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Für viele Menschen ist Wohnen ein großes Problem. Unser Beispiel: Augsburg. In Augsburg gibt es überdurchschnittlich viele Menschen mit geringem Einkommen.
Dazu kommt, dass manche dort wohnen, aber zum Arbeiten nach München pendeln, Studenten kommen auch noch hinzu – bezahlbarer Wohnraum ist eine der größten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. Im Augsburger Stadtteil Haunstetten wird ein neues und großes Sozialwohnungsprojekt realisiert – aber das ist wohl nur ein Tropfen auf einen heißen Stein? Warum geht es so langsam, was macht die kommunale Politik? Und wie arrangieren sich die Augsburger? Die Stadt steht für das Problemfeld Wohnen, wie es sich auch an anderen Orten in Bayern und Deutschland darstellt.
Barbara Leinfelder hat sich in ihrer BR24-Reportage auf Spurensuche begeben.
In Bischofferode im Norden Thüringens wurde zu DDR-Zeiten "weißes Gold" gefördert - Kaliumsalz für die Düngemittelproduktion. Die Grube galt als Vorzeigebetrieb, mit vollen Auftragsbüchern.
Doch 1993 wird sie geschlossen – ein Symbol für den umstrittenen Umgang der Treuhand mit ostdeutschen Betrieben. Heute erinnert ein gigantischer Berg aus Salzrückständen an die vergangene Zeit. Es ist ein Erbe, das nicht nur die Umwelt belastet. Denn die Wut vieler ehemaliger Kalikumpel ist bis heute nicht ganz verschwunden und prägt die Erinnerung der Region an die Wiedervereinigung.
Unsere Reporterin Marie Müller war vor Ort.
Am 6. Mai vor einem Jahr wurde der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die schwarz-rote Koalition begann mit vielen Kontroversen - und so blieb es auch.
Während Friedrich Merz sich als "Außenkanzler" einen Namen machte, sorgten und sorgen Reformdebatten innenpolitisch immer wieder für Zoff. Hans-Joachim Vieweger aus unserem Hauptstadtstudio blickt zurück auf dieses erste Jahr schwarz-rot unter Friedrich Merz.
Am 26. April 1986 kam es im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals UdSSR), zu einem schweren Unfall, dem ersten, der auf der internationalen Störfallskala (INES) mit der höchsten Stufe, nämlich 7, bewertet wurde.
In Folge der Explosion kam es zu einem Graphitbrand mit einer Freisetzung radioaktiver Stoffe in große Höhen von bis zu 10.000 Meter.
Die Angaben über Todesfälle aufgrund von Langzeitfolgen durch Strahlenbelastung weisen stark voneinander ab. Hunderttausende Menschen wurden evakuiert und verloren ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage. Ein Sperrgebiet mit einem Radius von 30 Kilometern wurde eingerichtet und besteht heute noch. 2022 besetzen russische Truppen den Reaktor und heben im radioaktiv kontaminierten Wald Schützengräben aus. Der ukrainischen Armee gelingt es, die russischen Truppen aus dem Sperrgebiet zu vertreiben, doch seither ist die Sperrzone Einflugschneise für russische Angriffsdrohnen und Raketen. Immer wieder kommt es auch zu Einschlägen. Im Februar 2025 wird der Sarkophag des explodierten Reaktor-Blocks Nummer 4 durch eine russische Drohne beschädigt. Experten warnen vor der Gefahr einer weiteren nuklearen Katastrophe. Christine Hamel über die schwerste Nuklear-Katastrophe weltweit und ihre Auswirkungen.
Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen.
Zu groß ist die Angst, selbst ins Visier rechtsextremer Akteure zu geraten oder den guten Ruf ihrer Schule zu gefährden. Ende letzten Jahres hatte der Bayerische Rundfunk staatliche und kommunale Schulen im Freistaat angeschrieben: Bei der nicht-repräsentativen Befragung machten fast 600 Schulen mit. 66 Prozent von ihnen berichten von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen im Schuljahr 2024/25. 74 Prozent ordneten die Vorfälle dem politisch rechten Spektrum zu. Eine bayernweite Statistik gibt es nicht. Nun haben einige Betroffene für diese BR24-Reportage von Claudia Steiner ihr Schweigen gebrochen und von menschenfeindlicher Hetze berichtet - aber auch von Zeichen der Hoffnung, wie positiv Demokratiebildung im Unterricht wirken kann.
Noch nie hatte Viktor Orban einen so starken Herausforderer, wie bei der Parlamentswahl am 12. April. Wird der pro-europäische Konservative Peter Magyar mit seiner Tisza-Partei den Rechtspopulisten Viktor Orban und seine Fidesz-Partei verdrängen?
Wird Ungarn künftig ein einfacherer Partner innerhalb der EU sein? Die unabhängigen Umfragen sehen Magyars Partei seit Monaten auf Platz eins, um rund zehn Prozentpunkte vor der Fidesz-Partei. Doch Viktor Orban kontrolliert weiterhin in weiten Teilen die Medien, die Justiz und den Behördenapparat. Er dürfte alle seine Machtmittel nutzen und manipulieren. Was hat Viktor Orban aus Ungarn gemacht und welche Herausforderung kommt da auf ihn zu?
Unser Korrespondent Oliver Soos war in Budapest und im Land unterwegs, um das Orbansche System zu erklären und ein aktuelles Stimmungsbild kurz vor der Wahl einzufangen.
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