Mit Malte Kirchner und Leo Becker
Wenige Tage vor dem erwarteten iPhone-Event überrascht Apple mit neuen Desktop-Macs und M-Chips: Der M6 gibt – höchst ungewöhnlich – sein Debüt im Mac mini, der Mac Studio trumpft mit einem M5 Ultra auf. Die Chips sind explizit auf lokale KI-Modelle und agentische Workflows ausgelegt: mehr Neural-Engine-Leistung, KI-Beschleuniger in der GPU und schneller angebundener geteilter Speicher. Obendrein lassen sich die Macs zum KI-Cluster machen. Preislich geht es steil nach oben: Der Mac mini M6 kostet fast das Doppelte des Vorgängers, beim Mac Studio wird es schnell fünfstellig.
In Episode 129 analysieren Malte Kirchner und Leo Becker, was der neue Mac mini und Mac Studio an Vorzügen mit sich bringt und wie Apple seine Desktop-Macs radikal mit Fokus auf KI neu ausrichtet. Wir sprechen darüber, warum die frische Hardware für kleine wie große Firmen interessant ist und warum Endnutzer zunehmend unter die Räder geraten. Uns beschäftigt außerdem, wieso Apple bei KI-Workflows für macOS ins Hintertreffen gerät und diesen Bereich kampflos an ChatGPT zu überlassen scheint. Nicht zuletzt geht es um die Frage, ob das KI-Getrommel Teile von Apples Stammkundschaft abschreckt.
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