Servant Leadership, dem „dienenden Führen", schafft er dabei zunächst die Erwartungshaltung bei sich, dass sein Gegenüber auch was lernen will. Natürlich bleibt der ehemalige Leistungssportler auch im zweiten Teil unserer dreiteiligen Serie nicht in dieser Theorie „stecken", sondern wechselt schnell zu praktischen Beispielen – und damit auch in die Realität. Zum Beispiel zu unmotivierten Auszubildenden und wie man am besten mit ihnen umgehen kann. Dabei macht er klar, weshalb Sarkasmus IMMER eine Sackgasse sein wird – und wie er vorgehen würde, um einen Fehler auf Schülerseite in eine Erfolgserlebnis umzuwandeln.
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Heute ist Sigi Gehrke bei Tobias Gross zu Gast. Er war 15 Jahre lang Head Coach der American Footballmannschaft UNICORNS und ist seit 2017 nun deren Sportdirektor. Was das mit Pflege zu tun hat? Wenig bis nichts – aber mit dem Thema Führung eine ganze Menge. Als langjähriger Trainer in allen Altersklassen spricht Sigi in unserer dreiteiligen Serie über seine Erfahrungen mit Servant Leadership, also mit der „dienenden Führung". Doch was heißt das konkret für eine Wohnbereichsleitung, eine Schichtleiterin oder einen Pflegedienstleiter? Alles beginnt damit, zuzuhören und sich hineinzuversetzen. Denn durch die Abwehrhaltung einer Führungskraft kann eine Situation laut unserem Gast auch schnell einmal eskalieren. Natürlich geht es bei einem, der vom Spieler bis zum Manager schon alles war, immer auch um die Praxis. So erklärt er, wie gut es war, dass er als Trainer keine Wahl hatte und die Kabine nach jedem Spiel geputzt hat J. Er berichtet aber auch von den Trainerkollegen, die sehr autoritär mit ihren Spielern umgehen. Und was für Konsequenzen das hatte und hat.
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Barbara Streibl und Markus Wilhelm sind bei Tobias Gross per Skype zu Gast, um von der großen Politik in den derzeitigen Pflegealltag zu gehen und sich zugleich zu fragen, was sich ändern darf in den Heimen und in der Pflege generell. Als Heimleiterin schildert Barbara die Situation im Enzkreis und natürlich auch in der Einrichtung, die sie leitet. Markus ist nach seiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung nun seit 12 Jahren als Berater in derselben Region unterwegs und betreut mehrere Heime. Beide sind sich einig, dass der Fokus und die Wertschätzung gut tut. Dass das aber auch nicht reichen wird und gerade jetzt manchmal auch eher tragisch-komisch anmutet. Zum Beispiel wenn eine Lieferung anders gekennzeichnet wird, damit sie den Heimen nicht weggestohlen wird…
In der Grippesaison wird in den Pflegeheimen jedes Jahr besonders auf die Hygiene geachtet. Unsere Frage an Heimarzt Dr. Michael Nufer und Heimleiterin Susan Sachse war deshalb: Was ist jetzt anders? Können Pflegekräfte Corona-Fälle früh erkennen? Können Heimleitungen oder Pflegedienstleitungen überhaupt noch Menschen aus dem Krankenhaus oder von Zuhause mit gutem Gewissen in ein Pflegeheim aufnehmen? Tobias Gross spricht mit seinen beiden Gästen über die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, über deren Widerprüchlichkeit, über fehlende Schutzkleidung – aber auch darüber, wie wir uns für die Zukunft aufstellen können. Für unseren Arzt ist dabei ganz klar: Es muss auch eine Diskussion über eine Impfpflicht für Bewohner und Pflegekräfte her.
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Fachkräftemangel trifft auf Corona: Eine schwere Zeit für Pflegefachkräfte und Pflegende in Deutschland. Der Druck steigt, die Eilmeldungen folgen in immer schnelleren Abständen... Kerstin Dietze und Tobias Gross möchten dich in dieser Situation zurückbringen zum Allerwichtigsten: Zu dir selbst! Deine Arbeit ist zweifellos wichtig. Noch wichtiger ist aber, dass du Kraft schöpfen kannst – nicht nur für deinen Beruf, sondern auch für dich und für die, die dir wichtig sind. In dieser Sondersendung bekommst du von Kerstin, examinierte Pflegekraft, Dauernachtwache und Burn-Out-Präventionscoach, Tipps und Tricks, auch in dieser Zeit Glück finden zu können.
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Jeder Handgriff in der medizinische-pflegerischen Versorgung sitzt. Doch dann liegt ein Zupflegender im Sterben oder verstirbt... Und dann gibt es eben kein Patent mehr, sagt Ingo Bartsch, Fachkraft für Palliativpflege. Wie man dennoch gut mit den Bewohnern und sich selbst umgeht, das zeigt er in der dritten Folge unserer Serie zum Umgang mit dem Tod auf. Kernpunkt für ihn ist, dass sich viele vorher vertrauensvoll an die Pflegekräfte wenden und über den (gewünschten) Tod sprechen. Und darüber, was sie sich jetzt noch wünschen. Zum Beispiel einen Wurstsalat.
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Nach Sterben und Tod geht es – fast – nur noch um die, die noch da sind, zum Beispiel die anderen Heimbewohner. Doch was tun, wenn die Mit-Bewohner dement sind und den Tod immer und immer wieder vergessen? In der zweiten Folge unserer dreiteiligen Podcast-Serie spricht Ingo Bartsch, Altenpfleger und Palliativkraft, über die grundsätzliche Frage auf allen Demenzstationen: Wahrheit oder Notlüge? Und weshalb seiner Ansicht nach die Lösung beim Umgang mit dem Sterben jeden Tag anders aussehen darf.
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Sterben hat immer etwas Trauriges. Auch, wenn man es als Palliativkraft wie Ingo Bartsch oft erlebt hat und erlebt. Er sieht es jedoch auch als einmalige Chance für alle Beteiligten, zu einem guten Ende zu kommen. In unserer dreiteiligen Serie zum Thema „Umgang mit dem Sterben" spricht er in dieser Podcast-Folge darüber, ob es den richtigen Zeitpunkt gibt, Angehörige über den nahenden Tod zu informieren. Und wie ein bisschen Hellsehen einfach dazugehört.
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Wie stoppt man zwei, die auf Ihrem Standpunkt beharren und damit einen oder mehrere Konflikte auslösen? Als Teamcoach von Ich & Du Pflege in Freiburg kennt Sucimanasa Lehmann diese Situationen. Und hält sie auch für ganz normal. Denn wir sind ganz stark in unserem Denken verhaftet, das uns auch suggeriert, die ideale Lösung schon gefunden zu haben. Doch mit dem Beharren darauf kommt es einfach zu Diskussionen – bis hin zu richtigen Konflikten. Dabei können wir in den meisten Fällen viel bessere Lösungen entwickeln – wenn wir darüber sprechen, worum es geht. Zum Beispiel hört sich Flexibilität in der Tourenplanung erst einmal für den ein oder anderen schlecht an. Und doch kann es die perfekte Burn-Out-Prävention sein. Um dieses und weitere Beispiele geht es in der vierten Folge unserer Reihe zur gewaltfreien Kommunikation.
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