Chip & Charge

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Chip & Charge episodes

  • Alcaraz löst Tsitsipas ab - Zverev und Struff in der Krise - Deutschland verpasst BJK-Cup-Finale
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge mit dem Billie Jean King Cup bei den Damen und dem Masters Turnier bei den Herren in Monte Carlo. Hier konnte sich Carlos Alcaraz den Titel sichern.
    Zwar spielte Alcaraz nur selten wirklich überragendes Tennis, zu viele vermeidbare Fehler unterliefen ihm in fast allen Matches, doch am Ende stand der erste Titel in Monte Carlo. Damit setzte sich Alcaraz auch an die Spitze der Jahresrangliste. Zudem dürfte Alcaraz als (Co-)Favorit für die großen Sandplatzturniere in den kommenden Wochen gesehen werden. Im Finale verlor Alcaraz zwar den ersten Satz gegen Lorenzo Musetti, doch dem ging in den nächsten beiden Sätzen komplett die Luft aus. Zuvor hatte Musetti einige knappe Matches für sich entschieden.
    Mit einer beachtlichen Leistung ins Halbfinale geschafft hatte es zudem Alex de Minaur. So besiegte er unter anderem im Viertelfinale Grigor Dimitrov mit 6:0 6:0. Auch Daniil Medvedev ließ er wenig Chancen. Der andere Halbfinalist war Alejandro Davidovich Fokina. Zwar hatte Davidovich Fokina hier in der Vergangenheit schon das Finale erreicht und war auch gut in die Saison gekommen. Trotzdem war die Leistung hier nochmal ein Ausrufezeichen.
    Weniger gut lief es hingegen für Novak Djokovic und Alexander Zverev. Beide verloren ihr jeweiliges Auftaktmatch. Für Zverev ist damit die Chance auf Weltranglistenplatz 1 vorerst verflogen. Jannik Sinner wird nach seiner Sperre also als Weltranglistenerster zurückkehren.
    Im Billie Jean King Cup wurden in der vergangenen Woche insgesamt 6 zusätzliche Finalteilnehmerinnen ermittelt. Nicht geschafft hat es das DTB-Team. Dabei gelang auch kein einziger Sieg im Einzel. So setzte es Niederlagen sowohl gegen die Niederlande als auch gegen Großbritannien.
    Die größte Überraschung der Woche gelang dem spanischen Team mit einem Sieg gegen Tschechien. Auch Großbritannien, Japan, die USA, Kasachstan und die Ukraine konnten sich für das Finalturnier in Shenzhen qualifizieren. Hier werden auch die Gastgeberinnen aus China und Italien als Titelverteidiger teilnehmen.
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    Shownotes:
    00:00 Alcaraz siegt in Monte Carlo - Kann Musetti das konstant bringen?
    32:24 Deutschland verpasst das Billie-Jean-King-Cup-Finale
    53:28 Zverev und Struff in der Formkrise
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    1 hr 10 min
  • Menorca Challenger: Ofner kehrt zurück - Gaubas vor dem Durchbruch
    Die Touren sind wieder auf dem Sand zurück. In Europa wird wieder auf dem roten Ziegelmehl gespielt und auch auf der ATP Challenger Tour ist der Frühling angekommen. Auf Menorca fand in der Vorwoche ein gut besetztes Challenger statt. Florian Heer von tennistourtalk.com war vor Ort und hat wieder Interviews mitgebracht.
    Sebastian Ofner hat nach längerer Verletzung in den letzten Wochen ein Comeback gestartet. Auf Menorca wollte es im Einzel noch nicht zu seiner kompletten Zufriedenheit klappen. Er verlor im Viertelfinale. Dafür klappte es im Doppel deutlich besser. Mit Benjamin Hassan gewann er die Doppelkonkurrenz. Florian hatte das Siegerdoppel vor dem Mikrofon.
    Auch Lukas Neumayer spielte auf Menorca. Mit dem Halbfinaleinzug hat er die Top200 der Weltrangliste erreicht.
    Pol Martin Tiffon und Vilius Gaubas spielten das Finale aus. Und Gaubas ist ein Spieler, auf den man in der Zukunft achten sollte. Der 20-jährige Litauer gewann das Turnier souverän.



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    46 min
  • Sabalenka festigt Nr. 1 - Mensik serviert sich durch Miami
    Willkommen zur nächsten Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Turnier in Miami. Während bei den Damen weiterhin die etablierten Spielerinnen den Ton angeben, gab es bei den Herren eine weitere dicke Überraschung. Denn hier konnte sich Jakub Mensik seinen ersten großen Titel holen mit einem Sieg gegen Novak Djokovic im Finale.
    Der Sieg bei den Damen ging an die konstanteste Spielerin des Jahres, nämlich Aryna Sabalenka. Im vierten Finale des Jahres konnte sie zum zweiten Mal die Gewinnerinnentrophäe mit nach Hause nehmen. Wie in Cincinnati und bei den US Open war ihre Finalgegnerin Jessica Pegula.
    Die Überraschung des Turniers war jedoch Alexandra Eala. Die junge Philippinerin, mit noch wenig Erfolgen auf der Tour, erreichte überraschend das Halbfinale. Unter anderem dank einem Sieg im Viertelfinale gegen Iga Swiatek. Die Frage ist: War der Lauf mehr als eine schöne Geschichte? Und was bedeutet die Niederlage für Swiatek? Auch Coco Gauff schied wieder einigermaßen früh aus.
    Auch bei den Herren erwischte es die meisten Topspieler relativ früh. So verloren Carlos Alcaraz und Alexander Zverev schon vor dem Viertelfinale. Für beide Spieler also ein eher maues Sunshine Double angesichts des Fehlens von Jannik Sinner. Profiteur war unter anderem Novak Djokovic, der ein sehr konstantes Turnier spielte und erst im Finale verlor.
    Dort hieß der Überraschungssieger allerdings Jakub Mensik. Der tschechische Teenager ist schon länger auf dem Radar, brachte hier allerdings wirklich eine absolute Ausnahmeleistung beim Serve. Auch da ist die Frage: Lässt sich das so durchhalten oder war es einfach eine goldene Woche? Die Form ein bisschen finden konnte Taylor Fritz mit seinem Halbfinaleinzug.
    Dann sprechen Andreas und Philipp noch über zwei Themen abseits des Platzes. Einerseits hat Daria Kasatkina bekannt gegeben, dass sie ab nun für den australischen Verband spielen wird. Anderseits hat die Spielervertretung PTPA bekannt gegeben, dass sie die Tennisverbände verklagt hat.
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    00:00 Begrüßung und die Klage der PTPA
    14:35 Sabalenka festigt die Nummer 1 der Weltrangliste
    41:52 Mensik serviert sich durch Miami
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    1 hr 12 min
  • Mirra Andreeva mit dem Doppelschlag - Jack Draper feiert größten Titel
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Turnier in Indian Wells. Hier gab es jeweils einen neuen Sieger und eine neue Siegerin. Gerade Mirra Andreeva konnte dabei sie gesamte Weltelite schlagen und ein neuerliches Ausrufezeichen setzen.
    Nach ihrem kürzlichen Sieg in Dubai war dies der zweite 1000-er Titel in Folge. Wieder konnte Andreeva gegen Elena Rybakina und Iga Swiatek gewinnen. Dieses Mal kam noch ein Sieg gegen Aryna Sabalenka dazu. An der hatte sich Andreeva zuletzt die Zähne ausgebissen. Doch dieses Mal gewann die 17-Jährige in drei Sätzen gegen die Weltranglistenerste.
    Bis zu dem Match hatte Sabalenka das Turnier dominiert, unter anderem im Halbfinale nur ein Spiel gegen Madison Keys abgegeben. Doch am Ende stand der Sieg für Andreeva. Ebenfalls überzeugen konnten in der Wüste dazu noch Belinda Bencic und Elina Svitolina. Beide erreichten das Viertelfinale.
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    Shownotes
    00:00 Bedingungen in Indian Wells - Andreeva siegt schon wieder
    38:06 Jack Draper mit einer monumentalen Woche
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    Bei den Herren ging der Titel an Jack Draper. Er hatte zuvor noch nie ein Masters Turnier gewonnen, geschweige denn in einem Finale gestanden. Hier war er die über zwei Wochen stets der beste Spieler. In keinem Match geriet er wirklich in Gefahr, besiegte unter anderem Taylor Fritz und dann im Halbfinale auch noch Carlos Alcaraz.
    Der Finaleinzug von Holger Rune war wohl noch überraschender gewesen. Nachdem der Topgesetzte Alexander Zverev schon im ersten Match ausgeschieden war, konnte Rune die offene Auslosung für sich nutzen. Unter anderem gelang ihm dabei ein Sieg im Halbfinale gegen Daniil Medvedev.
    Medvedev konnte hier in der Wüste seine Form ein bisschen wiederfinden und war zeitglich der älteste Spieler im Halbfinale. Ansonsten waren die jungen Spieler die Geschichte des Turniers. Denn neben Rune und Draper erreichte auch Carlos Alcaraz die Vorschlussrunde. Eigentlich war er auch der große Favorit auf den Titel gewesen. Doch am Ende verlor er ein komisches Halbfinale gegen den späteren Sieger Jack Draper.
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    1 hr 5 min
  • Österreichische Meisterschaften in Rwanda
    Der Tennissport expandiert zunehmend in neue Märkte, und Afrika rückt dabei immer stärker in den Fokus. Mit dem Rwanda Challenger in Kigali findet bereits zum zweiten Mal ein ATP Challenger-Turnier in Zentralafrika statt. Das 14-tägige Event ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Tennissports auf dem afrikanischen Kontinent, der bisher nur wenige hochklassige Turniere beheimatet.
    Kigali, die Hauptstadt und größte Metropole Ruandas mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern, gilt als eine lebendige und sich rasch entwickelnde Metropole im Herzen des afrikanischen Kontinents. Sie liegt im zentralen Teil Ruandas und ist nicht nur politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes, sondern auch ein kultureller Knotenpunkt. Eine der prägenden Eigenschaften Kigalis ist die atemberaubende natürliche Umgebung. Die Stadt liegt eingebettet zwischen üppigen Hügeln und grünen Landschaften. Die Tennisprofis hatten sogar die Möglichkeit an einer Safari in den Akagera Nationalpark teilzunehmen, um die Big 5 hautnah zu bestaunen.
    Mit dabei beim Rwanda Challenger war eine Gruppe von österreichischen Profis: Joel Schwärzler, Lukas Neumayer, Neil Oberleitner und Maximilian Neuchrist. Das Quartet war am Kicukiro Ecology Tennis Club am Start. Florian Heer von Tennis TourTalk war ebenfalls vor Ort und hat Interviews mit den Spielern sowie mit dem Turnierdirektor und Organisator Arzel Mevellec mitgebracht.



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    1 hr 13 min
  • Andreevas Premiere - Zverev schwach - Rublev stärker
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Turnieren aus Doha, Dubai und Rio. Mirra Andreeva konnte ihren ersten großen Titel gewinnen während Andrey Rublev seine Form fand.
    Für Andreeva war es mit 17 der erste 1000-er Titel in Dubai. Auf dem Weg zum Turniersieg schlug sie unter anderem Iga Swiatek und Elena Rybakina. Dabei erwies sie sich als komplette Spielerin mit Top 10 Niveau. Die Frage ist: Wie weit kann es in den nächsten Jahren nach oben gehen? Für Finalgegnerin Clara Tauson hat der Weg zur Spitze ein bisschen länger gedauert. Doch auch sie legte in Dubai das (bisherige) Turnier ihres Lebens hin. Tauson, die einen der besten ersten Aufschläge auf der Tour hat, konnte sich hier aus mehreren engen Situationen befreien und am Ende unter anderem gegen Aryna Sabalenka gewinnen.
    Für Sabalenka und Swiatek lief es nicht richtig, wie auch für die meisten anderen Topspielerinnen. Elena Rybakina konnte überzeugen, Karolina Muchova erreichte das Halbfinale. Doch gerade für Coco Gauff und Sabalenka lief nicht viel in Dubai und bei den letzten Turnieren. Eva Lys konnte hingegen die zweite Runde erreichen und verlor dort gegen die Titelverteidigerin Jasmine Paolini.
    Bei den Herren gewann Andrey Rublev in Doha den Titel. In drei engen Matches zum Turnierschluss war er derjenige, der jeweils die Nerven behalten konnte. Im Finale gab es einen Sieg gegen Jack Draper, dem im dritten Satz die Luft ausging. Für eine Überraschung hatte Jiri Lehecka gesorgt, der in drei Sätzen gegen Carlos Alcaraz gewann. Novak Djokovic schied in der ersten Runde gegen Matteo Berrettini aus.
    In Rio hatten vor dem Turnierstart mehre Topgesetzte wie Hoger Rune und Lorenzo Musetti rausgezogen. Auch Alexander Zverev verlor schon im Viertelfinale. So erreichten Alexandre Müller und Sebastian Baez das Finale. Sicherlich eines der überraschendsten Endspiele auf diesem Level über das letzte Jahr.
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    00:00 Andreevas Premiere
    29:51 Zverev schwach - Rublev 2.0?
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    1 hr 5 min
  • Challenger Teneriffa: Carreno Busta glücklich - Koepfer glücklos
    Nur eine Woche nach seinem ersten Titelgewinn auf den Kanarischen Inseln setzte Pablo Carreño Busta seine Dominanz fort und gewann auch das Tenerife Challenger 2. Vor vollen Rängen auf dem Center Court der Abama Tennis Academy, setzte sich der ehemalige Weltranglisten-10. am Sonntag souverän mit 6:3, 6:2 gegen den österreichischen Qualifikanten Filip Misolic durch.
    Durch seinen erneuten Triumph verbessert sich der Spanier in der ATP-Weltrangliste auf Platz 111 und rückt damit seinem Ziel, in die Top 100 zurückzukehren, immer näher.
    Das Finale des Tenerife Challenger 2 verlief nach einem klaren Muster: Carreño Busta dominierte mit seinem präzisen Spiel die meisten Ballwechsel und ließ Misolic keine echte Chance.
    Doppelerfolg auf den Kanarischen Inseln
    „Als ich in Teneriffa angekommen bin, habe ich nicht gedacht, dass ich zwei Titel gewinnen könnte, aber ich wollte unbedingt gute Leistungen zeigen“, sagte Carreño Busta, der sich nach einer hartnäckigen Ellbogenverletzung wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke befindet.
    Am Ende der ersten Woche des zweiwöchigen ATP-Challenger-Tour Swings in Guía de Isora besiegte er im Finale seinen spanischen Landsmann Alejandro Moro Cañas. Dies markierte den ersten Triumph für den 33-jährigen Asturier seit dem Gewinn des ATP Masters 1000 Event in Montreal im August 2022.
    „Der erste Titel war bereits großartig, aber der heutige fühlt sich genauso gut an. Filip war kein leichter Gegner. Er hat diese Woche bewiesen, wie stark er ist, indem er auch den topgesetzten Dominik Köpfer besiegt hat“, erklärte Carreño Busta nach seinem 13. Erfolg auf der ATP Challenger Tour.
    Carreño Busta zeigte sich begeistert von der Unterstützung auf Teneriffa und nutzte die Gelegenheit, die Insel näher kennenzulernen. Nun richtet sich sein Fokus aber auf die ATP-Tour: „Eigentlich hatte ich geplant, ein Challenger-Turnier in Frankreich zu spielen, aber ich werde mir jetzt eine Pause gönnen und in der Qualifikation in Indian Wells zurückkehren. Ob mein Tennis in den letzten Wochen besser geworden ist, kann ich nicht genau sagen – aber ich habe definitiv mehr Selbstvertrauen. Mein kurzfristiges Ziel ist die Rückkehr in die Top 100, aber was danach kommt, ist noch offen. Der Weg zurück auf die Tour wird herausfordernd, aber ich weiß, was ich dafür tun muss.“
    Positive Bilanz für Turnierdirektor Marchesini
    Marcello Marchesini, Präsident von MEF Tennis Events, zog ein äußerst positives Fazit zu den beiden Turnierwochen auf Teneriffa: „Wir haben zwei Challenger-Turniere auf höchstem Niveau veranstaltet. Die Bilanz ist durchweg positiv.“
    Mit insgesamt zwölf Turnieren auf den Kanarischen Inseln hat sich MEF Tennis Events als etablierter Veranstalter bewiesen. Besonders erfreut zeigte sich Marchesini über die große Zuschauerresonanz: „Dieses Jahr hat das Publikum die Abama Tennis Academy regelrecht gestürmt. Wir erhalten große Anerkennung, zuletzt vom Präsidenten des
    spanischen Tennisverbands. Unser Ziel ist es, weitere Turniere in Spanien zu veranstalten, möglicherweise auch auf dem Festland.“



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    34 min
  • Challenger-Serie Teneriffa - Carreno Busta glücklich - Koepfer ohne Glück
    Nur eine Woche nach seinem ersten Titelgewinn auf den Kanarischen Inseln setzte Pablo Carreño Busta seine Dominanz fort und gewann auch das Tenerife Challenger 2. Vor vollen Rängen auf dem Center Court der Abama Tennis Academy, setzte sich der ehemalige Weltranglisten-10. am Sonntag souverän mit 6:3, 6:2 gegen den österreichischen Qualifikanten Filip Misolic durch.
    Durch seinen erneuten Triumph verbessert sich der Spanier in der ATP-Weltrangliste auf Platz 111 und rückt damit seinem Ziel, in die Top 100 zurückzukehren, immer näher.
    Das Finale des Tenerife Challenger 2 verlief nach einem klaren Muster: Carreño Busta dominierte mit seinem präzisen Spiel die meisten Ballwechsel und ließ Misolic keine echte Chance.
    Doppelerfolg auf den Kanarischen Inseln
    „Als ich in Teneriffa angekommen bin, habe ich nicht gedacht, dass ich zwei Titel gewinnen könnte, aber ich wollte unbedingt gute Leistungen zeigen“, sagte Carreño Busta, der sich nach einer hartnäckigen Ellbogenverletzung wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke befindet.
    Am Ende der ersten Woche des zweiwöchigen ATP-Challenger-Tour Swings in Guía de Isora besiegte er im Finale seinen spanischen Landsmann Alejandro Moro Cañas. Dies markierte den ersten Triumph für den 33-jährigen Asturier seit dem Gewinn des ATP Masters 1000 Event in Montreal im August 2022.
    „Der erste Titel war bereits großartig, aber der heutige fühlt sich genauso gut an. Filip war kein leichter Gegner. Er hat diese Woche bewiesen, wie stark er ist, indem er auch den topgesetzten Dominik Köpfer besiegt hat“, erklärte Carreño Busta nach seinem 13. Erfolg auf der ATP Challenger Tour.
    Carreño Busta zeigte sich begeistert von der Unterstützung auf Teneriffa und nutzte die Gelegenheit, die Insel näher kennenzulernen. Nun richtet sich sein Fokus aber auf die ATP-Tour: „Eigentlich hatte ich geplant, ein Challenger-Turnier in Frankreich zu spielen, aber ich werde mir jetzt eine Pause gönnen und in der Qualifikation in Indian Wells zurückkehren. Ob mein Tennis in den letzten Wochen besser geworden ist, kann ich nicht genau sagen – aber ich habe definitiv mehr Selbstvertrauen. Mein kurzfristiges Ziel ist die Rückkehr in die Top 100, aber was danach kommt, ist noch offen. Der Weg zurück auf die Tour wird herausfordernd, aber ich weiß, was ich dafür tun muss.“
    Positive Bilanz für Turnierdirektor Marchesini
    Marcello Marchesini, Präsident von MEF Tennis Events, zog ein äußerst positives Fazit zu den beiden Turnierwochen auf Teneriffa: „Wir haben zwei Challenger-Turniere auf höchstem Niveau veranstaltet. Die Bilanz ist durchweg positiv.“
    Mit insgesamt zwölf Turnieren auf den Kanarischen Inseln hat sich MEF Tennis Events als etablierter Veranstalter bewiesen. Besonders erfreut zeigte sich Marchesini über die große Zuschauerresonanz: „Dieses Jahr hat das Publikum die Abama Tennis Academy regelrecht gestürmt. Wir erhalten große Anerkennung, zuletzt vom Präsidenten des
    spanischen Tennisverbands. Unser Ziel ist es, weitere Turniere in Spanien zu veranstalten, möglicherweise auch auf dem Festland.“



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    34 min
  • Sinner gesperrt - Anisimova siegt in Doha - Joao Fonsecas Premiere
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Damen aus Doha, den Herren aus Buenos Aires, Marseille und Delray Beach. Dazu die News der Woche, unter anderem mit Jannik Sinner.
    Der Titel beim 1000er Turnier in Doha ging in einem Überraschungsfinale an Amanda Anisimova durch ihren Sieg über Jelena Ostapenko. Anisimova war die ganze Woche nie wirklich in Gefahr, zeigte ihr überragendes Grundlinienspiel und servierte gut. Für Anisiomova das zweite 1000er-Finale innerhalb des letzten Jahres.
    Ostapenko war vor dem Turnier außer Form gewesen, hatte sich seit dem letzten Sommer schwer getan. Doch hier überzeugte sie bis ins Finale. Vor allem der abermalige Sieg gegen Iga Swiatek im Halbfinale war richtig beeindruckend. Auch Ekaterina Alexandrova konnte überzeugen. Sie gewann im Achtelfinale gegen Aryna Sabalenka und verlor erst das Semifinale gegen Anisiomva.
    In Buenos Aires konnte sich Joao Fonseca seinen Premierentitel sichern. Er besiegte 4 Argentinier in teils sehr engen Matches und zeigte seine starken Nerven. Dazu kommt die überragende Vorhand. Selbst Finalgegner Francisco Cerundolo, der ja selber eine exquisite Vorhand besitzt, zog den Kürzeren. Im Viertelfinale gewann Cerundolo gegen Alexander Zverev. Außerdem war dies das letzte Turnier in der Karriere von Diego Schwartzman.
    In Marseille gewann Ugo Humbert ohne viel Aufhebens den nächsten Indoor-Titel. Im Finale setzte er sich dabei gegen Hamad Medjedovic durch, der hier eine beeindruckende Woche hinlegte unter anderem mit einem klaren Sieg im Halbfinale gegen Daniil Medvedev. Zizou Bergs war der vierte Halbfinalist.
    In Delray Beach war Alejandro Davidovich Fokina nah am ersten Turniersieg und verlor doch noch das Finale gegen Miormir Kecmanovic. Dabei führte er schon mit Break im 3. Satz und hatte im Viertelfinale gegen Taylor Fritz gewonnen.
    In den News geht es unter anderem um Jannik Sinner, der in der vergangenen Woche eine Dopingsperre von 3 Monaten akzeptiert hat für den Fall aus dem letzten Jahr.
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    00:00 Begrüßung, Mixed bei den US Open, Sinner-Sperre
    23:53 Anisimova siegt in Doha - Ostapenkos Wahnsinn gegen Swiatek
    46:45 Fonsecas Debüt in Buenos Aires - Humbert wiederholt seinen Sieg in Marseille
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    1 hr 12 min
  • Das Traum-Comeback von Belinda Bencic - Alcaraz mit Hallenpremiere
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Turnieren in Rotterdam und Abu Dhabi. Außerdem wurden die Titel in Dallas und Cluj vergeben. Prominentester Sieger war Carlos Alcaraz, auch Belinda Bencic konnte gewinnen.
    Für Bencic war es kurz nach der Rückkehr der erste Titel als Mutter und das mit überzeugendem Tennis. Bencic, die ja schon immer außergewöhnlich gut bei 500-er Turnieren war, konnte sich hier in einem guten Feld durchsetzen und nahm im Halbfinale die Favoritin Elena Rybakina aus dem Turnier. Die zweite Finalistin war Ashley Krueger. Sie musste hart kämpfen auf dem Weg ins Finale, setzte sich im Halbfinale gegen Linda Noskova durch.
    In Cluj gab Simona Halep ihren Abschied bekannt. Sie verlor ihr letztes Match gegen Lucia Bronzetti. Die schaffte es überraschend bis ins Finale, verlor dort dann gegen die Turnierfavoritin Anastasia Potapova. Für Potapova war es der dritte Turniersieg ihrer Karriere. Alexanda Sasnovich und Katerina Siniakova waren die weiteren Halbfinalistinnen. Ella Seidel erreichte das Viertelfinale.
    In Rotterdam gewann am Ende die Starattraktion – denn Carlos Alcaraz konnte sich durchsetzen. In einem zum Ende hin ausgedünnten Feld musste er nicht ans Maximum, spielte okayes Tennis und holte sich den ersten Hallentitel seiner Karriere. Finalgegner Alex de Minaur musste sich nicht zu sehr strecken auf dem Weg ins Endspiel, konnte dort gegen Alcaraz mithalten, war jedoch letztlich der schwächere Spieler. Im Viertelfinale gewann de Minaur gegen Daniel Altmaier. Daniil Medvedev verlor früh gegen den Überraschungshalbfinalisten Mattia Bellucci.
    In Dallas erreichten Casper Ruud und Denis Shapovalov das Halbfinale. Während Shapovalov harte Arbeit unter anderem gegen Taylor Fritz und Tommy Paul leisten musste, war der Weg für Ruud ins Endspiel doch um einiges einfacher. Ein Turnier mit der ersten Garde an amerikanischen Spielern wurde also von keinem dieser Spieler entschieden. Jaume Munar war hier der Überraschungsspieler, er stand im Halbfinale.
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    Shownotes
    00:00 Begrüßung
    03:49 Bencic mit Traum-Comeback in Abu Dhabi - Halep tritt zurück
    28:59 Alcaraz gewinnt in Rotterdam - Shapovalov in Dallas
    60:34 Die News der Woche
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    1 hr 17 min

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