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Die Zahl der Femizide in Deutschland nimmt zu, und die Dunkelziffer nicht angezeigter Bedrohung und Gewalt ist enorm.
Gleichzeitig ist die deutsche Rechtsprechung offenbar kein Schutz für Frauen - in anderen europäischen Ländern werden Frauen viel besser geschützt und Täter strenger bestraft. BR-Reporterin Kira-Sophie Lorenz hat die Familie einer getöteten jungen Frau begleitet und bei Juristen recherchiert, warum der Täter schließlich mit einer überraschend milden Strafe davonkam. Und was zu tun wäre, um Fälle wie diesen zu verhindern.
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist einzigartig: Was dort seit 1963 Jahr für Jahr passiert, ist unvorhersehbar, geschieht oft spontan, wird von hochkarätigen Akteuren getrieben und besitzt oft globale Tragweite, politisch wie wirtschaftlich.
In diesem Jahr geht es vor allem darum, wie die Welt mit Supermächten und Autokraten umgeht, die Regeln immer weniger beachten. Dafür aber das Recht des Stärkeren durchsetzen wollen. BR-Reporter Stephan Lina schaut hinter die Kulissen im Bayerischen Hof in München und schildert uns - direkt dort produziert -, was er bei der Sicherheitskonferenz erlebt.
Vor 15 Jahren verließ Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht sein Land. Das war die unmittelbare Folge anhaltender Proteste, die das Regime nicht mehr eindämmen konnte.
Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in der Stadt Sidi Bouzid hatte all das im Dezember 2010 begonnen. Was folgte, war eine Reihe von anfänglich erfolgreichen Aufständen in der arabischen Welt. Der sogenannte Arabische Frühling hatte begonnen. Tunesien bescherte er eine der freiheitlichsten Verfassungen der arabischen Welt. Und heute? Was ist von all dem geblieben dort, wo alles begann, in Tunesien? Eine Spurensuche des ARD-Studios Rabat, von Sarah Mersch und Stefan Ehlert
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