Chip & Charge

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Chip & Charge episodes

  • Spannende Geschichten
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die erste Ausgabe des Daily Down Under, der täglichen Sendung von den Australian Open.
    Damen-Auslosung spektakulär
    Am Donnerstag stand die Auslosung in Melbourne an und brachte gerade bei den Damen einige spektakuläre Matches hervor. Mit den Damen beginnen Andreas und Philipp dann auch die Sendung. Das Tableau wird von Simona Halep angeführt, doch die hätte es kaum härter treffen können. In der ersten Runde geht es für die Rumänin mit Kaia Kanepi gegen jene Spielerin, die schon bei den US Open gegen Halep gewann. In der dritten Runde könnte Venus Williams und im Achtelfinale Serena Williams warten. Auch im Viertelfinale könnte mit Karolina Pliskova ein Hochkaräter lauern. Das zweite Viertel hat es ebenso in sich, hierhin sind unter anderem Naomi Osaka, Victoria Azarenka, Anastasija Sevastova, Madison Keys, Elise Mertens und Elina Svitolina gelost worden.
    Wozniacki in Gefahr?
    Im dritten Viertel findet sich Caroline Wozniacki, hinter deren Form allerdings ein Fragezeichen steht. Schon früh könnte es für Wozniacki ernst werden, denn in der dritten Runde könnte Maria Sharapova warten. Auch finden sich hier Petra Kvitova und Aryna Sabalenka. Die Topgesetzte im vierten Viertel ist Angelique Kerber, die im Achtelfinale auf Julia Görges treffen könnte. Sloane Stephens, Kiki Bertens und Anett Kontaveit gehören zu den weiteren Spielerinnen auf die es zu achten gilt.
    Novak Djokovic und wer noch?
    Das Herrentableau wird angeführt von Novak Djokovic, der in der zweiten Runde auf Jo-Wilfried Tsonga treffen könnte. Auch eine dritte Runde gegen Denis Shapovalov würde wohl beste Unterhaltung garantieren. Darüber hinaus im ersten Viertel zu finden ist Kei Nishikori, der in der dritten Runde auf Philipp Kohlschreiber treffen könnte. Alexander Zverev führt den zweiten Quadranten bei den Herren an. Auch wenn die Verletzungssituation des Hamburgers noch nicht endgültig geklärt ist, so haben es die Auslosungsgötter gut mit ihm gemeint. Der mögliche Viertelfinalgegner Dominic Thiem hat ein hartes Stück Arbeit vor sich.
    Federer fit und gefährlich
    Im dritten Viertel findet sich Titelverteidiger Roger Federer, genau so wie der letztjährige Finalist Marin Cilic. Auch Andy Murray, als ungesetzter Spieler, und der Sieger von Paris Bercy, Karen Khachanov, sind hier platziert. Das finale Viertel gehört Rafael Nadal. Um den gibt es zwar Verletzungssorgen, aber dafür wartet eine gute Auslosung auf ihn. Der Wimbledon-Finalist Kevin Anderson findet sich hier ebenfalls wieder.



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    1 hr 22 min
  • Saisonstartspektakel

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – der ersten der Saison 2019 und dann gleich einer voll gepackten. Denn das Tennisjahr begann mit sechs regulären Turnieren und dann noch dem Hopman Cup.



    Pliskova auf der Melbourne-Shortlist?

    Als erstes blicken Andreas und Philipp gen Damentour. Die sah zum Auftakt direkt ein größeres Turnier in Brisbane. Dort konnte Karolina Pliskova gewinnen , die sich im Finale gegen Lesia Tsurenko durchsetzen konnte. Pliskova konnte schon einige Turniere dieses Kalibers gewinnen und gehört auch in Melbourne zu den Favoritinnen. Das kann noch nicht über Tsurenko gesagt werden, trotzdem könnte die Ukrainerin ihre bisher beste Saison spielen. Auch in Shenzhen traten einige prominente Namen an. Hier war es Aryna Sabalenka, die gewann. Die Weißrussin sieht immer mehr wie eine kommende Grand-Slam-Siegerin aus. Vielleicht sogar schon recht bald? In Auckland verteidigte Julia Görges ihren Titel mit einem Sieg gegen die Überraschungsfinalistin Bianca Andreescu. Die sorgte für Furore mit ihren Siegen gegen Caroline Wozniacki und Venus Williams.



    Keine Sorge um Djokovic

    Auch die Herrentour fand auf drei Schauplätzen statt, in Doha unter anderem mit Novak Djokovic. Der schied zwar im Halbfinale gegen Roberto Bautista-Agut aus. Anlass zur Sorge sollte es allerdings nicht geben. Bautista-Agut gelang es im Anschluss auch noch, den Titel zu gewinnen. Das erste Mal seit längerer Zeit in die Reihe der Sieger einreihen konnte sich Kei Nishikori. Der hatte zuletzt neun Endspiele in Folge verloren, nun gewann er den Titel von Brisbane im Finale gegen Daniil Medvedev. In Pune erreichte Ivo Karlovic im hohen Tennisalter von knapp 40 abermals ein Finale, verlor dort aber gegen Kevin Anderson.



    Zahlreiche News der Woche

    Auch in der ersten Woche gibt es wieder News. Unter anderem hat der ATP Cup seine ersten beiden Spielstätten verkündet. Alexander Zverev, Rafael Nadal und Juan Martin del Potro haben mit Verletzungen zu kämpfen, Angelique Kerber wird nicht in der ersten Runde des Fed Cups dabei sein und Lucie Safarova musste das letzte Turnier ihrer Karriere absagen. Zum Schluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch auf die kommenden Chip & Charge Ausgaben. Denn ab Donnerstag geht es mit den täglichen Sendungen aus Melbourne los.






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    1 hr 22 min
  • Zwischenruf: Gustavo Kuerten
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die vierte von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit.

    Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind. Heute beenden sie diese Mini-Serie mit einem Blick auf die Karriere von Gustavo Kuerten.
    Das Herz von Roland Garros
    Der Name des Brasilianers wird immer im Zusammenhang mit den French Open gebracht werden. Hier hatte Kuerten seine größten Erfolge, hier entfaltete sich das magnetische Charisma komplett. Hier zeichnete er das Herz in die Asche.

    Alles fing mit Kuertens völlig überraschenden Sieg im Jahr 1997 an. Andreas und Philipp blicken zurück: Wie kam es zu dem Triumph, was war der Kontext? Auch wenn die Heimstätte immer die Asche blieb, war Kuerten auch auf anderen Belägen erfolgreich. Er erreichte zumindest die Finals fast aller Masters-Turniere, konnte das Jahresendturnier gewinnen und stand über längere Zeit an Nummer 1 der Weltrangliste. Dabei war Kuerten auch spielerisch ein Vorreiter. Seine wuchtigen Grundschläge, unterstützt von neuer Saiten-Technologie, erlaubten ihm von der Grundlinie zu dominieren. Ganz besonders bleibt in diesem Zusammenhang das Halbfinale des Jahresendturnieres 2000 in Erinnerung. Damals passierte er den ans Netz stürmenden Pete Sampras ein ums andere Mal.
    Die Hüfte spielte nicht mit
    Zu Kuertens Karriere gehören aber auch seine Verletzungen. Probleme mit der Hüfte führten dazu, dass sich der Brasilianer operieren lassen musste und die letzten Jahre seiner Karriere daher nicht mehr auf dem gewohnt hohen Niveau absolvieren konnte. Seinen letzten großen Erfolg feierte Kuerten – wie könnte es anders sein – wieder in Paris. Hier besiegte er im Jahr 2004 in der dritten Runde Roger Federer. Ein denkwürdiges Match, wie so viele in der Karriere von Gustavo Kuerten. Vielen Dank fürs Zuhören, auch zu dieser Zeit des Jahres freuen sich Andreas und Philipp natürlich über Bewertungen auf iTunes.



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    38 min
  • Zwischenruf: Dinara Safina
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die dritte von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit. Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind.
    Nicht nur die kleine Schwester
    Heute geht es weiter mit einem Blick auf die Karriere von Dinara Safina. Dieser Tage erinnern sich viele an Safina als ‚die schlechteste Nummer 1 aller Zeiten.’ Dabei hat die jüngere Schwester von Marat Safin eine durchaus besondere Karriere hingelegt.

    Es dauerte zwei, drei Jahre, bis die Teenagerin aus dem Schatten ihres Bruders treten konnte. Doch danach etablierte sie sich erst als Top 20 Spielerin und später als eine teils dominante Siegerin. Allerdings nur außerhalb der Grand Slams. Hier lag dann auch das Problem in der Wahrnehmung von Safina. Zwar gewann sie mehr als eine Hand voll großer Titel, drehte zahlreiche wichtige Matches um. Doch als es wirklich zählte, in den drei Grand Slam Finals, die sie spielte, konnte Safina ihre Leistung nicht abrufen.
    French Open als Knick
    Besonders ärgern wird sie sich dabei vor allem über das Endspiel der French Open im Jahr 2009. Damals ging Safina als Favoritin ins Match gegen Svetlana Kuznetsova.  Am Ende stand eine bittere Niederlage und der Spott der Öffentlichkeit. Zu dem trug auch Serena Williams bei, die damals zwar bei den Grand Slams ihre Leistungen abrufen konnte, aber außerhalb dieser nicht genug Punkte sammeln konnte und sich so im Ranking hinter Safina einreihen musste. Diesen Zustand nahm sie zum Anlass eines spöttischen Kommentares, der Safina fortan nachhing.

    Andreas und Philipp sprechen über diese Gemengelange, über das athletische Spiel von Safina und das abrupte Ende ihrer denkwürdigen Karriere. Vielen Dank fürs Zuhören, auch zu dieser Zeit des Jahres freuen sich Andreas und Philipp natürlich über Bewertungen auf iTunes.



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    35 min
  • Zwischenruf: David Nalbandian
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die zweite von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit.

    Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind.
    Queens als ewiger Makel?
    Heute geht es weiter mit David Nalbandian. Nicht wenige werden bei Nalbandian erst mal an dessen Ausraster im Finale von Queens im Jahre 2012 denken. Damals trat der Argentinier vor die Bande eines der Linienrichterstühle und verletzte den dort sitzenden Linienrichter am Bein. Für Nalbandian hatte dieser Tritt die Disqualifikation zur Folge. Dabei hatte er nicht weit entfernt von Queens seinen ersten und größten Erfolg als Tennisprofi gefeiert. Denn im Jahr 2002 hatte Nalbandian völlig überraschend das Wimbledon-Finale erreicht. Danach etablierte sich der Spieler mit der so beeindruckenden Rückhand als einer der Weltbesten. Doch nie wollte es zum absoluten Durchbruch reichen. Zwar erreichte Nalbandian vier weitere Grand-Slam-Halbfinals, doch trotz teils bester Chancen konnte er keines für sich entscheiden.
    Die unvollendete Karriere
    Die wohl schmerzhafteste Niederlage erlitt Nalbandian dabei im Jahr 2006 bei den Australian Open. Gegen den damaligen Überraschungsspieler Marcos Baghdatis reichte es trotz Satzvorsprung nicht zum Sieg. Die große Tennisliebe Nalbandians blieb sowieso der Davis Cup. So blicken Andreas und Philipp dann auch auf die drei verlorenen Finals Argentiniens. Natürlich kommt auch Nalbandians größter Erfolg zur Sprache, der Sieg beim Jahresendturnier 2005 im Endspiel gegen Roger Federer. Was den Argentinier unter anderem auszeichnete, waren dessen Siege gegen große Namen. Es gab kaum jemand, der gerne gegen Nalbandians Returns und präzises Grundlinienspiel antrat. Am Ende waren es Verletzungen, die Nalbandian zum Karriereende zwangen. Bezeichnenderweise kam der letzte Auftritt im Davis Cup.

    Vielen Dank fürs Zuhören, auch zu dieser Zeit des Jahres freuen sich Andreas und Philipp natürlich über Bewertungen auf iTunes.



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    30 min
  • Zwischenruf: Justine Henin
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die erste von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit.

    Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind.
    Henins große Karriere
    Den Anfang macht heute ein Blick auf die Karriere von Justin Henin. Henin gewann immerhin sieben Grand Slams und konnte zwischendrin mit Fug und Recht als beste Spielerin der Welt bezeichnet werden. Dabei tat sich Henin zu Beginn ihrer Karriere in großen Matches durchaus schwer. Gerade in den direkten Duellen mit Kim Clijsters war sie häufig unterlegen. Die belgische Landsfrau war es dann auch, die das erste ganz große Match gegen Henin im Halbfinale der French Open 2001 gewann. Erst 2003 konnte Henin an selber Stelle volle Revanche nehmen, gewann im Finale der French Open gegen Clijsters.
    Pure Dominanz
    Was auf diesen Junitag folgte, waren Zeiten teils absoluter Dominanz - durchschnitten von Verletzungs- und Krankheitsphasen. Henin gewann im Jahr 2007 zwei Grand Slams, verlor über die ganze Saison nur vier Matches. In der Saison davor erreichte Henin alle vier Major-Finals. Doch es gab auch Zeiten, in denen Henin nur von der Seite zuschauen konnte. Henins erster, völlig überraschender Rücktritt im Frühling 2008 war auch in diesem Licht zu sehen: Eine Spielerin, die ihrem Körper sehr viel abverlangt hatte.

    Zu Henins Karriere gehören auch Kontroversen wie die „erhobene Hand“ im French Open Halbfinale 2003 und die Aufgabe im Australian Open Finale 2006. Diese und andere Vorfälle trugen zum harten Image der Belgierin bei. In ihrer zweiten, kurzen Karriere konnte Henin diesen Eindruck teils korrigieren. Sowieso wird sie vielen Fans als sehr ästhetische Spielerin in Erinnerung bleiben. Schon in den Nuller Jahren wurde Henin immer wieder mit Roger Federer verglichen.

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    38 min
  • Der große Jahresrückblick 2018, Teil 2
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal dem zweiten von zwei Teilen des ausführlichen Jahresrückblicks. Fast drei Stunden dauert die Sendung, weswegen wir sie in zwei Parts unterteilt haben. Hier findet ihr den ersten Teil.
    Ist der Davis Cup der Verlierer 2018?
    Der zweite Teil blickt unter anderem auf das Kuddelmuddel an Teamwettbewerben. Das Jahr 2018 wird wohl auch in Erinnerung bleiben als das Jahr, in dem der Davis Cup seinen Abschied nahm. Denn auch wenn der neue Davis Cup ein Erfolg werden sollte, so wird er sich ganz anders als zuvor anfühlen. Trotzdem ist auch diese Entscheidung nur ein Puzzleteil von vielen in einer Tenniswelt, die sich im Veränderungsmodus befindet.
    Die Award-Season hat begonnen
    Auch in dieser Ausgabe darf natürlich nicht die Award-Kategorie fehlen. Einig sind sich Andreas und Philipp dabei wen sie zur Spielerin und zum Spieler des Jahres küren. Mehr Abwechslung gibt es bei den Matches des Jahres. Hier hatten die Hörerinnen und Hörer ja auch schon auf Twitter und Facebook ihre Favoriten hinterlassen, und so ist es dann auch in der Sendung. Gut 15 verschiedene Matches werden zumindest kurz angerissen.

    Dann ein besonders spaßiger Teil, die Vorhersagen für die kommende Saison. Wen tippen Andreas und Philipp als Siegerinnen und Sieger bei den Australian Open, French Open, in Wimbledon und bei den US Open? Sehen die beiden neue Champions oder setzten sie auf eine Fortführung dessen, was wir in den Vorjahren gesehen haben? Ein Blick auf die prognostizierten Top 10 auf Damen- wie Herrenseite darf natürlich auch nicht fehlen.

    Zum Abschluss dann die bold predictions. Es gibt einen schon fast gescheiterten ehemaligen Star, dem nicht der Besuch im Dschungel, dafür aber die Rückkehr in die Top 20 vorausgesagt wird und Ideen über Roger Federers Abschneiden im kommenden Jahr.

    Bis zum Saisonstart 2019 gibt es noch ein paar Sonderausgaben, aber an dieser Stelle erst Mal einen Dank für die fleißige Unterstützung während der Saison. Natürlich freuen sich Andreas und Philipp auch während der Weihnachtszeit über Bewertungen auf iTunes.



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    1 hr 46 min
  • Der große Jahresrückblick 2018, Teil 1
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal dem ersten von zwei Teilen des ausführlichen Jahresrückblicks. Fast drei Stunden dauert die Sendung, weswegen wir sie in zwei Parts unterteilt haben.

    Der erste Teil beginnt mit einem Rückblick auf die Vorhersagen der Saison 2018. Andreas und Philipp hatten schließlich schon im letzten Jahr einen ausführlichen Rückblick aufgenommen und am Ende dieser Sendung auf das kommende Tennisjahr voraus geblickt. Wer würde die Grand Slams gewinnen, wer überraschen und wo lohnt  sich mal ein ganz weites aus dem Fenster heraus lehnen? Was wurde zum Beispiel aus dem Hype Train von Marton Fucsovics, was hatten die beiden für Novak Djokovic, Alexander Zverev und Angelique Kerber voraus gesagt? Auf deren Saison, mit dem großen Highlight Wimbledon-Sieg, blicken die beiden ausführlich zurück.
    Kerbers fantastisches 2018
    Schon früh beim ersten Turnier hatte sich gezeigt, wo es für Kerber in 2018 hingehen könnte. Denn schon beim Hopman Cup präsentierte sich Kerber aufgeräumt und dynamisch, bereit, am Aufschlag zu arbeiten. Der Großteil der ersten Jahreshälfte bestand aus Höhepunkten, nach dem Wimbledon-Sieg wurde es dann etwas ruhiger um Kerber. Deswegen blicken Andreas und Philipp dann auch auf die Saison 2019 voraus. Was ist zu erwarten von ihr? Neben Kerber geht es auch um die anderen deutschen Spielerinnen. Wie ist der Erfolg von Julia Görges einzuschätzen und wie steht es um die junge Generation?
    Zverev mit Steigerung auf ganz hohem Niveau
    Ganz auf dem Level von Angelique Kerber angekommen, das ist Alexander Zverev noch nicht. Doch mit dem Sieg beim Jahresendturnier hat Zverev einen enormen Schritt nach vorne gemacht. Dabei war beim Hamburger der Einstieg in die Saison etwas stockend verlaufen. Doch spätestens mit dem Finaleinzug in Miami konnte Zverev an das Jahr 2017 anknüpfen und dieses im letzten Turnier der Saison noch toppen. Auch auf die anderen deutschen Spitzenspieler blicken Andreas und Philipp. Im zweiten Teil gibt es unter anderem Vorhersagen für das kommende Tennisjahr.



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    1 hr 4 min
  • Kroatien gewinnt den "letzten" Davis Cup
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die letzte reguläre Sendung in diesem Jahr. Am kommenden Sonntag folgt dann die Jahresrückschau 2018 und an den Wochenenden danach vier weitere Bonussendungen des Chip & Charge Teams.
    Cilic lässt 2016 vergessen
    Den Abschluss des Tennisjahres bildet wie immer das Davis Cup Finale, auch wenn dieser traditionsreiche Wettbewerb im kommenden Jahr eine radikale Neuerung erfahren wird. Zum Beginn der Sendung sprechen Andreas und Philipp dann auch noch mal über eigene Davis Cup Erinnerungen, ihre generellen Eindrücke dieses letzten „alten“ Davis Cup Wochenendes und geben einen kurzen Überblick über die neuesten Äußerungen des Chefs der Internationalen Tennis Föderation David Haggerty.

    Für Kroatien, die Sieger, und vor allem ihren Spitzenspieler Marin Cilic war der Verlauf des Wochenendes eine Genugtuung. Cilic hatte vor zwei Jahren noch eine fast sichere Finalführung der Kroaten aus der Hand gegeben. Damals hatte er das vorentscheidende Match gegen Juan Martin del Potro verloren. Dieses Mal ließen sowohl er als auch sein Mitstreiter Borna Coric nicht ein Mal ein Break der Franzosen zu. Beide Spieler dominierten ihre Einzel. Coric gewann zum Auftakt gegen Jeremy Chardy, Cilic danach souverän gegen Tsonga.
    Herbert glänzt im Doppel
    Am Samstag kamen die Franzosen durch den Sieg des Doppels noch Mal heran, bevor Cilic den kroatischen Titel am Ende mit einem Sieg gegen Lucas Pouille sichern konnte. Für die Kroaten war also alles im Lot. Bei den Franzosen gab es hingegen Kritik an der Auswahl des Untergrundes, sowie der nominierten und aufgestellten Spieler. Gilles Simon und Gael Monfils, die beide positive direkte Vergleiche gegen Cilic und Coric hatten, waren nicht nominiert. Chardy, der in den letzten Monaten mit der Form haderte, hatte das Wochenende eröffnet. Für Kapitän Yannick Noah war es also ein bitteres Wochenende, nachdem er letztes Jahr noch mit dafür gesorgt hatte, dass die Franzosen endlich den ersten Titel für ihre goldene Generation holen konnte.

    Die Sendung wird beschlossen mit einem News-Segment. Wir blicken auf den Rückblick von Patty Schnyder und die Sperren wegen Wettbetruges für Potito Starace und Daniele Bracciali.



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    44 min
  • London Calling: Der Erste seit Becker
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte und damit finale Daily von den ATP World Tour Finals.

    Sonntag war Endspieltag in London und mit Alexander Zverev gab es einen Premierensieger zu vermelden. Der 21-jährige Hamburger konnte bei seiner zweiten Teilnahme erstmals das Jahresendturnier der Herren gewinnen. Dabei war Zverev nach den bisherigen Leistungen seines Finalgegners Novak Djokovic als Außenseiter in das größte Match seiner Karriere gegangen. Doch von den ersten Spielen an war Zverev ebenbürtig, ab Ende des ersten Satzes sogar der bessere Spieler. Im ersten Durchgang war es vor allem die hohe Aufschlagsquote, die Zverev zum Satzgewinn trug. Wie schon gegen Roger Federer im Halbfinale war Zverev hier teils dominant. Dazu konnte er seine Chancen nutzen. Wie im Gruppenmatch gegen Djokovic erspielte sich Zverev im neunten Spiel des ersten Satzes Breakchancen. Im Gegensatz zum Mittwoch konnte er diese nutzen, servierte danach den ersten Durchgang aus. Der zweite Satz begann mit einem Break für Zverev. Dieses musste er zwar schnell wieder abgeben. Doch Djokovic tat sich weiterhin schwer damit, seinen Aufschlag zu verteidigen und fand dazu kaum Löcher in der Defensive von Zverev. Am Ende ließ sich zusammenfassen das Match zusammenfassen: Zverev war heute der bessere Djokovic.
    Der Vorbote für Größeres?
    Abseits der Matchbesprechung ordnen Andreas und Philipp das Match auch in einen größeren Kontext ein. Was bedeutet der Erfolg für Zverev, gerade im Hinblick für 2019? Und wie problematisch ist es für Novak Djokovic nun zwei Finals in Folge verloren zu haben?

    Natürlich gibt es auch noch einen kleinen Blick gen Doppel. Die Sieger dort hießen am Ende Mike Bryan und Jack Sock nach einem durchaus spektakulären Finale gegen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert.
    Hallo Griechenland!
    Zum Abschluss der Sendung gibt es ein weiteres Interview. Andreas hat mit der griechischen Journalistin Vicky Georgatou gesprochen, die für die Sportseite SDNA arbeitet und wohl zu den größten Kennerinnen des griechischen Tennis gehört. Auf diese Weise hat sie den Aufstieg von Maria Sakkari und Stefanos Tsitsipas über die letzten Jahre ganz nah mitbekommen. Auch sie spricht darüber hinaus natürlich über die World Tour Finals.



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    58 min

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