
Sign up to save your podcasts
Or
Über das Thema Musik haben wir zuletzt im Mai 2021 gesprochen. Daher dachten wir, dass eine Neuauflage des Themas für euch interessant ist. Es geht um unsere Hardware, Software, Erfahrungen, zu Hause und unterwegs.
AusrüstungRalf
Zuhause liefert ein Raspi4 die Musik per USB-Kabel direkt an meine Nubert nuPro XS-6000 RC Aktivlautsprecher. Darüber höre ich Radio, meine Musikkonserven und Spotify. Wie das geht, erzähle ich später. Ich habe zwei Tipps für euch: Aktivlautsprecher kann ich wärmstens empfehlen, weil die Chassis und die Verstärker besser aufeinander abgestimmt sind als bei getrennten Geräten. Vom höheren Preis sollte man sich nicht abschrecken lassen, weil man die Kosten für einen separaten Verstärker spart. Das USB-Kabel zur Verbindung vom Raspi zu den Lautsprechern sollte erstklassig sein; ansonsten sind unliebsame Überraschungen wahrscheinlich.
Ergänzt wird das Setup durch zwei ohrumschliessende Kopfhörer. Für Hifi verwende ich einen Sony MDR-1A und für Studioarbeiten den Beyerdynamic DT-770 Pro/80 Ohm. Bei Thomann ist das seit Jahren der Topseller, wenn es um Studiokopfhörer geht.
Unterwegs kommt die Musik natürlich von meinem Handy, einem Fairphone 5 mit /e/OS als Google-befreites Betriebssystem. Vor dem Fairphone hatten meine Handys einen Klinkenanschluss für Ohr- bzw. Kopfhörer. Damals habe ich die mitgelieferten Billigdinger gegen einen Shure SE215 Pro CL ausgetauscht. Die haben einen tollen Klang, sind aber super fummelig beim Anlegen. Da die Shure In-Ears nicht alt waren, wollte ich sie mit dem Fairphone weiterverwenden. Dazu habe ich mir einen Klinke-zu-USB-C-Adapter gekauft. Das Hörerlebnis war aufgrund des Rauschens enttäuschend. Das muss nicht sein, wie andere berichten. Hier lohnt es sich, einen hochwertigen Adapter zu kaufen.
Die Shure In-Ears habe ich gegen Bluetooth In-Ears von JBL ausgetauscht. Die JBL Live Pro 2 True Wireless kann ich nicht empfehlen, weil sie alle paar Minuten einsekündige Aussetzer haben. Daran haben auch zwei Firmware-Updates nichts geändert. Letzten Samstag habe ich sie nach eineinhalb Jahren im Rahmen der Garantie gegen den Kaufpreis zurückgegeben. Stattdessen verwende ich nun die In-Ears Sony WF-C710N in glasblau. Es ist noch zu früh, um ein Urteil darüber abgeben zu können. Bisher bin ich zufrieden. Die Konfiguration der Touch-Steuerungen könnte etwas besser sein: wer will schon viermal Tippen um die Lautstärke zu verändern.
Joël
Zuhause höre ich entweder wie auch unterwegs, mit Handy und In-Ear-Kopfhörer, meist über Spotify oder aber, wenn ich am PC bin, über YouTube oder Spotify mit meinen Beyerdynamic DT-770 Pro/32 Ohm. Diese haben einen eher flachen Klang, aber mit entsprechenden Einstellungen am digitalen Equaliser in den jeweiligen Musik-Clients bieten sie trotzdem ein gutes Hörerlebnis. Theoretisch habe ich noch zwei Lautsprecher, diese sind trotz ziemlich guter Qualität aktuell nicht in mein Setup eingebaut, da ich es nicht gleich mit meinen neuen Nachbarn anlegen will.
Unterwegs höre ich meine Musik mit meinem Samsung Galaxy A53 und den Soundcore Liberty 3 Pro. Diese liefern aus meiner Laien-Sicht einen sehr guten Klang, haben jedoch auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und die Akkus sind entsprechend auch nicht mehr die besten.
In den meisten Fällen kommt meine Musik von Spotify, ein seltenes Mal auch von anderen Playern.
Auf der Arbeit höre ich entweder im Auto das normale Radio oder aber mit meinem Handy auf meinem Bluetooth-Gehörschutz des Typs IsoTunes Pro Aware. Diese sind eher leise und bieten insgesamt ein eher mässiges Klangbild, aber für Podcasts ist es absolut ausreichend – der Fokus liegt ja auch nicht beim Sound.
VerwaltungRalf
Ich höre viel Radio und Podcasts, aber immer seltener Musik aus meiner eigenen Sammlung oder von Spotify. Wenn wir von "Verwaltung" sprechen, geht es um die Ablage und Organisation der eigenen Musiksammlung. Dafür verwende ich seit jeher Rhythmbox. Diese Anwendung aus der GNOME-Kiste verwendet als Datenbank und für die Playlisten zwei XML-Dateien im Ordner: home/.local/share/rhythmbox. Diese lassen sich prima über Nextcloud auf alle Geräte synchronisieren. Da Rhythmbox die Ablage der Musik auf externen Speichermedien unterstützt, liegen meine Musikdateien auf dem oben erwähnten Raspi4, damit alle Geräte im Haus darauf zugreifen können. Durch die Nextcloud-Synchronisation wissen sie, was wo liegt.
Joël
In diesem Punkt bin ich leider ein quasi reiner Spotify-Gefangener. Bis vor einigen Jahren habe ich meine Musik von YouTube geraubt und auf meinem Handy in Ordnern nach Genre sortiert, mittlerweile ist diese Sammlung schon sehr verstaubt und kommt kaum noch ans Tageslicht.
Anwendungen und AppsRalf
Wie ich Rhythmbox verwende, habe ich bereits erklärt. Auf dem Raspi übernimmt der Music Player Daemon MPD die Verwaltung. Zur Fernsteuerung der Musikwiedergabe verwende ich auf den mobilen Geräten die App M.A.L.P. Auf dem Desktop übernimmt Ymuse diese Aufgabe. Um Spotify auf der heimischen Anlage zum Klingen zu bringen, verwende ich Raspotify. Diese Software erlaubt es, aus der Spotify-App die Musikauswahl und Wiedergabe auf dem Raspi zu steuern.
Da ich Gitarre spiele, kommt bei mir der proprietäre Service Ultimate Guitar zum Einsatz. Dort findet man die Noten für Gitarrenstücke und kann sich die Titel auch anhören. Auf dem Handy verwende ich vier Apps, die im Zusammenhang mit Musik stehen:
Als Musik-Player habe ich bis vor Kurzem die Standard-App von /e/OS verwendet. Dabei handelt es sich um Eleven aus der LineageOS-Sammlung. Der Player ist nicht schlecht, leidet jedoch unter der fehlenden Suchfunktion. Den Nachfolger Twelve habe ich nicht getestet, sondern auf die Tipps unserer Community gehört. Jetzt verwende ich den Musik-Player aus der Fossify-Sammlung, einem Fork der Simple Mobile Apps.
Joël
Wie schon gesagt, meistens kommt Spotify zum Einsatz, RadioDroid ist auch noch zur Stelle, aber kommt meist nur zur vollen Stunde für die News zum Einsatz, oder wenn mir meine Spotify-Playlisten auf den Sender gehen ;)
Für YouTube Music hatte ich zeitweise RiMusic auf Android genutzt, aber da haben mir die Restriktionen durch ein fehlendes Abo den Spass geraubt, zudem die App auch sehr langsam ist.
Outro5
11 ratings
Über das Thema Musik haben wir zuletzt im Mai 2021 gesprochen. Daher dachten wir, dass eine Neuauflage des Themas für euch interessant ist. Es geht um unsere Hardware, Software, Erfahrungen, zu Hause und unterwegs.
AusrüstungRalf
Zuhause liefert ein Raspi4 die Musik per USB-Kabel direkt an meine Nubert nuPro XS-6000 RC Aktivlautsprecher. Darüber höre ich Radio, meine Musikkonserven und Spotify. Wie das geht, erzähle ich später. Ich habe zwei Tipps für euch: Aktivlautsprecher kann ich wärmstens empfehlen, weil die Chassis und die Verstärker besser aufeinander abgestimmt sind als bei getrennten Geräten. Vom höheren Preis sollte man sich nicht abschrecken lassen, weil man die Kosten für einen separaten Verstärker spart. Das USB-Kabel zur Verbindung vom Raspi zu den Lautsprechern sollte erstklassig sein; ansonsten sind unliebsame Überraschungen wahrscheinlich.
Ergänzt wird das Setup durch zwei ohrumschliessende Kopfhörer. Für Hifi verwende ich einen Sony MDR-1A und für Studioarbeiten den Beyerdynamic DT-770 Pro/80 Ohm. Bei Thomann ist das seit Jahren der Topseller, wenn es um Studiokopfhörer geht.
Unterwegs kommt die Musik natürlich von meinem Handy, einem Fairphone 5 mit /e/OS als Google-befreites Betriebssystem. Vor dem Fairphone hatten meine Handys einen Klinkenanschluss für Ohr- bzw. Kopfhörer. Damals habe ich die mitgelieferten Billigdinger gegen einen Shure SE215 Pro CL ausgetauscht. Die haben einen tollen Klang, sind aber super fummelig beim Anlegen. Da die Shure In-Ears nicht alt waren, wollte ich sie mit dem Fairphone weiterverwenden. Dazu habe ich mir einen Klinke-zu-USB-C-Adapter gekauft. Das Hörerlebnis war aufgrund des Rauschens enttäuschend. Das muss nicht sein, wie andere berichten. Hier lohnt es sich, einen hochwertigen Adapter zu kaufen.
Die Shure In-Ears habe ich gegen Bluetooth In-Ears von JBL ausgetauscht. Die JBL Live Pro 2 True Wireless kann ich nicht empfehlen, weil sie alle paar Minuten einsekündige Aussetzer haben. Daran haben auch zwei Firmware-Updates nichts geändert. Letzten Samstag habe ich sie nach eineinhalb Jahren im Rahmen der Garantie gegen den Kaufpreis zurückgegeben. Stattdessen verwende ich nun die In-Ears Sony WF-C710N in glasblau. Es ist noch zu früh, um ein Urteil darüber abgeben zu können. Bisher bin ich zufrieden. Die Konfiguration der Touch-Steuerungen könnte etwas besser sein: wer will schon viermal Tippen um die Lautstärke zu verändern.
Joël
Zuhause höre ich entweder wie auch unterwegs, mit Handy und In-Ear-Kopfhörer, meist über Spotify oder aber, wenn ich am PC bin, über YouTube oder Spotify mit meinen Beyerdynamic DT-770 Pro/32 Ohm. Diese haben einen eher flachen Klang, aber mit entsprechenden Einstellungen am digitalen Equaliser in den jeweiligen Musik-Clients bieten sie trotzdem ein gutes Hörerlebnis. Theoretisch habe ich noch zwei Lautsprecher, diese sind trotz ziemlich guter Qualität aktuell nicht in mein Setup eingebaut, da ich es nicht gleich mit meinen neuen Nachbarn anlegen will.
Unterwegs höre ich meine Musik mit meinem Samsung Galaxy A53 und den Soundcore Liberty 3 Pro. Diese liefern aus meiner Laien-Sicht einen sehr guten Klang, haben jedoch auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und die Akkus sind entsprechend auch nicht mehr die besten.
In den meisten Fällen kommt meine Musik von Spotify, ein seltenes Mal auch von anderen Playern.
Auf der Arbeit höre ich entweder im Auto das normale Radio oder aber mit meinem Handy auf meinem Bluetooth-Gehörschutz des Typs IsoTunes Pro Aware. Diese sind eher leise und bieten insgesamt ein eher mässiges Klangbild, aber für Podcasts ist es absolut ausreichend – der Fokus liegt ja auch nicht beim Sound.
VerwaltungRalf
Ich höre viel Radio und Podcasts, aber immer seltener Musik aus meiner eigenen Sammlung oder von Spotify. Wenn wir von "Verwaltung" sprechen, geht es um die Ablage und Organisation der eigenen Musiksammlung. Dafür verwende ich seit jeher Rhythmbox. Diese Anwendung aus der GNOME-Kiste verwendet als Datenbank und für die Playlisten zwei XML-Dateien im Ordner: home/.local/share/rhythmbox. Diese lassen sich prima über Nextcloud auf alle Geräte synchronisieren. Da Rhythmbox die Ablage der Musik auf externen Speichermedien unterstützt, liegen meine Musikdateien auf dem oben erwähnten Raspi4, damit alle Geräte im Haus darauf zugreifen können. Durch die Nextcloud-Synchronisation wissen sie, was wo liegt.
Joël
In diesem Punkt bin ich leider ein quasi reiner Spotify-Gefangener. Bis vor einigen Jahren habe ich meine Musik von YouTube geraubt und auf meinem Handy in Ordnern nach Genre sortiert, mittlerweile ist diese Sammlung schon sehr verstaubt und kommt kaum noch ans Tageslicht.
Anwendungen und AppsRalf
Wie ich Rhythmbox verwende, habe ich bereits erklärt. Auf dem Raspi übernimmt der Music Player Daemon MPD die Verwaltung. Zur Fernsteuerung der Musikwiedergabe verwende ich auf den mobilen Geräten die App M.A.L.P. Auf dem Desktop übernimmt Ymuse diese Aufgabe. Um Spotify auf der heimischen Anlage zum Klingen zu bringen, verwende ich Raspotify. Diese Software erlaubt es, aus der Spotify-App die Musikauswahl und Wiedergabe auf dem Raspi zu steuern.
Da ich Gitarre spiele, kommt bei mir der proprietäre Service Ultimate Guitar zum Einsatz. Dort findet man die Noten für Gitarrenstücke und kann sich die Titel auch anhören. Auf dem Handy verwende ich vier Apps, die im Zusammenhang mit Musik stehen:
Als Musik-Player habe ich bis vor Kurzem die Standard-App von /e/OS verwendet. Dabei handelt es sich um Eleven aus der LineageOS-Sammlung. Der Player ist nicht schlecht, leidet jedoch unter der fehlenden Suchfunktion. Den Nachfolger Twelve habe ich nicht getestet, sondern auf die Tipps unserer Community gehört. Jetzt verwende ich den Musik-Player aus der Fossify-Sammlung, einem Fork der Simple Mobile Apps.
Joël
Wie schon gesagt, meistens kommt Spotify zum Einsatz, RadioDroid ist auch noch zur Stelle, aber kommt meist nur zur vollen Stunde für die News zum Einsatz, oder wenn mir meine Spotify-Playlisten auf den Sender gehen ;)
Für YouTube Music hatte ich zeitweise RiMusic auf Android genutzt, aber da haben mir die Restriktionen durch ein fehlendes Abo den Spass geraubt, zudem die App auch sehr langsam ist.
Outro8 Listeners
10 Listeners
24 Listeners
5 Listeners
7 Listeners
2 Listeners
7 Listeners
3 Listeners
0 Listeners
1 Listeners
2 Listeners
0 Listeners
1 Listeners
0 Listeners
3 Listeners