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  • Zivilgesellschaft in der Digitalpolitik (bub2022)
    “Die Zivilgesellschaft binden wir besser in digitalpolitische Vorhaben ein und unterstützen sie.”, so das Versprechen des Koalitionsvertrags. Auf diesem Panel kommen Politik und Zivilgesellschaft zusammen und diskutieren, ob und wie dies bei nachhaltigkeits- und gemeinwohlorientierter Digitalpolitik gelingen kann. Und was es braucht, um die Stimme der Zivilgesellschaft zu stärken.
    Das Bündnis F5 aus Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), AlgorithmWatch, Open Knowledge Foundation Deutschland, Reporter ohne Grenzen (RSF) und Wikimedia Deutschland begleitet die Digitalpolitik der neuen Bundesregierung kritisch und gibt Impulse, um Digitalpolitik gemeinwohlorientierter zu gestalten.
    Dabei erinnern wir SPD, Grüne und FDP an ihr Versprechen im Koalitionsvertrag: “Die Zivilgesellschaft binden wir besser in digitalpolitische Vorhaben ein und unterstützen sie.”
    Um die praktische Einbindung der Zivilgesellschaft in der Praxis zu diskutieren schlagen wir ein Panel aus digitalpolitischen Entscheidungsträger*innen und Mitgliedern von F5 vor.
    Das Panel setzt sich zusammen aus:
    Tabea Rößner, MdB (Vorsitzende des Digitalausschusses)
    Dr. Winfried Veil (BMI, Referat DG I 4 - Datenstrategie, Datenpolitik, Open Data)
    Anne Mollen (Senior Policy & Advocacy Manager, AlgorithmWatch)
    Kai Dittmann (Koordinator für Policy & Advocacy, Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.)
    Moderation: Aline Blankertz (Datenökonomin, Wikimedia)
    Dabei soll sich die Diskussion an folgenden Fragen orientieren:
    (Wie) erfüllt die Ampelkoalition ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag?
    Was kann Zivilgesellschaft tun, um Digitalpolitik effektiv zu gestalten?
    Welche nachhaltigkeitspolitischen Projekte stehen auf der Digital Agenda der Zivilgesellschaft?
    Welche Konkreten Schritte braucht es, um den Austausch zu stärken? (am Beispiel der genannten Themen)
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PMLG8X/
    1 hr 1 min
  • Was wir durch den Blauen Engel über nachhaltiges Software-Design gelernt haben (bub2022)
    Wie lässt sich technische Entwicklung mit einem Anspruch auf soziale und politische Nachhaltigkeit verbinden? In diesem Jahr wurde der Open-Source-PDF-Reader Okular als weltweit erste Software mit dem Blauen Engel für nachhaltiges Software-Design ausgezeichnet. Wir berichten, was wir auf dem Weg dort hin gelernt haben, technisch und kulturell, und möchten zum gemeinsamen Austausch einladen.
    Der von der KDE-Community als Freie und Open-Source-Software entwickelte PDF-Reader Okular wurde Anfang des Jahres als weltweit erste Software mit dem Umwelt-Zeichen Blauer Engel ausgezeichnet. Sie erfüllt damit die Kriterien für resourcen- und energieeffiziente Software-Produkte. Die Kriterien decken drei Schlüsselbereiche des nachhaltigen Software-Designs ab, Ressourcen- und Energie-Effizienz, potenzielle Hardware-Nutzungsdauer und Nutzungsautonomie.
    Es stellt sich dabei als durchaus schwierig heraus, den Einfluss von Software auf Nachhaltigskeits-Aspekte zu beziffern. Die Forschung steht hier noch am Anfang. Es geht um Technik, aber es geht auch um Kultur. Es geht um Messung von Energie-Effizienz, aber es geht auch darum, Nutzenden von Software die Kontrolle über ihren Software-Einsatz zu erhalten. Und es geht darum, beides im Software-Erstellungs-Prozess zu verankern.
    In diesem Beitrag geben wir einen Einblick, welche Erfahrungen die KDE-Community in diesem Bereich gemacht hat. Wir berichten, wie wir den Blauen Engel bekommen haben, wie wir versuchen, ein Netzwerk von Nachhaltigkeits-Laboren aufzubauen, und insbesondere was wir gelernt haben bei unserem Vorhaben, eine Kultur des nachhaltigen Software-Designs in unserer Community zu verankern. Dabei möchten wir einladen zum gemeinsamen Austausch, wie wir das Thema in der Gesellschaft weiter treiben und verbreiten können.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QLTSK8/
    42 min
  • Büro ohne GAFAM? Wie Unternehmen digitale Verantwortung übernehmen können (bub2022)
    Für Unternehmen sind digitale Dienste unverzichtbar geworden. Viele von diesen gefährden die informationelle Selbstbestimmung von Kund*innen und Beschäftigten. Wie können Unternehmen ihre digitale Verantwortung wahrnehmen, wie kann ihr Handlungsspielraum in der Wahl nachhaltiger Dienste wachsen? In einer Fishbowl diskutieren Unternehmen, Zivilgesellschaft und Forschung.
    In der täglichen Arbeit von Unternehmen, vom Konzern bis zur kleinen KMU, sind IT-Systeme, HR-Portale, Besprechungs- und Vernetzungtools sowie Social-Media-Plattformen unverzichtbar geworden. Dabei kommen überwiegend Dienste von IT-Großkonzernen zum Einsatz – so nutzen z.B. 85 % der Unternehmen in Deutschland Microsoft, weitere 9 % Google. Unsere Grundlagenstudie „Corporate Digital Responsibility“ zeigte, dass Unternehmen eine Schlüsselrolle dabei einnehmen, eine datenschutzkonforme, trackingfreie und nachhaltige Internetnutzung zu ermöglichen. Oftmals geht die unternehmerische Anwendung digitaler Dienste mit Risiken für die informationelle Selbstbestimmung von Kund*innen und Beschäftigten einher. Solche Dienste können von Unternehmen missbraucht werden, z.B. um Beschäftigte zu überwachen, oder Kund*innen dem Tracking durch digitale Plattformen auszuliefern. Für Unternehmen stellt es gleichzeitig eine große Herausforderung dar, einerseits zuverlässige und leistungsstarke, andererseits datenschutzkonforme und nachhaltige IT-Lösungen für sich zu identifizieren und zu nutzen. Oft erleben sie selbst eine Abhängigkeit von GAFAM-Konzernen. Wie können Unternehmen Digitalverantwortung wahrnehmen, wie kann ihr Handlungsspielraum wachsen? Diese Frage diskutieren wir in einer Fishbowl mit nachhaltigen Anbietern digitaler Dienste (Lisa Kostrzewa, fairkom.eu; Estelle Goebel-Aribaud, hostsharing.net), mit Unternehmen, die selbst auf alternative Dienste umgestiegen sind (Andreas Flock, brandkontrolle.de), mit der netzpolitischen Zivilgesellschaft (Rena Tangens, digitalcourage.de) und aus wissenschaftlicher Perspektive (Vivian Frick, ioew.de). Moderation: Christian Lautermann (ioew.de).
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YKT88B/
    1 hr 3 min
  • Hört bitte auf Bäume zu pflanzen! (bub2022)
    Alle wissen es, viele wollen es: CO2-neutral sein ist die Zukunft. Bäume holen CO2 aus der Luft und speichern es in Holz. Spätestens seit der CO2 Preis immer neue Höhen erklimmt, sprießen auch Start-Ups und Geschäftsmodelle wie Pilze aus dem Boden. Ihr gemeinsames Ziel: Bäume pflanzen, das Klima retten und nebenbei etwas Geld machen. Leider meistens keine gute Idee, findet Sven Selbert Waldreferent beim NABU.
    Je weiter sich die Klima-Realität von den 2015 in Paris vereinbarten Klima-Zielen entfernt und je wahrscheinlicher damit Szenarien werden, welche im Untergang der Zivilisation enden, desto größer wird der Druck den fortgesetzt zügellosen Treibhausgasemissionen etwas entgegenzusetzen. Spätestens 2050 muss die Welt ohne neue Nettoemissionen auskommen, danach müssen Negativ-Emissionen erzielt werden. Nicht nur Staaten wollen CO2-neutral werden, auch immer mehr Unternehmen bilanzieren Ihre Emissionen und geben heute schon Net-Zero Versprechen ab. Jede emittierte Tonne CO2, soll an anderer Stelle durch eingekaufte negativ-Emissionen wieder ausgeglichen werden. Spätestens seit 2021, als die gehandelte Tonne CO2 über die magische Marke von 30€ sprang, befinden wir uns in einen Angebotsmarkt für Negativ-Emissionen. Doch wie entstehen die eigentlich? Eine Möglichkeit besteht darin CO2 aus der Luft oder einer Abgasquelle abzuscheiden und zu speichern. Solches Carbon Capture and Storage (CCS) ist zwar umsetzbar, aber die Technologien sind noch extrem teuer, ressourcen- sowie energieintensiv. Bäume holen ebenfalls CO2 aus der Luft und speichern es in Holz, sie sind also auch CCS-Maschinen. Immer mehr Akteure propagieren daher das massive Pflanzen von Bäumen als einen scheinbar günstigen grünen Weg aus der Klimakrise. In dieser Gemengelage vermehren sich auch in Deutschland Initiativen und digitalaffine Firmen mit Start-Up Charakter, welche vorhaben Klimaschutz und ökonomisches Wachstum im Bäumepflanzen zu vereinen. Doch was als Idee zunächst logisch und charmant klingen mag, bringt in der Umsetzung oft mehr neue Probleme als echten Klimaschutz mit sich.
    Sven Selbert Referent für Nachhaltige Waldnutzung und Waldnaturschutz beim NABU ruft deswegen: Hört bitte auf Bäume zu pflanzen!
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/USGU7A/
    43 min
  • Review Bits & Bäume NRW 22 (bub2022)
    Am 16. & 17 Juni 2023 werden die Open Source Sporen der Bits & Bäume außerhalb von Berlin keimen. Der Projektträger, das Eine Welt Netz NRW, holt die Konferenz nach Münster und liefert einen Einblick in den Planungsstand und zu den Partizipationsmöglichkeiten.
    Das Eine Welt Netz NRW lädt gemeinsam mit der Akademie Franz Hitze Haus in Münster sowie vielen weiteren Partnern aus der Technologie- und Nachhaltigkeitsszene zur ersten Bits & Bäume Konferenz in NRW ein.
    Die Konferenz wird im Rahmen des „Smarte Eine Welt Projekts“ ausgerichtet, um Menschen aus beiden Bereichen zusammenzubringen und einen nachhaltigen Umgang mit Digitalisierung für die Erreichung der Agenda 2030 zu fördern.
    In Anlehnung an die erste, sehr erfolgreiche Bits & Bäume 2018 in Berlin sowie in Absprache mit den Organisator*innen, stellen wir nun einen regionalen Ableger auf die Beine, der einen Schwerpunkt auf globale Perspektiven legt. Wir fokussieren ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte der Digitalisierung. Damit wollen wir Bits und Bäume vernetzen, Wissensaustausch ermöglichen, Kooperationen und innovatives Denken anregen und eine Plattform für Bildungs- und Aufklärungsarbeit sein.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MNRFGK/
    21 min
  • Klimagerechte Rohstoffwende (bub2022)
    Angeblich ist der Ausbau der Erneuerbaren Treiber des Ausbaus von Bergbau? Wir werfen einen genaueren Blick auf die Verbräuche und zeigen auf, wie eine Rohstoffwende sowohl Energie- als auch Mobilitätswende mitdenken kann.
    Sogenannte grüne Technologien wie Windkraft- oder PV-Anlagen sowie Elektromobilität benötigen metallische Rohstoffe. Viele Studien prognostizieren einen Anstieg des Bergbaus. Dieser ist sehr stark mit negativen Auswirkungen für Menschen, Umwelt und Klima verbunden. Wir schauen uns daher an, welche Sektoren sind Treiber für den Metallverbrauch? Wie kann eine Reduktion von Bergbau bei gleichzeitigem Ausbau von Erneuerbaren gelingen?
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HESEH9/
    42 min
  • Acting on climate protection & sustainability as socially responsible IT company from Kreuzberg (EN) (bub2022)
    Our way from buzzwords to strategy in times of digitalisation and remote work
    At first it was an idea, we have to do something for sustainability. It positively influences the environment and our future and it is, after all, one of our company values. However, there was no general idea about what sustainability means in the context of kreuzwerker, there was no understanding of our strengths and resources and we lacked a company wide acceptance for the topic. On the other hand, there were strong sponsors for the topic, as well as many ideas and actions.“ The success of the initiative was not defined nor measured and the COVID pandemic added some complexity and gave it a whole new direction.
    Last year, a Sustainability Coordinators Team, made up of an Agile Coach and a Risk Manager, was summoned to give it the much needed direction. As every big change, sustainability influences the company as a whole. In this sense, we wanted to have a direction-giving, empowering and motivating vision and adaptive strategy that touches colleagues, partners and customers and is connected to our products and services. On top, we had to acknowledge new tendencies in the company: growth, decentralization, further digitalization, remote work and more remote colleagues.
    In this talk we will present our way and methods to the joint company vision and strategy. How does our roadmap look like at the moment and what role digitalization and remote work play into it.
    - Our way from buzzwords and SDG towards the joint vision
    - How to activate community with the vision
    - Our way from vision to plan with the strategy
    - How do we deal with and profit from digitalisation and remote work in the company
    - Find right partnerships for our future initiatives
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/GGDXRC/
    40 min
  • Innoviere DICH SELBST! wenn dir unternehmerische Nachhaltigkeit wichtig ist (bub2022)
    Nachhaltigkeit entwickelt sich dynamisch. Die Idee von B.A.U.M. e.V.: Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Geschäftsmodelle in zukunftsfähige Beiträge zu einer widerstandsfähigen Wirtschaft zu verwandeln. Wir greifen diese Dynamik auf, bauen eine Plattformökonomie für nachhaltiges Wirtschaften auf. Wir zeigen, wie ein Tech- und ein Contentpartner Innovation schafft, die allein undenkbar wäre.
    B.A.U.M. präsentiert eine neue Plattform, mit der B.A.U.M. Lehren aus nachhaltig.digital zieht, das diesen Sommer endet. Sie wird als "digitale Anlaufstelle" für unsere Mitglieder dienen und sie in Interaktion miteinander bringen. Sie spricht Unternehmen an und lädt zur Zusammenarbeit in themenbezogenen Kooperationsprojekten ein. Sie ermöglicht Austausch untereinander, Anmeldung zu Veranstaltungen, Mitarbeit in Projekten und Gremien, Weiterbildungsmöglichkeiten - all dies im Wesentlichen gespeist aus unserer Mitgliedschaft selbst und mit Angeboten weiterer strategischer Partner. Die Plattform umfasst eine digitale Akademie, die betriebspraktische e-Learnings skalierfähig aufbereitet. So wird das im Netzwerk reichlich vorhandene Wissen zentral gebündelt und fachlich fundierte Angebote können leichter gefunden werden.
    Der Schritt zu einer gemeinsamen Plattform ist günstig und notwendig, um als Verband in die Zukunft zu gehen. Die Zusammenarbeit im Netzwerk wird für Mitglieder, Kooperationspartner und die Geschäftsstelle effizienter und (perspektivisch) effektiver. Mit IntuitiveAI haben wir einen guten Partner für die technische Umsetzung gefunden. Gemeinsam legen wir den Grundstein für eine Plattformökonomie für nachhaltiges Wirtschaften. Wir haben in einem Dreivierteljahr in atemberaubender Geschwindigkeit und Qualität mit einer digitalen Netzwerkstruktur ein zeitgemäßes Fundament geschaffen, das Optionen für Ko-Kreation, Kollaboration für die nachhaltige Transformation bietet. Das Projekt ist sponsoringfinanziert im Anschub und soll sich mittelfristig selbst tragen. Wie, das zeigen wir euch in unserem Beitrag.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SLWTBN/
    44 min
  • Tiefseebergbau: Keine Lösung für Rohstoffhunger (bub2022)
    Ein geheimnisvoller Ort ist in Gefahr: Die Tiefsee und ihr einzigartiges Ökosystem. Riesige Maschinen sollen am Meeresboden mineralische Rohstoffe abbauen. Doch es gibt Widerstand im Pazifik und Weltweit. Wir habe die Chance dies zu stoppen, bevor es beginnt. Statt neuen Bergbausektoren brauchen wir eine Rohstoffwende.
    Die voranschreitende Digitalisierung unsere Gesellschaft und vor allem Industrie geht einher mit einem erhöhten Bedarf an Rohstoffen. Dieser gestiegene Bedarf führt aber nicht zu einem verstärkten Recycling von Grundstoffen oder der Entwicklung marktfähiger Alternativprodukte, welche weniger Rohstoffe benötigen. Getrieben durch Weiterentwicklungen in Unterwassertechnologien hat sie stattdessen zu einer Goldgräber-Stimmung in den Weltmeeren und vor allem im Pazifik beigetragen. Bergbauunternehmen wollen dort mit riesigen Maschinen am Meeresboden der Tiefsee mineralische Rohstoffe abbauen.
    Die Tiefsee ist aber keine Mondlandschaft ohne Leben sondern ein ganz besonderer Lebensraum, über den wir immer noch sehr wenig wissen. Wissenschaftler*innen warnen vor irreparabler Zerstörung von Ökosystemen, bevor wir diese überhaupt verstanden haben. Vor allem auch die Zivilgesellschaft im Pazifik stemmt sich gegen den Tiefseebergbau. Die Menschen dort haben eine enge kulturelle Bindung zum Ozean und sehen das Meer als Teil ihrer spirituellen Identität. Zudem hat der Zugriff des globalen Nordens auf Ressourcen im Pazifik und in anderen Weltregionen eine lange Tradition der Ausbeutung. Tiefseebergbau wird ein weiterer Teil dieses postkolonialen Systems sein.
    2023 wird für Tiefseebergbau ein entscheidendes Jahr. Bei der Internationalen Meeresbodenbehörde werden derzeit Regeln für den Abbau verhandelt, die trotz des unzureichenden Wissens über dessen Auswirkungen im nächsten Jahr abgeschlossen werden könnten. Weltweit organisiert sich Protest gegen Tiefseebergbau. Es bietet sich die in der Menschheitsgeschichte einmalige Möglichkeit etwas zu verhindern, bevor es überhaupt beginnt.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/DS33YG/
    57 min
  • A collective effort: The CODES Action Plan for a Sustainable Planet in the Digital Age (EN) (bub2022)
    Die transnationale Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) hat für den UN-Generalsekretär einen Action Plan mit Umsetzungsinitiativen für #digitalsustainability kokreativ erarbeitet. Und 2023 soll ein UN Global Digital Compact verabschiedet werden. Was sind die wichtigen Hebel & Foren um Digitalisierung global als positive Kraft für die Nachhaltigkeitstransformation zu gestalten
    The transnational Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) has co-created an action plan with Impact Initiatives for #digitalsustainability for the UN Secretary-General. And a UN Global Digital Compact is to be adopted in 2023. What are the important levers & forums to shape digitization globally as a positive force for sustainability transformation?
    (Re)directing digital change towards our sustainability goals needs collective action by a broad range of state & non-state actor coalitions worldwide. The multi-stakeholder Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) uses its mandate by the UN secretary general to call for three urgent shifts: 1) to enable alignment of digitalization with sustainable development, 2) to mitigate negative impacts with sustainable digitalization and 3) to accelerate (digital) innovations for our sustainability goals. With 9 impact initiatives, CODES tries to stimulate concrete catalytic change and to increase awareness towards the 2023 UN Global Digital Compact.
    At Bits & Bäume 2022 we want to contribute to an urgent dialogue on the global levers & fora for change. In an introductory part we introduce the CODES Action Plan and the international momentum of the Global Digital Compact. Then we start a conversation on implementation, strengthening the global-local connection and civil society engagement. We integrate a small set of speakers from CODES, GIZ and UBA with an international perspective to get the discussion started.
    - Together for a Sustainable Planet in the Digital Age: the CODES Endeavour and its Ambition (Marcel Dorsch, CODES)
    - Digital Transformation and Climate – Enabling a Twin Transition: International Activities of GIZ Sector Programme „Digital Development“ (Bjorn-Soren Gigler, GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
    - UBA’s Contributions for a Sustainable Planet in the Digital Age (Christian Löwe, UBA - German Environmental Agency)
    CODES is an open community of around 1000 individuals and organizations. It is co-organized by Future Earth, the German Environment Agency (UBA), the International Science Council, the Kenyan Environmental Ministry, UNDP, UNEP and Sustainability in the Digital Age. The CODES Action Plan for a Sustainable Planet in the Digital Age was developed in a co-creative process and officially presented at Stockholm+50 in June 2022. You can join here: www.sparkblue.org/CODES
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/N7B3AH/
    39 min

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