Doch das war nicht immer so: Spirituosen namens Whiskey spielten in Amerika zwar schon recht lange eine Rolle, doch verbindliche Regelungen dafür, was als Whiskey bezeichnet werden durfte, gab es lange Zeit nicht. Im 19. Jahrhundert waren die amerikanischen Whiskey-Produzenten diesbezüglich in zwei Lager geteilt: Die einen, die klare Klassifikationsregeln für "puren Whiskey" herbeisehnten, und die anderen, die genau das verhindern wollten.
Wir sprechen über diesen Streit, erklären, woher die sich gegenüberstehenden Interessen rührten, und zeigen, wie letztlich die Entscheidung eines Präsidenten zum Ursprung der amerikanischen "Straight Whiskey"-Regularien führte, die auch für uns heute noch große Bedeutung haben.