BR24 Reportage

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By Bayerischer RundfunkNews
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BR24 Reportage episodes

  • Kreta - Blutrache neben der Idylle

    Sonne, Strand, Gastfreundschaft - so kennen die meisten Griechenlands größte Insel Kreta. Mehr als eineinhalb Millionen Deutsche verbringen hier jedes Jahr ihren Urlaub. Doch die wenigsten ahnen, dass Kreta neben seiner hellen eine sehr dunkle Seite hat.

    Waffengewalt, Blutrache, organisiertes Verbrechen. Auf rund 620.000 Einwohner sollen eine Million Schusswaffen kommen, viele davon illegal.

    Korrespondent Moritz Pompl fährt an die Schauplätze von Blutrache und Gewalt und trifft Menschen, die ihr Schweigen brechen wollen. Er begleitet eine junge Lehrerin und ihre Schüler, die mit selbstproduzierten Videos gegen die Waffentradition kämpfen. Und er steigt auf den höchsten Gipfel Kretas, um der Frage nachzugehen: Wie kann es gelingen, dass Kreta seine brutale Schattenseite überwindet?

    24 min
  • Legendäre US-Fernstraße - die Route 66 wird 100 Jahre alt

    Sie war Drehort von Hollywood-Filmen, Inspiration für Songs und Schauplatz unzähliger Geschichten. Sinnbild der US-Autokultur und des Versprechens, dass es woanders vielleicht besser sein könnte. Sie bleibt der Inbegriff des Roadtrips durch die USA.

    Unsere Korrespondenten Samuel Jackisch, Nina Barth, Reinhard Spiegelhauer und Antje Sieb waren auf der Route 66 unterwegs - an historischen Orten, bei Feiern und mit Menschen, deren Leben eng mit der “Mother Road” verknüpft ist. Dabei schauen sie auch hinter die glitzernde Fassade.

    24 min
  • RESET - Ungarns Medien nach Orbán

    16 Jahre lang herrschte Viktor Orbán ununterbrochen in Ungarn. Auch Dank der Kontrolle über den Medienmarkt. 500 Medien (Nachrichtenagentur MTI, Zeitungen, ÖRR, Fernsehen, Onlineportale, Influencer) sangen sein Lied...

    zusammengefasst unter dem Dach einer Stiftung (KESMA), der Anzeigenmarkt funktionierte nicht nach den Regeln des Marktes, sondern nach dem Prinzip der Loyalität. Ein Regierungskommissar bestimmte die inhaltlichen Leitlinien im ÖRR, ohne offizielles Amt. Nur wenige unabhängige Medien widersetzten sich dem - entgegen aller Widrigkeiten. Mit dem Regierungswechsel im April 2026 findet ein dramatischer Umbruch in den Medien statt. Der ÖRR wird neu organisiert. Orbáns Medienimperium bricht in atemberaubender Geschwindigkeit zusammen - denn die staatlichen Gelder bleiben aus. Das hat dramatische Folgen. Werden die unabhängigen Medien, die 16 Jahre durchgehalten haben, jetzt zum Opfer der Wende? Ungarn hat derzeit keine einzige gedruckte Tageszeitung mehr, allenthalben finden Entlassungen statt, kleine Portale wie Debreciner stehen vor der Pleite. Und wer stellt frühere Orban-Propagandisten ein? Und auch die Neuordnung des ÖRR bleibt nicht ohne Pannen. Stephan Ozsváth über eine Medienlandschaft im Umbruch.

    24 min
  • Wohnen, Wut und wildes Werben. Die Not der Parteien im Berlin-Wahlkampf

    Die Stadt Berlin hat so einige Erfahrungen mit Wahlen.

    In den vergangenen fünf Jahren mussten Berlinerinnen und Berliner ganze fünf Mal wählen gehen, auch deshalb, weil einige Wahlen für ungültig erklärt worden waren und wiederholt werden mussten. Dass sie in Berlin nun aber wahlkampfmüde wären, kann man nicht sagen. Es geht schließlich um die Hauptstadt, die so illustre Figuren wie Willy Brandt, Hans-Jochen Vogel oder auch Klaus Wowereit hervorgebracht hat.

    Das Rennen ist eng, und DAS zentrale Thema ist die Entwicklung der Stadt: Bauen, Wohnen. Egal wo, in Mitte oder in den Außenbezirken Berlins. Barbara Kostolnik hat sich die Parteien, ihre Positionen und Spitzenkandidaten im Wahlkampf genauer angeschaut.

    30 min
  • New Yorker Schicksale - 25 Jahre nach 9/11

    Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren eine Zäsur in der Geschichte der USA. Für die Bürger von New York City war der Einsturz des World Trade Center ein Trauma, das auch 25 Jahre danach für viele nicht überwunden ist.

    Das gilt für die Angehörigen der fast 3000 Opfer, die unter den Spätfolgen leidenden Feuerwehrleute aber auch für die muslimischen Bürger, die sich viele Jahre gegen Vorurteile wehren mussten. Wie sehr prägt 9/11 auch ein Vierteljahrhundert danach noch New York City? Giselle Ucar und Martin Ganslmeier gehen auf Spurensuche.

    25 min
  • Was den Menschen in Sachsen-Anhalt wichtig ist

    Noch eine Woche bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. MDR-Reporter Sebastian Hesse ist durch das Bundesland gereist und hat mit vielen Menschen gesprochen - was ist für ihre Wahlentscheidung wichtig?

    Hesse traf auf viel Unsicherheit, aber auch auf überraschende Zuversicht bei jungen Leuten. Und er traf auf Lebenspartner, die in ihrem Alltag ein Gesprächsthema konsequent vermeiden - Politik.

    23 min
  • Die Flamingo-Revolution in Albanien

    Nach Serbien ist Albanien das zweite Land auf dem Balkan mit einer Dauer-Protestbewegung. Seit Ende Mai kommt es in der Hauptstadt Tirana fast täglich zu Massenprotesten mit Tausenden Teilnehmern.

    Der Protest nennt sich „Flamingo-Revolution“, denn der Auslöser ist eine mögliche Zerstörung eines Natur- und Vogelschutzgebietes an der Narta-Lagune an der albanischen Küste. Und das Ganze zugunsten eines Luxus-Tourismusresorts, das ausgerechnet Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner bauen will. Doch es sind auch noch eine Reihe weiterer ähnlicher Projekte in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Journalisten haben recherchiert, dass es in Albanien ein bemerkenswertes Netzwerk gibt, mit Premier Edi Rama im Zentrum, mit internationalen Bauherren und kriminellen Geschäftemachern, z.T. aus der albanischen Drogenmafia.

    Doch für die Demonstranten scheint es im Moment keine politische Alternative zu Edi Rama zu geben. Der mächtigste Oppositionsführer des Landes ist der Ex-Premier, dem auch Korruption vorgeworfen wird.

    Die Protestbewegung kämpft dennoch für einen politischen Neuanfang und zeigt dabei einen großen Durchhaltewillen. ARD-Korrespondent Oliver Soos war in Albanien und hat sich die Flamingo-Revolution dort angesehen.

    23 min
  • Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Was uns zerreißt und was uns hält

    Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Alle Umfragen prognostizieren bislang einen deutlichen Sieg der AfD. Die Frage ist: Wird es sogar zu einer Alleinregierung der AfD kommen?

    Der vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Landesverband der Partei hat in seinem Wahlprogramm etliche drastische Schritte angekündigt, die das Bundesland stark verändern würden. Wie gehen die Menschen in Sachsen-Anhalt mit der bevorstehenden Wahl um? Was beschäftigt sie? BR-Reporterin Jasmin Brock war in Wittenberg, Zerbst, Naumburg (Saale) und an anderen Orten in Sachsen-Anhalt, um mit den Menschen dort zu sprechen - mit potentiellen Wählerinnen und Wählern der AfD, aber auch mit Menschen, die gegen die Wahl dieser Partei kämpfen und mit Vertretern von Organisationen, die im Falle eines AfD-Sieges um ihre Existenz fürchten. Wie gut kann man vor Ort noch miteinander reden?

    28 min
  • Mein Opa, die Nazis und Olympia

    Im August 1936 eröffnet Adolf Hitler die Olympischen Spiele - eine riesige Propagandainszenierung für die Nationalsozialisten. Jahrzehntelang hat man in Deutschland nur die sportliche Seite dieser Spiele gesehen.

    Medaillen wurden bejubelt, Olympiasieger gefeiert. Selten war dagegen Thema, dass die Olympiasieger von der NS-Führung instrumentalisiert wurden und sich haben benutzen lassen. Genauso wenig war Thema, dass deutsche Sportvereine ihre jüdischen Mitglieder systematisch ausschlossen, dass diese aus ihrer Heimat vertrieben und viele ermordet wurden. In diesem Licht stellt sich die Frage: Ist es eine gute Idee, wenn Deutschland sich für das Jahr 2036 – 100 Jahre danach – erneut für olympische Spiele bewirbt? Der Großvater von BR-Journalistin Astrid Freyeisen hat damals einen Rudervierer trainiert, der in Berlin Olympia-Gold gewann. In der BR24 Reportage arbeitet Astrid Freyeisen diese Geschichte auf – zusammen mit jungen Ruderinnen, die heute in dem Verein ihres Großvaters trainieren. Und gemeinsam mit einem Enkel der Ruderer von Olympia 1936.

    23 min

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