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Einfache Sprache, barrierefreie Kommunikation, leicht lesen: Das war vor gut 20 Jahren noch ein Thema, das in erster Linie bei der Arbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung diskutiert wurde. Man wollte mit einfacher Sprache die Möglichkeit der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen fördern. Dabei hat sich herausgestellt, dass einfache Sprache auch für eine viel breiter gefasste Zielgruppe interessant ist. Die Behörden haben das Thema für sich entdeckt und letzten Endes ist auch die Wirtschaft darauf aufmerksam geworden. Denn wer die Botschaften von Unternehmen besser versteht, der wird sich auch mehr für deren Produkte und Dienstleistungen interessieren.
Die Grazer Initiative Capito ist im deutschsprachigen Raum ein absoluter Pionier auf dem Gebiet der einfachen Sprache. Auch Capito hatte den Fokus zunächst auf der Zielgruppe Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung, bietet seine Leistungen aber auch für Unternehmen an, und das in einem stetig wachsenden Franchise-Netzwerk mit mittlerweile 20 Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Ich habe mit Walburga Fröhlich von Capito ein Gespräch geführt, in dem die vielen unterschiedlichen Facetten von einfacher Sprache thematisiert werden.
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www.parlament.gv.at/LESP/
https://science.apa.at/nachrichten-leicht-verstandlich/
www.capito.eu
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Wer einen Lektor/eine Lektorin beauftragt, der hat ein klares Ziel: einen fehlerfreien Text. Genau das bietet ein gutes Lektorat. So simpel das klingen mag, so genau soll man sich vorher überlegen, wie diese Partnerschaft auch gut gelingt. Denn es gibt einige Dinge, die das Lektorat vorher wissen sollte. Und es ist sinnvoll, zu definieren, was genau gemacht werden soll. Das erspart unliebsame Überraschungen, die möglicherweise auftreten könnten. Wie die Buchstabenpartnerschaft zwischen Unternehmen und Lektorat gelingt, erfährst du in dieser Folge.
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„Sie sollten einmal Ihre Rechtschreibung kritisch überprüfen.“ „Sie wissen aber schon, dass man das nicht so schreibt.“ „Lernen Sie zuerst einmal sinnerfassend zu lesen und fehlerfrei zu schreiben.“ – Solche und ähnliche Kommentare finden sich Tag für Tag in den Foren der Tageszeitungen. Wer einen Fehler macht, wird vernichtet! Bang! Das muss aber nicht sein. Denn Rechtschreibung ist keine Waffe, die man auf andere Menschen richtet. Wenn du Fehler findest, hilf dabei, sie zu vermeiden. Wenn du ein Sprach-Detektiv bist, klär die Leute auf, wenn sie etwas falsch machen. Und mach die Rechtschreibung nicht zur „Ich-hab-recht-Schreibung“.
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Ach ja, schreiben! Da kann man kreativ sein, ausgefeilte Formulierungen verwenden, Sprache ganz genau und präzise einsetzen, schöne Bilder entwerfen … einfach toll! Ja, das ist es auch. Aber eines muss man immer auch dazusagen, wenn man für eine genau definierte Zielgruppe Texte verfasst: Man erbringt damit auch eine Serviceleistung. Das heißt nicht, dass man deshalb nicht kreativ sein kann. Aber jeder Text verfolgt ein Ziel, jeder Text will etwas erreichen. Das funktioniert nur mit der richtigen Einstellung. Genau darum geht’s in dieser Folge.
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Robert Musil, Samuel Beckett, Ernest Hemingway, Franz Kafka und, und, und … sie alle litten unter Schreibblockaden. Jetzt geht es in diesem Podcast ja nicht um Literatur, sondern um prosaische Alltagstexte, das Phänomen ist aber dasselbe: Es gibt Momente, in denen das Schreiben einfach nicht gelingen will. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Menschen, die Texte schreiben. Fest steht, dass Schreibblockaden – und Blockaden bei kreativer Arbeit im Allgemeinen – sehr unangenehm sind. Faustregeln, um aus der Krise zu kommen, gibt es nicht, aber es zahlt sich aus, über ein paar Dinge nachzudenken, die den Weg aus der Blockade weisen können.
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Laufweite? Umbruch? Seitenspiegel? Schusterjunge? Für viele klingen typografische und drucktechnische Details wie eine Fremdsprache. Typografisches Basiswissen kann aber rasch erlernt werden und es zahlt sich aus, wenn man diese Grundlagen beherrscht – oder zumindest schon einmal etwas davon gehört hat. Wer auf professioneller Ebene Texte schreibt, für den zählt dieses Know-how beinahe zur Grundausstattung. Was dazugehört und warum es in der täglichen Arbeit wichtig ist, erfährst du in dieser Folge.
2 gute Links für typografisches Know-how:
Buchempfehlung:
Und für die Kinder der 1970er Jahre und alle die’s interessiert:
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Stil ist ein schwieriges Thema, denn überall, wo Menschen etwas kreieren, erzeugen sie auch einen Stil. Das führt zu Unsicherheiten, zu allerhand Fragen und zu oftmals heftig geführten stilistischen Diskussionen. Das gilt auch und besonders für die Sprache, und hier wiederum vor allem für Texte, die im professionellen Schreiben eingesetzt werden. Sie unterliegen oftmals strengen stilistischen Vorgaben – sind also weit von einer individuellen Handschrift entfernt. Dennoch ist es wichtig, diese stilistischen Konventionen zu kennen, um das zu vermeiden, was im Allgemeinen als Stilblüte bezeichnet wird. Was man beim Thema Sprache und Stil besonders beachten sollte, erfährst du in dieser Folge.
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Österreich ist ein Land der Titel, heißt es immer wieder. Und da ist schon etwas dran: 1.580 offiziell vorhandene Wortlaute von Titeln in insgesamt 2.187 Erscheinungsformen werden aktuell gezählt. Und es werden eher mehr als weniger. Das beeinflusst auch die Kommunikation und sorgt für Unsicherheit. Wen soll ich wie anreden? Was mache ich, wenn mehrere Titel aufeinandertreffen? Was mache ich mit den Titeln, die hinter dem Namen stehen? In dieser Folge findest du Antworten auf diese Fragen.
Der absolute Titel-Experte in Österreich ist Heinz Kasparovsky. Er hat das Standardwerk zum Thema geschrieben, auf das ich mich in dieser Folge beziehe.
Heinz Kasparovsky, Ingrid Wadsack-Köchl: Titel in Österreich. Der Leitfaden für die Praxis. 6. aktual. und erw. Aufl. Wien: Austrian Standards plus 2020.
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Kreative Arbeit hat – wie jede andere Arbeit auch – einen Wert. Aber: Welchen Preis hat sie? Wie setzt man diesen Preis fest? Woran soll man sich orientieren? Die Zusammenarbeit zwischen kreativen DienstleisterInnen und Unternehmen gelingt unter anderem dann gut, wenn diese Fragen von Anfang geklärt sind. Gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit kann es Unsicherheiten geben, und zwar auf beiden Seiten. Darüber offen zu reden, hilft und erleichtert in weiterer Folge nicht nur die Preisgestaltung und das Verständnis dafür, sondern auch die weitere Zusammenarbeit.
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Es gibt viele Möglichkeiten, Texte interessant zu gestalten. Sehr beliebt ist das Verwenden von Aphorismen, Sprichwörtern und Zitaten. Sie sind so etwas wie die sprachliche Glanzpolitur. Richtig und gut verwendet, verleihen sie Texten Eleganz und Esprit. Ganz davon abgesehen, dass sie auch lustig und unterhaltsam sein können. Allerdings enthalten sie auch den einen oder anderen Stolperstein, wenn etwa Zitate den falschen Urhebern zugeschrieben werden oder Sprichwörter falsch verwendet werden. Wie und wo man diese kurzen Mikrotexte verwenden kann und worauf man aufpassen soll, verrät dir diese Folge.
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Falsche Zitate
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