Börsendurchblick

Börsendurchblick

By Martin WeinrauterBusinessEducationInvesting
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Börsendurchblick episodes

  • Schwarzer Montag 1987. Mit Risikomanager Weinrauter durch dick und dünn
    "Ich bin in dieser Zeit erwachsen geworden"

    "Manchmal lohnt die Erinnerung, manchmal steht sie einem aber auch nur im Weg." Risikomanager Martin Weinrauter erinnert an den Börsencrash vom 19. Oktober 1987, dem ersten nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Dow Jones zweistellig abschmierte. Ein Beben, das auch Asien und Europa erreichte - und nachhaltiger war als in den USA. Auslöser waren hohe Bewertungen, Wechselkursstreitigkeiten und automatisierte Handelsstrategien. Doch Weinrauter wusste schon damals: "Was fällt, wird auch wieder steigen." Bis dahin aber blieb der Handlungsdruck enorm. "Ich bin in dieser Zeit an den Börsen erwachsen geworden." Weinrauters Ratschlag für alle Anleger: "Qualität im Depot haben, das Portfolio breit und durchaus auch resilient aufstellen. Man muss in der Lage sein, mit dem Portfolio und dem Markt durch dick und dünn zu gehen."

    20 min
  • Martin Weinrauter: "Wir bleiben investiert"
    Nasdaq-Ausbruch stockt, Rohstoffe führen, Gold sucht einen Boden

    Risikomanager Martin Weinrauter sieht die Börsen weiterhin im Aufwärtstrend. Der Nasdaq 100 erreicht zwar am 22. September ein Rekordhoch. Doch die erhoffte Dynamik bleibt aus. Damit droht eine Top-Formation. "Die Statistik spricht in der Mehrzahl der Fälle grundsätzlich für und nicht gegen bestehende Trends. Als Trendfolger sind und bleiben wir investiert, bis sich die Datenlage ändert." Steigende Unternehmensgewinne und Prognosen stützen den Markt. Das Momentum-Modell entwickelt sich unterhalb der Indexoberfläche deutlich dynamischer. Nach dem "zehn Jahres Homerun" folgte im Juli der stärkste Monatsverlust der Historie. "Der Strömungsabriss war brachial." Inzwischen sind 60 % des Rückschlags aufgeholt. Im IVY-Modell schlagen Rohstoffe alle anderen Anlageklassen. "Rohstoffe haben die Nase vorn." Nebius schafft es ins Nasdaq-Momentum-Modell. Der Anbieter vermietet KI-Rechenleistung auf Basis von Nvidia-Chips. "Gold hingegen ist derzeit im Abwärtstrend. Es versucht, sich zu stabilisieren und einen Boden zu finden. Aber bisher trägt der Boden nicht."

    18 min
  • Börsendurchblick Martin Weinrauter: "Disziplin auch im Aufwärtstrend - Angst kostet Performance!"
    Gewinne tragen die Rallye - doch die Anlegerpsyche bremst

    eopolitische Krisen - trotzdem steigen die Kurse. Risikomanager Martin Weinrauter definiert die wichtigste Marktstütze: "Es gibt zunächst mal den Grund aller Gründe: Die Unternehmen steigern ihre Gewinne!" Viele Firmen erfüllen nicht nur die Schätzungen, sondern übertreffen sie häufig. Zusätzlicher Rückenwind kommt aus den USA. "Die US-Märkte werden zur Zeit von einem Boom der Unternehmensinvestitionen getragen." Auch der bestehende und intakte Trend spricht statistisch für weitere Kursgewinne. "Ein Rekordhoch ist kein Verkaufsgrund. Das muss man auch aushalten können!" Das größte Hindernis sitzt aus seiner Sicht im Anlegerkopf. Viele Anleger können sich an Rekordständen keine weiteren Gewinne mehr vorstellen. "Aber wenn man am Allzeithoch verkauft, dann wird man keine Performance erzielen können."

    21 min
  • Halbjahresbilanz mit Martin Weinrauter: "Apple! Bei KI könnten die Letzten die Ersten sein!"
    Märkte Aufwärtstrend intakt

    Digitale Informationen und ständiger Handel haben alte saisonale Börsenmuster verändert. An der Nasdaq könnte "Sell in May" in diesem Jahr dennoch funktionieren. Tech-Werte pausieren seit Juni in einer überschaubaren Handelsspanne. Speicherchiphersteller hingegen haben nach ihrem Boom kräftig korrigiert. Martin Weinrauter sieht darin noch nicht das Ende der KI-Story. "Die Party ist vielleicht ein Festival - alle schlafen nur." Apple überrascht ihn mit neuer Stärke. Der Konzern verbindet KI, freie Anbieterwahl und lokale Datenverarbeitung auf dem iPhone. "Der Schutz der Daten könnte Apples zentrales Argument bleiben." SpaceX bewertet er deutlich skeptischer. "SpaceX wurde entzaubert." Bei Gold und Bitcoin bleiben seine trendfolgenden Modelle an der Seitenlinie. Emerging Markets und energielastige Rohstoffpositionen bleiben dagegen im Portfolio. Die Rohstoffposition schafft ein Gegengewicht zum aktuellen geopolitischen Risiko. Prognosen zum Nahostkonflikt lehnt Weinrauter ab. Er folgt konsequent den Signalen der Märkte. Dow Jones und Stoxx Europe 600 bestätigen den langfristigen Aufwärtstrend. "Etwas Wahreres als reale Kurse gibt es nicht."

    23 min
  • Aufwärtstrend, Wackler, Katastrophe?
    "Jein! Der Markt steckt voller Möglichkeiten"

    Ist die Verfassung der Börsen noch immer positiv? "Der Aufwärtstrend hat nun mit dem Freitagsverlust doch ein wenig gewackelt", gesteht Börsendurchblicker und Risikomanager Martin Weinrauter. Ist das der Startschuss für eine größere Bewegung? "Jein!" Sollen Anleger kaufen oder besser verkaufen? Oder aber nicht handeln und abwarten? Grohmann & Weinrauter hat die US-Aktienquote geringfügig nach unten angepasst. "In der Breite ist der Markt sehr gut gelaufen." Weinrauter verweist auf die Schwäche großer Tech-Werte gegenüber kleineren Aktien und ordnet die jüngsten Bewegungen im Nasdaq eher als kurzfristig ein. "Geschuldet ist dies dem Nachlauf oder der aktuellen Phase des KI-Themas." Von diesem Entweder-Oder lebt die Börse. Abwarten und eindeutig "Jein" heißt es auch beim Überflieger SpaceX: "Viele Anleger erwarten jetzt steigende Kurse. Es muss aber sehr viel Wachstum reinkommen, damit sich das rechnet. Eher schafft es Rocket Lab in unser Anlageuniversum." Wirtschaftsraum Weltraum oder doch eher Irrflug ins Weltall …?

    21 min
  • Börsendurchblick mit Martin Weinrauter: Kursgewinne im Hier und Jetzt.
    Disziplin als Dreh- und Angelpunkt - Sturer Ostwestfale

    Martin Weinrauter beschreibt die aktuelle Börsenlage trotz Irankrieg weiter als intakten Aufwärtstrend. Der Krieg habe nur kurzfristige Rückschläge ausgelöst, aber keine langfristige Trendwende verursacht. "Der Markt fiel erst und startete dann einen Hoffnungslauf." Solange Anleger auf ein schnelles Kriegsende setzen, könne dieser Trend anhalten. Kritisch werde es erst bei dauerhaft steigenden Ölpreisen, höherer Inflation und neuen Zinsängsten. Weinrauter lehnt Prognosen bewusst ab und folgt stattdessen den aktuellen Marktdaten. "Ich setze nicht auf Vermutungen, sondern auf das Verhalten des Marktes." In seiner Cross-Atlantik-Strategie gewichtet er aktuell 70 % USA und 30 % Europa. Der S&P 500 bleibe wegen seiner Stärke die wichtigste Orientierung. Antizyklisches Handeln sieht er kritisch. Ein Börsentagebuch habe ihm gezeigt, dass sich Börsen langfristig nicht zuverlässig vorhersagen lassen. "Diese Erkenntnis wirkt befreiend." Entscheidend seien Disziplin und konsequentes Risikomanagement - besonders in extremen Marktphasen. Allzeithochs bewertet sein Team nicht automatisch negativ. "Rekordhochs treten oft in Serien auf."

    13 min
  • Martin Weinrauters Börsendurchblick: "Die aktuelle Folge der großen Börsen-Serie führt jeden Abend zu einem Cliffhanger"
    Martin Weinrauters Börsendurchblick

    "Die langfristigen Aufwärtstrends sind weiterhin intakt, wir sind jetzt in einem neuen Kapitel der Börsengeschichte angekommen." Martin Weinrauter vergleicht das Marktgeschehen mit einer Netflix-Serie, die mit Cliffhangern operiert: "Großes Kino." Der Risikomanager über Elon Musks Terafab: "Die Tech-Werte, die aktuell in der KI-Story das Heft in der Hand halten, sind die Hersteller von Speicherchips. Sie haben einen atemberaubenden Sprint bergauf gezeigt." Elon Musk will die übliche Trennung von Chip-Design, Fertigung, Verpackung und Tests aufheben. Das beflügelt einen "alten Börsenstar" wie Intel, das Unternehmen hat im vergangenen Monat um 91 % zugelegt. "Die Börse feiert diese Vision." Auf den vordersten Plätzen im Nasdaq: Western Digital, Seagate und Micron. "Wir sind mit unserer Momentumstrategie und als Trendfolger dabei, weil wir auf die Kurse und ihre Entwicklung relativ zu anderen Kursen schauen." Weinrauter betont die Notwendigkeit von Disziplin beim Investieren: "Schafft es der Markt über die Klippe der Allzeithochs oder stürzt er ab?"

    15 min
  • DAX im Boxring - Risikomanager Martin Weinrauter bleibt ruhig:
    "Die Börsen stehen gar nicht Kopf" - Keine Panik!

    Der Risikomanager wird zum Punkterichter: Martin Weinrauter sieht trotz Krieg und Energiepreissorgen keine Börsenpanik. Viele große Märkte bleiben im langfristigen Aufwärtstrend. Korrekturen sieht er als normale Gewinnmitnahmen. "Die Börsen stehen nicht Kopf." Selbst starke Rückgänge ändern daran wenig. Japan, Taiwan und Südkorea zeigen weiterhin deutliche Gewinne im Jahresvergleich. Der Nasdaq hat zuletzt sogar überraschend stabil reagiert. Schwächer zeigt sich dagegen der DAX. Er fiel unter seine 200-Tage-Linie und testete eine wichtige Unterstützung bei rund 22.920 Punkten. "Solange diese Marke hält, kann der DAX einen neuen Anlauf starten." Bricht sie jedoch, rückt eine deutlich tiefere Auffangzone in den Blick. Der Markt sorgt sich vor allem über steigende Energiepreise. Prognosen vermeidet Weinrauter bewusst. Er setzt stattdessen auf ein regelbasiertes Risikomanagement. Sein Modell reduziert aktuell die Aktienquote leicht und verschiebt Gewicht von Europa in Richtung USA. "Wir gehen diszipliniert und systematisch an die Seitenlinie." Fazit: Ruhe bewahren und Risiken aktiv steuern.

    15 min
  • Risikomanager Weinrauter - Von lauten Kranichen und krachenden Bitcoin Verlusten:
    "Besser Finger vom fallenden Messer lassen"

    Fliegen, rutschen, bruchlanden. Mit der Metapher ziehender Kraniche beschreibt Martin Weinrauter seine Strategie: Nicht zu früh aufbrechen, sondern den breiten Marktbewegungen folgen. "Die Kraniche sind im Februar noch nicht zu sehen, aber zu hören: sie trompeten regelrecht." Die Börse allerdings beschreibt derzeit ein paar "Bruchlandungen": Der Bitcoin "unter Stress", Silber und Gold rutschen nach Höhenflügen deutlich ab. Als Risikomanager schließt Weinrauter "extreme Risiken" nicht aus. Das heißt auch: "Wir können keine Antizykliker sein. Deshalb greifen wir auch nicht nach dem fallenden Messer." Darüber hinaus analysiert Martin Weinrauter die Performance des Nasdaq und des Dow Jones. Er erkennt "Zweifel", die momentan die große Big-Tech-Geschichte und somit auch die KI-Story untergraben.

    17 min
  • Martin Weinrauter: "Risikomanagement wichtiger als Prognosen!"
    IVY setzt auf klare Trends und Disziplin

    Martin Weinrauter sieht den Jahresstart 2026 als Fortsetzung bestehender Aufwärtstrends. Überraschung spielt keine Rolle. Entscheidend bleibt die höhere statistische Wahrscheinlichkeit laufender Bewegungen. Darauf baut sein Ansatz als Trendfolger und Risikomanager. Der deutsche Markt hat die Seitwärtsphase verlassen. Europa bleibt stark gewichtet. Die USA liefern Momentum über die Nasdaq. Emerging Markets bestätigen Kaufsignale. Der US-Dollar bleibt richtungslos. Bitcoin bleibt außen vor. Gold prägt seit über 26 Monaten die Performance. Im Zentrum steht die Software IVY. Sie kombiniert Trendfolge mit striktem Risikomanagement. IVY investiert nur in langfristigen Aufwärtstrends. Jede Position erhält 25 % Gewicht. Acht Assetklassen stehen zur Auswahl. Investiert wird nur bei relativer Stärke. Kapital arbeitet dort, wo Trends tragen. Weinrauter betont die Disziplin des Systems. IVY kann investiert sein oder an der Seitenlinie stehen. Emotionen spielen keine Rolle. Klare Regeln steuern Ein- und Ausstieg. "Trendfolge heißt, Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen."

    16 min

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Wo ist in den Störgeräuschen und konkurrierenden Argumenten der Börsen die Mitte des Geschehens zu finden? Wie sieht ein Risikomanager den Markt?