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In dieser Folge widmen wir uns den "Gesängen des Maldoror" von Comte de Lautréamont, ein vielseitiger und irritierender Roman über den Engel des Bösen. Dieser richtet sich gegen die Gemeinheit und Scheinheiligkeit des Menschen, in allen nur erdenklichen Fassetten wird das Grauen in der Welt geschildert. Dabei hat dieser hochpoetische und wortgewandte Text eine große Faszination auf die Surrealisten ausgeübt und gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Moderne.
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Dieses Mal widmen wir uns Gedichten von Else Lasker-Schüler, eine expressionistische Künstlerin, die ein Dasein als orientalischer Prinz führte. Dem bürgerlichen Leben entsagend drückt sich in ihren Texten eine Sehnsucht nach einem mythisch-poetischen Reich aus. Ihre Sprache ist geprägt von einer Originalität und Wärme, deren Schönheit sich ausdrückt im Bild zweier liebender Seelen, die in einem alten Tibetteppich miteinander verknüpft sind.
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In dieser Folge sprechen wir über "Hotel Savoy" von Joseph Roth, ein Gesellschaftsroman über den Untergang einer alten Ordnung. Als Gabriel Dan nach dem Krieg aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück nach Europa kommt, möchte er eigentlich nur ein paar Tage im Hotel Savoy unterkommen, doch seine Weiterreise zögert sich immer weiter hinaus. Indessen erhält aus dem Westen der Kapitalismus in Person eines Millionärs Einzug in die Stadt, aus dem Osten dringt die sozialistische Revolution ein. Gabriel steht nüchtern und unentschieden in der Mitte, während sich um ihn herum tiefgreifende Veränderungen anbahnen.
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In dieser Folge sprechen wir über die "Fiktionen" von Jorge Luis Borges, eine Sammlung von phantastischen Erzählungen, in denen die Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung verfließt. Ein erfundenes Land, eine unendliche Bibliothek, ein geheimes Wunder... in magisch-realistischer Manier handeln diese Texte von scheinbar verrückten Ideen, die doch im Kern unsere Welt beschreiben.
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In dieser Folge sprechen wir über "Die Straße" von Cormac McCarthy, ein dystopischer Roman über die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. In einer postapokalyptischen Welt ziehen sie durch ein zerstörtes und lebensfeindliches Land und kämpfen ums nackte Überleben, überall und jederzeit müssen sie mit Gefahren rechnen. Bei aller mörderischen Härte, die sie umgibt, versuchen sie dennoch, das Feuer in sich zu bewahren, um den Glauben an die Menschlichkeit nicht zu verlieren.
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In dieser Folge diskutieren wir "Die größere Hoffnung" von Ilse Aichinger, die berührende Geschichte eines halbjüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkrieges. Mit diesem Roman beginnt die Nachkriegsliteratur in Österreich, seine besondere Kraft liegt insbesondere in der Sprache, die sich zwischen kindlicher Phantasie und reiner Poesie bewegt. Eine lyrische Erzählung, die so tieftraurig wie wunderschön ist.
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In dieser Folge besprechen wir "Die Blumen des Bösen" von Charles Baudelaire, einer der wichtigsten Gedichtbände für die Moderne. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens löste dieser einen regelrechten Skandal aus, einige Gedichte wurden sogar verboten. Denn Baudelaire wendet sich von der Schönheit der Romantik ab, stattdessen fasziniert ihn das Hässliche und Böse. Es ist eine Suche nach dem Realen, das uns umgibt, und dadurch schonungslos ehrlich. Indessen fragen wir uns: liest heute überhaupt noch jemand Lyrik?
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In dieser Folge sprechen wir über Thomas Bernhards "Gehen", eine vielfach gebrochene Erzählung über die Bewegung des Denkens und den Wahnsinn.
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In dieser Folge sprechen wir über Vladimir Nabokovs "Einladung zur Enthauptung", ein absurder Roman über einen von der Gesellschaft verurteilten Andersdenker.
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In der ersten Folge des Bücherpods beschäftigen wir uns mit Fjodor Dostojewskijs "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch", ein düsterer Roman über die Verfassung des modernen Menschen.
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