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GNU/Linux.ch episodes

  • CIW196 - Migrationsangst
    CIW - Folge 196 - 07.10.2026 - Migrationsangst
    • Wir begrüssen alle Zauderer zur Folge 196 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 26. September von Michel Ketterle und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über mögliche Gründe, die Unternehmen den Umstieg auf Freie Software erschweren.
    Hausmitteilungen
    • keine
    Thema: Warum zögern Unternehmen bei der Umstellung auf Freie Software?

    Die Zurückhaltung gegenüber Open-Source-Anwendungen hat meist weniger mit der Software selbst zu tun als mit organisatorischen, wirtschaftlichen und psychologischen Faktoren. Die Gründe lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

    Strategische und organisatorische Gründe

    Bei proprietärer Software gibt es einen klaren Hersteller, der für Support, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung verantwortlich ist. Bedenken: Wer haftet bei Problemen? Wer garantiert die Weiterentwicklung? Wer ist Ansprechpartner bei Sicherheitsvorfällen?

    Viele Organisationen bevorzugen einen festen Lieferanten mit: Service Level Agreements (SLAs), definierten Eskalationswegen, langfristigen Verträgen. Open Source wird oft als „Community-getrieben“ wahrgenommen, auch wenn es kommerzielle Anbieter gibt.

    Viele Firmen hätten gerne Dienstleister, die in der Gegend tätig sind und ggf. schnell vorbeikommen können. In diesem Zusammenhang weisen wir auf das neue Partnerprogramm des ZenDiS hin.

    Behörden und grosse Unternehmen sind typischerweise risikoarm organisiert. Das Motto lautet häufig: Niemand wird entlassen, weil er Microsoft, SAP oder Oracle gekauft hat. Für Open Source muss die Entscheidung oft stärker begründet werden.

    Wenn auch nur ein Windows-System vorhanden ist, muss man sich auch um die Administration des Gerätes kümmern und geschäftliche Lizenzen dafür kaufen. Viele Firmen haben ein/zwei Anwendungen/Server und/oder Clients, die nicht gewechselt werden können.

    Wirtschaftliche Gründe

    Die Lizenzkosten entfallen zwar, andere Kosten bleiben jedoch bestehen: Einführung, Schulung, Betrieb, Integration, Migration, Support. Dadurch entsteht häufig die Wahrnehmung: Kostenlos in der Anschaffung bedeutet nicht kostenlos im Betrieb.

    Viele Organisationen haben bestehende Investitionen in: Microsoft 365, SAP, Oracle, Fachapplikationen. Ein Wechsel verursacht: Datenmigration, Prozessanpassungen, Schulungen, Parallelbetrieb. Diese Kosten übersteigen oft die eingesparten Lizenzkosten.

    Langfristige Verträge mit Herstellern machen einen Wechsel wirtschaftlich unattraktiv (Lock-in Effekt).

    Die langfristeigen Verträge sind nicht wirklich relevant. Sie erfordern es lediglich, dass man den Wechsel auf das bestimmte Datum hin plant. Solche Wechsel dauern ohnehin sehr lange.

    Technische Gründe

    Sorge vor Problemen bei der Kompatibilität von Dateiformaten, Schnittstellen, Fachanwendungen, Hardware-Treibern.

    Hardware und Treiber sollten kein Problem mehr darstellen. Schnittstellen auch nicht mehr zwingend. Was fehlt, sind die schon fertig programmierten Hilfsmittel, die ein Tool ergänzen. Anpassungen müssen immer erst entwickelt werden. Mir sind Fälle bekannt, in denen man sogar Treiber deaktiviert hat, weil ein Spezialfeature nur Neid hervorgebracht hätte.

    Open-Source-Lösungen müssen oft integriert werden in: Active Directory, Identity Management, ERP-Systeme, Dokumentenmanagement, Fachanwendungen.

    Fertige bekannte Integrationen und Presets fehlen komplett. Hier muss alles selbst erarbeitet werden. Bei Microsoft sind zumindest ihre Tools und Oberflächen schon bekannt.

    Nicht alle Open-Source-Produkte bieten dieselbe Funktionstiefe wie etablierte kommerzielle Lösungen. Besonders kritisch sind: Spezialsoftware, Branchenanwendungen, CAD-Systeme, Engineering-Lösungen.

    Eine praxistaugliche Lösung ist ein hybrider Ansatz: Open-Source-Produkte werden dort eingesetzt, wo sie funktional ausreichen, während für Spezialsoftware, Branchenanwendungen, CAD- und Engineering-Lösungen gezielt etablierte kommerzielle Systeme genutzt und über standardisierte Schnittstellen integriert werden.

    Sicherheits- und Compliance-Gründe

    Obwohl Open Source oft sehr sicher ist, existiert die Vorstellung: Jeder kann den Quellcode sehen, also auch Angreifer. Technisch ist dies nicht zwangsläufig ein Nachteil, beeinflusst aber Entscheidungen.

    Ich denke nicht, dass das noch Gültigkeit hat. Ich denke, dass Linux im Compliance-Bereich sogar die Nase vorn hat.

    Organisationen müssen Vorgaben erfüllen bezüglich: Datenschutz, Informationssicherheit, Auditierbarkeit, Zertifizierungen. Fragen sind beispielsweise: Wer garantiert die Einhaltung? Gibt es ISO- oder Branchenzertifizierungen? Wie werden Sicherheitsupdates bereitgestellt?

    Open-Source-Lizenzen können komplex sein (GPL, LGPL, AGPL, Apache, MIT). Rechtsabteilungen fürchten: Lizenzverletzungen, Offenlegungspflichten, Haftungsfragen.

    Eine der ersten Fragen, die man sich stellen wird, ist: Wie sichere ich Laptops der Mitarbeiter im Aussendienst ab?. Festplattenverschlüsselung, Fingerprint-Access. Remote-Wipe. Und hier hapert es bei Linux

    Personelle Gründe

    Viele IT-Abteilungen sind stärker auf proprietäre Produkte spezialisiert. Es gibt oft mehr Experten für Windows, Microsoft 365, Azure als für Linux, Kubernetes, PostgreSQL, Nextcloud usw.

    Selbst wenn die IT Erfahrungen mit Linux hat, sind es meist nur die von Anwendern.

    Ein Technologiewechsel erfordert Weiterbildung der IT, Schulung der Benutzer, neue Betriebsprozesse. Das verursacht kurzfristige Produktivitätseinbussen.

    Eher langfristig, da so eine Administration komplett neue Tools und Arbeitsweisen erfordert. Selbst Linux-interessierte Windows-ITler haben unter Linux kaum Terminalerfahrungen. Die Schulung - integriert in den allgemeinen Arbeitsalltag - und fehlende Erfahrungswerte können die Produktivität noch lange reduzieren.

    Politische und kulturelle Gründe

    Menschen bevorzugen bekannte Werkzeuge. Typische Aussagen sind „Mit Microsoft funktioniert es doch”, oder „Das haben wir schon immer so gemacht.“

    Das wird meist heisser gekocht, als es am Ende gegessen wird. Das Problem ist eher, dass geänderte Abläufe schlecht designt sind und kritische Mitarbeiter bei den ersten Schritten nicht begleitet werden. Kritische Mitarbeiter dürfen auch dafür gelobt werden und sie gebeten werden zu helfen die kritischen punkte zu verbessern. Gleichzeitig muss man sie auch darauf hinweisen, dass es kein zurück mehr gibt.

    Bekannte Hersteller vermitteln Sicherheit: Microsoft, SAP, Oracle, Salesforce. Open-Source-Projekte besitzen oft weniger Markenbekanntheit, auch wenn sie technologisch führend sind.

    Ein Wechsel verändert Verantwortlichkeiten, Budgets, Zuständigkeiten, Lieferantenbeziehungen. Dadurch entstehen interne Widerstände.

    Ein kritisches Element ist auch, wie man den Wechsel organisiert. Welche Abteilung wechselt man zuerst? Wie teste ich die neuen Workflows?

    Beschaffungs- und Vergabegründe

    Beschaffungsstellen kaufen oft lieber Produkte, Wartungsverträge, und klar definierte Leistungen als Community-Projekte. Bei einer Beschaffung müssen Kriterien dokumentiert werden, wie z. B. Herstellerstabilität, Supportfähigkeit, Referenzen und Marktpräsenz. Bei Open Source ist dieser Nachweis manchmal schwieriger.

    Ein Thema, das man lange diskutieren könnte:
    Eine IT‑Abteilung hätte lieber einen Vertrag mit einem Unternehmen als zu spenden, weil Verträge dauerhafter und stabiler sind.
    Eigentlich müsste nicht viel in einen Vertrag. Aber auch kleine Softwarehersteller wollen t.w. keine Verträge eingehen, weil dann plötzlich der Staat mit seiner Bürokratie daher kommt.

    Psychologische Gründe

    Entscheidungsträger kennen häufig die Risiken eines bestehenden Systems besser als die Risiken einer Alternative. Das führt zum sogenannten Status-quo-Bias: Bekannte Probleme werden gegenüber unbekannten Chancen bevorzugt.

    Gilt nur, wenn der Entscheidungsträger nicht aus der IT kommt. IT-ler wissen, dass keine Änderung des Systems – und sei es nur ein Upgrade von Win 10 zu Win 11 – problemlos ist.

    Bei einer Fehlentscheidung mit einer bekannten kommerziellen Lösung lässt sich die Verantwortung leichter rechtfertigen als bei einer weniger verbreiteten Open-Source-Lösung.

    Fazit

    Interessanterweise zeigen viele erfolgreiche Open-Source-Einführungen, dass die technischen Gründe oft weniger entscheidend sind als die organisatorischen und kulturellen. Die grössten Hürden liegen meist nicht in der Software, sondern in den Prozessen und Strukturen der Organisation.

    Ich denke, die Grösse der IT‑Abteilung könnte hier auch noch entscheidend sein.

    Was wäre nötig, damit Firmen leichter migrieren können?
    Einfach die Stärke von Linux ausspielen. Es müsste ein kostenloses Set an VMs geben, vorkonfiguriert zu einer virtuellen Firma. Client-Rechner, verschiedene vorkonfigurierte User und Admins (für ein modernes Rechtemanagement), Firewall, User- und Berechtigungsadministration, Mailserver, Fileserver, On-Premise-Firmen-Cloud, eine BackupVM, ein einfaches kostenloses ERP, ein DMS.

    Alles state of the Art in VLANs unterteilt und ready-to-use vorbereitet. Per Image auf einen PC installierbar. Folge einem Wizard und am Ende läuft ein Basic-Firmennetz. Das z. B. auch Startups nutzen könnten. Admins könnten da das Aufsetzen neuer PCs üben, neue User anlegen und andere Daily-Business-Administration testen. Mags der Admin, ist das Wichtigste geschafft.

    Outro

    Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört.

    Quellen
    • keine
    50 min
  • CIW195 - Aus gnulinux.ch wird fosswelt.org
    CIW - Folge 195 - 30.09.2026 - Aus gnulinux.ch wird fosswelt.org
    • Wir begrüssen alle Hörerinnen und Hörer zur Folge 195 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 28. September von Felix Daum, Joël Schurter und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Veränderungen bei uns.
    Hausmitteilungen
    • Keine, bzw. ist die ganze Folge eine Hausmitteilung.
    Thema: Aus GNU/Linux.ch wird FOSSWELT.orgVergangenheit
    • 25 Jahre GNU/Linux. Erstmalig 2002 unter gnulinux.de als deutsches Debian-Portal
    • Als Lioh Möller vor Jahrzehnten in die Schweiz umgezogen ist, war die Domain ein Teil des Umzugsguts: Aus gnulinux.de wurde gnulinux.ch
    • Im Mai 2020 wurde gnulinux.ch gegründet, um die Nachfolge von pro-linux.de anzutreten.
    • Ralf schreibt seit 2007 Artikel für die Community. Zuerst beim YALM-Magazin, dann beim Freien Magazin und schliesslich bei gnulinux.ch.
    • Auch der Podcast hat eine lange Geschichte. Meine erste Folge habe ich im September 2018 beim NerdZoom-Label im LibreZoom-Podcast aufgenommen.
    • Nach zwei Jahren und 24 Folgen begannen die Podcastaufnahmen bei gnulinux.ch. Zuerst als GNU/Linux-News als monatliche Folgen und später wöchentlich als “Captain it’s Wednesday”.
    • Zu unserer Vergangenheit gehören auch der Aufbau der Organisation, der Technik und die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Projekten.
      • Wir haben die LibreZoom-Community umgezogen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch von Telegram zu Matrix.
      • Es wurden neue Räume geschaffen, für das CORE-Team, die Redaktion, die Hilfeleistungen und für den allgemeinen Austausch im TALK-Raum.
      • Eine Voraussetzung für die wöchentlichen Podcast-Folgen war die vollständige Automatisierung der Post-Produktion mit AutoPod.
      • Das CORE-Team hat in den vergangenen sechseinhalb Jahren einige Wechsel gesehen und funktioniert heute mit 6 Leuten gut.
    Gegenwart
    • Community
      Bei uns gilt ja bekanntlich von der Community für die Community, was grundsätzlich auch gut funktioniert. Ihr schreibt Artikel, redet mit, diskutiert und haltet das Projekt am Leben.
      In unseren öffentlichen Räumen sind wir seit dem Raumupgrade 360 Leute in TALK und 199 Leute in HELP, dazu insgesamt 240 Autoren, die seit Beginn bei GL mitgeschrieben haben.

    • Redaktion

      Im Redaktionsraum sind aktuell 31 Mitglieder, davon schreiben aber die melsten leider nicht viele Artikel pro Monat/Jahr - wobei man sagen muss, die Redaktion war in anderer Besetzung auch schon bedeutend inaktiver, man kann es also positiv sehen.

    • Zusammenarbeit

      Jean von Linux Guides

      Linuxnews.de

    • Moderation

      In dieser Sparte gibt es glücklicherweise nicht viel zu tun. Manchmal gibt es Spam- oder Hasskommentare auf der Webseite oder ausufernde , teils hitzige Diskussionen in den Matrix-Räumen, aber meistens reicht ein erhobener Zeigefinger aus, um die Wogen zu glätten.

    • Was wollten wir damals mit FOSSWELT erreichen und warum hat das nicht funktioniert?

      Wir wollten gemeinsam mit linuxnews.de eine Plattform schaffen, auf welcher sich diverse FOSS-orientierte Projekte vernetzen und Kräfte bündeln könnten. Während zu Beginn doch einige Projekte beigetreten sind, blieb der Wille oder auch das Können aller Parteien, gemeinsam mehr zu erreichen, vollständig aus. Nach vielen Monaten, in denen in dem dafür erstellten Matrix-Raum keine einzige Nachricht geschrieben wurde, haben wir uns dazu entschieden, zumindest den Namen und den Gedanken weiterleben zu lassen.

    • Finanzen

      Wir haben aktuell vier Sponsoren, die uns jährlich einen ordentlichen Betrag zur Verfügung stellen, sowie zahlreiche Spender, die uns mit kleinen und grossen Beträgen über unsere Spendenmöglichkeiten unterstützen. Die genauen Zahlen kann euch Ralf sagen

    • Wieso wir von dem Namen GNU/Linux.ch weg wollen

      das .ch in unserem Namen gab uns immer wieder die Gelegenheit, zu erklären dass wir kein schweizerisches Portal sind. Da aber nur der Verein in der Schweiz ansässig ist, der Grossteil unserer Leser und Autoren aber nicht aus der Schweiz sind, wollten wir da schon lange mal was ändern.

    Zukunft
    • Aus gnulinux.ch wird Fosswelt.org.

      Auf der FrosCon haben wir festgestellt, dass die Menschen teilweise verwirrt waren, warum ein Schweizer Verein vor Ort ist. Daher kam der Entschluss, Fosswelt.org zu nutzen und gnulinux.ch dahinter zurücktreten zu lassen.

    • Alles bleibt beim Alten, nur der Name ist anders.

    • Zukünftig könnten wir uns vorstellen, den ursprünglichen Inhalt von Fosswelt.org in gnulinux.ch zu integrieren und über unseren Traffic, den wir mit unseren Artikeln generieren, die Lesenden auch auf andere Projekte aufmerksam zu machen.

    • Wir hatten auch schon überlegt, die Seiten etwas umzustrukturieren, um die verschiedenen Themenbereiche und Artikel-Serien sichtbarer zu machen und so das Finden von Artikeln zu erleichtern und auch Neueinsteigern einen besseren Überblick zu verschaffen.

    • Evtl. Umbenennung des Podcasts

    Outro

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    Quellen
    • gnulinux.de: https://web.archive.org/web/20021127152050/http://www.gnulinux.de/
    • prolinux.de: https://www.pro-linux.de/
    • YALM: http://www.freiesmagazin.de/yalm.html
    • Freies Magazin: http://freiesmagazin.de/
    • LibreZoom: https://open.spotify.com/show/55j8aEL5BxRv6PCnWYgVlu
    45 min
  • CIW194 - Vanille versus Erdbeere
    CIW - Folge 194 - 16.09.2026 - Vanille versus Erdbeere
    • Wir begrüssen alle Oberflächlichen zur Folge 194 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. September von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Desktop statt Distro und ob mensch seine Arbeitsoberfläche verändern möchte.
    Hausmitteilungen
    • Es ist wieder Zeit, unseren Privatspendern zu danken. Bei GNU/Linux.ch gibt es viele Möglichkeiten, unsere Aktivitäten zu unterstützen. In erster Linie freuen wir uns über eure Artikel und Podcast-Teilnahmen. Eure finanziellen Beiträge stützen unsere Infrastruktur und ermöglichen Gewinnspiele, Teilnahmen an Konferenzen und erlauben es uns, etwas an Freie Projekte zurückzugeben, z. B. an StudioLink oder Anoxinon.

      Unser Dank gilt: Michel, Frank, Ingmar, Folker, Peter, Holger, Michael, Marcel, Remo, Rolf, Klaus-Dieter, Edmund, Härri und allen anonymen Spender:innen, die uns über LiberaPay und GNU/Taler unterstützen.

    • Hinweis: Diese Folge erschien bereits am 26. August als Artikel, aber ohne Lioh.

    Thema: Unser Desktop soll schöner werden, oder nicht?

    Wenn sich Ein- oder Umsteiger für Linux interessieren, liegt das Augenmerk meistens auf einer geeigneten Distribution. Soll man Ubuntu oder Linux Mint verwenden? Oder eine der tausend anderen Distributionen? Die Antwort lautet: Nein!

    Die aktuellen Distros sind alle so gut, dass es für die Einsteigerin kaum einen Unterschied macht. Allenfalls ist es hilfreich, den Unterschied zwischen Stable und Rolling zu verstehen. Neulingen empfehlen wir stabile Distributionen. Linux Mint mit dem Cinnamon-Desktop ist eine gute Basis. Selbstverständlich fallen uns mindestens drei weitere gute Starter-Distros ein, aber wir hüllen uns in Schweigen, weil Vielfalt am Anfang verwirrt.

    Für viel wichtiger als die Distribution, halten wir die Arbeitsoberfläche, also den Desktop. Das ist, was euch grafisch anmacht und euren Arbeitsablauf bestimmt. Im Gegensatz zu den mannigfaltigen Distributionen, hält sich die Auswahl bei den Desktops in Grenzen. Die wichtigsten sind (ohne Reihenfolge):

    • KDE-Plasma
    • GNOME-Shell
    • Xfce
    • LXqt
    • Cinnamon

    Eigentlich sind es nur KDE-Plasma und GNOME, weil Xfce die beste Wahl für schwachbrüstige Computer ist und Cinnamon sehr durch die Popularität von Linux Mint verstärkt wird.

    Lioh mag was?
    • Xfce
    Ralf mag Erdbeere
    • Das GNOME-Problem (zu wenig, zwingt zu Erweiterungen)
    • Die Extension-Herausforderung (sie versagen bei neuen GNOME-Versionen)
    • Der Workflow (App-Grid?)
    • Die Optimierungen-Anwendung (blaues Puzzleteil)
    • Platz sparen (Dash-to-Panel)
    • Shortcuts (wichtige Anwendung und Shutdown)
    • Hintergründe
    • Menü statt Grid
    • Overview on Startup (Claudias Skript)
    • Arbeitsflüsse (Screenshot für Artikel)
    • Nautilus: Die Katastrophe (default Fokus beim Speichern-Dialog)
    • Kein Session-Restore
    • Keine Erinnerung an Window-Grösse und -Position
    Outro

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    Quellen
    • https://www.linuxmint.com/
    • https://endof10.org/de/
    • https://kde.org/de/plasma-desktop/
    • https://www.gnome.org/de/
    • https://extensions.gnome.org/
    • https://codeberg.org/ralfhersel/bingster
    • https://distrosea.com/de/
    • https://cachyos.org/
    • https://xfce.org/
    • Die GNU/Linux News Show zum Thema Desktopumgebungen: https://tube.sp-codes.de/w/pR3sVvmviKHR8aR8dXcfSF
    • Der Linux-Kurs: https://linuxkurs.ch
    42 min
  • CIW193 - Wer braucht einen Browser?
    CIW - Folge 193 - 02.09.2026 - Wer braucht einen Browser?
    • Wir begrüssen alle Surfer zur Folge 193 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. September von Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über freie Webbrower und darüber, ob diese überhaupt noch benötigt werden.
    Hausmitteilungen
    • Letzte Woche keine Folge; nächste Woche keine Folge.
    Thema: WebbrowserFirefox - gestern und heute

    Seit über zehn Jahren wird Firefox regelmäßig für tot erklärt. Mal ist es ein Datenschutz-Skandal, mal eine Umstrukturierung bei Mozilla, mal der Blick auf die Marktanteile und jedes Mal heißt es in Artikeln und Videos: Das war's jetzt wirklich.

    Wir schauen mal in Ruhe zurück. Was war an der Kritik dran, was war Aufregung um der Aufregung willen? Warum reagiert ausgerechnet die Open-Source-Community bei Mozilla so empfindlich? Und was wäre eigentlich die Alternative, wenn Firefox tatsächlich verschwände?

    Vorfälle:

    • 2020: Ca. ¼ der Belegschaft wurde entlassen.
    • 2024: PPA Einführung
    • 2025: Terms of Use Anpassung
    • 2025: KI Einbindung
    • Google Abhängigkeit
    • Geringer Marktanteil (weltweit 3,3%, DE: 8,8% sinkend)
    • 2026: Ab September, zweiwöchiger Releasezyklus
    • Heute ist Version 155 erschienen, u. a. mit Geschwindigkeitsverbesserungen und einem eingebauten Werbe-Blocker.
    Die Engines

    Die Engines der Webbrowser sind interessanter und wichtiger als die Browser selbst, weil die Hauptarbeit darin geschieht. Wie gut eine Website aufgebaut und dargestellt wird, hängt davon ab. Heute gibt es drei primäre Engines:

    • 79 % - Blink - alle Chromium-basierten Browser (Chrome, Edge, Vivaldi, Opera, Brave, uvm.)
    • 16 % - Webkit - Safari, GNOME Web
    • 5 % - Gecko - Firefox und Forks

    Blink hat eine marktbeherrschende Stellung (ich würde es Monopol nennen). Google finanziert Mozilla zu 80 %, damit sie einen Konkurrenten am Leben erhalten können, um sich nicht den Monopolklagen stellen zu müssen.

    Neue Engines

    Es gibt zwei neue Engines, die sich in der Entwicklung befinden: Ladybird und Servo.

    Das gut finanzierte Ladybird-Projekt befindet sich im Pre-Alpha-Status und möchte bis Ende 2026 eine erste Alpha-Version herausbringen. Eine nutzbare Version soll bis Ende 2027 erscheinen. Ihr könnt den Browser aus den Quellen kompilieren, doch das empfehle ich nicht, ausser ihr gehört zu den 1274 Contributoren, die sich an der Entwicklung beteiligen. Wer sich über den Projektfortschritt informieren möchte, kann den monatlichen Newsletter abonnieren (Achtung: sehr technisch).

    Servo ist eine Browser-Engine, die von Mozilla und Samsung gemeinsam entwickelt wurde. Erste Benchmarks von Servo zeigen eine im Vergleich zu Gecko deutlich kürzere Renderingzeit. Bei den zwei veröffentlichten Testergebnissen war Servo im Vergleich zu Gecko im Einzelthread-Modus mehr als doppelt so schnell, im Betrieb mit vier Threads vier- bis fünfmal schneller. Die Entwickler hatten für das vierte Quartal 2015 eine Alpha-Version angekündigt. Im November 2020 übertrug Mozilla das Projekt an die Linux Foundation. Seither verzeichnet das Projekt weniger Contributions. 2023 wanderte das Projekt zur Linux Foundation Europe. Für die Jahre 2025 und 2026 erhielt das Projekt vom Sovereign Tech Fund eine Förderung in Höhe von 545'400 EUR. Auch das Servo-Team veröffentlicht monatliche Neuigkeiten über die Entwicklung. Servo kann man herunterladen und installieren.

    Lucas, was halten wir davon?

    App versus Anwendung

    Ralf: Ich weiss nicht, wie ihr das bezeichnet. Für mich sind Apps Handy-Apps und Anwendungen laufen auf dem PC-Desktop. Darüber hinaus gibt es die Frage, ob und wo man Anwendungen nativ oder im Webbrowser aufruft. Auf dem PC verwende ich lieber Anwendungen als den Webbrowser, z. B. für PIM-Aufgaben, Multimedia-Bearbeitung, Programmieren und Office-Sachen. Konsequent bin ich jedoch nicht, weil ich die Newsfeeds im Browser lese. Ich muss einmal die neue Version von Tuba für Mastodon lokal ausprobieren.

    Auch auf dem Smartphone verwende ich überwiegend Apps statt des Webbrowsers. Davon ausgenommen sind Nachrichten, die ich lieber im Browser anschaue. Generell fühle ich mich mit nativen Apps oder Anwendungen wohler als mit Zeug, welches im Browser läuft.

    Lucas: Auf dem Desktop verwende ich überwiegend Web-Anwendungen wie z. B. Nextcloud. Diese nutze ich für Mails, Dokumente, Chats etc. Daher ist der Browser für mich dort die wichtigste Anwendung - aktuell ist es der Firefox. Ich habe immer mal wieder andere Browser ausprobiert, welche den Browsermarkt umkrempeln sollten. Irgendwie ging es immer wieder zurück zum Firefox.

    Auf dem Smartphone sind es überwiegend Apps. Gerade durch die 1A Internetversorgung in Deutschland, sind Webapps unterwegs nicht das Gelbe vom Ei.

    Wozu benötigt man noch einen Webbrowser?

    Vorhin haben wir von neuen Web-Engines gesprochen. Ich frage mich, ob man diese überhaupt noch braucht. Die Websuche wird mehr und mehr durch KI-Chatbots ersetzt, ob uns das gefällt oder nicht. Ich nehme an, dass eine KI-basierte Suchfunktion als Basisfunktion in die Distributionen einziehen wird. Super-Taste drücken, Prompt eingeben, fertig.

    Ich bin generativer KI gegenüber grundsätzlich kritisch eingestellt. Mir ist aber klar, dass man die Büchse der Pandora nicht mehr schliessen kann. Deshalb hoffe ich auf lokale und offene Modelle. Die massenhaften Urheberrechtsverstösse, sollen die Urheber und die Verlage bitte mit den KI-Buden vor Gericht aushandeln, was ja zurzeit geschieht.

    Also, wozu benötigen wir in Zukunft Webbrowser? Sicher nicht für die Suche und die allgemeine Beschaffung von Informationen. Vielleicht noch als generische Applikationsplattform.

    Lucas, wie siehst Du das?

    Outro

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    Quellen
    • Firefox Martkanteil: https://gs.statcounter.com/browser-market-share#monthly-202001-202607
    • Firefox PPA: https://netzpolitik.org/2024/privatsphaere-firefox-sammelt-jetzt-standardmaessig-daten-fuer-die-werbeindustrie/
    • Firefox ToS: https://netzpolitik.org/2025/neue-nutzungsbedingungen-firefox-loescht-datenschutzversprechen/
    • Engines Marktanteile: https://browserinsight.net/blog/browser-engines-explained
    • Ladybird Projekt: https://ladybird.org/
    • Ladybird Code: https://github.com/LadybirdBrowser/ladybird
    • Ladybird News: https://ladybird.org/news/
    • Servo Projekt: https://servo.org/
    • Servo Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Servo_(software)
    • Servo News: https://servo.org/blog/
    • Servo Download: https://servo.org/download/
    38 min
  • CIW192 - Hitparade
    CIW - Folge 192 - 19.08.2026 - Hitparade
    • Wir begrüssen alle, die zuhören, zur Folge 192 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 17. August von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Linux auf dem Handy und die FrOSCon.
    Hausmitteilungen
    • Vielen Dank an Anoxinon dafür, dass sie unseren Mastodon-Account (und die von vielen Anderen) so schnell gerettet haben.
    • Dank geht raus an Samuel von sp-codes für einen Backup-Account
    • Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, die ihre Unterstützung für ein weiteres Jahr zugesagt haben.
    • Und wir sagen Danke an alle Spender und Spenderinnen, die unseren Laden am Laufen halten.
    ThemenLinux auf dem Handy
    • Catacomp auf Pinephone: https://gnulinux.ch/alte-technik-neue-freude
    • sxmo - Tiling auf dem Handy, Podcastfolge: https://gnulinux.ch/ciw089-podcast
    • Phosh (GNOME) auf Debian auf Fairphone 5 (top-down) https://phosh.mobi/
    • PostmarkteOS (bottom-up), Duranium (immutable) https://gnulinux.ch/postmarketos-duranium
    • Stamp GTK4 Mail-Client: https://social.anoxinon.de/@Lioh/117073132255375468
      Build Instructions für postmarketOS: https://termbin.com/2zdb
    FrOSCon
    • CORE-Team (Ephraim, Felix, Lucas, Ralf) erstmalig auf der FrOSCon mit eigenem Stand
    • Mit dabei war auch Stefan Draxlbauer aus RED und Mitglied der FrOSCon-Crew
    • Wir durften viele alte und neue Bekannte treffen, u. a. Leute von diversen LUGS, Anoxinon, GNU Taler, Ückück und viele mehr.
    • Die Aufzeichnungen der Talks gibt es hier: https://media.ccc.de/c/froscon2026
    • Besonders gut haben mir diese Vorträge gefallen:
      • OpenStreetMap jenseits der Karte. Ein Erfahrungsbericht aus der Immobilienbewertung. Von Katharina Dupont
      • App-Kompatibilität für alle von Marvin W.
      • und die Lightning Talks von 9 Vortragenden
    • Feld-Aufnahmen des Podcasts
    • Drei neue Interview-Partner auf der FrOSCon getroffen

    Icefun, Liohs Linux Distro für Kids ist in der aktuellen Ausgabe der LinuxUser vertreten: https://www.icefun.ch/
    https://www.linux-community.de/magazine/linuxuser/2026/09/

    Outro

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    Quellen
    • im Text
    44 min
  • CIW191 - Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger
    CIW - Folge 191 - 12.08.2026 - Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger
    • Wir begrüssen alle Verwaltungsmitarbeiter und Beamtinnen zur Folge 191 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 7. August von Marco Anschütz und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Mecklenburg-Vorpommern auf freie Software setzt.
    Thema: Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger
    1. Begrüssung und Vorstellung von Marco Anschütz (Leiter der Stabsstelle Digitalisierung im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, oder kurz gesagt: CIO MV)
    2. Herr Anschütz, wie darf man sich die Arbeit des Chief Information Officers für MV vorstellen? Welche Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse haben Sie?
    3. Am 3. Juli hat das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung in einer Pressemitteilung getitelt: “Auf dem Weg zur Digitalen Souveränität: Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Open Source”. Welche Geschichte steckt dahinter?
    4. In einem ersten Schritt haben sie Microsoft SharePoint durch Nextcloud ersetzt. Warum haben Sie diese Umstellung als ersten Schritt gewählt?
    5. Kam die Idee dazu von Ihnen oder von ihrem IT-Dienstleister, der DVZ M-V GmbH?
    6. Aktuell nutzen rund 5’000 Beschäftigte die Nextcloud für Filesharing. Mittelfristig sollen 50’000 Mitarbeitende Groupware-Funktionen von Nextcloud verwenden. Dazu gehören Lösungen für Chats und Videokonferenzen. Warum setzen Sie auf Nextcloud, statt auf OpenDesk von ZenDiS?
    7. Wie haben die Mitarbeitenden in den Behörden auf die Umstellung reagiert? Hat sich die Umstellung auf einzelne Behörden beschränkt? Wie haben Sie das vorbereitet, um die Mitarbeitenden abzuholen?
    8. Parallel dazu setzt Mecklenburg-Vorpommern auf OpenProject als Alternative zu proprietären Projektmanagement-Lösungen und hat mit dem KI-Verwaltungschatbot LEA, einen eigenen, lokal kontrollierten KI-Assistenten für die Verwaltung entwickelt. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
    9. Welche Bedeutung hat die Verwendung von KI generell in Ihren Behörden? Sehen Sie den Einsatz eher kritisch oder hoffnungsvoll?
    10. Haben Sie im Vorfeld mit Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, gesprochen, um auf seine Erfahrung aufzubauen?
    11. Ich bin mir sicher, dass weitere Bundesländer und Verwaltungen in Europa auf die Erfolge von SH und MV schauen. Welches sind die wichtigsten Tipps, die Sie ihren Kollegen geben können?
    12. Verabschiedung
    Outro

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    Quellen
    • https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/fm/Aktuell/?id=221531
    • https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/fm/
    • https://nextcloud.com/de/
    • https://www.zendis.de/
    29 min
  • CIW190 - Frei in den Ferien
    CIW - Folge 190 - 05.08.2026 - Frei in den Ferien
    • Wir begrüssen alle Urlauberinnen und Urlauber zur Folge 190 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 4. August von Ephraim Pauli und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über fast alles, was euch in den Ferien befreit.
    Hausmitteilungen
    • Lioh krank. Thema wird in Folge 192 nachgeholt.
    • Ausfall Anoxinon
    • FrOSCon
    Thema: Frei in den Ferien
    • Welche Hardware mitnehmen?
      • Ralf: Ich nehme kein Notebook mit in den Urlaub, weil mich das zum Arbeiten verleiten würde. Ausserdem bin ich ohnehin nicht der Mobile, wenn es um Notebooks geht. Ich bevorzuge stationäre und dicke 17-Zoll-Notebooks, die man als Ersatz für einen Desktop-Rechner verwenden kann. Im Urlaub habe ich nur mein Fairphone 5 und ein Ladegerät dabei. Eine Powerbank brauche ich nicht, weil ich den Akku unter Kontrolle habe. Grundsätzlich versuche ich, auf Geräte zu verzichten, weil mir das richtige Leben in den Ferien wichtiger ist.
      • Ephraim: Ich nehme mein Notebook für gewöhnlich mit in den Urlaub, um dort auch ein „richtiges“ Gerät zu haben. Finde ich deutlich angenehmer, als nur das Handy zu benutzen.
    • Karten
      • Ralf: Seit ewigen Zeiten verwende ich OsmAnd als Karten- und Navigations-App auf dem Handy. Selbstverständlich nutze ich nicht alle Funktionen der App, aber es gibt ein paar Features, die andere Karten-Apps nicht bieten. Etwa die Overlay-Karten. Damit kann man eine topografische Karte über die OSM-Standardkarte einblenden. Oder die Luftstreckenmessung, um schnell herauszufinden, wie weit es vom Hotel bis zum Ätna ist. OsmAnd ist mächtig und deshalb nicht einfach zu bedienen. Wenn man daran gewöhnt ist, möchte man nichts anderes haben. Für Normalsterbliche ist CoMaps der ideale Begleiter für Karten und Navigation.
      • Ephraim: Normalerweise nutze ich CoMaps, da die App einfach funktioniert und mir die Philosophie dahinter gefällt. Zum Planen von längeren Strecken, nehme ich dann aber doch „andere Dienste“, da CoMaps etwa nur eine einzelne Strecke anbietet, die oft nicht optimal ist. So kann man dann abgleichen und die Route in CoMaps per Hand optimieren. OsmAnd war mir immer zu unübersichtlich, ich sollte mich aber vielleicht mal damit beschäftigen.
    • Übersetzung
      • Ralf: “No hablo español”. Zu diesem Thema habe ich am Montag einen Artikel geschrieben. Lange Zeit habe ich LEO genutzt, danach ebenfalls lange Dict.cc und bin jetzt auf einen DeepL-Wrapper umgestiegen. In den Kommentaren zum Artikel wurde mehrfach die App Offline Translator empfohlen. Ich habe sie noch nicht ausprobiert, doch sie macht auf dem Papier (F-Droid) einen guten Eindruck. Wer möchte, kann das zu übersetzende Wort auch in den KI-Chat seiner Wahl brüllen, was nicht in unserem Sinne ist.
      • Ephraim: Zum Übersetzen nutze ich auch schon, soweit ich mich erinnern kann, DeepL. Allerdings nutze ich bisher immer die normale App aus dem Play Store, da diese besser integriert ist (würde auch ohne gehen) und es die Option für alternative Übersetzungen gibt.
    • Verkehr
      • Ralf: Ob man in OsmAnd Informationen über die öffentlichen Verkehrsmittel findet, hängt vom Land oder Ort ab. Bei CoMaps findet man eher weniger. Wer z. B. in Barcelona Tickets buchen möchte, kommt mit den freien Karten-Apps nicht weiter. Ich rufe in diesen Fällen die Webseite des lokalen Verkehrsunternehmens auf. Auch dort ist der Ticketkauf ein Problem, weil das in der Regel nur über die App des Anbieters geht. Doch wer möchte eine Zahlungsverbindung mit jeder Öffi-App in jeder Urlaubsstadt herstellen? Je länger, desto weniger, ist es möglich, die Tickets am Kiosk, am Automaten oder direkt im Bus zu kaufen. Hier schlägt die Enshitification erbarmungslos zu. Obwohl es von der EU angekündigt wurde, gibt es bisher keine Möglichkeit, Zugtickets europaweit über eine App zu kaufen. Lasst es uns wissen, wenn sich das mittlerweile gebessert hat.
      • Ephraim: Leider ein Gemisch aus Google Maps und der offiziellen DB-App, also die Kombi aus der Hölle.;)
    • Fotos
      • Ralf: Ja, ich schiesse im Urlaub Fotos. Dabei beschränke ich mich auf das Notwendige, weil ich meine Ferien nicht durch die Linse, sondern in Wirklichkeit erleben möchte. Die Bildqualität meines Fairphones genügt mir. Auch die Anwendung Open Camera bietet genügend Funktionen, um die Linsen zu wechseln, die Aufnahme einzustellen und die Bilder ein wenig nachzubearbeiten. Ich weise darauf hin, dass eOS einen Fork von Open Camera verwendet, damit die Linsen des Fairphones korrekt angesteuert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann im Nextcloud-Client auf einem Android-Phone die Synchronisation des Foto-Ordners mit der eigenen Nextcloud einschalten. Dann gehen garantiert keine Bilder verloren. Da ich keine Verlustängste habe, synce ich nicht, sondern verschiebe die Fotos nach dem Urlaub auf meinen Hauptrechner und schreibe einen Artikel zu den Ferienerlebnissen auf meine Homepage mit Bildergalerie. Das ist old-school, aber ich erlaube mir das.
      • Ephraim: Da ich ein Pixel habe, bin ich mehr oder weniger an die offizielle Kamera-App gebunden, da die Bildqualität aufgrund der fehlenden Softwareoptimierung sonst deutlich nachlässt. Als Gallerie-App nutze ich primär ReFra, da diese funktional ziemlich gut aufgestellt ist und ansprechend aussieht. Komplett zufrieden bin ich zwar nicht, aber aktuell passt es. Zum Sichern steht die Nextcloud bereit, wobei ein Backup-Plan aktuell fehlt…
      • Ralf: Wenn es um Urlaubsfotos geht, wäre noch die Nextcloud-App Journeys zu erwähnen. Das ist ein Fototagebuch für Reisen. Die Bilder erscheinen in einem Journal (Kalender) und können mit Texten beschrieben werden.
    • Bezahlen
      • Ralf: Schon 2019 war es auf meiner Skandinavien-Rundreise problemlos möglich, alle Zahlungen während 3 Wochen ausschliesslich mit meiner Swatch-Pay zu begleichen. Leider laufen die Zahlungen über die Kreditkarte (MasterCard, Visa, usw.), womit alle Urlaubszahlungen direkt auf dem Schreibtisch von Donald Trump landen. Ist man nur in der Schweiz unterwegs, kann man den Orangen durch Twint-Zahlungen umgehen. Doch bei Twint handelt es sich um ein auf Gewinnmaximierung ausgerichtetes Unternehmen. Gleiches gilt für den europäischen Bezahldienst Wero. Zum einen steckt dahinter auch eine belgische Firma und die Verfügbarkeit und Akzeptanz in Europa liegt noch Jahre hinter Twint zurück. Der Digitale Euro ist eine Idee, aber kein Produkt. Bargeld ist ein feuchter Traum des letzten Jahrtausends. Welcher Laden nimmt noch Bargeld? Taler: eine schöne Utopie.
      • Ephraim: Innerhalb Deutschlands ganz banal über die Girocard. Außerhalb entweder mit der Visa-Karte (die, glaube ich, aktuell sogar gesperrt ist, da ich sie zu selten nutze, um mir den Code zu merken) oder tatsächlich Bargeld. Bin aber nicht so oft im Ausland, deshalb passt das so. Wero wäre wohl auch eine Option, aber meine Bank unterstützt das bisher nicht (Thema Verfügbarkeit und Akzeptanz) und datenschutztechnisch ist das ja auch weit von optimal.
    • Sonstiges:
      • Ralf: Ich mache alle Notizen mit dem Desktop-Wiki Zim. Für den Urlaub ist das nicht so praktisch, weil es keine Handy-App gibt. Zwar kann man mit dem Nextcloud-Client auf dem Handy auf die Zim-Textdateien zugreifen und diese mit einem Editor bearbeiten, aber optimal ist das nicht. Deshalb nehme ich für einfache Notizen seit Neuestem auf dem Smartphone die Nextcloud-Notes-App. Ein Ersatz für Zim ist das nicht, weil ich meine strukturierten Notizen zu 99 % auf dem Desktop nutze und es für NC-Notes keine Desktop-Anwendung gibt.
        Als Wetter-App verwende ich Breezy, weil sie übersichtlich gestaltet ist und viele Informationen bietet. Leider hat sie kein Regenradar.
      • Ephraim: Packlisten und sonstige Notizen werden per Joplin geschrieben und über die Nextcloud auf die anderen Geräte gesynct. Als Wetter-App nutze ich Weawow, das ist zwar keine freie Software, aber zumindest laut Exodus Trackerfrei und ein kleines Solo-Projekt, welches auch über die Webseite (also ohne App) funktioniert. Als freie Software gibt es zum Beispiel die App Breezy Weather.
    Outro

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    Quellen
    • stehen im Text
    47 min
  • CIW189 - Singularität
    CIW - Folge 189 - 29.07.2026 - Singularität
    • Wir begrüssen alle Hörer:innen in der Post-singulären Zukunft zur Folge 189 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 27. Juli von Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen.
    • Der ExploitGym-Stunt und die Singularität?
    Hausmitteilungen
    • Am vergangenen Freitag wurde der 5000ste Artikel bei GNU/Linux.ch von Claudia geschrieben. Darauf sind wir stolz, weshalb wir Claudia einen Nitrokey3 geschenkt haben. Unser Dank gilt auch den anderen Autoren, die Beiträge für diesen spontanen Wettbewerb eingereicht haben. Eure Artikel werden selbstverständlich publiziert. Wir freuen uns immer über neue Autorinnen und Autoren, weil dadurch unser Spektrum erweitert und die Teilhabe der Community gestärkt wird.
    Themen

    Die Nachrichten sind voll von Berichten über KI. Bei gefühlt jeder zweiten Meldung geht es darum. Damit es in dieser Folge nicht nur um KI geht, versuche ich, einen Überblick zu geben.

    • Ökonomie: Viele Ökonomen erwarten ein Platzen der KI-Blase. Als Gründe nennen sie:
      • Investionskreislauf zwischen den grossen US-KI-Firmen und den Hardwarelieferanten, insb. NVidia. Die versteckten Schulden der Hyperscaler kumulieren mittlerweile auf 1,6 Billionen Dollar.
      • Generative Modelle (Chat-Bots) sind bisher kein Geschäftsmodell. Sie kosten mehr, als sie einbringen, obwohl die Token-Preise zurzeit stark erhöht werden. Zudem kosten sie Unmengen an Strom und Wasser. Nur der Schaufelverkäufer NVidia profitiert davon.
      • Besser sind Open-Weight-Modelle, die lokal laufen können. Oder spezialisierte Modelle, die bestimmte Aufgaben lösen (z. B. Medizin, Technik, Jura, Wissenschaft usw.) Damit hat auch Europa eine Chance, weil dafür keine Mega-Rechenzentren benötigt werden.
      • Chinesische LLMs holen auf. Top-Modelle, wie Kimi K3 oder Qwen 3.7max, stehen den US-Frontier-Modellen (GPT 5.6 Sol oder Claude Opus 5) nur noch wenige Monate nach. Die Top Modelle aus China stehen unter einer freien Lizenz (MIT, Apache) und sind Open-Weight-Modelle. Zudem liegen die Tokenpreise der China-Modelle etwa bei der Hälfe der US-Preise.
    • Arbeitsmarkt und Lehre
      • Unternehmen schwenken von Tokenmaxxing auf Valuemaxxing um. Durch die steigenden Tokenpreise ist nun der geschickte Einsatz und die Kombination der am besten geeigneten Modelle das Gebot der Stunde.

      • Die Welle der Inkompetenz: Prof. Dr. Andreas Bulling von der Universität Stuttgart schreibt zusammengefasst:

        “Da rollt eine riesige Welle auf uns zu. Eine Welle ungeahnten Ausmaßes und mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Welle der Inkompetenz.

        Bei uns an der Uni sind vorlesungsbegleitende Übungen, Fachpraktika und Seminare effektiv tot. Ob Programmieraufgaben, Übungsblätter oder Textarbeit - der Anteil an KI-generierten Abgaben liegt zwischen 90% und 100%. Studis lassen ganze Bachelor- und Master-Arbeiten von KI erstellen. Code und Ausarbeitung sowieso, aber auch inklusive der ebenfalls notwendigen Vortragsfolien. Wir hatten den ersten Studi, der im persönlichen Betreuungsgespräch (keine Prüfung!) nicht mal mehr selbst geantwortet hat. Der hatte währenddessen ChatGPT offen und hat unsere Fragen einfach weitergereicht und uns die Antworten vorgelesen. Ohne Scham. Stellt man diesen Studis nur eine Nachfrage, z.B. zu ihrem Code - keine Antwort/Ahnung.

        Wir bilden insofern gerade eine Generation von Studis aus, die keine Kompetenz hat und nichts genuin kann, d.h. keine auf Wissen und Verständnis basierte Expertise, außer eine KI zu bedienen.

        Die ersten dieser Studis gehen jetzt in den Arbeitsmarkt. Der oben genannte mit ChatGPT ist anscheinend bei der Deutschen Bank untergekommen. Die Leute arbeiten dort vermutlich genauso weiter, werden irgendwann auch Chef:in. Erwarten von ihren Mitarbeitenden dann auch nichts anderes.

        Nur für eine Gruppe von Leuten nicht. Nämlich die, die jetzt diesem Trend entgegengehen und es schaffen, sich wirklich selbst Dinge zu erarbeiten, zu verstehen und zu durchdenken, und auf dieser Basis auch Neues zu erschaffen. Diese Leute werden in nicht allzu ferner Zukunft hart umworben werden, sich jeden Job aussuchen können und sehr gut bezahlt werden.

        Alle anderen, befürchte ich, werden mit ihrer selbstgewählten Inkompetenz in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn KI keine "ausgeklügelten" Prompts mehr braucht.”

    • KI-Antworten statt Suchergebnisse
      • Eine Antwort statt Ergebnislisten führt zu massiv weniger Klicks auf die Originalseiten, von denen die Inhalte gestohlen wurden. Das führt zu Einnahmeverlusten bei werbefinanzierten Inhaltsanbietern. Das führt zu Einsparmassnahmen bei den Anbietern, z. B. durch KI-Einsatz bei der Inhaltserstellung. Das füttert wiederum KI-Modelle, was zu noch mehr KI-Slop führt. Ein Kreislauf von Inzucht
    • Neues beim digitalen Euro: Es gibt nun eine Liste an Banken, welche ab 2027 am Test vom digitalen Euro dabei sind. Vermutlich das bessere Wero.
    • Wie informiert ihr euch? Ich habe 32 Feeds in meinem RSS-Reader (Nextcloud-News), um die freie Tech-Bubble zu verfolgen und um Ideen für neue Artikel zu finden. Ausserdem höre ich regelmässig 30 Podcasts, die zu meiner Meinungsbildung beitragen. Videos schaue ich eher selten an, weil mir diese Formate zu lange dauern, bis das Wesentliche zum Vorschein kommt. Alle paar Wochen kaufe ich mir “Die Zeit” im sehr unhandlichen Papierformat, aus nostalgischen Gründen und weil sie hintergründige Artikel schreiben. Jetzt überlege ich mir, die Republik.ch wieder zu abonnieren, um freien Journalismus zu unterstützen.
    Outro

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    Quellen
    • KI
      • OpenAI bricht bei Hugging Face ein: https://openai.com/de-DE/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/
      • Technologische Singularität: https://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularität
      • Versteckte Schulden: https://www.golem.de/news/rechenzentren-und-ki-versteckte-konzernschulden-wachsen-auf-1-65-billionen-us-dollar-2607-211107.html
      • Tokenmaxxing: https://www.forbes.com/sites/timkeary/2026/06/02/why-tokenmaxxing-is-out-and-valuemaxxing-is-in/,
        https://www.golem.de/news/tokens-sap-will-ausgaben-fuer-ki-deutlich-einschraenken-2607-211276.html
      • LLM-Charts: https://llm-stats.com/
      • https://www.vis.uni-stuttgart.de/en/team/Bulling/
      • https://fedifreu.de/@abulling/116976224197565150
    • Digitaler Euro: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/einfuehrung-digitaler-euro-100.html
    • Informationsbeschaffung
      • https://gnulinux.ch/newsflash-lesefreundlicher-artikel-lieferant
      • https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format
    37 min
  • CIW188 - Panorama(x) Fulda
    CIW - Folge 188 - 22.07.2026 - Panorama(x) Fulda
    • Wir begrüssen alle Streetviewer:innen, zur Folge 188 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. Juli von Marcel Fuhrmann, Christoph Kern und Felix Daum. In dieser Folge reden wir über Straßenschluchten in Fulda.
    Hausmitteilungen
    • Bald steht der 5000. Artikel an und wir haben einen kleinen Wettbewerb daraus gemacht. Zu gewinnen gibt es einen NitroKey. Nähere Informationen gibt es hier: https://gnulinux.ch/schreibe-den-5000-artikel
    Thema Street View Fulda
    • Hallo Marcel und Christoph, stellt Euch bitte kurz vor.
    • Was ist Panorama(x) Fulda und wie ist es entstanden?
    • Was ist Panoramax und wie ist es in OpenStreetMap integriert?
    • Wie funktioniert es: Technische Voraussetzungen, Hosting, Kameraufnahmen
    • Wie werden die Bilder zusammengesetzt?
    • Wie funktioniert die Verpixelung von Kennzeichen etc.?
    • Wie viele Personen wirken mit?
    • Was benötigt es, um auch in anderen Städten mit Street View zu starten?
    • Wie hoch sind die laufenden Kosten?
    • Wie kann man Euch in Fulda am besten unterstützen?
    • Welchen Administrationsaufwand habt Ihr in der Woche?
    • Und wie kompliziert war die Erstinstallation?
    Outro

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    Quellen
    • https://panorama.osm-fulda.de/
    • Einen besonderen Dank gilt Magrathea Laboratories e. V. (mag.lab), ohne die es Paroma(X) Fulda in der jetzigen Form nicht gäbe: https://maglab.space/
    • https://panoramax.fr/
    • https://codeberg.org/osm-fulda/gitops
    • https://www.openstreetmap.org/user/m_fuhrmann/diary/408999
    • https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda
    • https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda#Panoramax
    • https://git.shivering-isles.com/sheogorath/de.studio_link.app
    50 min
  • CIW187 - Füllhorn
    CIW - Folge 187 - 15.07.2026 - Füllhorn
    • Wir begrüssen alle Hörer:innen, die wissen, was ein Füllhorn ist, zur Folge 187 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 13. Juli von Felix Daum und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen.
    Hausmitteilungen
    • Spendendank an: Michael, Holger, noch einmal Michael, Remo, Rolf, Klaus-Dieter, Michel, Edmund, Ingmar, Folker, Stefan, Siegmund, Rolf, Hans, Katrina und an alle, die uns über LiberayPay, Direktüberweisung und Taler unterstützt haben.
    • In genau einem Monat, nämlich am 15. August, sind wir mit einem Stand an der diesjährigen FrOSCon vertreten. Dort habt ihr die Gelegenheit, uns kennenzulernen und euch den Bauch mit Knabberzeug vollzustopfen. Gerne geniessen wir mit euch an der Abendparty ein Kaltgetränk.
    • Alle lieben Gewinnspiele, weshalb wir im Herbst eine Neuauflage der Schnitzeljagd präsentieren werden. Im vergangenen Jahr ist dieses Spiel gut gelaufen, darum werden wir es in geänderter Form wiederholen. Dass es wieder tolle Preise geben wird, ist eine Selbstverständlichkeit.
    Themen:
    • RSS: Wenn man informiert bleiben möchte. Für Nachrichten und Podcasts.
    • Die verschwundene App-Starter-Leiste in Nextcloud 34
    • CalyxOS ist mit Version 7.2.2.0 wieder da. Basierend auf Android 16. Nutzer älterer Versionen müssen CalyxOS neu installieren. Neu unterstützt wird, neben Fairphone, Motorola und Google, das ShiftPhone. Der Signaturprozess wurde verbessert und auf mehrere Schultern verteilt, um den Ausfall einzelner Mitglieder aufzufangen.
    • Desktop: COSMIC 1.2 (Frozen Glass, mehr eigene Anwendungen, Stacking Windows, Einstellungen finden die Balance zwischen GNOME und KDE-Plasma, Performance wegen Rust)
    • TuxedoOS wechselt von Ubuntu LTS zu Debian Testing (Sid). Tuxedo verspricht sich mehr technische Freiheit, einen geringeren Wartungsaufwand für aktuelle Software und mehr Unabhängigkeit von Entscheidungen Canonical.
    • Digitale Souveränität: Weshalb hat die öffentliche Verwaltung die Nase vorn?
      • Schleswig-Holstein (alles)
      • Mecklenburg-Vorpommern (Nextcloud mit weiteren Ambitionen)
      • Deutsche Bundeswehr (Matrix als Messenger)
      • Österreichisches Heer
      • Schweizer Armee, und viele andere
      • Im September planen wir zu diesem Thema ein Interview mit einem bekannten Politiker.
    Outro

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    Quellen
    • RSS: https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format
    • Nextcloud App Starter: https://help.nextcloud.com/t/how-to-have-multiple-apps-visible-in-nextcloud-34/246656
    • CalyxOS: https://linuxnews.de/calyxos-meldet-sich-zurueck/
    • COSMIC: https://www.xda-developers.com/cosmic-hit-version-1-2-quietly-doing-things-gnome-kde-still-make-you-fight-for/
    • TuxedoOS: https://gnulinux.ch/tuxedo-os-wechselt-auf-debian-testing-und-beantwortet-die-si
    • Digitale Souveränität: https://www.republik.ch/2026/07/09/die-cyber-spezialisten-des-bundes-kehren-microsoft-den-ruecken
    56 min

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