Börsendurchblick

Börsendurchblick

By Martin WeinrauterBusinessEducationInvesting
Download on the App Store

Börsendurchblick episodes

  • Börse plus Überraschung. Durch- und Rückblicke mit Martin Weinrauter:
    "Glas in Deutschland halbvoll, Wahnsinn in den USA"

    "The same procedure as every year" im Börsenjahr 2025? Martin Weinrauter möchte sich mit Prognosen zurückhalten und verspricht kein alljährliches saisonales Muster in Gestalt einer Weihnachtsrallye. Nicht selten aber steigen die Kurse zum Jahresende, weil sie zuvor gefallen sind. "Die größte Überraschung 2025? Das Ausmaß der Stabilität im Kursanstieg nach dem Absturz der Märkte aufgrund der US-Zollpolitik." Eine Situation mit Goldwert für Risikomanager wie Grohmann & Weinrauter, sofern sie rechtzeitig ein- und wieder aussteigen: "Immer müssen wir aus der Ungewissheit handeln, Disziplin ist das Herz unserer Vorgehensweise." Besonders der schlechte US-Dollar hat die Performance belastet. "Das Glas in Deutschland ist halbvoll, denn der Markt hat nur seitwärts korrigiert. Europa liegt zurück. Wahnsinn in den USA: ein aberwitziger politischer Pendelausschlag. Kaufsignale erreichen uns aus den Emerging Markets." An den Bitcoin glauben möchte Weinrauter (vorerst) nicht, aber dafür ist die Vermögensverwaltung seit 25 Monaten "long" im Gold.

    14 min
  • "Gewinne aushalten" mit Martin Weinrauter: "USA-Markt ein absoluter Hingucker an Konstanz"
    kein Stress mit Krypto!

    Risikomanager Martin Weinrauter im Börsendurchblick: "Die USA haben den Schwung genutzt, sie haben gegenüber Europa wieder die Nase vorn. Es hat also keine Renaissance gegeben, aber die Währung macht noch immer den Unterschied aus. Die KI-Story bleibt lebendig. Die USA sind ein absoluter Hingucker an Konstanz, sehr trendstabil, also ohne signifikante Rückschläge.“ Kein Grund zur Langeweile - der Markt ist gegen alle Zweifel erhaben: "Alle Gelegenheiten zur Korrektur blieben ungenutzt. Die Kursstabilität ist eine der großen Überraschungen dieses Jahres." Als Risikomanager bedeutet dies: "Wir halten die Kursgewinne aus." An die Zukunft des Bitcoin glaubt Weinrauter eher weniger, zumindest teilt er die Euphorie und den Optimismus einer Cathie Woods nicht. "Bei der Prognose gehe ich nicht mit, bei entsprechenden Kursbewegungen aber sehr wohl."

    15 min
  • Martin Weinrauter: "Es ist ein enormes Risiko, zu verkaufen, weil (!) der Markt auf einem Allzeithoch steht."
    "Ja, wo laufen sie denn..?!"

    Risikomanager Martin Weinrauter (Grohmann & Weinrauter VermögensManagement) nimmt die nahezu gleiche Wertentwicklung von S&P 500 und STOXX 600 seit Jahresanfang (ca. + 8,3 %) zum Anlass, noch einmal den entscheidenden Unterschied für europäische Investoren herauszuarbeiten: Es war die Schwäche des US-Dollar. Ein Verkauf von Aktien auf Allzeithochs kann zu verpasster Performance führen: „Allzeithochs sind Marktphasen, in denen Gewinne gemacht werden. Die gesamte Performance der Märkte wurde in Zeiten von Allzeithochs erzielt.“ Daraus folgt, dass sich Investoren nicht zu früh aus dem Märkten zurückziehen und Allzeithochs ertragen sollten. Weitere Schwerpunkte des Interviews führten zu einem Vergleich zwischen den Vor- und Nachteilen von pro- und antizyklischen Investmentstilen. Kann es nur lauten: Entweder, oder? Die Auflösung führt über die Bilder einer Hochgebirgstour und eines Strandspaziergangs zur Wirksamkeit von Diversifikation und einem: „Sowohl, als auch.“

    26 min
  • Risikomanager Martin Weinrauter: "Der Devisenmarkt ist das ultimative Haifischbecken"
    "Die tiefsten Spuren hat der USD im ersten Halbjahr 2025 hinterlassen"

    Seit Jahresbeginn ist der Euro gegen den US-Dollar um 13 % gestiegen. US-Assets haben entsprechend an Wert verloren. Wie lässt sich grundsätzlich mit dem Währungsrisiko umgehen? Ein genereller Verzicht auf US-Aktien ist bestenfalls eine theoretische Lösung. Hohe Swap-Kosten machen andererseits Währungssicherungen auf Dauer kostspielig. Martin Weinrauter: "Neben der Diversifikation zwischen ungesichertem und gesichertem Währungsexposure bietet sich als dritte Alternative ein systematisches und trendfolgendes Risikomanagement an." Grohmann & Weinrauter disponiert die Währungsrisiken im Cross-Atlantik-Modell elegant über die Bande. Das Risikomanagement der Währungen wird in das Risikomanagement der Aktien integriert.

    https://www.brn-ag.de/44516-Weinrauter-Devisenmarkt-Dollar-Euro-Waehrungsrisiko

    19 min
  • Aida, Verdi und Vivace - Risiko, Weinrauter und Strauß - Triumphmarsch Duett
    "Wir sind Trendfolger" - Defensive Diversifikation

    Die Wahrheit liegt auf dem Parkett, und: Mit dem Zweiten sieht man die Börse besser. Martin Weinrauter hat mit David Strauß von Vivace Capital eine sehr hohe Übereinstimmung in Fragen des Asset- und Risikomanagements: "Wir sind prozyklische Trendfolger", sagt Weinrauter. Der defensive, breit diversifizierte und robuste Vivace Multi-Strategy I ist ein offener Wertpapier-Publikumsfonds. Er passt perfekt in die Vermögensverwaltung von Grohmann & Weinrauter. Vivace verfolgt zehn unterschiedliche Handelsstrategien, von denen vier ganz ohne Einzelaktien auskommen. Das ergibt insgesamt eine relative kleine Aktienquote von 20 %. Im Fonds liegen dafür ETFs, ein große Goldposition (10 %) sowie Staatsanleihen. "Wenn wir im Vivace Strategy ein Allzeithoch haben, dann feiern wir gemeinsam. Martin schickt mir dann immer den Triumphmarsch aus der Verdi Oper Aida", so David Strauß.

    19 min
  • "Immer so positioniert sein, dass man gar nicht erst in den Panikmodus kommen kann!"
    Risiko Managers Delight

    Wenn Risikomanager Martin Weinrauter die Lage analysiert, dann hat selbst ein übles Kursmassaker die beruhigende Aura einer Klangschalentherapie. "Man sollte am Finanzmarkt immer so positioniert sein, dass man nicht in Panik verfallen kann." Weinrauter weiß, wovon er spricht, denn dies ist Nummer 5 in der langen Reihe der Kurszusammenbrüche, die er selbst erlebt hat. Beim "ersten Mal tat es noch weh", doch dann sagte sich das kongeniale Gespann Grohmann und Weinrauter: "Sowas passiert uns nicht nochmal, in Zukunft sind wir vorbereitet!" Die Risikomanager waren geboren. Erfolgreich auch im aktuellen Krisenfall. Denn schon frühzeitig haben die Systeme gewarnt und die Manager zügig Aktienquoten deutlich reduziert. "Jetzt stehen wir am Spielfeldrand und schauen zu, wie der Markt in die erste Phase eines neuen Zyklus eintaucht." Denn der "Inflationszyklus" ist hiermit "offiziell" beendet. "Ein Schritt vorwärts reicht für uns, um erneut aufs Spielfeld zurückzukehren."

    21 min
  • Martin Weinrauter: "Die Renaissance der europäischen Aktien war die Überraschung des ersten Quartal"
    US-Aktien fallen, Europa glänzt mit Stärke

    Martin Weinrauter analysiert die Wende an den Finanzmärkten: US-Aktien, besonders Tech-Werte, haben widerstandslos ihre Aufwärtstrends gebrochen. Der Bruch der 200-Tagelinien in den USA signalisiert Vertrauensverlust und ist ein Warnsignal, das nicht übersehen werden kann. Im Gegenzug gewinnen die europäischen Aktienmärkte. Die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs und auf große Investitionsvorhaben in Deutschland haben die Kurse beflügelt. Der fallende Dollar hat europäische Investments für US-Investoren noch attraktiver gemacht. Das G&W-Risikomanagement hat auf die kurzfristigen Abwärtstrends in den USA reagiert und die Aktienquoten in US-Portfolios auf 44 % gesenkt. Tendenz weiter fallend. Die Schwäche der US-Aktien konnte in den internationalen Portfolios von der Europa-Stärke nicht vollständig kompensiert werden, sodass auch hier per Saldo die Aktienquoten sinken. Weinrauter betont: "Erst die anstehenden Reaktionsmuster auf die Kursbewegungen der vergangenen Wochen werden belastbare Rückschlüsse auf die künftige Trendrichtung ermöglichen."

    17 min
  • Risikomanager Weinrauter und der Kranichzug an den Börsen:
    Der frühe Vogel fängt den Wurm - oder holt sich kalte Füße

    Martin Weinrauter analysiert im Februar 2025 die überraschende Stärke europäischer Aktien im Vergleich zu den USA. Sein Crossatlantik-Modell zeigt eine erste Reaktion: Die Europa-Gewichtung steigt von 20 % auf 30 %, während die USA von 80 % auf 70 % sinken. "Ist das tatsächlich der Beginn eines nachhaltigen Trends?" fragt er sich. Die Entscheidungen an den Märkten stehen im Spannungsfeld zwischen schnellem Risikomanagement und ruhigen Allokationsverlagerungen. "Häufig ist es klüger, größere Trends abzuwarten, um nicht im Klein-Klein der Märkte aufgerieben zu werden." Mit der Metapher ziehender Kraniche beschreibt er seine Strategie - nicht zu früh aufbrechen, sondern den breiten Marktbewegungen folgen. "Wer gegen den Trend handelt, riskiert einen Frühstart. Nervenschonender ist es, diszipliniert auf berechenbare Signale zu warten." Letztlich zählt, ob Unternehmen ihre Gewinne steigern können, fasst Weinrauter zusammen. Trotz Rekordständen bleiben Investoren wachsam - bereit, Chancen zu nutzen, aber auch Risiken im Blick zu behalten.

    21 min
  • "Größe macht den Unterschied" - Risikomanager Martin Weinrauter analysiert Trends und Zyklen
    Dominanz von Nvidia & Co., Chancen und Herausforderungen

    Risikomanager Martin Weinrauter beleuchtet im Rückblick das Börsenjahr 2024 und die dominierende Rolle der Tech-Giganten wie Nvidia. Er betont: "Der eigentliche Wert einer Aktie liegt in den Ertragserwartungen, nicht im materiellen Vermögen." Während Großkonzerne im S&P 500 Rekordwerte erreichten, hinkten kleinere Unternehmen, etwa im MDAX oder S&P 600, hinterher. Weinrauter schlägt vor, Börsenjahre nicht starr nach Kalender zu bewerten, sondern nach Zyklen. Der aktuelle Inflationszyklus, so glaubt er, nähert sich seinem Ende. Die Performance der Märkte hing stark von der Gewichtung einzelner Werte ab. "Es ist nicht einfach, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen," reflektiert er. Schwankungen an den Börsen sind von dynamischen Erwartungen der Marktteilnehmer geprägt. Auch mögliche Auswirkungen geopolitischer Faktoren, wie der erneuten Amtszeit von Donald Trump, bleiben Thema. Weinrauter sieht den Aufwärtstrend am Markt als intakt, rät jedoch, Risiken bewusst einzugehen und fortwährend zu analysieren.

    18 min
  • Risikomanager Weinrauter: "Surflehrer mit Börsendurchblick"
    Trendfolge oder situative Entscheidungen?

    Martin Weinrauter, erfahrener Fondsmanager, setzt auf systematische Trendfolge. "Langfristig schlagen disziplinierte Ansätze situative Entscheidungen", erklärt Weinrauter. Seine Cross-Atlantic-Strategie rät aktuell zu 80% US-Aktien und 20% europäischen Aktien. "Wichtig ist, die richtige Welle zu erwischen und sie zu reiten", betont er. Erfolgreiches Risikomanagement umfasst mehr als den Schutz vor Verlusten. "Es geht auch darum, die Chancen steigender Märkte optimal zu nutzen", sagt Weinrauter. Sein flexibles Investitionsmodell wechselt dynamisch zwischen Aktien und Anleihen, je nach Marktlage. Der "Surflehrer mit Börsendurchblick" sieht die Märkte als kalkulierbare Herausforderungen: "Man wartet auf die perfekte Welle und surft sie, bis sie bricht."

    Fazit: Martin Weinrauter setzt auf disziplinierte Trendfolge, um Chancen an den Märkten optimal zu nutzen

    14 min

About Börsendurchblick

From the publisher's feed

Wo ist in den Störgeräuschen und konkurrierenden Argumenten der Börsen die Mitte des Geschehens zu finden? Wie sieht ein Risikomanager den Markt?